Terrorismus
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USA

Hassprediger Abu Hamza in US-Terrorprozess schuldig gesprochen



FILE - In this Jan. 23, 2004 file photo, self-styled cleric Abu Hamza al-Masri leads his followers in prayer in a street outside Finsbury Park Mosque, on the first anniversary of its closure by anti-terrorism police, London. Britain is set to extradite its most recognizable extremist, Abu Hamza al-Masri, to the United States, sending a national hate figure to face charges of helping set up a terrorist training camp in rural Oregon. Britain's Home Office said Monday Sept. 24, 2012 that radical Muslim cleric Abu Hamza al-Masri has lost an appeal regarding his extradition to the United States.(AP Photo/John D McHugh, File)

Prediger Abu Hamza al-Masri wurde schuldig gesprochen. Bild: AP

Der islamische Hassprediger Abu Hamza ist vor einem US-Gericht wegen Terrorismus schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen in New York bestätigten am Montag alle elf Anklagepunkte gegen den gebürtigen Ägypter mit britischem Pass.

Dem 56-jährigen Abu Hamza droht nun lebenslange Haft. Das Strafmass wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Wieder einmal sei ein «berüchtigter Terrorist» zur Verantwortung gezogen worden, sagte Staatsanwalt Preet Bharara: «Abu Hamza war nicht nur ein Prediger des Glaubens, sondern ein Ausbilder von Terroristen.»

Die US-Justiz warf ihm die Verwicklung in die Entführung von 16 westlichen Touristen im Jahr 1998 im Jemen vor; vier Touristen wurden damals bei einem Rettungsversuch des Militärs getötet.

Ausserdem soll der Angeklagte die Einrichtung eines Terrorcamps innerhalb der USA geplant sowie den Terrorismus in Afghanistan finanziell unterstützt haben.

In ihrem Schlussplädoyer hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, die Beweise seien «einfach überwältigend». Abu Hamza habe weltweit den Terrorismus gefördert und Kämpfer für den Dschihad rekrutiert.

Verteidiger Jeremy Schneider sagte dagegen, dass ein Grossteil der vorgelegten Beweise «nicht relevant» sei. Abu Hamza werde «für seine Worte» zur Rechenschaft gezogen. Das seien aber noch keine «Taten».

In Grossbritannien sass er bereits wegen des Aufrufs zum Rassenhass und zu Mordanschlägen eine siebenjährige Haftstrafe ab. (tvr/sda)

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