2. Emma Aicher GER +0,94
3. Wendy Holdener SUI +1,00
10. Camille Rast +2,29
16. Mélanie Meillard +2,63
27. Eliane Christen +4,82
Holdener wird bei Shiffrins 109. Weltcupsieg Dritte – Aicher fightet um grosse Kugel
Erneut war gegen Mikaela Shiffrin kein Kraut gewachsen. Die Amerikanerin gewann im neunten Slalom der Weltcup-Saison zum achten Mal. Die Olympiasiegerin nahm der Konkurrenz 94 Hundertstel und mehr ab und stellte ihre Dominanz einmal mehr eindrücklich unter Beweis.
Am Ort, an dem sie im Dezember 2012 ihr erstes Weltcuprennen gewann, feierte sie nun ihren 109. Sieg auf höchster Stufe. Emma Aicher war die einzige, die weniger als eine Sekunde auf die entfesselte Shiffrin einbüsste.
Die deutsche Allrounderin hält damit die Spannung im Gesamtweltcup aufrecht. Bei noch vier ausstehenden Rennen führt Shiffrin mit 140 Punkten Vorsprung. «Ich werde Ende Saison sowieso zufrieden sein, egal wie es ausgeht», sagte die 22-jährige Aicher.
«Ich freute mich sehr»
Wendy Holdener machte im zweiten Lauf einen Rang gut und fing die Vorjahressiegerin Katharina Truppe noch ab. Für die Schwyzerin war es nach Platz 4 im Olympia-Slalom eine Genugtuung und erst der zweite Podestplatz in dieser Saison nach Rang 3 in Kranjska Gora.
«Ich wusste, dass die vor mir alle sehr gut sind bei diesen Verhältnissen», sagte Holdener im SRF, «darum wusste ich, dass ich richtig gut fahren muss. Als ich im Ziel die Zeit sah, freute ich mich sehr. Es wurde dann noch richtig spannend.»
Sie habe nach den Olympischen Spielen etwa zehn Tage gebraucht, um alles zu verarbeiten, sagte Holdener weiter. «Ich hatte in dieser Zeit nicht wirklich Lust auf Skifahren. Es war eine grosse Enttäuschung, dass ich mein Ziel nicht erreichen konnte.» Nun in Are strahlte sie nach dem Rennen mit der Sonne um die Wette. Sie habe zwar ein gutes Gefühl gehabt auf der Piste. «Aber das hatte ich diese Saison auch schon und am Ende war ich eine Sekunde hinten.»
Rast für einmal geschlagen
Kein gutes Gefühl hatte Camille Rast. Die Weltmeisterin und Olympia-Zweite fand gemäss eigener Aussage den Schlüssel nicht, um auf dem frühlingshaften Schnee schnell zu sein. «Auf dieser Piste bist du entweder sehr gut oder sehr schlecht. Dieses Wochenende war es eher sehr schlecht.» Am Samstag als Halbzeit-Führende im Riesenslalom ausgeschieden, resultierte am Sonntag lediglich Platz 10.
Mélanie Meillard machte in der Entscheidung vier Plätze gut und klassierte sich im 16. Rang. In die andere Richtung ging es für Eliane Christen, die im zweiten Lauf vier Ränge einbüsste und sich im 27. Schlussrang klassierte. Sowohl die Westschweizerin als auch die Urnerin sind beim Saisonfinale der besten 25 Fahrerinnen in Hafjell dabei. (ram/sda)
