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Superhelden

Bild: montage: watson/lea, material: keystone, shutterstock

Analyse

Retten diese drei mutigen Menschen die amerikanische Demokratie?

Lt. Col. Alexander Vindman, William Taylor und Marie Yovanovitch haben sich gegen Trump und Fox News gestellt. Nun werden sie verunglimpft und gejagt – doch sie werden als Helden in die Geschichte eingehen.



Oberst Alexander Vindman kam als Dreijähriger aus der damaligen UdSSR nach Brooklyn. Der heute 44-jährige hat 1999 seine Ausbildung als Berufsmilitär beendet. Danach hat er in Südkorea, Deutschland und im Irak gedient. Im Irak wurde er in Kampfeinsätzen verwundet. Vindman hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter auch die Tapferkeitsmedaille «Purple Heart».

Army Lieutenant Colonel Alexander Vindman, a military officer at the National Security Council, center, arrives on Capitol Hill in Washington, Tuesday, Oct. 29, 2019, to appear before a House Committee on Foreign Affairs, Permanent Select Committee on Intelligence, and Committee on Oversight and Reform joint interview with the transcript to be part of the impeachment inquiry into President Donald Trump.(AP Photo/Patrick Semansky)
Alexander Vindman

Oberst Alexander Vindman auf dem Weg zum Hearing. Bild: AP

William Taylor hat als Offizier in Vietnam gekämpft. Danach trat er in den diplomatischen Dienst ein. Er hat dies unter sechs verschiedenen Präsidenten während 50 Jahren getan. US-Aussenminister Mike Pompeo hat ihn im Frühling dieses Jahres aus der Pensionierung geholt, um kurzfristig die Botschaft in Kiew zu leiten.

Ambassador William Taylor, is escorted by U.S. Capitol Police as he arrives to testify before House committees as part of the Democrats' impeachment investigation of President Donald Trump, at the Capitol in Washington, Tuesday, Oct. 22, 2019.  (AP Photo/J. Scott Applewhite)
William Taylor

Ein unbestechlicher Gentleman: Ex-Botschafter William Taylor. Bild: AP

Marie Yovanovitch hat ebenfalls seit 30 Jahren eine makellose Karriere als Diplomatin hinter sich. Sie hat unter vier verschiedenen Präsidenten gedient und war zuletzt Botschafterin in der Ukraine. Sie gilt als äusserst kompetente und unbestechliche Fachfrau.

epa07914437 Former US ambassador to Ukraine, Marie Yovanovitch (C) departs the US Capitol in Washington, DC, USA, 11 October 2019. Ambassador Yovanovitch testified for about nine hours to investigators of three House committees conducting an impeachment inquiry centered on US President Donald J. Trump.  EPA/SHAWN THEW

Von Giuliani aus dem Amt gemobbt: Botschafterin Marie Yovanovitch. Bild: EPA

Vindman, Taylor und Yovanovitch sind ins Kreuzfeuer von Trump und Fox News geraten. Sie werden als «never trumper» (Republikaner, die Trump ablehnen, Anm. d. Verf.) oder sogar als «Verräter» beschimpft, weil sie es gewagt haben, in den Hearings des Intelligence Committees die Wahrheit zu sagen.

Yovanovitch widersetzte sich den Machenschaften von Rudy Giuliani und seinem Schattenkabinett. Das brachte ihr den Zorn des Präsidenten ein. Sie wurde zuerst gemobbt und danach nach Washington zurückbeordert.

epa07883528 (FILE) - Attorney to US President Donald J. Trump Rudy Giuliani wipes his brow before the start of the White House Sports and Fitness Day at the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 30 May 2018 (reissued 30 September 2019). The House Committees of Foreign Affairs, Oversight, and Intelligence issued a subpoena for Rudy Giuliani, President Trump's personal lawyers, demanding that he produce communications and records related to Ukraine in connection with the impeachment inquiry.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 54373200

Hat das Schattenkabinett geleitet: Rudy Giuliani. Bild: EPA

Ihr Nachfolger Taylor war entsetzt, als er merkte, was für ein übles Spiel Giuliani und seine drei Amigos in Kiew spielen wollten. Er tat dies gegenüber dem EU-Botschafter Gordon Sondland, einem der Amigos, in verschiedenen E-Mails kund.

In den Hearings hat Taylor bestätigt, was eigentlich schon in der Transkription des Telefongesprächs der beiden Präsidenten klar ist: Es gab ein Quidproquo. Die Ukraine musste Dreck gegen Biden liefern, wenn sie die dringend benötigte Militärhilfe erhalten wollte.

Vindman ist die tödlichste Bedrohung für Trump. Der mehrfach dekorierte Soldat hat als Experte für die Ukraine im nationalen Sicherheitsrat das omniöse Telefongespräch mitgehört.

Nun hat er nicht nur den Inhalt bestätigt, er hat gemäss «New York Times» im Hearing auch ausgesagt, dass wichtige Passagen in der Transkription weggelassen wurden.

abspielen

Hetzt wie einst Joseph McCarthy: Laura Ingraham. Video: YouTube/David Pakman Show

Was genau ist geschehen? Die Telefongespräche des Präsidenten werden von ausgewählten Experten mitgehört und danach von einer Software und Übersetzern transkribiert. Die Experten müssen danach diese Transkription auf allfällige Fehler überprüfen.

Vindman hat offenbar festgestellt, dass einige seiner Korrekturen im Gespräch zwischen Trump und Wolodymyr Selenskyj nicht übernommen worden sind. Vor allem war offenbar explizit von «Burisma» die Rede, dem Erdgasunternehmen, bei dem Hunter Biden im Verwaltungsrat sass. Vindman hat den Anwalt des Sicherheitsrats, John Eisenberg, darüber informiert, ohne Erfolg.

Die Aussagen der drei unpolitischen Diplomaten und Militärs sind offenbar verheerend. Das geben selbst Trumps entschlossenste Verteidiger zu. Einer von ihnen ist der Abgeordnete Mark Meadows. Er jammert: «Alle sechs Zeugen, die wir bisher einvernommen haben, sind Starzeugen für die Demokraten.»

Weil sie keine inhaltlichen Argumente haben, verlegen sich die Republikaner auf Krawall. Der kindische Protest von vergangener Woche ist ein typisches Beispiel dafür. Rund 30 Abgeordnete wollten einen gesicherten Raum, in dem die Hearings stattfinden, stürmen, obwohl viele von ihnen ganz legal Zutritt gehabt hätten.

epa07943902 Republican Representative from Louisiana Steve Scalise speaks to the media after he and two dozen other Republican lawmakers stormed into the room used by the House of Representatives' impeachment inquiry into President Trump in the US Capitol in Washington, DC, USA, 23 October 2019. The lawmakers entered the SCIF (Sensitive Compartmented Information Facility) where the closed hearings were taking place and refused to leave, delaying the hearing.  EPA/JIM LO SCALZO

Republikanische Abgeordnete stürmen einen sicheren Saal im Kapitol. Bild: EPA

Fox News lässt derweil unselige Erinnerungen an die McCarthy-Ära in den Fünfzigerjahren aufkommen. Damals wurden vermeintliche Kommunisten gehetzt und viele Karrieren mit aus der Luft gegriffenen Anschuldigungen zerstört. Jahrelang wurden die USA von einer eigentlichen Massenhysterie durchgeschüttelt.

In bester McCarthy-Manier präsentiert sich die Fox-Moderatorin Laura Ingraham. In ihrer Sendung zweifelte sie die Loyalität von Oberst Vindham wegen seiner Herkunft aus der Ukraine an. Mehr noch, sie liess es zu, dass einer ihrer Gäste ihm gar «Spionage» unterschob.

Das war selbst einigen Republikanern zu viel. Liz Cheney, die Tochter des ehemaligen Vize-Präsidenten und republikanische Abgeordnete, bezeichnete die Angriffe auf Vindman als «schändlich». Mitch McConnell, republikanischer Senatsführer ergänzte: «Ich werde den Patriotismus der Menschen, die aussagen, nicht anzweifeln.»

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dong 30.10.2019 19:42
    Highlight Highlight Das Impeachment ist und bleibt eine Schnapsidee!
    1. Sind die Chancen auf eine 2/3-Mehrheit im Senat 0.
    2. Seh ich keine belastenden Punkte, die die Republikaner nicht einfach mit einer gegenteiligen Aussage Patt stellen könnten.
    3. Bleibt der Vorwurf konstruiert - haben die Ukrainer denn geliefert? In der kurzen Zeit?
    4. Selbst wenn Trump das Quid pro quo genau so zugeben würde, siehe 1.
    5. Machen sich die Demokraten den Wahlkampf 2020 kaputt.

    BTW: Wenn das loswerden von Politikern mit juristischen Mitteln eine so super Idee wäre, dann müsste Südamerika das reinste Paradies sein.
    • Der_Andere 31.10.2019 09:20
      Highlight Highlight Mein Gott es geht auch nicht um ein erfolgreiches Impeachment. Es geht um die Rechtsstaatlichkeit.

      Man stellt Kriminelle nicht nur dann vor Gericht, wenn eine Verurteilung sicher ist. Man tut es weil sie Verbrechen begangen haben, die in einem Rechtsstaat einfach geahndet werden müssen, egal ob es am Ende zu einer Verurteilung kommt.

      Trump hat mit grosser Wahrscheinlichkeit Gesetze gebrochen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, werden alle die ihn jetzt decken, irgendwann mit extrem heruntergelassenen Hosen dastehen.
  • banda69 30.10.2019 18:00
    Highlight Highlight Rechtspopulismus ist wenn Integrität, Ethik, Moral, Anstand und Menschlichkeit mit Füssen getreten werden.

    Und die SVP so:
    Trump, die Sensation!
    Trump, die Revolution!
  • Pascal Biondi 30.10.2019 16:39
    Highlight Highlight Bitte kontrolliert die Facts. Ein Purple Heart ist keine Tapferkeitsbedaille, sondern einen Orden den man bekommt wenn man im Kampfeinsatz verletzt wurde...
  • sa5 30.10.2019 14:42
    Highlight Highlight Wer am falschen Ort, zur falschen Zeit für die falsche Sache kämpft, ist kein Held.
    Orden und Geklunker machen die Sache auch nicht besser.

    PS: Seit wann ist Patriotismus ein positiver Attribut?
    • DieFeuerlilie 30.10.2019 14:56
      Highlight Highlight @sa5

      Aha. Und was genau ist aus deiner Sicht “die falsche Sache“?

      Vielleicht die Wahrheit?
    • sa5 30.10.2019 16:07
      Highlight Highlight Falsche Sache?: Vietnamkrieg, Irakkrieg.
      "My conscience don't let me go shoot my brother … Mein Gewissen erlaubt es mir nicht, einen Bruder zu erschießen. Wofür sollte ich sie erschießen? Sie haben mich nie einen ‚Nigger‘ genannt. Sie haben meine Mutter nicht vergewaltigt. Und sie haben auch meinen Vater nicht umgebracht. Warum also sollte ich auf sie schießen?“
      Mohamed Ali aka Casius Clay
    • Wiedergabe 30.10.2019 17:10
      Highlight Highlight sa5, sie haben da etwas nicht verstanden.
      Diese Einsätze sollte verbildlichen, dass dieser Mann für die USA eintritt, nicht für eine Partei. Und dass er allenfalls eine Soldatische Ehre hat, die Wahrheit zu sagen.
      Es ging nicht um die geschichtliche Einordnung ded Vietnamkrieges. Das ist ein anderes Thema und an einer anderen Stelle zu diskutieren.
      Hier geht es um die USA und deren Präsidenten im Jahr 2019.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JonnyTheGreat 30.10.2019 14:39
    Highlight Highlight Patr-Idiotismus
    Finde es schon lustig...
    Bei den Amis zählt man als ‚ehrenhaft‘ und ‚glaubwürdig‘, wenn man in der Army gedient hat.
    Sprich wenn man in ein anderes Land einmarschiert ist und da ein paar Menschen im Namen der Freiheit erschossen hat.
    Aber ja... wenns hilft trump loszuwerden 🤷🏼‍♂️
    • Tjuck 30.10.2019 16:49
      Highlight Highlight Bei den Amis zählt anscheinende vor allem eine grosse Röhre, deshalb wurde Trump gewählt.

      Es geht darum, dass diese Zeugen integere Persönlichkeiten sind, ganz im Gegensatz zu Trump, der schon als Geschäftsmann fragwürdige Geschäftsmethoden angewandt hat und deshalb schon bevor er Präsident wurde, mehrere Verfahren am Hals hatte.
  • Chrigi-B 30.10.2019 14:13
    Highlight Highlight Mueller 2.0 - da wird gar nix passieren.

    Dem normalen Bürger in den USA geht dieses Theater am Allerwertesten vorbei.
    (Zumindest mit denen ich in Kontakt stehe)
    Die Wirtschaft brumme wie seit Jahren nicht, die Arbeitslosigkeit ist tief und sie haben mehr Cash im Sack als vor 2 oder 3 Jahren....
    • Bruuslii 30.10.2019 14:54
      Highlight Highlight so ähnlich war es 1932 in deutschland wahrscheinlich auch 🤔

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_im_Nationalsozialismus#Weltwirtschaftskrise_und_die_Weimarer_Republik
      Benutzer Bild
    • roger.schmid 30.10.2019 15:13
      Highlight Highlight Zum Glück sind viele Amerikaner nicht so Ignorant wie die Bekannten von Chrigi-B..

      "Hauptsache ich hab meine Kohle - der Rest, das Wohl anderer, die Demokratie usw. ist mir komplett egal "
    • Chrigi-B 30.10.2019 15:47
      Highlight Highlight Schau dir die aktuellen Umfragen von McLaughlin&Associates für den Oktober an. Die nehmen nur "wahrscheinliche Wähler" als Objekte für ihre Umfragen. Kanst du als pdf herunterladen, 33 Seiten - viel Spass beim Lesen....

      Wenn man dieser Umfrage glaubt, sind nicht nur meine Bekannten und Verwandten ignorant, sondern Millionen von Amis 👍🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 30.10.2019 13:54
    Highlight Highlight Natürlich gab es das Quidproquo. Dies ist genau das was Trump unter einem Deal versteht. So hat er als Immobilien Mogul und als Privatmann sein Leben lang funktioniert. So macht er es auch als Präsident nur das es in dem Job nicht wirklich angebracht ist. Das es nun Menschen gibt die dagegen aufstehen gibt doch wieder zur Hoffnung Anlass.
  • Don Alejandro 30.10.2019 13:43
    Highlight Highlight Sagen wir mal so; die drei verlassen das sinkende Schiff und retten ihre Karriere.
    • Sophia 30.10.2019 14:15
      Highlight Highlight Wie die Wahrheit zutage tritt, ist doch einerlei. Und den Zeugen niedere Motive zu unterstellen, ist noch mieser, als die Gründe, welche diese Leute zur Aussage bewegen.
    • Citation Needed 30.10.2019 14:57
      Highlight Highlight Sie opfern grad ihre Karriere, damit das Schiff, das von einem Irren mit völlig unterwürfiger, rückgratloser Crew gelenkt wird, nicht vollends absäuft.
    • Don Alejandro 30.10.2019 15:28
      Highlight Highlight Ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass ich denen drei niedere Motive unterstelle. Als überzeugter Impeacher (wenn denn die Verfassung endlich gewürdigt wird) ist es doch einfach toll, dass Mut hoffentlich auch belohnt wird und sie mit diesem Schritt ihre Karriere eben nicht ruinieren.
  • Lunaral 30.10.2019 13:33
    Highlight Highlight "Die Aussagen der drei unpolitischen Diplomaten und Militärs sind offenbar verheerend. Das geben selbst Trumps entschlossenste Verteidiger zu. Einer von ihnen ist der Abgeordnete Mark Meadows. Er jammert: «Alle sechs Zeugen, die wir bisher einvernommen haben, sind Starzeugen für die Demokraten.»"

    Das sind nicht Zeugen für die Demokraten, sondern für die Demokratie. Wann begreifen die Reps endlich (oder gestehen es ein) dass es hier nicht um einen Parteienkonflikt geht, sondern um Werte wie Integrität, Ethik, Moral. Um das Einhalten der Verfassung und dass niemand über dem Gesetz steht.
    • Sophia 30.10.2019 14:20
      Highlight Highlight Schon an der Wortwahl der Reps ("Die Demokraten", nicht die Demokratie) zeigt, wie diese Leute denken. Es geht ihnen nicht um das Wohl des Landes und nicht um "Amerika first" sondern um Ihre Macht. So durchsichtig das auch sein mag, sie haben fast die Hälfte der Wähler hinter sich. Das ist das ganz Verrückte an der Sache.
    • JonnyTheGreat 30.10.2019 14:43
      Highlight Highlight Vielleicht müsste mal jemand so ganz im amerikanischen Stil in Amerika einmarschieren und dort die Demokratie verbreiten 🤷🏼‍♂️
  • Real John Doe 30.10.2019 13:30
    Highlight Highlight und noch immer wird sich der Kongress nicht gegen "seinen" Präsidenten stellen.
    • Juliet Bravo 31.10.2019 01:18
      Highlight Highlight Der Kongress schon. Nur der Senat nicht mit 2/3. Dort gehts den Republikanern nur noch um Kadavergehorsam.
    • Juliet Bravo 31.10.2019 07:52
      Highlight Highlight Entschuldige - mein Fehler. Stimmt natürlich, was du schreibst.
  • Locutus70 30.10.2019 13:22
    Highlight Highlight Wir haben das Jahr 2019, wir leben im digitalen Zeitalter und da gibt es wegen eines solchen Gespräches so einen Terz um die Deutung - erstaunlich.
    Bei jedem billigen Callcenter werden die Gespräche der Mitarbeitenden aufgezeichnet und ausgewertet, das sollte doch auch bei Staats- und Regierungschefs möglich sein.
  • Militia 30.10.2019 13:21
    Highlight Highlight Solange solche Fake Screenshots im Umlauf sind und die Leute tatsächlich glauben, das sei die Wahrheit wird sich nichts ändern. Der macht nochmals 4 Jahre. Man glaubt eben, was man glauben will!
    (Wäre eigentlich ein eigener Artikel wert)
    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2505727216129427&id=308476622521175
    Benutzer Bild
  • CogitoErgoSum 30.10.2019 13:17
    Highlight Highlight Sind das nun nicht endlich Beweise genug? Die USA brauchen ganz ganz dringend wieder einen richtigen Präsidenten.
    • Tjuck 30.10.2019 16:51
      Highlight Highlight Wenn der Trottel weg ist, dürfen beide Parteien gerne einen geeigneten Kandidaten vorschlagen für die nächste Wahl.
  • Noblesse 30.10.2019 13:14
    Highlight Highlight Der Kampf gegen den Populismus geht in die nächsten Runden. Der Rechtsstaat in USA muss obsiegen. Für mich ein entscheidender Vorgang für die westlichen Demokratien und deren ÜBERLEBEN!
  • Bruuslii 30.10.2019 13:07
    Highlight Highlight "Alle sechs Zeugen, die wir bisher einvernommen haben, sind Starzeugen für die Demokraten."

    inhaltlich haben die reps und die trumpregierung eigentlich keine chance.

    dafür haben sie formell den letzten trumpf (mehrheit im senat).

    dass diese auf rechtsstaatlichkeit 💩, ist wohl mittlerweile klar.
    nur wenn ihr sitz wackelt (durch wählerumfragen), werden sie einlenken.
    bin gespannt welche ausreden sie in diesem fall vorbringen werden...
  • Sandro Lightwood 30.10.2019 12:56
    Highlight Highlight „Nun hat er nicht nur den Inhalt bestätigt, er hat gemäss «New York Times» im Hearing auch ausgesagt, dass wichtige Passagen in der Transkription weggelassen wurden.„

    War ja so was von klar. Und wäre so einfach überprüfbar, wenn die Regierung endlich das Transkript freigeben würde und nicht nur dieses Memo.

    Aber die, die glauben wollen, werden weiter glauben an ihren Messias. Warum auch immer... 🤷‍♂️
    • Lunaral 30.10.2019 13:47
      Highlight Highlight Hab mich schon lange gewundert, wieso das originale Transkript nicht freigegeben wird. Trump ist ja gemäss seiner eigenen Worte "the most transparent President ever". Ausser natürlich, es geht darum, relevante Daten zu veröffentlichen, oder Leute aussagen zu lassen. Weil dann nämlich rauskäme, dass alles erlogen ist. Von Trump selber erstaunt mich ja schon lange nichts mehr. Was mich wirklich schockiert, dass es immer noch Menschen (auch in wichtigen politischen Ämtern) gibt, die diesen Schwachsinn offenbar noch zu glauben scheinen und entgegen jeglicher Vernunft aktiv unterstützen 🤦‍♀️
  • Heinzbond 30.10.2019 12:51
    Highlight Highlight Nun ich wette das Twitter und Fox news nicht die einzigen sind die gerade aufgefahren werden um trumpsche vorstellungen von Demokratie durch zu setzen...
  • carlos zapato 30.10.2019 12:46
    Highlight Highlight Purple Heart ist ein Verwundetenabzeichen, keine Tapferkeitsmedaille.
  • Sapere Aude 30.10.2019 12:43
    Highlight Highlight Mit Fiona Hill wurde meiner Meinung nach eine wichtige Person im Artikel vergessen und ich bin jetzt sehr kleinlich, wenn ich noch anfüge, dass Vidman Oberstleutnant und nicht Oberst ist. Wobei desses Purple Heart wohl wichtiger ist, als der eigentliche Dienstgrad.
    • Philipp Löpfe 30.10.2019 13:14
      Highlight Highlight Das stimmt, doch selbst die US-Medien bezeichnen ihn als «colonel». So gesehen ist es sehr kleinlich.
    • Ich hol jetzt das Schwein 30.10.2019 13:56
      Highlight Highlight Ein Lieutenant Colonel wird auch als Colonel angesprochen, wie sowohl First als auch Second Lieutenant nur als Lieutenant und alle vier Stufen der Flagoffiziere als General oder Admiral angesprochen werden.
  • Pümpernüssler 30.10.2019 12:40
    Highlight Highlight Und sobald Trump weg ist, tritt aus seinem Schatten das gleiche Übel, nur anders verpackt. Die USA drehen sich im Kreis.
    • Albert Stpeck 30.10.2019 14:03
      Highlight Highlight Der letzte Kreis der Verteidigung der Trumpisten: alle sind verkommene Gangster, nichts macht mehr einen Unterschied, deal with it.
    • Tjuck 30.10.2019 16:53
      Highlight Highlight Ja, aber Mike Pence wäre nur noch für ca. 1 Jahr Präsident. Bis zu den nächsten Wahlen.
    • Schwar 30.10.2019 17:05
      Highlight Highlight Herr Speck, wollen Sie damit ausdrücken, Sie hätten lieber Kriegsgurgeln wie Obama oder H. Clinton als Präsidenten? Wenn das die Alternativen sind, dann bin auch ich ein Trumpist und verteidige im letzten Verteidigungsring diesen unsäglichen, aber globalisierungskritischen Donald :)

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