Wirtschaft
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epa08251042 US President Donald J. Trump (L) as US Vice President Mike Pence speaks to the media in the James S. Brady Briefing room with members of the Coronavirus Task Force at the White House in Washington, DC, USA, 26 February 2020.  EPA/ERIK S. LESSER

Der Präsident und sein Vize: Mike Pence muss die Taskforce gegen das Coronavirus leiten. Bild: EPA

Analyse

Drei Gründe, weshalb Trump Covid-19 fürchten muss

Das Coronavirus hat nun definitiv auch die USA erreicht. Wird es Trump zu Fall bringen?



Donald Trump leidet unter einer Keimphobie. Er duldet es nicht, dass jemand sein Smartphone berührt, und hat einst seinen Stabschef Mick Mulvaney während eines Interviews aus dem Oval Office gewiesen, weil dieser leicht gehüstelt hatte.

So gesehen müsste der Präsident der eifrigste Warner vor dem sich ausbreitenden Coronavirus sein. Doch das Gegenteil ist der Fall. Trump unternimmt alles, um dessen Gefährlichkeit herabzuspielen. Der Grund: Was er noch mehr fürchtet als Bakterien und Viren, ist die Möglichkeit, dass er die Wahlen im kommenden November verlieren wird.

Diese Angst ist sehr begründet. Und das sind die drei Gründe:

Das chaotische US-Gesundheitssystem

Das Coronavirus hat in den USA nicht nur zwei Todesopfer gefordert, es zeigt auch schonungslos die Schwächen des amerikanischen Gesundheitssystems auf. So ist beispielsweise die relativ tiefe Anzahl von Infizierten irreführend, denn dieser Umstand ist vor allem darauf zurückzuführen, dass bisher kaum Tests durchgeführt werden konnten.

epa08250484 US Department of Health and Human Services (HHS) Secretary Alex Azar testifies before a House Energy and Commerce subcommittee hearing on the proposed budget for the fiscal year 2021 for HHS and oversight of the coronavirus outbreak, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 26 February 2020. The US government's response plans to the coronavirus outbreak was discussed during the hearing as the Trump administration faces criticism from Democrats for alleged inadequate preparation for the outbreak.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Alex Azar, Chef der US-Gesundheitsbehörde, sagt im Kongress aus. Bild: EPA

Der Grund liegt in der peinlichen Tatsache, dass die Testkits der offiziellen Behörde, der Centers of Disease Control (CDC), sich bisher als fehlerhaft erwiesen haben. Letzte Woche konnten bloss rund 500 Tests durchgeführt werden. Experten gehen deshalb davon aus, dass die Dunkelziffer der Erkrankungen weit höher liegt als die offiziell ausgewiesenen Zahlen.

Ärmere Amerikaner lassen sich zudem oft gar nicht testen. Sie haben entweder eine schlechte oder gar keine Krankenversicherung. Das führt zu absurden Zuständen, wie das Beispiel eines Mannes in Florida zeigt: Er hatte die typischen Symptome von Covid-19 und liess sich in einem Spital testen. Der Test fiel negativ aus, doch der Mann musste eine Rechnung von über 3000 Dollar berappen.

Angesichts der Tatsache, dass rund die Hälfte der Amerikanerinnen und Amerikaner über keinerlei Ersparnisse verfügen und in Schwierigkeiten geraten, wenn sie unerwartete Ausgaben von 400 Dollar begleichen müssen, ist damit zu rechnen, dass viele Infizierte sich nicht testen lassen und somit dafür sorgen, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

epa08263688 US Democratic presidential candidate Senator Bernie Sanders speaks to supporters during a campaign rally at the Los Angeles Convention Center in Los Angeles, USA, 01 March 2020. Democratic Super Tuesday Elections will take place on 03 March.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bernie Sanders in Aktion: Sein Plan für eine Einheitskrankenkasse sieht plötzlich sehr attraktiv aus. Bild: EPA

Innenpolitisch ist das Coronavirus ein Steilpass für eine Einheitskrankenkasse, wie sie etwa Bernie Sanders fordert. Mit einer solchen Kasse wären die Tests gratis. Trump und die Republikaner hingegen wollen die bescheidenen Ausweitungen der Krankenversicherung auf den unteren Mittelstand wieder rückgängig machen. Das könnte sich nun als Eigengoal erweisen.

Die nervösen Finanzmärkte

Nicht nur die ärmeren Amerikaner leiden unter dem Coronavirus. Auch der obere Mittelstand ist betroffen, und das hängt mit den Aktienbörsen zusammen:

Aktien spielen eine zentrale Rolle in der amerikanischen Altersvorsorge. Viele Amerikaner haben ein sogenanntes 401K-Paket, ein Portfolio von Aktien, das den Grundstock ihrer Versicherung bildet. Ihre Rente ist damit direkt mit dem Zustand der Aktienbörse verknüpft.

epaselect epa08245142 A trader rubs his eyes at the end of the day on the floor of the New York Stock Exchange in New York, New York, USA, 24 February 2020. Stocks around the world are broadly lower as investors are reportedly reacting to news that the coronavirus is spreading to more countries and the Dow Jones industrial average closed down over 1000 points.  EPA/JUSTIN LANE

Erschöpfter Trader an der New Yorker Börse. Bild: EPA

Im Boom der letzten drei Jahre war «401K» ein regelmässiges Stichwort bei den prahlerischen Reden von Präsident Trump. Derzeit jedoch verspüren die Rentner in Florida wenig Freude, wenn sie auf ihr 401K-Paket schauen. Die Kurse sind letzte Woche mehr als elf Prozent eingebrochen, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Talfahrt weitergehen wird, ist gross.

Zwar werden die Zentralbanken alle Hebel in Bewegung setzen, um einen ausgewachsenen Crash zu verhindern. So hat die Bank of Japan bereits angekündigt, sie werde die Kurse mit einer weiteren Geldschwemme stützen, und hat damit vorübergehend für eine Beruhigung gesorgt.

Experten bezweifeln jedoch, dass sich die Märkte diesmal allein mit geldpolitischen Mitteln beruhigen lassen. Bis Klarheit über den weiteren Verlauf der Epidemie herrscht, wird die Achterbahn an den Finanzmärkten weitergehen. Und auch die Rentner in Florida, eigentlich treue Trump-Wähler, werden extrem sauer, wenn sie dabei Geld verlieren.

Das Gespenst einer Rezession geht um

Noch vor ein paar Monaten waren sich Ökonomen und Bankanalysten einig: 2020 wird es in den USA zu keiner Rezession kommen. Heute tönt es ganz anders. Das verhasste R-Wort taucht immer häufiger in den Prognosen auf und lässt nicht nur Unternehmer, sondern auch Trump schlecht schlafen.

Die amerikanische Wirtschaft muss derzeit einen doppelten Haken verkraften. Das lässt sich am Beispiel von Apple illustrieren: China ist einerseits die wichtigste Produktionsstätte von Apple. Die Mehrheit der iPhones wird dort gefertigt. Weil die chinesische Produktion wochenlang lahmgelegt war, meldet Apple bereits, der Start der neuen iPhone-Generation werde sich verzögern.

epaselect epa08186957 People wear masks as they walk past a closed Apple store at Sanlitun in Beijing, China, 02 February 2020. Apple announced the closure of its stores, corporate offices and contact centers on mainland China until 09 February, due to the novel coronavirus outbreak in the nation.  EPA/WU HONG

Nur mit Schutzmaske: Kunden vor einem Applestore in Peking. Bild: EPA

Andererseits ist China auch der zweitgrösste Absatzmarkt für Apple. Die Verkäufe des iPhone sind jedoch eingebrochen, weil die Chinesen sich derzeit nicht in Kauflaune befinden, und weil sie über die US-Handelspolitik verärgert sind. Apple hat daher bereits eine Gewinnwarnung für das erste Quartal veröffentlicht.

Internationale Konzerne wie Apple wird der Coronavirus-Sturm nicht so leicht umhauen. Doch das Rückgrat der amerikanischen Wirtschaft bilden wie bei uns die KMU. Sie schaffen die meisten Jobs, sie sind jedoch weit schlechter gegen einen Abschwung der Wirtschaft gerüstet.

Rund 70 Prozent des US-Bruttoinlandprodukts entfallen heute auf den Konsum. Angenommen, die Amerikaner schrauben ihre Konsumausgaben zurück, dann werden es die KMU zuerst zu spüren bekommen und mit Entlassungen reagieren. Die rekordtiefe Arbeitslosigkeit – ein weiterer Trumpf von Trump – wäre dann bald Geschichte.

Eine Rezession würde die US-Wirtschaft auf dem falschen Bein erwischen. Die Notenbank, die Fed, hat kürzlich bekannt gegeben, dass sich die Kreditkartenschulden der Amerikaner kumuliert auf 930 Milliarden Dollar belaufen. Das ist mehr als vor der Finanzkrise 2008. Bricht der Konsum ein, dann könnte demnach eine gefährliche Deflationsspirale in Gang gesetzt werden.

Die Tatsache, dass die US-Wirtschaft im internationalen Vergleich noch gut dasteht, ist ein schwacher Trost. Die Aussichten für die Weltwirtschaft sind düster geworden. «Das Coronavirus hat die Weltwirtschaft in den Überlebensmodus versetzt», stellt der Ökonom Eswar Prasad in der «New York Times» fest. «Die Ausbreitung des Virus fügt der Reiseindustrie, dem Handel und den Versorgungsketten grossen Schaden zu.»

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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ebony 03.03.2020 12:20
    Highlight Highlight dann hätte das Coronavirus wenigstens etwas Positives...
  • Quacksalber 02.03.2020 20:28
    Highlight Highlight Da müsste ihn schon der Virus persönlich erwischen. Seine Gegner sind zwar noch älter.
  • Nerox 02.03.2020 18:35
    Highlight Highlight Solange die Demokraten nur Tattergreise ins Rennen schicken, hat DT gar nichts zu befürchten.
    • Philipp Löpfe 02.03.2020 18:53
      Highlight Highlight Sicher. Trump ist ja ein junger Mann in seinen beste Jahren....
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.03.2020 13:41
      Highlight Highlight @Philipp Löpfe
      Spie, Satz und Sieg.
  • mrgoku 02.03.2020 18:30
    Highlight Highlight habe im april 4 woche usa reise als flitterwochen.... ist ja wieder super gelaufen... muss ich um die reise bangen?? versichert dasS ich es rückerstatten bekomme bin ich, aber anscheissen würde es mich dennoch HART
    • Darkside 02.03.2020 19:24
      Highlight Highlight Einfach verschieben, wenn Du es ja erstattet bekommst ist das doch kein Ding. Positiv sehen, die Vorfreude einfach etwas länger geniessen, das Virustheater wird nicht ewig dauern.
    • mrgoku 02.03.2020 22:48
      Highlight Highlight nicht so einfach verschieben wenn im büro die ferieneinteilung durch ist...
    • BVB 03.03.2020 07:47
      Highlight Highlight Wieso wird dieser Kommentar von so vielen geblitzt, wenn nur einer ein Gegenargument bringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 02.03.2020 18:04
    Highlight Highlight Trump hat sicher keine Keimphobie sondern ein snobistischer Lügner. Kein echter Keimphobiker könnte mit einer Pornodarstellerin - obendrein ohne Kondom - Sex haben.
  • DRS 02.03.2020 17:36
    Highlight Highlight #covfefe
  • Sandromedar 02.03.2020 16:32
    Highlight Highlight Unser System gleicht einem schwerkranken, der alle Jahr ein neues apparätli und schläuchli verpasst bekommt, um überhaupt noch am leben zu bleiben. Jetzt kommt die grippe und rafft ihn dahin. Alle habens kommen gesehen und trotzdem mal wieder eindrücklich, wie fragil das ganze ist.
    Obs jetzt mit oder ohne Trump kracht ist mir dann schon fast wurscht! (Um das Bild zu vervollständigen: Trump wäre irgendwie ein Eiterpickel am rechten Arm des Patienten)
  • Scaros_2 02.03.2020 16:14
    Highlight Highlight Am schluss lässt er einfach Pence von der Klinge springen. Er hat die Verantwortung ja schon ihm übertragen und wenn das Virus sich ausbreitet etc. dann kann er sagen

    "Ich hatte den besten Mann angeheuert das zu erledigen aber er ist gescheitert - Trete zurück".
  • Auric 02.03.2020 16:13
    Highlight Highlight welcome back!
    wir haben die Untergangsphantasien schon vermisst. 😞
    @Löpfe weiß wie die Amis ticken?

    eher nicht...

    wenn dort eine Naturkatastrophe zuschlägt dann rücken die zusammen, dann helfen die sich, da ruft niemand nach dem Staat, das ist nur in Europa üblich.
    • Mutzli 02.03.2020 16:58
      Highlight Highlight @Auric
      "wenn dort eine Naturkatastrophe zuschlägt dann rücken die zusammen, dann helfen die sich, da ruft niemand nach dem Staat, das ist nur in Europa üblich"

      Nur in Europa üblich? Besser mal FEMA informieren, die nennen sich nämlich Federal Emergency Management Agency.

      Wie sehr die Bevölkerung so "zusammrückt", gegenseitig helfen und angeblich nicht weiter stört, konnte man ja z.B. bereits bei Katrina 2005 beobachten. Oder Hurricane Maria 2017, von dem sich Puerto Rico immer noch nicht erhohlt hat...
    • Auric 02.03.2020 17:15
      Highlight Highlight Du meinst weil da nach der Zeit keine „blühenden Landschaften“ entstanden sind?

      Ja auch das gehört dazu,

      God helps those who help themselves

      steht nicht in der Bibel
      die haben halt keine Vollkaskomentalität und der Staat bietet das auch nicht
  • SuperSrbin 02.03.2020 15:39
    Highlight Highlight Drei Gründe, weshalb Trump Covid-19 fürchten muss.
    OK, aber ein wohl sehr wichtiger, vierter Grund, weshalb er Covid-19 fürchten muss, ist, dass er alt ist und Covid-19 am ehesten für ältere Semester gefährlich werden kann. Grund Nr. 4: Eine Ansteckung!
    • SJ_California 02.03.2020 18:50
      Highlight Highlight Und er sich hauptsächlich von Burgern, Pommes und Ketchup ernährt
  • Ich heisse Marvin 02.03.2020 15:35
    Highlight Highlight Das Virus könnte nicht nur Trump sondern das ganze Wirtschaftssystem zu fall bringen. In Hong Kong wird schon auf den verzweifelten Versuch zurück gegriffen Helikoptergeld zu verteilen. Und zwar bekommt jeder Volljährige Stadtbewohner 1300$ ausgehändigt, ohne jegliche gegenleistung, um damit die Wirtschaft anzukurbeln! Das zeigt mir, dass meine Arbeit ein sch* Wert ist wenn ich sowieso gratis Geld bekomme sobald das System wiedermal erkrankt. Nur diesesmal darf ichs höchststelbst der Ubs/Cs bringen anstatt dass es einfach der Bund den Banken schenkt. Höchste Zeit für ein faires Finanzsystem!
    • Sandro Lightwood 02.03.2020 16:22
      Highlight Highlight Weil nun in einer Ausnahmesituation alle 1‘300 Dollar bekommen, schliesst du daraus, dass deine Arbeit einen Scheiss wert ist? Glaube gibt 1000 andere Gründe, seine Arbeit einen Scheiss wert zu finden. Aber sicher nicht das. 😳
    • Johnny Marroni 02.03.2020 17:39
      Highlight Highlight Alter, informier Dich mal, was wirklich in der Welt abgeht, anstatt vor allem Angst zu haben und diese weiterzuverbreiten. Z.B. hat der Bund UBS und CS kein Geld geschenkt, sondern geliehen. Dies wurde mit einem SEHR ordentlichen Zins LÄNGSTENS zurückgezahlt.
  • Hans Jürg 02.03.2020 15:31
    Highlight Highlight Achwas. Er wird wie immer alles Obama, Cinton und Biden in die Schuhe schieben. Und die Mexikaner sind eh schuld daran und überhaupt.

    Und seine Jünger werden ihm das glauben und nichts wird geschehen.

    Es ist zum Verzweifeln, aber diesem Typen kann wohl nichts anhaben.

    In diesem Sinne hat die Phrase "God save America" wirklich einen tieferen Sinn. Denn nur Gott kann noch helfen. Blöd, dass es den nicht gibt.
  • Baba 02.03.2020 15:30
    Highlight Highlight WENN uns dieser China-Bug davor bewahrt, dass aus 45 auch 46 wird, wäre meine Lebenseinstellung ein weiteres Mal bestätigt: ALLES hat auch etwas Gutes (manchmal dauert es halt ein wenig, bis es ans Licht kommt) 😉
    • Butzdi 02.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Wenn Trump - was hoffentlich nicht eintrifft - wiedergewählt würde, wäre er immer noch der 45 Präsident der USA. 46 ist die arme Sau, die den Scheiss von Trump aufräumen muss.
    • Baba 02.03.2020 19:41
      Highlight Highlight Uuups - gerade was gelernt, Danke Butzdi! Ich war immer der Überzeugung, dass jeder Term als Nummer genommen wird. Hab' das nie wirklich zu Ende gedacht... Wenn's so wäre wie ich meinte, wären wir ja bei einer viiiel höheren Zahl 😀

      Ja stimmt, der arme #46, aber der hat dann ja hoffentlich wieder einen richtigen Namen 😉
  • Sloping 02.03.2020 15:01
    Highlight Highlight Und der aus meiner Sicht gravierendste Punkt im Finanzsystem ist im Artikel nicht mal aufgeführt: Nämlich die Verschuldung der Unternehmen am Anleihenmarkt, die seit der letzten Finanzkrise regelrecht explodiert ist. Durch die extrem tiefen Zinsen haben sich die Unternehmen massiv verschuldet und es haben auch solche überlebt, die aufgrund ihrer Wirtschaftsleistung eigentlich hätten Pleite gehen sollen. Erste Unternehmen wie Heinz Kraft sind auf Ramschniveau und weitere könnten aufgrund einer Rezession folgen. Wenn deren Anleihen ausfallen, droht ein Dominoeffekt und die nächste Finanzkrise.
    • Sloping 02.03.2020 15:12
      Highlight Highlight Wer sich für die Thematik interessiert, findet hier die Details:

      "Nach der Finanzkrise 2008 gab es ein Versprechen: Runter von den Schulden. Passiert ist das Gegenteil – die Verschuldung ist geradezu explodiert. Trübt sich die Konjunktur weiter ein, droht erneut eine gefährliche Krise."

      https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-groesste-blase-der-welt
  • DerSeher 02.03.2020 14:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Score 02.03.2020 14:52
    Highlight Highlight "Mit einer solchen Kasse wären die Tests gratis"

    Falsch, mit einer solchen Kasse würde die Allgemeinheit bezahlen. Und das ist in der USA halt so ein Thema... Die ticken da anders als wir Schweizer (obwohl es auch bei uns zum teil kippt, je höher die Gesundheitskosten werden). Trump kann ganz einfach vorrechnen was das ganze den Staat kosten würde und das reicht um viele auf seine Seite zu bringen. In der USA gehört es einfach dazu das man selbst für sich verantwortlich ist. Der American Dream heisst für viele das man es alleine schafft. Wir sind da (zum Glück) anders...
    • FrancoL 02.03.2020 15:05
      Highlight Highlight So kann man es sehen, ist aber mehr als einseitig unterwegs. Man muss die möglichen Folgen in der Wirtschaft auch aufrechnen und dann sieht es mit den Tests ganz anders aus.
      Genau dies wollte der Artikel aufzeigen.
    • bruuslii 02.03.2020 15:13
      Highlight Highlight tja und dem virus ist es egal, ob du es "alleine geschaft" hast oder nicht.
      wie beschrieben hat ein grossteil der bevölkerung gar nicht die mittel, sich testen zu lassen.
      wenn dann deshalb die arbeits-ausfälle in den usa ungleich höher sind, als sich durch prävention mit tests verhindern lassen würde, rechnet das der herr trump dann auch seinen wählern vor?
      ziemlich selektive wahrnehmung 🤦🏻‍♂️
    • R. J. 02.03.2020 15:44
      Highlight Highlight Trump kann nicht rechnen...
      John Oliver hat die vorteile gut erklärt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Cooper 02.03.2020 14:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Score 02.03.2020 14:49
    Highlight Highlight Tja Löpfe ist weiterhin optimistisch. Nähme mich ja schon wunder woher er diesen Optimismus her nimmt. Denn die letzten vier Jahren haben uns gelernt das Trump weder Logik noch Fakten braucht. Er wird das ganze wie immer gekonnt auf seine Seite biegen. Das war in der Vergangenheit auch darum immer sehr einfach weil sich die Demokraten oft sehr dumm anstellen und auch wegen den Medien mit der meist einseitigen, NUR negativen, Berichterstattung. Das alles spielt Trump in die Hände und es ärgert mich dass gerade die Medien nicht dazu lernen. Man nimmt Trump noch immer nicht ernst...
    • bruuslii 02.03.2020 15:15
      Highlight Highlight trump nehme ich nur insofern ernst, als da - symbolhaft betrachtet - ein riesenbaby mit dem roten knopf rumspielt...
  • jjjj 02.03.2020 14:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Raddadui 02.03.2020 14:46
    Highlight Highlight "Innenpolitisch ist das Coronavirus ein Steilpass für eine Einheits-Krankenkasse, wie sie etwa Bernie Sanders fordert. Mit einer solchen Kasse wären die Tests gratis."

    Genau, die Tests würden dann einfach nichts mehr kosten. Natürlich. Fragt sich nur für wen... 🙄
    • bruuslii 02.03.2020 15:21
      Highlight Highlight die tests würden natürlich durch die allgemeinheit bezahlt. gerade unter- und untere mittelschicht (sprich die mehrheit der amerikaner) können das wie beschrieben nicht bezahlen.
      wenn deshalb das virus sich in den usa unverhältnismässig stark ausbreitet, leiden alle darunter. auch diejenigen, die sich den test leisten konnten.
      die kosten für prävention sind in sochen fällen geringer als durch die epidemie verursacht würde.
      es gibt halt leute, die nicht über die nasenspitze denken können.
      usa! usa! usa!
    • Raddadui 02.03.2020 19:49
      Highlight Highlight Überhaupt nicht schlimm, ich find's gut. Aber die Aussage ist einfach schlicht falsch, darum geht's.
  • Kontrovers 02.03.2020 14:42
    Highlight Highlight Es gibt neue Hoffnung für Philipp Löpfe, dass es Donald Trump doch noch „lüpft“.....
    Einer der aufgelisteten Trümpfe wird doch hoffentlich stechen!
  • Maya Eldorado 02.03.2020 14:39
    Highlight Highlight Trägt Trump noch keine Maske?
    Es ist höchste Zeit damit anzufangen Donald!
  • Hier Name einfügen 02.03.2020 14:37
    Highlight Highlight Jetzt wo Hillary, fantasierte Kollusion mit den Russen und ein an den Haaren herbeigezogenes Impeachmentverfahren scheiterten, soll ein gehyptes Grippevirus Trump zu Fall bringen?
    Träumen Sie weiter Herr Löpfe.
    • FrancoL 02.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Ich würde die Folgen dieses Virus nicht unterschätzen, dabei ist es egal wie SIE diesen Virus einschätzen, entscheidend ist wie die Wirtschaft darunter leidet.
  • Locutus70 02.03.2020 14:36
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    • äti 02.03.2020 14:53
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    • FrancoL 02.03.2020 15:08
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    • Auric 02.03.2020 15:43
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