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Curling: Kanadier schiessen weiterhin gegen die Schweden

Canada's Marc Kennedy and Ben Hebert watch action in a men's curling semifinal match against Norway at the 2026 Winter Olympics, in Cortina d'Ampezzo, Italy, Thursday, Feb. 19, 2026. (A ...
Marc Kennedy (links) zusammen mit seinem Teamkollegen Ben Hebert. Bild: keystone

«Er ist ein Mistkerl»: Curling-Beef zwischen Kanada und Schweden geht in die nächste Runde

28.02.2026, 16:1828.02.2026, 16:18

Es war die grosse Curling-Geschichte an den Olympischen Spielen. Das schwedische Team warf dem Kanadier Marc Kennedy vor, dass er den Stein unerlaubt nach der Abgabe berührt habe.

Daraufhin kam es zu einem Wortgefecht zwischen Kennedy und dem Schweden Oskar Eriksson. «Ich habe es nicht ein Mal getan. Du kannst dich verpissen», sagte ein wütender Kennedy, als ihn sein Gegenspieler darauf ansprach.

Trotz Betrugsvorwürfen sicherten sich die Kanadier in Cortina die Goldmedaille. In einem Interview mit «Sportsnet 960» sprach Kennedys Teamkollege Ben Hebert über die Auseinandersetzung mit den Schweden und schoss mit deutlichen Worten gegen Eriksson.

«Oskar Eriksson ist zwar ein hinterhältiger Typ, aber ein unglaublicher Spieler. Es ist gut, dass er ein grossartiger Spieler ist, denn er ist ein totaler Idiot und niemand mag ihn wirklich», sagte Hebert und er erklärte, dass er vom Verhalten des 34-Jährigen nicht überrascht war. «Diese Possen sind für uns nichts Neues bei Oskar, also ignorieren wir sie normalerweise einfach. Das weiss jeder in Curling-Kreisen.»

In den TV-Aufnahmen war klar zu sehen, wie Kennedy den Stein nach der Abgabe mit seinem Finger noch berührte und stiess. Hebert stellte klar, dass dies in Kanada kein Problem darstellen würde und eine Regelanpassung der World Curling Federation zu Beginn des Jahres zum Problem führte. «In Kanada kann man den Stein werfen, wie man will, und ihn an jeder Stelle berühren, das ist keine grosse Sache. Eriksson hat diese Lücke gefunden und es klingt, als hätte er das geplant, um uns zu provozieren und uns zu verärgern», ist die Theorie von Hebert.

Während sich die Kanadier über die Goldmedaille freuen konnten, beendete das schwedische Curlingteam die Olympischen Spiele auf dem letzten Platz. Dies freute auch die Kanadier, wie Hebert klarstellte: «Es gibt eine Möglichkeit, mit einem Tyrannen umzugehen: Man schlägt ihm ins Gesicht. Das haben wir getan. Wir haben den ersten Platz belegt, sassen mit einer Goldmedaille auf dem Podium, und er wurde Letzter. Ist es gut, bei den Olympischen Spielen Letzter zu werden? Denn genau das haben sie erreicht. Wir fühlen uns wirklich gut dabei.» Auch das Direktduell in der Round Robin konnten die Nordamerikaner für sich entscheiden. (riz)

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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neoliberaler Raubtierkapitalist
28.02.2026 16:50registriert Februar 2018
Die Kanadier haben betrogen und jeder hat es gesehen. Nach der ungerechten Goldmedaille beleidigen sie jetzt noch die betrogenen Gegner. Sollte man sie nicht spätestens jetzt disqualifizieren? Sie schaden der ganzen olympischen Bewegung.
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Totoro.2
28.02.2026 17:49registriert September 2025
Das ist das aller letzte. Ericsson als unsportlich zu bezeichnen während Kennedy offensichtlich Regelverstoss machte ist eine unglaubliche Unverschämtheit und unsportlich.
Zu seinen Fehlern stehen ist offenbar momentan extrem unpopulär, aber es wäre wünschenswert.
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gulf
28.02.2026 19:32registriert März 2020
sie freuen sich über den Misserfolg des Gegners.
Damit hat man im Curling eigentlich schon die Ehre verloren .
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