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Cyber-Kriminalität

Russicher Hacker soll zwei Millionen Kreditkartennummern abgegriffen haben



Valery Seleznev (R), State Duma member representing the Liberal Democratic Party (LDPR) and father of Roman Seleznev, who was recently detained in the Maldives, and Roman's partner Anna Otisko hold a press conference in Moscow on July 11, 2014. Moscow accused Washington of

Valeri Selesnjnow, Vater des inhaftierten mutmasslichen Hackers und Anna Otisko, Partnerin von Roman Selesnjow, an einer Pressekonferenz im Juli. Bild: AFP

Die Justizbehörden in den USA haben ihre Vorwürfe gegen den 30-jährigen Russen Roman Walerjewisch Selesnjow ausgeweitet. Wie die Justizbehörden in Seattle mitteilten, soll er sich in einem am Donnerstag eingeleiteten Verfahren wegen Diebstahls von zwei Millionen Kreditkartennummern rechtfertigen.

Selesnjow ist der Sohn des ultranationalistischen russischen Abgeordneten Valeri Selesjnow. Die US-Behörden nahmen ihn im Juli auf den Malediven unter dem Verdacht eines gross angelegten Internet-Datenklaus fest und brachten ihn auf die Pazifik-Insel Guam. Dort wurde ihm die ursprüngliche Anklage verlesen. Der Prozess gegen Selesnjow soll am 3. November beginnen

twitter/focusdigital

Die Klagevertretung geht davon aus, dass der Internet-Hacker zwischen Oktober 2009 und Oktober 2013 die Informatiksysteme der grossen US-Supermarktketten knackte und so die Kreditkartennummern in seinen Besitz brachte. Mit den gestohlenen Daten betrieb Selesnjow demnach einen weltumspannenden Handel. Er ist in der Szene unter dem Kürzel «Track2» bekannt. (wst/sda/afp)

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