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Fliegendes Flugobjekt von Kitty Hawk

Wie eine Riesen-Drohne mit acht Elektromotoren: Der Flyer von Kitty Hawk. bild: Kitty Hawk

Jetzt ist es so weit: US-Startup präsentiert Prototyp eines fliegenden Motorrads 



Google-Gründer Larry Page ist es nicht genug, den Verkehr mit Roboterwagen zu verändern: Nach Informationen von «Bloomberg Businessweek» investiert der 43-Jährige privat in die Entwicklung fliegender Autos. Der Prototyp eines Geräts wurde am Montag vorgestellt.

«Unsere Mission ist, den persönlichen Traum vom Fliegen wahr werden zu lassen.»

Startup-Unternehmen Kitty Hawk

Page bestätigte, dass er die Entwicklung kleiner persönlicher Fluggeräte finanziere. Das von ihm unterstützte kalifornische Startup-Unternehmern Kitty Hawk veröffentlichte am Montag ein Video, in dem «The Flyer» bei einem Testflug über einem See zu sehen ist.

«Unsere Mission ist, den persönlichen Traum vom Fliegen wahr werden zu lassen», erklärte Kitty Hawk auf seiner Website.

Der «Kitty Hawk Flyer» erinnert äusserlich an eine Riesen-Drohne mit acht Elektromotoren, die einen Menschen auf dem Sitz in der Mitte tragen kann.

Da das rund 100 Kilogramm schwere Fluggerät zur Sicherheit über einem See getestet wird, hat es statt Rädern Schwimmer ähnlich wie ein Wasserflugzeug. Das Gerät kann bis zu 40 Stundenkilometer schnell fliegen und bis zu 4.5 Meter hoch schweben.

Auslieferung noch in diesem Jahr

Einen ersten Bericht, Page unterstütze aus eigener Tasche die Entwicklung «fliegender Autos», hatte es im Juni vergangenen Jahres gegeben.

Der 43-Jährige habe seit 2010 mehr als 100 Millionen Dollar in die Firma Zee Aero gesteckt, die an kleinen Fluggeräten arbeite, schrieb damals das Magazin «Bloomberg Businessweek».

Jetzt wurde bekannt, dass Zee Aero ein Teil von Kitty Hawk ist - und insgesamt an mehreren verschiedenen Prototypen arbeitet. Eine führende Rolle in dem Projekt spielt auch der Chefentwickler der ersten Google-Roboterautos Sebastian Thrun.

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben noch in diesem Jahr mit der Auslieferung beginnen - die Verkaufsversion werde aber etwas anders aussehen als der Prototyp.

«Wie ein fliegendes Motorrad»

Cimeron Morrissey, die mit dem «Flyer» einen Testflug absolvierte, schwärmte in einem Blogeintrag: «Der Prototyp sieht aus und fühlt sich an wie ein fliegendes Motorrad. Du steigst auf, beugst dich nach vorn, so wie auf einem Motorrad.» Sie habe sich «leicht und ekstatisch und total frei» gefühlt, «wie in meinen Träumen vom Fliegen».

Page ist nicht allein mit der Idee, die heutigen Verkehrsprobleme vor allem in Grossstädten mit Hilfe von Fluggeräten zu lösen. Auch der Flugzeugbauer Airbus entwickelt kleine Luftfahrzeuge, die senkrecht starten und landen können.

abspielen

Aus der Slowakei kommt das fliegende Auto Aeromobil. Und der chinesische Hersteller Ehang stellte bereits vor über einem Jahr eine Art «Drohnen-Taxi» vor, das rund eine halbe Stunde autonom in der Luft sein soll. (sda/dpa/afp)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daenerys Targaryen 25.04.2017 11:00
    Highlight Highlight They see me flyin', they hatin' 🎶
  • Umemuuli 25.04.2017 07:40
    Highlight Highlight Das es dieses Jahr auf den Markt kommt....
    Da hat wohl jemand den zulassungsprozess vergessen.
    Wenn das teil dieses Jahr aif den Markt kommt wechsel ich meinen Namen.
  • Zeit_Genosse 25.04.2017 07:12
    Highlight Highlight Die Technik ist bald Serienreif. Doch die Lufträume sind für diese Art Verkehr noch nicht geöffnet. Da braucht es noch viel Juristenfutter. Zudem werden sich Versicherungen hüten, hier etwas zu versichern und Unfälle (Abstürze) werden in der Zukünftig ziemlich blutig aussehen. Der Nutzen als Verkehrsmittel ist auch begrenzt. Kaum werden diese Geräte 100m über Boden durch die Hochhäusergassen oder darüber hinweg fliegen dürfen. Man überlege sich nur, wenn ein solches Gerät von oben in die Stadt fällt. Das bleibt vorerst im Funbereich und für einige Scheichs ein lustiges Vehikel.

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