Corinne Suter verpasst das Podest ganz knapp – Goggia gewinnt den Super-G vor Aicher
Suter, die am Freitag die Abfahrt in den andorranischen Pyrenäen gewann und am Samstag im ersten Super-G als Dritte auf das Podest stieg, stellte ihre tolle Form einmal mehr unter Beweis. Wie schon am Samstag eröffnete die Schwyzerin das Rennen. Und wiederum nutzte sie den Vorteil der tiefen Startnummer bei aufgeweichter und gesalzener Piste. Zur dritten Top-3-Klassierung innerhalb von 72 Stunden fehlten ihr 29 Hundertstel.
Die anderen Schweizerinnen konnten nicht mit der Spitze mithalten. Mit Malorie Blanc (15.) und Stefanie Grob (23.) klassierten sich lediglich zwei weitere Athletinnen von Swiss-Ski in den Punkterängen.
Der Sieg ging an Sofia Goggia. Am Vortag «nur» auf Platz 6, feierte sie am Sonntag ihren zweiten Saisonsieg im Super-G, den insgesamt neunten ihrer Karriere in dieser Disziplin. Den Grundstein legte die 33-Jährige im Steilhang, wo lediglich Olympiasiegerin und Landsfrau Federica Brignone (8.) mit ihr mithalten konnte. Im Ziel distanzierte sie Emma Aicher um 24 Hundertstel.
Die Siegerin vom Samstag vergab den Doppel-Triumph in eben jenem Steilhang, wo sie gegenüber Goggia rund sechs Zehntel einbüsste. Lie zeigte in Soldeu einen Steigerungslauf. Nach den Plätzen 7 und 5 an den Vortagen fuhr sie ihren zehnten Podestplatz im Weltcup heraus, den ersten in dieser Saison im Super-G.
Einen Rückschlag im Kugelkampf erlitt Alice Robinson. Die Neuseeländerin, die am Samstag mit Platz 2 Druck auf Goggia machte, klassierte sich lediglich im 7. Rang und dürfte bei noch zwei ausstehenden Rennen und einem Rückstand von 84 Punkten das Nachsehen gegenüber der Italienerin haben. Aicher im 3. Rang hat bereits eine Hypothek von 116 Punkten. (riz/sda)
