Schwingen für 499 Franken im Monat: Wie Fernsehen mit einer halbierten SRG aussehen soll
Wie sieht das TV-Programm im Jahr 2027 aus, wenn die SRG halbiert wird? Genau diese Vorstellung parodieren 19 ehemalige SRF-Moderatorinnen und -Moderatoren in einem neuen Video.
Sie zeichnen ein düsteres Bild: Weil das Studio der Sendung «Arena» weggespart wurde, findet der Diskurs nun per Videocall statt, der «Kassensturz» verlässt sich neu ausschliesslich auf Herstellerinformationen und «FOX News» fasst in der Schweiz ebenfalls Fuss.
«Die SRG muss mit der Hälfte ihres Budgets massiv Kosten sparen und beliebte Sendungen billiger produzieren, ganz streichen oder an externe Anbieter abgeben», schreiben die beiden Schweizer Fernsehproduktionsfirmen B&B EndemolShine und Filmgerberei, welche das Video produzierten, in einer dazugehörenden Mitteilung.
Diverse bekannte Gesichter
Im Video tauchen ehemalige SRF-Stars wie Beatrice Müller, Beni Thurnheer und Christine Maier auf. Aus der Politik mischen SP-Nationalrätin Tamara Funiciello und FDP-Ständerat Andrea Caroni mit. Alle treten ohne Gage auf, so die Filmemacher.
Am 8. März trifft das Schweizer Stimmvolk die Entscheidung, ob die SRG-Gebühren halbiert werden sollen. Aktuell steht die Initiative auf der Kippe, wie die Umfrageresultate zeigen.
(leo)
