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Eine als Virus verkleidete Gruppe marschiert zum nicht stattfindenden Morgestraich durch die Stadt Basel.
Eine als Virus verkleidete Gruppe marschiert zum nicht stattfindenden Morgestraich durch die Stadt Basel.

Der Morgenstreich, der keiner war – 9 traurige Bilder von heute Morgen aus Basel

02.03.2020, 06:3602.03.2020, 13:07

In Basel haben sich am frühen Montagmorgen trotz der Coronavirus-bedingten Absage des Morgenstreichs mehrere Hundert Menschen in die Innenstadt begeben. Nur Vereinzelte trugen jedoch ein Fasnachtskostüm.

Bild: KEYSTONE

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Zahlreiche Menschen – viele von ihnen mit Kerzen – trafen sich auf dem Marktplatz, wie ein Reporter von Keystone-SDA vor Ort beobachtete.

Bild: KEYSTONE

Die Fasnacht wurde symbolisch beerdigt und an zahlreichen Orten wurden Grablichter aufgestellt.

Bild: KEYSTONE

Als das Rathaus-Glöcklein vier Uhr schlug, setzte ein Gejohle ein.

Bild: KEYSTONE

In normalen Jahren beginnt exakt um diese Uhrzeit mit dem Morgenstreich die Basler Fasnacht, die dieses Jahr wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt wurde.

Bild: KEYSTONE

Zu sehen waren vor dem Rathaus auch zwei Fasnächtler mit Steckenlaternen.

Bild: KEYSTONE

Die Polizei markierte in Innenstadt Präsenz, schritt jedoch nicht ein.

Bild: KEYSTONE

Ein Polizeifahrzeug folgte gar einem sogenannten «Schyssdräggziigli» aus drei Trommlern und einem Pfeifer, das musizierend vor dem Spiegelhof vorbeizog, dem Sitz der Basler Polizei.

Bild: KEYSTONE

Vor dem abgesagten Morgenstreich hatten sich in Basel am Sonntag zahlreiche Cliquen getroffen – für einmal nicht zum traditionellen Einpfeifen, sondern zu einem Eintrinken, wie Medien berichteten. Nur vereinzelte Gruppierungen zeigten dabei ihre Laternen, die sie eigentlich am Morgenstreich hätten präsentieren wollen.

Am Freitag hatte der Bundesrat sämtliche Veranstaltungen ab 1000 Personen vorerst bis zum 15. März verboten, betroffen ist davon auch die Basler Fasnacht.

So sahen die Ladäärne an der Basler Fasnacht in anderen Jahren aus:

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Die besten Ladäärne der Basler Fasnacht
quelle: watson/thi
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Wer hat sich nicht ans Verbot gehalten?

Nicht an das bundesrätliche Verbot und weitere behördliche Anordnungen gehalten hatten sich am Sonntag Fasnächtlerinnen und Fasnächtler im Kanton Baselland. In der Folge erliess die Regierung des Landkantons für die Beizen in Liestal in Sissach ein Ausschankverbot, dass von Sonntag 19 Uhr bis Montag 6 Uhr früh galt.

Neben dem Morgenstreich sind in Basel sämtliche weiteren Fasnachtsveranstaltungen abgesagt. Dies betrifft namentlich auch die beiden Umzüge von Montag- und Mittwochnachmittag. Auch die beliebten Schnitzelbänkler dürfen nicht auftreten.

An der Basler Fasnacht nehmen jeweils um die 12'000 Aktive teil. Verfolgt wird das Geschehen während den «drei scheenschte Dääg» von Zehntausenden Besucherinnen und Besuchern. (jaw/sda)

Apropos Fasnacht: Sind das Namen von Guggen oder Kitas?

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«Rüüdig schön!»: In Luzern hat die Fasnacht 2020 begonnen

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«Rüüdig schön!»: In Luzern hat die Fasnacht 2020 begonnen
quelle: epa / alexandra wey
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Ein Zürcher an der Luzerner Fasnacht

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35 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Schso
02.03.2020 07:41registriert April 2017
Sogar als Zürcher kann ich den Baslern nachfühlen. Tut mir leid für die Fasnächtler.
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piranha
02.03.2020 08:20registriert September 2017
Alle, die jetzt hier herumheulen wegen der paar Nasen, die sich ihre Fasnacht zusammenbasteln: Ich glaube kaum, dass wegen diesen vereinzelten Kleingruppen eine erhöhte Ansteckungsgefahr bestand, verglichen mit den hunderttausenden Menschen, die heute im ÖV, im Hörsaal, im Grossraumbüro, in der Schulmensa etc. mit Hunderten anderen einer solchen definitiv ausgesetzt waren. Also chillt mal! 🙄
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HPOfficejet3650
02.03.2020 07:11registriert November 2015
Ich kann den Unmut der Fasnächtler verstehen. Dennoch hat der Bund nicht grundlos Veranstaltungen wie diese verboten. Das Verhalten dieser Personen grenzt meiner Meinung nach an Fahrlässigkeit. Zur Lasten älterer oder schwachen Menschen und auch als stark gefährdet gelten. Finde ich nicht cool.
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