DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Viele Leute, viel Bier: Das Eidgenössische Schwingfest war finanziell ein Erfolg

06.12.2019, 12:0006.12.2019, 16:26

Etwas mehr als drei Monate nach dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) in Zug haben die Organisatoren eine erste positive finanzielle Bilanz gezogen. Das Fest schliesst mit einem Gewinn ab, die Helfer erhalten ein doppelt so grosses Sackgeld wie in Aussicht gestellt.

Die endgültigen Zahlen zum Grossanlass, der vom 23. bis 25. August 2019 in Zug stattfand, liegen noch nicht vor. Die Hochrechnungen sähen aber gut aus, teilten die Organisatoren am Freitag mit. Es habe einfach alles gestimmt.

Das ESAF 2019 in Zug in Bildern

1 / 37
Das ESAF 2019 in Zug in Bildern
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

An dem Erfolg teilhaben werden die Zuger Schwingklubs, die Helfer und Helferinnen und der Kanton Zug. Die vier Schwingklubs Ägerital, Zug-Umgebung, Oberwil-Zug und Cham-Ennetsee erhalten den Gewinn von 850'000 Franken.

An die Helfenden, die insgesamt 85'000 Stunden im Einsatz standen, gehen 1.4 Millionen Franken. Sie erhalten pro geleistete Stunde 16 Franken ausbezahlt. Dies sei doppelt so viel wie ursprünglich geplant, teilten die Organisatoren mit.

Das Grande Finale zwischen Stucki und Wicki.Video: YouTube/SRF Sport

Eine Million Franken geht an eine Stiftung, die neu geschaffen wurde. Mit ihr sollen Kultur-, Gesundheits- und Sportprojekte des Kantons unterstützt werden. Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest könne damit die Bevölkerung an seinem Erfolg teilhaben lassen.

Im Wetterglück

Gemäss den Organisatoren gibt es verschiedene Gründe, die zum positiven finanziellen Ergebnis geführt haben. Das Budget sei auf ein Worst-Case-Szenario ausgerichtet worden, das Wetter an den Festtagen sei sehr gut gewesen, und es seien mehr Besucherinnen und Besucher an den Anlass gekommen als erwartet.

Bild: KEYSTONE

Budgetiert worden waren 300'000 bis 350'000 Personen, gekommen waren aber 420'000. Im Schnitt trank jede von ihnen sechs Deziliter Bier, total wurden fast 265'000 Liter ausgeschenkt. Dazu kamen 37'000 Liter Most und Apfelsaft, 120'000 Liter Mineralwasser, 127'000 Liter Süssgetränke, 125'000 Kaffees, 5400 Liter Schnaps und 28'000 Liter Wein.

Bewährt hat sich nach Angaben der Organisatoren das Verkehrskonzept. 90 Prozent der Besucher seien mit dem öffentlichen Verkehr angereist. Im Schnitt sei nur jeder fünfte der 6500 Parkplätze belegt gewesen.

Was die Besucher am Eidgenössischen nervt

Video: watson/Jara Helmi, Emily Engkent

Die Zuger hatten sich zum Ziel gesetzt, ein klimaneutrales Fest zu organisieren. In wieweit dies erreicht worden ist, steht noch nicht fest. Der Nachhaltigkeitsbericht wird im Frühling 2020 veröffentlicht. Dann wird der Eidgenössische Schwingverband auch vom offiziellen Schlussbericht des Esaf 2019 Kenntnis nehmen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Schrille, kuriose und schlicht hässliche Trikots

1 / 80
Schrille, kuriose und schlicht hässliche Trikots
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Eidgenössische Schwingfest

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Wendy Testaburger
06.12.2019 14:58registriert November 2018
Bin kein Fan vom Schwingfest, aber finde es richtig toll, dass die Helferinnen und Helfer vom finanziellen Erfolg auch profitieren dürfen. Super Sache!
396
Melden
Zum Kommentar
1
«Fehler haben Konsequenzen» – Djokovic greift Wimbledon an
Die Ankündigung, als Reaktion auf den Ausschluss russischer Spieler in Wimbledon keine Punkte für die Weltrangliste zu verteilen, schlägt hohe Wellen. Zu den schärfsten Kritikern gehört Novak Djokovic.

Am Freitag, zwei Tage vor Beginn der French Open, kündigten die Profi-Organisationen der Männer (ATP) und Frauen (WTA) an, in diesem Jahr in Wimbledon keine Punkte für die Weltrangliste zu vergeben. Das Turnier hatte zuvor als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine Spielerinnen und Spieler aus Russland vom Turnier ausgeschlossen. Die ATP warf Wimbledon in einer Stellungnahme Diskriminierung vor.

Zur Story