Ukraine
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Einigung in Minsk

Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart

05.09.14, 14:50 05.09.14, 20:10
A Ukrainian serviceman loads a shell onto a tank at a checkpoint in the southern coastal town of Mariupol, September 5, 2014. Ukrainian forces battling pro-Russian separatists near the port of Mariupol in eastern Ukraine have not received any ceasefire orders, a Ukrainian officer told Reuters on Friday, despite the start of peace talks in Minsk. REUTERS/Vasily Fedosenko (UKRAINE - Tags: MILITARY POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT)

Bild: VASILY FEDOSENKO/REUTERS

Im Ukraine-Konflikt haben Unterhändler der Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten eine Waffenruhe für das umkämpfte Gebiet Donbass vereinbart. Die Feuerpause trete am Freitagabend in Kraft, meldete die Agentur Interfax vom Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in der weissrussischen Hauptstadt Minsk. 

Es handelt sich um die erste von beiden Seiten vereinbarte Waffenruhe. Sie soll von 18.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr MESZ) an gelten. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko muss die Feuerpause für die Regierungstruppen noch anordnen. Das hatte er für den Fall einer Einigung in Minsk angekündigt. 

Experten gehen dennoch davon aus, dass angesichts komplizierter Befehlsketten auf beiden Seiten des Konflikts eine Umsetzung der Waffenruhe nicht einfach werden könnte. In der Konfliktregion kam es ungeachtet der Gespräche in Minsk zu neuer Gewalt mit Toten und Verletzten. 

Gefangenenaustausch

Vereinbart wurde in Minsk dem Vernehmen nach auch ein Austausch von Gefangenen. Zur Kontaktgruppe gehören Vertreter der Ukraine, Russlands und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die ukrainische Führung hatte zuvor lange Zeit Verhandlungen mit den von Russland unterstützten Separatisten abgelehnt. 

Diskutiert wurde in Minsk zudem eine weitreichende Kontrolle der Feuerpause durch OSZE-Beobachter. Dies hatte Kremlchef Wladimir Putin vorgeschlagen. Gespräche über den künftigen Status des Konfliktgebiets Donbass soll es nach Darstellung von Verhandlungsteilnehmern erst zu einem späteren Zeitpunkt geben. (aeg/sda/dpa) 



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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