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Die Gasparin-Schwestern und ihre Kolleginnen qualifizieren sich für die WM

Elisa Gasparin und ihre Kolleginnen laufen in Antholz auf den achten Platz.
Elisa Gasparin und ihre Kolleginnen laufen in Antholz auf den achten Platz.Bild: Felice Calabro'/AP/KEYSTONE
Rang 8 in Antholz

Die Gasparin-Schwestern und ihre Kolleginnen qualifizieren sich für die WM

Die Schweizer Frauen-Staffel mit Aita Gasparin, Elisa Gasparin, Lena Häcki und Flurina Volken läuft beim Biathlon-Weltcup in Antholz (It) auf Platz 8 und erfüllt damit die WM-Selektionskriterien.
25.01.2015, 17:5925.01.2015, 18:00

In einem vom plötzlich aufkommenden Wind stark beeinträchtigten Rennen lieferte das Schweizer Quartett eine überaus starke Vorstellung ab. Nach dem vorletzten Schiessen war die Schweiz mit Flurina Volken gar im 6. Zwischenrang klassiert gewesen.

Obschon die helvetische Schlussläuferin am Ende noch zwei Positionen einbüsste, stand am Ende nach 16 Nachladern und zwei Strafrunden das beste Ergebnis einer Schweizer Frauen-Staffel zu Buche. Die bisherige Bestmarke, aufgestellt vor elf Monaten an den Olympischen Spielen in Sotschi, wurde um einen Rang unterboten.

Den Sieg im turbulenten Wettkampf in Südtirol sicherte sich Deutschland, obschon die Startläuferin Franziska Hildebrand zwei Strafrunden absolvieren musste und zwischenzeitlich bis auf Rang 14 durchgereicht worden war. Rang 2 mit 35 Sekunden Rückstand ging an Tschechien, das zuletzt zweimal in Folge siegreich gewesen war. Dritte wurden die Ukrainerinnen.

Grosse Freude bei den Deutschen: Die Frauen-Staffel gewinnt in Antholz.
Grosse Freude bei den Deutschen: Die Frauen-Staffel gewinnt in Antholz.Bild: Felice Calabro'/AP/KEYSTONE

Enttäuschung bei den Herren

Ohne ihren Teamleader Benjamin Weger enttäuschte dagegen die Schweizer Männer-Staffel und klassierte sich lediglich im 17. Rang. Das Schweizer Team mit Ivan Joller, Gaspard Cuenot, Serafin Wiestner und Mario Dolder liess sich 20 Nachlader notieren und musste dreimal in die Strafrunde.

Die Selektionskriterien für die Weltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti (5. bis 15. März) haben die Schweizer Männer allerdings bereits erfüllt. Als Sieger liessen sich wie bereits vor Wochenfrist in Ruhpolding (De) die Norweger vor den Deutschen feiern. Rang 3 eroberte Frankreich. (si)

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