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Secretary of State Mike Pompeo walks away after speaking during a media availability at the State Department, Thursday, June 13, 2019, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)

US-Aussenminister Mike Pompeo glaubt zu wissen, wer die Tanker in Brand gesetzt hat. Bild: AP/AP

Analyse

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Die USA wollen den Iran mit «maximalem Druck» in die Knie zwingen. Stattdessen erhalten sie nun «maximalen Widerstand».



Für die brennenden Tanker im Persischen Golf gibt es zwei vollständig konträre Erklärungen. Die eine besagt: Die Amerikaner suchen einen Vorwand, um den Iran militärisch anzugreifen.

Die Vertreter dieser These verweisen auf die Ursprünge des Vietnamkrieges. Damals hatten die Amerikaner tatsächlich einen Angriff der Nordvietnamesen auf ein Schiff im Golf von Tonkin vorgetäuscht, um Truppen nach Indochina zu schicken. Auch George W. Bush hat seinen Irakkrieg mit erfundenen Massenvernichtungswaffen legitimiert.

epa07632525 A handout photo made available by the US Navy shows US Lt. Nicholas Yerkes, from Annapolis, Maryland, a landing signals officer aboard the Nimitz-class aircraft carrier USS Abraham Lincoln (CVN 72), standing watch as an F/A-18F Super Hornet from the 'Jolly Rogers' of Strike Fighter Squadron (VFA) 103 land on the flight deck, in the Arabian Sea, 03 June 2019 (reissued 07 June 2019). The Abraham Lincoln Carrier Strike Group (CSG) 12 is deployed in the region amid heightened tensions between the US and Iran, with both saying they don't seek war.  EPA/US NAVY/MC 3RD CLASS JEFF SHERMAN HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Drohgebärde: Kampfjets starten von der USS Abraham Lincoln. Bild: EPA/US NAVY

Dass die Amerikaner diesen Trick erneut versuchen, ist möglich, jedoch wenig wahrscheinlich. Es wäre schlicht zu offensichtlich – und man sollte selbst Trump nicht unterschätzen.

Der US-Aussenminister Mike Pompeo macht denn auch die Iraner für den Angriff auf die beiden Tanker verantwortlich. Diese zweite These wird von den meisten westlichen Geheimdiensten gestützt, und es gibt dafür auch plausible Gründe:

Die brennenden Tanker befinden sich nahe der Strasse von Hormus. Das ist kein Zufall. Die knapp fünf Kilometer breite Meerenge ist das wohl wichtigste Nadelöhr des internationalen Ölhandels. Täglich werden rund 18 Millionen Fass des schwarzen Goldes durch die Strasse von Hormus geschippert. Das sind rund ein Fünftel des weltweiten Bedarfes.

An oil tanker is on fire in the sea of Oman, Thursday, June 13, 2019. Two oil tankers near the strategic Strait of Hormuz were reportedly attacked on Thursday, an assault that left one ablaze and adrift as sailors were evacuated from both vessels and the U.S. Navy rushed to assist amid heightened tensions between Washington and Tehran. (AP Photo/ISNA)

Brennender Öltanker vor der Strasse von Hormus. Bild: AP/Iranian Students' News Agency, ISNA

Wird diese Durchfahrt gesperrt, dann hat dies gravierende Konsequenzen für die Weltwirtschaft, vor allem für den Westen. Die Strasse von Hormus grenzt an Oman und den Iran. Die Mullahs in Teheran haben damit alle Trümpfe in der Hand.

Sie könnten die Meerenge unpassierbar machen, zum Beispiel, indem sie mit Raketenangriffen ein paar Tanker versenken. Die US-Navy ist zwar im Persischen Golf sehr präsent. Ob sie einen solchen Angriff verhindern könnte, ist umstritten.

Die Iraner wollen daher den Amerikanern mit den brennenden Tankern eine eindeutige Botschaft vermitteln. Sie reagieren damit auf das Vorgehen der Amerikaner. Trump hat den von seinem Vorgänger ausgehandelten Atomsperrvertrag gekündigt. Er will nun mit äussert harten Sanktionen gegen den Iran die Mullahs dazu zwingen, ein neues Abkommen abzuschliessen.

Auf Anraten seiner Hardliner, Sicherheitsberater John Bolton und Aussenminister Pompeo, wählt Trump dabei die gleiche Vorgehensweise wie gegen Nordkorea: Zuerst drohen, dann verhandeln. Auf diese Weise hofft er, die Ayatollahs an den Verhandlungstisch zu locken.

Erste Annäherungen hat Trump dabei bereits gemacht. Es gehe ihm keineswegs um einen «regime change», einen Umsturz, versicherte er und fügte hinzu, er sei jederzeit zu Gesprächen bereit.

epa07644872 A handout photo made available by the Iranian supreme leader office shows Iranian supreme leader Ayatollah Ali Khamenei (R) talking to Japanese Prime Minister Shinzo Abe during a meeting in Tehran, Iran, 13 June 2019. Abe is visiting Tehran to hold discussions with the aim of lowering tensions and contributing to peace and stability in the region.  EPA/HO HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bleibt knallhart: Ayatollah Ali Khamenei im Gespräch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Bild: EPA/Iranian supreme leader office

Doch der Iran ist nicht Nordkorea. Ayatollah Ali Khamenei nicht Kim Jong Un. Irans starker Mann hat keinen «schönen» Brief nach Washington übermittelt, und er wird es wohl auch künftig nicht tun.

Dem japanischen Premierminister Shinzo Abe, der derzeit in Teheran weilt und im Konflikt zu vermitteln sucht, erklärte er unmissverständlich: «Ich halte Trump nicht für eine Person, mit der ich Botschaften austausche. Wir werden nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln.»

Mit den harten Sanktionen sorgen die Amerikaner zwar für viel Leid bei der Bevölkerung. Ihr Ziel verfehlen sie jedoch bei weitem. Anstatt einen Aufstand gegen die Mullahs zu provozieren, wächst erneut die Wut gegen den «Grossen Teufel Amerika».

In Teheran entsteht eine ähnliche Stimmung wie nach dem Sturz des Schahs. «Amerika kann kein verdammtes Ding gegen uns unternehmen», triumphierte damals Revolutionsführer Ruhollah Khomeini.

In this photo provided by Tasnim News Agency, Iran's Revolutionary Guard members walk on the coast during a drill around Qeshm Island, Iran, Saturday, Dec. 22, 2018. State TV is reporting that Iran's Revolutionary Guard ground force has launched a drill near the strategic Strait of Hormuz, the passageway for nearly a third of all oil traded by sea. (Hamed Malekpour/Tasnim News Agency via AP)

Mitglieder der revolutionären Garden bei einem Manöver am Strand des Persischen Golfes. Bild: AP/Tasnim News Agency

Trumps Rechnung ist nicht aufgegangen. Mit der Kündigung des Atomsperrvertrages hat er auch seine Verbündeten, Deutschland und Frankreich, verärgert. Mit seinen Sanktionen stärkt er die Hardliner in Teheran. Gleichzeitig bringt er sich selbst in Zugzwang.

Als Zeichen seiner militärischen Potenz hat er den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in den Persischen Golf beordert und die Truppen in der Gegend um 1500 Mann aufgestockt.

Diese Kriegsspiele erhöhen die Gefahr einer militärischen Konfrontation erheblich. Die ehemalige CIA-Analystin Helima Croft erklärt in der «Financial Times»: «Das ist genau die Art von Zwischenfällen, vor denen wir gewarnt haben, und die die Region an den Rand eines Krieges bringen können.»

Trump will ein Politikwechsel im Iran

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rapha28 15.06.2019 20:38
    Highlight Highlight Nur weil die Amis sich mit Lügen bei den letzten paar Kriegen durchsetzen konnten und diese Fehler wohl „nicht“ mehr machen, heisst das noch lange nicht dass die Saudis dies nicht machen... Ein Krieg zwischen USA und Iran würde grundsätzlich die Position Saui Arabiens im Golf weiter stärken...
  • bebby 15.06.2019 12:22
    Highlight Highlight Wenn wir schon am spekulieren sind: Wäre ich Waffenhändler oder Waffenproduzent würde ich alles daran setzen, dass Trump in einen Krieg gezogen wird. Noch nie hatte Amerika einen dümmeren President, der erst noch von Kriegsfreunden umgeben ist. Aber eben, reine Spekulation.
  • Delisa06 15.06.2019 12:13
    Highlight Highlight Warum lässt man Saudi Arabien ganz aussen vor? Das verstehe ich nicht, kann mir das jemand erklären?
    Das würde bin Salman doch nicht unangenehm sein ein kleiner Krieg. Und natürlich wüsste es Trump. Diese „Video Aufnahmen“ die immer im richtigen Moment auftauchen sind mir suspekt
  • Toerpe Zwerg 14.06.2019 21:32
    Highlight Highlight Das letzte was Trump will (und brauchen kann) ist ein nicht (schnell) zu gewinnender Krieg gegen einen Staat mit 80mio Einwohnern, der von Russland unterstützt wird.

    Genau das weiss Khamenei. Genau deshalb hat sich Trump Verzockt.

    Die nutzlosen antiamerikanischen I.... auch in dieser Kommentarspalte sind bloss langweilig durchsichtig.
    • Raphael Stein 14.06.2019 23:32
      Highlight Highlight Ein Krieg gegen den Iran ist nicht zu gewinnen,
      da sich ein solcher Konfikt weit über den Iran ausweiten würde.

      Russland spielt unten im Orchestergraben, ist kaum der Rede wert.

      Mich erstaunt die stümperhafte Machtpolitik der USA, mittlerweilen von Quartalszahlen getrieben, nicht mehr.
      Immerhin haben sie schon 1952 eindrücklich bewiesen, dass sie diese Region weder verstehen noch begriffen haben.
    • Ueli der Knecht 15.06.2019 00:10
      Highlight Highlight "Das letzte was Trump will (und brauchen kann) ist ein nicht (schnell) zu gewinnender Krieg"

      Das Problem bei deiner Argumentation ist nur, dass Trump die Komplikationen eines Kriegs gar nicht realistisch einschätzen kann. Diese Fähigkeit fehlt ihm.

      Er ist schliesslich der Oberbefehlshaber der besten und mutigsten Army, “the most elite fighting force the world has ever seen”, die vielfach stärker ist als alle anderen Armeen der Welt zusammen.

      In Trumps "Logik" kann er jeden Krieg schnell gewinnen. Umsomehr er auch nuklear zuschlagen kann und wird, falls sein Kriegsgegner nicht parieren will.
    • Mr. Kr 15.06.2019 03:27
      Highlight Highlight Toerpe im Bezug zu Amerika bist du sehr voreingenommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat-Galli 14.06.2019 19:57
    Highlight Highlight Und irgendeinmal wird aus streng Geheimen Dokumenten zu lesen sein:
    Iranisches Boot wollte Hilfe anbieten.....
    Aber Iran ist böse. Böses bietet keine Hilfe an. Das wäre völlig gegen die Propaganda Maschine!

  • Bentruniger 14.06.2019 19:26
    Highlight Highlight Sollte man vielleicht nicht auch den öffentlich bekennenden Kriegshetzer Israel in Betracht ziehen, für die Anschläge auf die Oeltanker?
    • Basti Spiesser 16.06.2019 10:11
      Highlight Highlight Die haben in der Nähe sogar rin Uboothafen
  • Gender Bender 14.06.2019 18:49
    Highlight Highlight 2019 ist ein Video genau ein Beweis für gar nichts!
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 20:31
      Highlight Highlight Es beweist doch immerhin, dass die US-Streitkräfte behaupten, dass sie ein iranisches Patrouillenboot dabei gefilmt haben, wie sie eine Haftmine vom Boot entfernten.

      Aber vielleicht ist auch der Presseauftritt von Pompeo nur so ein Fake vom Mossad oder einer russischen Desinformations-Abteilung oder so. ;)
    • Spencer.stockes 14.06.2019 22:07
      Highlight Highlight @ueli, ja klar, eine Haftmine die ganz zufällig nicht hochging und sie ganz zufälligerweise dabei gefilmt wurden wie sie sie anbrachten und das von einer Kamera im 2019 die über die Bildqualität von meinem toaster verfügt!
    • Ueli der Knecht 15.06.2019 12:37
      Highlight Highlight Spencer.stockes: Die Bildqualität ist kaum besser hinzukriegen, wenn man aus rund 30km Entfernung aus einem bewegendem Flugobjekt heraus filmt.

      Die US-Streitkräfte behaupten nicht, dass sie das Anbringen sondern das Entfernen einer nicht explodierten Haftmine gefilmt hätten, weil offenbar auf der Haftmine "IRAN" stand; in Grossbuchstaben.

      Demgegenüber behaupte andere Quellen, dass es keine Haftmine sondern eine nicht explodierte, aber steckengebliebene Rakete war, und dass die Patrouille der Iraner dieses Beweisstück gesichert hätten.

      Mir scheinen beide Versionen seltsam und glaubwürdig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lagaffe 14.06.2019 18:27
    Highlight Highlight Die Amerikaner dürften - nach all den Tricksereien in den vergangenen Jahrzehnten - einfach mal die Schnauze nicht zu weit aufreissen...
  • The Unseen Fenian Hand 14.06.2019 17:24
    Highlight Highlight Wow, ein Forum voller Fachleute....👍😂
    • Toerpe Zwerg 14.06.2019 21:37
      Highlight Highlight Hier regieren diejenigen, deren Reaktion bereits vor einem Ereignis feststeht.
    • Sveitsilainen 14.06.2019 22:00
      Highlight Highlight Business as usual… =P
  • rolf.iller 14.06.2019 17:08
    Highlight Highlight Die Angriffe erfolgten am frühen morgen des 13.6. Die Aufnahme mit dem iranischen Boot wurde um 16:10 aufgenommen. Ein Schiff der US-Navy befand sich an jenem morgen 40 Meilen entfernt von dem einen Tanker. Aber irgendwie hat es kein US-Boot während dem ganzen Tag geschafft der Kokuka Courageous zu nähern um Beweismaterial sicher zu stellen? Obschon die US-Streitkräfte allen Grund hätten, rasch den Dingen auf den Grund zu gehen.

    https://www.navy.mil/submit/display.asp?story_id=109911&utm_source=twitter&utm_medium=social&utm_content=100000760787118&utm_campaign=Fight
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 20:29
      Highlight Highlight Immerhin gibt's ein Video der US-Streitkräfte, das angeblich ein iranisches Patrouillenboot zeigt, welches Beweismaterial sichert.

      Nach anderen unbestätigten Darstellungen hätte die Besatzung des iranischen Patrouillenboot eine Haftmine entfernt, weil auf der Bombe in Grossbuchstaben "FROM IRAN WITH LOVE" drauf gestanden haben soll.
  • Neruda 14.06.2019 16:46
    Highlight Highlight Also deine "plausiblen Gründe" sind reine Spekulation und etwa gleich nah an der Realität wie die Echsenmenschentheorie 😁
    Wenn wir schon beim Spekulieren sind, schau mal bei den Huthis vorbei. Yemen ist auch nicht so fern 😉
  • wasps 14.06.2019 16:32
    Highlight Highlight Ging er im Persischen Golf schwimmen?
  • roger.schmid 14.06.2019 16:26
    Highlight Highlight Der japanische Besitzer des Öltankers widerspricht der amerikanischen Darstellung bereits:
    https://www.nbcnews.com/news/world/japanese-tanker-owner-contradict-u-s-officials-over-explosives-used-n1017556
  • Roland Kull 14.06.2019 15:52
    Highlight Highlight Man konnte ein Video sehen, Flagge etc. nicht ersichtlich - zumindest hab ich das nicht gesehen. Da kann alles behauptet werden. Weiter geht es im mittl. Osten auch um die Vorherrschaft - Suniten vs. Schiiten. Wir in Europa haben eigentlich keine Ahnung worum es da geht. Klar will die USA die Präsenz im Golf verstärken - denn die Chinesen sind in den Startlöchern und machen es via Seidenstrasse/Wirtschaftshilfe-Abghängigkeit bedeutend besser und gewinnen das Volks, schaffen Arbeitsplätze. Hoffentlich knallt es da unten nicht wirklich, wäre nicht sehr intelligent.
  • Biotop 14.06.2019 15:07
    Highlight Highlight Mögen doch die Spiele endlich beginnen. Am Ende dieses Krieges würde garantiert Ruhe einkehren für alle Protagonisten = Verlierer.
    • cgk 14.06.2019 16:23
      Highlight Highlight Und das Biotop macht dann seinen Urlaub mitten im Raketenhagel.
    • maricana 14.06.2019 19:06
      Highlight Highlight @cgk: Aber klar doch, Ferien in Israel in einem Bungalow auf den Golanhöhen zum selberverteidigen, genau mein Humor.
  • Bosshoss 14.06.2019 14:15
    Highlight Highlight Es gibt noch eine dritte These. Was ist wenn es von den Israelis insziniert ist, damit die Amis Iran den Krieg erklären?
    Ist doch auch möglich,sie sind ganz und gar nicht mit der momentanen Iran Situation zufrieden.
    • Alter-Sack 14.06.2019 15:01
      Highlight Highlight Der israelischen Regierung traue ich alles, wirklich alles zu. Aber ich kann mit nicht vorstellen, dass sie dies ohne vorherige Konsultation der USA tun würden. Diese zionistische Regierung hat auch nicht viel mit dem jüdischen Glauben zu tun. Der wird nur einmal mehr dazu missbraucht.
    • Bosshoss 14.06.2019 15:57
      Highlight Highlight Wir wissen es nicht, es könnte ja abgesprochen sein und das entsetzte getue der Amis ist nur Show.
  • Posersalami 14.06.2019 13:47
    Highlight Highlight Wie sollen die Minen eigentlich über der Wasserlinie an einen Tanker kommen? Taucher scheiden aus offensichtlichen Gründen ja aus! Ein Schnellboot wäre der Besatzung aufgefallen.

    Kann eigentlich nur im Hafen angebracht worden sein. Kamen die Schiffe denn aus dem Iran?
    • DonRyano 15.06.2019 09:10
      Highlight Highlight Ich frag mich mehr, warum wird eine Mine ÜBER der Wasserlinie angebracht. Minen haben doch die Aufgabe ein Loch in die Bordwand zu sprengen damit Wasser eindringen kann.
  • Perwoll 14.06.2019 13:46
    Highlight Highlight Diese Aktion riecht 100 km gegen den Wind nach CIA.
    Abgesehen davon, welcher Idiot schickt ein Boot mit ca. 7 Leuten an Bord um eine Mine zu entfernen. Für so eine Aktion wären max. 3 Personen auf dem Boot. Wer garantiert nichts davon wusste ist Trump den der will keinen Krieg. Es gäbe da aber einige in der Administration die wahrscheinlich bescheid wussten.
    • HabbyHab 14.06.2019 16:07
      Highlight Highlight Trump und keinen Krieg wollen? Ja genau. Deshalb droht er ja allen möglichen Ländern damit.
    • Perwoll 14.06.2019 16:33
      Highlight Highlight @HabbyHab Sie verstehen es nicht. Hunde die bellen beissen nicht. Nun sagen Sie mir bitte wann letztmals ein US Präsident während so langer Zeit nicht in einen neuen Krieg zog? Eben.
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 21:26
      Highlight Highlight Trump will keinen Krieg, sondern einfach nur, dass seine "Verhandlungspartner" kuschen und ihm den Arsch lecken. Wer sich weigert, ihm den Arsch zu lecken, den wird dieser Perversling mit Gewalt, und falls nötig auch mit Krieg dazu zwingen, immmer im Glauben, dass er mit Gewalt bekommt, wonach ihm gelüstet.

      Ville_16: Es mag sein, dass Hunde, die bellen nicht beissen. Trump ist aber kein Hund, geschweige denn ein normaler, sondern schlicht nur ein psychisch gestörter Narzisst. Die sind in seiner (grössenwahnsinnigen) Ausprägung sehr äusserst gefährlich und unberechenbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 14.06.2019 13:41
    Highlight Highlight "Dass die Amerikaner diesen Trick erneut versuchen, ist möglich, jedoch wenig wahrscheinlich."
    Wieso? Schon Saddams angebliche Massenvernichtungswaffen hat ja eigentlich keiner ausserhalb der USA so wirklich geglaubt. Trotzdem sind dann doch einige Länder mit ihnen im Irak einmarschiert. Die haben sich damals wohl hauptsächlich erhofft, dass die Amis sich dann in anderer Form revanchieren würden. wird auch dieses mal nicht anders.
  • Amadeus 14.06.2019 13:39
    Highlight Highlight Schon interessant wie viele selbsternannte Experten hier in den Kommentaren wieder auftauchen und ihr Halbwissen verbreiten.

    Fakt ist, es gibt bis jetzt kaum verifizierbare Informationen und viele gegenseitige Beschuldigungen. Darum mal abwarten was passiert bevor man Zeit mit Spekulationen verschwendet.
    • Wenzel der Faule 14.06.2019 21:12
      Highlight Highlight Ja wir kennen einfach die Geschichte und sind es leid diese Lügen zu dulden.
      Mögen die Anschuldigungen noch so dumm und aus der Luft gegriffen sein, die Verbündeten der Amis glauben jeden Quatsch und laufen wie die Lemminge hinterher.
      Ich will verdammt nochmal Sanktionen gegen diese Kriegstreiber!
      Sei es in Asien, Südamerika, im nahen Osten oder sonst wo. Immer die selbe Scheisse..
  • Hiker 14.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Was für dumme Menschen sind da gegenwärtig an der Macht.
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 13:46
      Highlight Highlight Welche Strategie nützt denn wirksamer gegen dumme, rücksichtslose Narzissten wie Trump, als einfach Abstand zu nehmen, in Deckung zu gehen, und geduldig zu warten, bis die sich selbst zerstören?

      "Wenn die Klügeren nachgeben..."
      Benutzer Bild
    • Perwoll 14.06.2019 14:41
      Highlight Highlight @Ueli Ihnen ist schon klar dass Trump auf keine Fall Krieg will? Als erster US Präsident, zumindest während meines irdischen Daseins.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.06.2019 16:26
      Highlight Highlight @Ville
      Du kannst dich selbst belügen.
      Aber die Realität änderst du damit nicht.
      Trump hat unter anderem dem Iran, Nordkorea und auch Venezuela mehr oder minder offen mit Krieg gedroht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 14.06.2019 13:11
    Highlight Highlight Also viel Fantasie haben sie nicht gerade, die Strategen der US-Propaganda-Abteilung.
  • Kubod 14.06.2019 13:06
    Highlight Highlight Im Iran gab es grosse Demonstatrionen gegen die Unterstützung der Hisbollah, die Hamas, den Huthis etc. und den teuren Einsatz in Syrien.
    Die Botschaft der Demonstanten war: Kümmert Euch um die eigene Wirtschaft und die Bürger, statt die Welt mit Gewalt und unserem Geld zu islamisieren.

    Die Sanktiopnen gegen den Iran haben dazu beigetragen.

    In den Kommentaren hier les ich die übliche Masche von wegen pöse Amerikaner.
    Stellvertretend soll diesmal der Iran auf diese eindreschen.
    Pathetic.
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 13:48
      Highlight Highlight Es stimmt allerdings auch, dass das anti-iranische Verhalten der USA nicht geeignet ist, die Iraner wirksam gegen die Mullahs zu mobilisieren. Im Gegenteil.

      Die Iraner würden es vielmehr begrüssen, wenn sich die amerikanischen Sanktionen nur gegen die Machthaber und die korrupten Eliten der Revolutionsgardisten richten würde. Stattdessen aber richten sich die Sanktionen gegen das ganze Volk. Das kommt bei den Iranern nicht gut an.
    • Bird of Prey 14.06.2019 13:55
      Highlight Highlight @Kubod, ich empfehle Ihnen das Buch "Top-Spione die Weltgeschichte geschrieben haben" von Frank Fabian.
      Eine klare Darlegung, wie Regierungen umgestürzt werden, was kranke Hirne wie Stalin, Hitler, Gehlen, Andropow, Dulles, Helms und Kissinger gemein haben.
      Es geht nicht um Schwarz oder Weiss, nicht um links oder rechts, nicht um Ost oder West, es geht darum, zu verstehen, wie Macht erzeugt und missbraucht wird.
    • opwulf 14.06.2019 14:11
      Highlight Highlight Du verdrehst hier einige Fakten! Wenn man denn von einer islamisierung d. Welt sprechen will, dann sicherlich mit Blick auf S. Arabien. So sind auch die meisten Terrorgruppen weltweit mit der wahabit. Auslegung verbandelt. Mit den pösen Amerikanern sind weniger die amerikanische Bevölkerung, sondern vielmehr der milit. indust. Komplex gemeint & der würde evtl als weniger böse empfunden werden, wenn er nicht ständig aus geopolit. Überlegungen heraus Krieg führen würde. Diese mögen weit weg von dir passieren, umso mehr gilt, who advocates such wars, is truly pathetic!
    Weitere Antworten anzeigen
  • derWolf 14.06.2019 12:53
    Highlight Highlight Müssen wir diesen erneut tendenziösen Bericht ernst nehmen? Ausser den Trump Wählern glaubt kein Mensch daran dass der Iran dem Gegner solche Propagandaperlen zuspielt. Wir warten bis die Flotte da ist, herrlich. Dann ein Bild von einem Boot bei Nacht das gar nix aussagt. Weder Zeit noch Ort der Entstehung sind bekannt. Dank Journalisten wie Ihnen kommt es auch jetzt wieder soweit, dass in ca. 1-2 Wochen die Zweifel negiert werden und der Iran zweifelsohne einen Krieg verdient. Powell war damals auch froh das er sich auf solche Artikel verlassen konnte. Der Mensch vergisst schnell, zu schnell.
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 13:53
      Highlight Highlight "Dann ein Bild von einem Boot bei Nacht das gar nix aussagt. Weder Zeit noch Ort der Entstehung sind bekannt. "

      Beim "Beweisvideo" von Pompeo sind Zeit, Ort und Entstehung bekannt. Gemacht wurde es von der US-Aufklärung, veröffentlicht vom US-Kommando (das ist alles ziemlich plausibel), und es zeigt angeblich ein iranisches Marineboot, welches angeblich eine nicht explodierte Haftmine entfernt (die letzteren Angaben sind unbestätigte Behauptung der US-Streitkräfte).
    • Kubod 14.06.2019 15:21
      Highlight Highlight @derWolf
      Trump kam an die Macht, auch weil er versprochen hat, die amerikanischen Soldaten wieder nach Hause zu bringen und nicht in neue Kriege zu schicken. Bisher hält er sich daran.
      Das macht ihn dummerweise aber auch zu einer Art Lame Duck. Man weiss, dass er seine Drohungen nicht einfach so mit militärischen Mittlen untermauern kann.
      Gerade deshalb testet der Iran, wie weit er gehen kann. Denn die iranischen Revolutionsgarden haben diese Beisshemmungen nicht.
      Noch ist das ein strategischer Vorteil im Balzkampf der Macht.
      Ich hoffe, die Amerikaner lassen sich nicht provozieren.
    • derWolf 14.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Hallo Ueli, schon wieder. Liest du eigentlich selbst was Du schreibst?

      "Beim "Beweisvideo" von Pompeo sind Zeit, Ort und Entstehung bekannt. Gemacht wurde es von der US-Aufklärung, veröffentlicht vom US-Kommando (das ist alles ziemlich plausibel), und es zeigt angeblich ein iranisches Marineboot, welches angeblich eine nicht explodierte Haftmine entfernt (die letzteren Angaben sind unbestätigte Behauptung der US-Streitkräfte)."

      US Kommando und angeblich. Mehr muss man dazu wohl kaum sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • InfinityLoop 14.06.2019 12:49
    Highlight Highlight Wer lügt (gerne auch viel und oft)dem glaubt man nicht ......sagt Konfuzius
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 13:57
      Highlight Highlight "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht."
      -sagte angeblich Gaius Julius Phaedrus (so um das Jahr 0 herum).
  • Foxcroft 14.06.2019 12:44
    Highlight Highlight Hätte der Iran tatsächlich Interesse daran, in der gegenwärtig politisch, wirtschaftlich und militärisch angespannten Situation, ausländische Öltanker anzugreifen? Die USA versuchen alles um den Iran wirtschaftlich zu strangulieren, politisch zu isolieren und militärisch zu provozieren. Um diese Ziele zu erreichen, bedrohen die USA sogar ihre eigenen Verbündeten. Wer hätte also Interesse den Iranern diese Terrorankte anzuheften? Wer schickt Kriegsschiffe in den Golf von Oman? Nach perfiden US-Inszenierungen wie den Tonkin-Zwischenfall 1964 Vietnam und 2003 Irak, und jetzt nächstes Ziel Iran?
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 14:04
      Highlight Highlight "Hätte der Iran tatsächlich Interesse daran, in der gegenwärtig politisch, wirtschaftlich und militärisch angespannten Situation, ausländische Öltanker anzugreifen?"

      Ja, diese Nadelstiche zwingen die USA zu einem unverhältnismässigen Einsatz militärischer Mittel zur Sicherstellung des freien Schiffspassage an der Strasse von Hormus.

      Das wäre schon im Interesse der Iraner. Solche Nadelstiche sind billig, aber die Abwehrmassnahmen sackteuer. Das strapaziert die Ausdauer der Belagerer, was letztlich der schwächste Punkt der US-Embargo-Politik ist. Es wäre daher naheliegend, diesen anzugreifen.
    • derWolf 14.06.2019 15:46
      Highlight Highlight Ich würde gerne nur mal eine Stunde in deinem Paralleluniversum leben. Manchmal kommt es mir so vor das Du hier bewusst Stuss absonderst. Keiner verdreht die Fakten so schön wie Du. Kopierst dir die Sätze raus in denen Du meinst den Fehler gefunden zu haben, schlussfolgerst aber meist kruder als alle "VT" zusammen. Auf die Argumente gehst Du nie ein, warum? Weil Fakt nunmal Fakt ist. Du hast viele Zitate bereit, verstanden hast Du aber nicht die Hälfte davon. Lass es doch endlich gut sein oder bringe dich vernünftig ein. So, was ich Dir schonmal sagte, kann ich dich nicht ernst nehmen, sry.
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 16:40
      Highlight Highlight Hast du ein sachliches Argument, derWolf, oder macht es dir einfach Spass, nur unanständige Man-darf-ja-mal-fragen-Fragen und persönliche Beleidigungen abzusondern?

      Ich habe sachlich begründet, warum die Iraner ein Interesse daran haben, den Güterverkehr an der Strasse von Hormus zu stören, bzw. teure Schutzmassnahmen der Amerikaner zu provozieren. Das haben die Iraner auch angedroht. Fakt!

      Die Iraner werden zur Zeit von den Amerikaner mit ihren Sanktionen belagert.

      Erklär du doch mal sachlich, welche militärischen Taktiken sinnvoll wären, um solche Belagerungen wirksam zu brechen. Danke.
  • sheimers 14.06.2019 12:36
    Highlight Highlight Es gibt noch eine dritte Theorie: Versenkte Tanker machen das Öl knapp, oder schüren zumindest die Angst davor, dass es bei weiteren Angriffen knapp werden könnte. Das führt zu steigenden Ölpreisen, die Spekulanten ausnutzen könnten. Es ist unwahrscheinlich, dass ein privater Spekulant dahinter steckt, aber Staaten, die mit Öl gutes Geld verdienen könnten interessiert sein. Also die USA mit teurem Fracking-Öl, Russland, das dringend mehr Geld brauch, südamerikanische Staaten nahe dem Bankrott, Länder mit Pipelines in der Region, die das Öl auf dem Landweg verkaufen können, ...
    • maylander 14.06.2019 13:18
      Highlight Highlight Saudi Arabien würde ich da ganz zuoberst auf die Liste setzten.
      Die Geldreserven nehmen in einem bedrohlichen Tempo ab. Wenn die kein Geld mehr haben um diverse Gruppen ruhigzustellen dann geht dann richtig die Post ab.
  • Basti Spiesser 14.06.2019 12:32
    Highlight Highlight Eines der Schiffe gehörte übrigens einer japanischen Rederei, der Angriff erfolgte an dem Tag als Abe zu Staatsbesuch war, wollte hier jemand gleichzeitig noch diese Beziehungen sabotieren?
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 14:08
      Highlight Highlight Basti Spiesser: Die Japaner sind seit jeher gute und solvente Abnehmer des iranischen Öls (und indirekt dann auch die Israelis).

      Diesfalls von guten Beziehungen zu reden, geht aber etwas weit. Die Japaner sind Vasallen der US-Amerikaner, quasi ein besetztes Land. Mit dem Besuch des japanischen Premiers wollten die Amerikaner die Iraner zu Gesprächen ermuntern. Das gelang aber nicht, Shinzō Abe erhielt einen Korb. Freundlich aber bestimmt.
    • Basti Spiesser 16.06.2019 10:18
      Highlight Highlight @habe nichts von guten Beziehungen geschrieben, nur den Zusammenhang erwähnen.
  • Liselote Meier 14.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Du vergisst eine entscheidende Partei. Die USA schwankt in der Frage, ein Staat nicht, der kann das aber nicht alleine "durchziehen".

    Wer hat denn in den USA dafür Lobbyiert den Vertrag mit dem Iran aufzukünden?

    Wer bombardiert iranische Truppen in Syrien?

    Wer zieht seit Jahren eine Show zum Iranischen Atomprogramm ab?
    • Bird of Prey 14.06.2019 14:05
      Highlight Highlight Liebe Frau Meier, warum fehlt Ihnen der Mut, den mutmasslichen Staat zu benennen?

      Thesen sind da, um diskutiert zu werden.
      Gerüchte sind da um vom Thema abzulenken.

      Ich weiss nicht, ob Israel diesen Konflikt wirklich will. Natürlich sind auch da Wahlen anstehend, aber im Gegensatz zu den USA hätte Israel den Konflikt direkt vor der Haustüre.
      Gegenthese?
    • Konzeptionist 14.06.2019 14:09
      Highlight Highlight wer denn?
    • Liselote Meier 14.06.2019 14:34
      Highlight Highlight Ist nicht fehlender Mut sondern Rhetorik.

      Für die israelischen rechten Hardliner wie Netanjahu ist die Frage nicht ob es Krieg gibt sondern wann. Du musst dich in diese Perspektive versetzen, dann verstehst du die günstige Gelegenheit die ein solcher Vorfall bietet.

      Wenn die USA auf den Iran "feste Draufhauen" wird der Konflikt nicht auf israelischem Boden sondern auf iranischem Boden ausgetragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 14.06.2019 12:21
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, vielen Dank!
  • Raphael Stein 14.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Das Video hat keine Beweiskraft über die Urheber, höchstens deren Handlanger. Dass allerdings das Regime im Iran solche Aktionen nicht ungern sieht, ist nicht auszuschliessen. Warum auch, Verwirrung stiften, Zeit gewinnen, Diskussionen auslösen, wäre eine typische Art der Verhandlungstaktik in dieser Gegend.
  • Bird of Prey 14.06.2019 12:10
    Highlight Highlight Wie lange ist die Liste der Lügen der Amerikanischen Regierungen?
    Umsturz in Chile, wo eine Demokratie gestürzt und mit Pinochet ein diktatorischer Mörder an die Macht gehieft wurde.
    Brasilien, Thailand, Laos, Indonesien ...
    Operation Condor in Mittelamerika ...
    Irak Kissinger Lüge
    Libyen Kissinger Lüge

    Da wird es schwierig, westlichen (verbündeten) Geheimdiensten auch nur ein Wort zu glauben.

    Wir werden in 50 - 70 Jahre wohl mehr wissen. Bis dahin ist alles Spekulation und keine Analyse.
    • winglet55 14.06.2019 12:31
      Highlight Highlight Hier ist vorallem noch anzufügen, das die USA im Verbund mit GB im Jahre 1956 die einzige je in dieser Region demokratisch gewählte Regierung gestürzt hat. Anschliessend den für das jetzige Regime verantwortlichen Schah Reza Pahlewi installiert hat, der mit seiner Verschwendungssucht den Mullahs in die Hand gespielt hat.
    • opwulf 14.06.2019 12:47
      Highlight Highlight Putsch im Iran! Schau dir mal an was die beiden Auslandsgeheimdienste von GB & vorallem der USA unter den Dulles Brüdern alles inszeniert hatten um einen Regime Change gegen den demokratisch gewählten Premierminister des Iran Mossadegh herbeizuführen. Den Rest der Geschichte von der Einsetzung des US Vasallen aka Schah von Persien, der darauffolgenden islamischen Revolution, der Iran Contra Affaire, Iran-Irak Krieg bis hin zur heutigen Situation, die USA spielen dem Iran schon lange übel mit! Stimme deinem 3. letzten Satz absolut zu, die Blitzer ignorieren offensichtlich die Geschichte!
    • Ueli der Knecht 14.06.2019 14:16
      Highlight Highlight "Anschliessend den für das jetzige Regime verantwortlichen Schah Reza Pahlewi installiert hat, der mit seiner Verschwendungssucht den Mullahs in die Hand gespielt hat."

      Die Verschwendungssucht der Pahlevis ist bloss ein unwahres Gerücht (zB. wurde auch kolportiert, dass die Badewanne in St. Moritz aus purem Gold gewesen wäre).

      Man kann den Pahlevi-Palast in Tehran Niavaran anschauen. Gegenüber den Paläste der Vorgänger (Golestan, Saadabad) lebten die Pahlevis äusserst bescheiden.

      Den Mullahs half die harte Repressionspolitik des Schahs, der nur als Statthalter der Amis wirkte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 14.06.2019 12:09
    Highlight Highlight ‚Dass die Amerikaner diesen Trick erneut versuchen, ist möglich, jedoch wenig wahrscheinlich. Es wäre schlicht zu offensichtlich – und man sollte selbst Trump nicht unterschätzen.‘
    Wirklich? Meinen Sie wirklich dass Trump sich um die Optik kümmert ob die Aktion Golf von Tonkin-mässig aussieht? Er verübt seine Verbrechen im grellen Tageslicht, brüskiert und hintergeht seine Partner, bricht Verträge, kuschelt mit Despoten und lügt, dass sich die Balken biegen.
    Ob er den Auftrag für eine Black Ops gab, der Mossad oder die Saudis das für ihn erledigten spielt keine Rolle. False Flag. Punkt.
    • Saraina 14.06.2019 12:25
      Highlight Highlight Solange sich Trump einen Nahost-Beauftragten leisten kann, der in einem Interview allen Ernstes erklärt, dass er nicht da sei, damit man ihm vertraue, scheint es mir logisch, dass er sich nichts daraus macht, ob diese Geschichte an den Tonkin-Vorfall erinnert. Was den Trupp im Weissen Haus deutlich von einer Clinton Regierung unterscheidet, ist die arrogante Offenheit, mit der gelogen, übervorteilt und betrogen wird.
  • tzhkuda7 14.06.2019 12:07
    Highlight Highlight Wieso sollte der Iran das tun? Seine eigenen Öllieferungen in den Osten (Asien) stehen damit auf dem Spiel, eine der letzten Unabhängigen Finanzeinnahmen.

    Meines Wissens besitzt der Iran keine Pipelines die in den Osten münden
    • wasps 14.06.2019 14:55
      Highlight Highlight Jedes Land, das von Iran Erdöl bezieht, wir von den Amis sanktioniert.
    • tzhkuda7 14.06.2019 17:50
      Highlight Highlight Denke nicht das sich China daran stört, welche neben der Türkei Hauptabnehmer sind, zumindest nach Einschätzung der OPEC. Das mit den Sanktionen im Iran ist alles andere als einheitlich wie beispielsweise Nordkorea welches weit von über 180 Ländern der Welt boykottiert wird. Im Iran ist es vor allem der Westen, bei NK geht das weit darüber hinaus. Ähnlich auch bei den Sanktionen gegen Russland wegen der Krim, da ists auch alles andere als Einheitlich, scheinbar erlebte die US Agrarindustrie wegen des Boykotts durch vor allem die EU lustigerweise verstärkten Aufschwung.
  • Chrigi-B 14.06.2019 11:50
    Highlight Highlight Trumpelchens Plan funktioniert Herr Löpfe. Diese Aktionen sind der klare Beweise. Iran ächtzt auf dem letzten Zahnrad, wirtschaftlich sowie auch militärisch.

    Sie können nicht mal mehr ihre "Proxies" in der Region mit genug Geld versorgen.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Iraner an den Tisch setzen werden. Sie wollen keinen Krieg mit Trump riskieren und Trump will auch keinen Krieg, da er dies nicht an seine Basis verkaufen kann.
    • Kruk 14.06.2019 17:23
      Highlight Highlight Die Iraner würden sich auch sonst an den Tisch setzten. Das kann nicht das Ziel von diesem Theater sein.

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