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Ski alpin: Meillard fährt in Adelboden aufs Podest – Pinturault gewinnt

Croatia's second-placed Filip Zubcic, France's first-placed Alexis Pinturault and third-placed Switzerland's Loic Meillard, from left, after the men's giant slalom race at the FIS  ...
Filip Zubcic, Alexis Pinturault und Loic Meillard waren heute die Schnellsten.Bild: keystone

Meillard fährt als 4. Schweizer aufs Riesen-Podest – Pinturault unschlagbar

Auch im zweiten Weltcup-Riesenslalom in Adelboden steht ein Schweizer auf dem Podest. Der nach dem ersten Lauf führende Loïc Meillard wird Dritter.
09.01.2021, 14:4509.01.2021, 14:45

Meillard reihte sich im Schlussklassement hinter dem Franzosen Alexis Pinturault und dem Kroaten Filip Zubcic ein, die schon am Freitag die Plätze 1 und 2 belegt hatten.

Meillard, dem im zweiten Lauf ein gravierender Fehler unterlief, sicherte sich seinen ersten Podestplatz in diesem Winter mit zwei Hundertsteln Vorsprung vor Teamkollege Marco Odermatt, der 24 Stunden zuvor ebenfalls Dritter geworden war und eine 13 Jahre dauernde Phase ohne Schweizer Podestplatz im Riesenslalom in Adelboden beendet hatte. Der Sprung aufs Podest war für Meillard überfällig. In den vorangegangenen fünf Riesenslaloms war er zweimal Vierter sowie je einmal Fünfter und Sechster geworden.

Gino Caviezel und Justin Murisier rundeten das erneut starke Schweizer Team-Ergebnis mit den Plätzen 7 und 10 ab. Caviezel zeigte eine gelungene Reaktion auf das Ausscheiden im ersten Lauf am Vortag und auch auf die nicht befriedigenden Ergebnisse in den Riesenslaloms zuvor. Justin Murisier setzte seine Etablierung im Kreis der Besten fort.

Cédric Noger, der fünfte Schweizer Finalist, gewann dank Rang 28 seine ersten (drei) Weltcup-Punkte in dieser Saison. Daniel Sette verpasste die Qualifikation um zwei Hundertstel.

Pinturault siegte noch überlegener als am Tag zuvor. Der Franzose, der von Odermatt auch die Führung im Disziplinen-Klassement übernahm, dominierte mit 1,26 Sekunden Vorsprung. Im Gegensatz zum ersten Riesenslalom, in dem er rund eine Sekunde vor der Konkurrenz gelegen hatte, führte er die deutliche Differenz diesmal im zweiten Durchgang herbei. Nach halbem Pensum hatte er mit drei Zehnteln Rückstand auf Meillard an zweiter Stelle gelegen.

Der erste Durchgang war von einem heftigen Sturz von Tommy Ford im Zielhang mitgeprägt worden. Wie schwer sich der Amerikaner verletzt hat, ist noch nicht bekannt. Das Rennen musste für die Bergung des kopfüber gefallenen Ford, der mit dem Helikopter abtransportiert wurde, für eine halbe Stunde unterbrochen werden.

Am Tag zuvor hatte Semyel Bissig zu den Sturzopfern gehört. Der Nidwaldner verspürte nach dem Ausfall Knieschmerzen, die den Start am Samstag nicht zuliessen. (za/sda)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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PHILIBERT
09.01.2021 10:46registriert Januar 2021
Die besten Wünsche an Tommy Ford... hoffentlich ist es bei weitem nicht so schlimm, wie es anzusehen war 🙏
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Roth kam am 15. Februar 1906 als fünftes Kind einer Berner Burgerfamilie zur Welt. Ihr Vater war Wirt, die Mutter wird in den Akten als «Privatière» bezeichnet. Nach dem frühen Tod des Vaters wuchs sie in der Stadt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf. Hans Dinkelmann war unter anderem Nationalrat für die Radikalen (heute: FDP) und später Mitglied der Generaldirektion der SBB. Roth besuchte die Sekundarschule in Bern und absolvierte eine Fortbildungsklasse an der städtischen Mädchenschule mit den Schwerpunkten Erziehungs- und Haushaltungskunde. Danach ging sie als 17-Jährige für einen einjährigen Sprachaufenthalt nach England.
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