Wirtschaft
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ZUR PROGNOSE DER KONJUNKTURFORSCHUNGSSTELLE KOF, DASS DER SCHWEIZ EINE REZESSION DROHE, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 28. JANUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  A construction worker in working clothes reveals his empty trouser pockets, pictured on January 18, 2010 in Paradeplatz square in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Ein Bauarbeiter in Arbeitskleidung zeigt seine leeren Hosentaschen, aufgenommen am 18. Januar 2010 am Paradeplatz in Zuerich. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Weniger als erhofft: Auch die Lohnrunde 2020 verlief nicht nach den Vorstellungen der Gewerkschaften. Bild: KEYSTONE

Der vierte enttäuschende Lohnherbst

Die Gewerkschaften wollten viel. In der ersten Bilanz der Lohnrunde müssen sie erkennen: Sie bleiben weit hinter den Forderungen zurück.

Niklaus Vontobel / CH Media



Die laufende Lohnrunde wird nicht so ausfallen, wie sich die Gewerkschaften das vorgestellt hatten. Im Gespräch mit dieser Zeitung zieht Daniel Lampart eine erste Bilanz. Sie fällt ernüchternd aus, sagt der Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds. Es gebe zwar durchaus einige Lichtblicke. So habe man endlich die tiefen Löhne in der Textilindustrie anheben können. «Doch zahlreiche Resultate sind unbefriedigend, etwa im Detailhandel.»

Damit bleibt der Gewerkschaftsbund weit hinter seinen Forderungen zurück. Noch im September hat er eine Erhöhung von mindestens zwei Prozent gefordert. Damit müsse die «Ungerechtigkeit» aus den letzten drei Jahren korrigiert werden. Mit der Wirtschaft sei es aufwärts gegangen, die Arbeitslast habe ebenfalls zugenommen. Und dennoch seien die Löhne real gesunken. Die Mitarbeiter hätten weniger mit ihrem Geld kaufen können.

Drei Monate später ist klar: Die geforderte Korrektur bleibt aus. Lampart will zwar keine Prognose abgeben. Noch lasse sich nicht genau absehen, um wie viel die Löhne im landesweiten Durchschnitt zunehmen. Doch die Abschlüsse, die bereits vorliegen, deuten auf eine mittlere Erhöhung von nur 0,5 bis 1 Prozent hin (siehe Tabelle). Das ist weniger als die Hälfte dessen, womit die Gewerkschaften in die Verhandlungen eingestiegen sind.

So zeichnet sich eine Lohnrunde ab, wie sie auch von der Grossbank UBS erwartet wird. Via einer Umfrage unter Betrieben sagen die UBS-Ökonomen ein Plus von 0,8 Prozent voraus. Davon frisst die Teuerung mehr als die Hälfte weg. Es bleiben 0,3 Prozent mehr Reallohn. Damit würde die Schweiz bereits die vierte schwache Lohnrunde in Folge erleben. Und es bedeutet: Die Reallöhne sind im Jahr 2020 gleich hoch wie 2016. Die Arbeitnehmer hätten also bei den Reallöhnen vier Jahre lang ein Nullwachstum gehabt.

Es ist nicht die einzige Enttäuschung. Der Gewerkschaftsbund wollte für die Frauen eine «Korrektur nach oben» herausholen. Ihre Löhne lägen noch immer hinter jenen der Männer zurück. Das müsse sich bessern. Doch man kommt diesem Ziel kaum näher. Denn die Lohnerhöhungen, die es tatsächlich gibt, werden von den Arbeitgebern grösstenteils von Person zu Person anders verteilt.

Und wie Lampart sagt: «Von solchen individuellen Erhöhungen profitieren Frauen weniger.» Diese Benachteiligung sei schwer zu erklären. Doch sei sie regelmässig zu beobachten. Geben Arbeitgeber jedem Mitarbeiter eine andere Lohnerhöhung, haben Männer mehr davon. «Frauen ist mehr geholfen, wenn alle gleich viel bekommen.»

«Beispiellos, ungerechtfertigt und beunruhigend»

Warum verlief die Lohnrunde nicht nach gewerkschaftlichem Wunsch? Zum einen wurden in einigen Schlüsselbranchen die Löhne dieses Jahr gar nicht neu verhandelt. Beispielsweise im Bausektor wird auf 2020 bloss eine Lohnerhöhung umgesetzt, die bereits in einer früheren Verhandlungsrunde beschlossen wurde. Doch vor allem hat sich das Wachstum der Wirtschaft im dümmsten Augenblick verlangsamt. Kurz vor der Lohnrunde häufen sich die schlechten Nachrichten: Umfragen unter Betrieben zeigen, dass weniger Aufträge hereinkommen; die Zinskurve zeigt auf einmal nach unten, was früher nur vor Rezessionen zu beobachten war.

Dieses Bild bestätigt sich später. Die Industrie vermeldet, bei ihren Unternehmen verlangsame sich der Geschäftsgang «schnell und massiv». In den Zahlen von Juli bis August zeigt sich: Nur der Pharmasektor kommt noch kräftig voran. Die übrige Wirtschaft kommt nahezu zum Stillstand. Und die Verlangsamung hatte erste Folgen am Arbeitsmarkt. In der Industrie steigt die Zahl der Stellensuchenden.

Die Lohnrunde enttäuscht, obwohl die Gewerkschaften hohe Erwartungen geweckt haben. Im November erhöht der neue Chef des Gewerkschaftsbundes, Pierre-Yves Maillard, den Druck auf die eigenen Reihen. Den Gegensatz von Hochkonjunktur einerseits, und sinkenden Reallöhnen andererseits, nennt Maillard in einer Rede: «beispiellos, ungerechtfertigt und beunruhigend». Wie solle das erst werden, wenn die Schweiz in eine Rezession falle.

Auf diesen Befund baut Maillard eine Drohkulisse auf. Eine enttäuschende Lohnentwicklung schwäche den demokratischen Konsens. In der ganzen Welt sei dies zu beobachten und auch die Schweiz müsse vorsichtig sein. Sonst würden Niederlagen drohen in Volksabstimmungen, die für die Wirtschaft entscheidend seien. «Man muss die Bevölkerung davon überzeugen: Unser Wirtschaftsmodell bietet allen Menschen eine soziale Sicherheit.»

Arbeitgeber bleiben gelassen: Es gebe nicht mehr Spielraum

Bleibt es bei harten Worten? Oder lassen die Gewerkschaften noch Taten folgen? Vor den Verhandlungen hatte die Syna gewerkschaftliche Aktionen angekündigt, erreiche man kein akzeptables Ergebnis. Man werde sich weigern, den Verhandlungsabschluss zu unterschreiben, Versammlungen einberufen, Briefe schreiben. Proteste seien möglich oder verlängerte Pausen.

Beim Gewerkschaftsbund hingegen blickt man bereits zur nächsten Lohnrunde. Lampart sagt: «Im nächsten Jahr müssen die Löhne deutlich stärker steigen. Wir werden die Intensität erhöhen müssen.» Um welche konkreten Massnahmen es gehen könnte, sagt er nicht. Jede Branche bestimme ihr Vorgehen selber. Den Gewerkschaften hilft, dass nächstes Jahr mehr Gesamtarbeitsverträge neu ausgehandelt werden.

Auf die scharfe gewerkschaftliche Rhetorik wird aufseiten der Arbeitgeber betont nüchtern geantwortet. Es habe sich bestätigt, was sich schon im Sommer abzeichnete, so der Chefökonom des Arbeitgeberverbands, Simon Wey. Nämlich: «Die Wirtschaftslage lässt wenig Spielraum für die Lohnrunde.» Die Betriebe müssten noch immer Investitionen nachholen, die sie in den ersten Jahren nach dem Frankenschock nicht tätigen konnten. Immerhin, so Wey, bleibe den Arbeitnehmern dieses Jahr eines erspart: Die Löhne würden nicht wieder real sinken. Stattdessen könne man sich wieder etwas mehr leisten mit dem Lohn.

Lohnrunde 2019/2020

Branche: Löhne / Mindestlohn
Bauhauptgewerbe: +1,4% (generell) / +80.–
Holzbau: 0.– / +1,5%
Installation Elektro, Telekom: +100.– (generell) / Keine Erhöhung
Karosserie: 0.– / +50.–; 75.–; 150.–
Gebäudetechnik: +1% / Keine Erhöhung
Metallbau: +1% / Keine Erhöhung
Textil- und Bekleidungsindustrie: 0.– /+100.– bzw. 2,08–2,85%
Roche: +1,15% (individuell) / Keine Erhöhung
Feldschlösschen: +0,75% (individuell) / +100.–
Fenaco: +1,1% (individuell) / Keine Erhöhung
Bund: +1% (generell) / Keine Erhöhung
Reinigung (D-CH): 0.– / +0,4.– bis 0,7.–/Stunde
elvetino AG: +50.– / +40.–
Sicherheitsdienst: Bis 1% je nach Dienstjahren / +0,25–1%
Coop: +0,25% (strukturell) +0,75% (individuell) / Keine Erhöhung
Migros-Gruppe: +0,5%–0,9% (individuell) / Keine Erhöhung
SBB: +0,8% (individuell) / Keine Erhöhung
Angaben: generell heisst «für alle»; individuell heisst «je nach Person».

Quelle: SGB, Unternehmen

In diesen Branchen ist der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau am grössten

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maedhros Niemer 09.12.2019 06:57
    Highlight Highlight Ich habe seit sieben Jahren keine Lohnanpassung mehr gehabt. D.h. mein verfügbares Einkommen sinkt mit jeder Preiserhöhung der SBB und der Krankenkassenprämie. Leider gab es in den letzten sieben Jahren einige Preiserhöhungen.

    Nun bin ich nebenbei auf Jobsuche. Ev wird das mit Lokführer ja was 😀
  • Schneider Alex 09.12.2019 06:05
    Highlight Highlight Fachkräftemangel spitzt sich zu: Handwerkerlöhne anheben!

    Die Löhne der Handwerkerberufe sollten schon lange höher sein als diejenigen der Büroberufe, um im Lehrstellen- und Arbeitsmarkt ein Gleichgewicht zu erreichen. Schmutzige Hände, körperliche Anstrengung und Arbeit im Freien müssen kompensiert werden.
  • Mikesch 09.12.2019 05:01
    Highlight Highlight Das zeigt wie nix Nutz die Gewerkschaften sind. Das Leben ist günstiger geworden. Einzig die Krankenkassen steigen und da sind die vom selben Lager Schuld!
    • Maedhros Niemer 09.12.2019 08:51
      Highlight Highlight Ich habe nur meinen subjektiven Eindruck, daher interessiert mich, wie du zu der Aussage kommst, dass das Leben in der Schweiz günstiger geworden ist.

      Meine Lebenshaltungskosten sind ganz bestimmt nicht gesunken.
      (Ok, die Miete sank gütigerweise um ca 3 Franken 🎉🎉)
  • Safuhr 09.12.2019 04:25
    Highlight Highlight Irgendwann ist auch genug
  • Firefly 08.12.2019 20:45
    Highlight Highlight Ich geh jetzt dann nicht mehr arbeiten und mache Schulden. Mit den Nagativzinsen kann ich mir dann das Alter finanzieren.

    Wie lange will man die Leute eigentlich nicht für Dumm verkaufen?

    Oder viel drängender die Frage; Wie lange werden sich die Leute noch als Dumm verkaufen lassen?
    • Frei Schnauze 08.12.2019 23:21
      Highlight Highlight Die meisten Leute ärgern sich halt lieber ein gelegentliches Magengeschwür und gehen zum kräftigTäubeln in den Keller, sobald sie dann wieder im Einsatz sind lächeln sie freundlich und kriechen wo's nur geht.
  • Maracuja 08.12.2019 19:35
    Highlight Highlight <Angaben: generell heisst «für alle»; individuell heisst «je nach Person>

    Schön neutral ausgedrückt, aber Individuell bedeutet in vielen Betrieben schlicht für das Kader. Solange die Arbeitnehmer dies hinnehmen, wird es auch so weitergehen. Irgendwann gehen stagnierende Löhne und jährliche steigende Krankenkassenprämien aber nicht mehr auf. Dann werden sich die Arbeitnehmer wehren müssen.
  • Phrosch 08.12.2019 19:26
    Highlight Highlight Das Argument mit der tiefen Teuerung funktioniert ja nur, weil Krakenkassenprämien darin nicht berücksichtigt werden. Es wird Zeit, dass das ändert.
  • Dr. Unwichtig 08.12.2019 19:10
    Highlight Highlight Jedes Jahr die gleiche Leier: die Gewerkschaften verlangen vollmundig 2 Prozent, geben sich am Ende aber mit der Hälfte zufrieden. Die Scharade wird dann auch noch mit „Verhandlungstaktik“ begründet.Gewerkschaften haben als gestaltende Kraft ihre Daseinsberechtigung in der Schweiz verloren, weil sie es verpasst haben, zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Schritte einzuleiten. Mittlerweile sind sie nur noch Phrasendrescher, die den Launen der Wirtschaft weitgehend hilflos ausgeliefert sind.
    • Juliet Bravo 08.12.2019 20:26
      Highlight Highlight Da möchte ich gerne einwerfen, dass ganz oft auch die Basis nicht sehr geschlossen und wenn es sein muss zu wenig kampflustig ist.
      Wir sollten uns endlich unserer Kraft bewusst werden!
    • Frei Schnauze 08.12.2019 23:27
      Highlight Highlight @Juliet Bravo

      Schon klar und morgen erscheinen wie durch ein Wunder alle als Clint Eastwood oder Charles Bronson auf der Baustelle und geben den Bossen richtig Saures, dass sich die Balken biegen.
  • ingmarbergman 08.12.2019 19:01
    Highlight Highlight Und wenn die Rezession kommt, heisst es wieder „sorry, jetzt haben wir keine Reserven für Lohnerhöhungen, seid froh wenn ihr nicht entlassen wird“.
    So geht bürgerliche Politik: Geld im Überfluss für die Reichen, Brosamen für den Pöbel. Wenn doch nur bald Wahlen wären, wo man das ändern könnte..oh wait..🤷🏻‍♂️
    • Antinatalist 09.12.2019 00:03
      Highlight Highlight Das ist dann eben Kapitaldiktatur. Da wird entsprechend Wahlpropaganda betrieben und den Leutchen Angst eingeflösst. Denn wehe ihr stimmt gegen uns, dann gehen wir und ihr steht auf der Strasse. Das funktioniert offenbar ganz gut, wie man an der mehrheitlich rechtsbürgerlichen Wählerschaft im Lande sieht.

      Es wird sich nicht ändern, weil diese Wohlstandsverlustängste sich nicht aus der Welt schaffen lassen und somit die Drohpropaganda der Kapitaldiktatoren immer funktionieren wird. Und einen Aufruhr wird es in der Schweiz nie und nimmer geben. Ansonsten wird Schrotgummi und Wasser eingesetzt.
  • Mehmed 08.12.2019 18:52
    Highlight Highlight Die paar Fränkli Lohnerhöhung gehen gleich wieder für neue Gebühren und Abgaben drauf. Abgaben notabene, die von den Politiker Links bis Rechts zur Bedienung ihrer Klientel kreiert wurden.
    • Karoon 09.12.2019 04:00
      Highlight Highlight Zum Beispiel?
  • wolge 08.12.2019 18:45
    Highlight Highlight Die Produktivität ist in den letzten 50 Jahren massiv gestiegen. Die Löhne jedoch sind in der gleichen Zeit nur moderat gestiegen...

    Die Lohnschere öffnet sich immer weiter. Das Top Management schanzt sich selbst satte Lohnerhöhungen zu während dem die, die die Leistung erbringen mit Krumen abgespeist werden...

    https://wtfhappenedin1971.com/
    Benutzer Bild
    • Juliet Bravo 08.12.2019 20:32
      Highlight Highlight Es nennt sich Neoliberalismus.

  • Schlaf 08.12.2019 18:19
    Highlight Highlight Wie solle das erst werden, wenn die Schweiz in eine Rezession falle.

    Dies habe ich mich auch schon gefragt, werden dann die Löhne von den Kleinverdienern nach unten korrigiert?
    Auch frage ich mich was man alles anstellen muss, um ein Jahressalär von einem höherem Kader zu verballern.

    Sparen😂?

    Die Lohnschere sollte sich zu Gunsten der Klein/Normalverdienern drastisch schliessen.
  • Goon 08.12.2019 18:18
    Highlight Highlight Habe nach 20 Jahren in der gleichen Firma was neues gesucht und gefunden. Andere Branche und auf einen Schlag rund 20% mehr im Sack ende Monat.

  • Frei Schnauze 08.12.2019 18:17
    Highlight Highlight Die sogenannten Funktionäre der Gewerkschaften sind schlicht unfähig, und zu allem wirtschaften und verwalten sie lieber in die eigene Tasche als den Patrons die Nägel zu ziehen. Den ganzen Gewerkschaftstroubadourismus kann man sich also besser sparen in der Schweiz.
    • Juliet Bravo 08.12.2019 20:34
      Highlight Highlight Was machst du für die Gewerkschaft? Engagierst du dich?
      Würdest du streiken?
      Stimmst du für Initiativen wie 1:12?
    • Juliet Bravo 08.12.2019 20:37
      Highlight Highlight Die Anspruchshaltung müssen wir genauso hinterfragen. Es geht nur mit Unterstützung. Bist du Mitglied?
    • Frei Schnauze 08.12.2019 23:17
      Highlight Highlight Das ist genau die eingetrichterte Funktionärenphilosophie die ich meine, Fragen über Fragen, keinerlei Perspektive, gebetsmühlenartig irgendjemanden Einlullen und das Geld aus der Tasche ziehen für die eigenen Bedürfnisse, kein Jota besser als die geldhortende und sich daran aufgeilende sogenannte Unternehmersippe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 08.12.2019 17:59
    Highlight Highlight Für die Teppichetage hat es genügend Geld um jährlich die Löhne zwischen 10-20% anzuheben. Fehlendes Geld kann also kein Grund sein.

    Ansonsten ist es immer derselbe Spruch, geht es der Wirtschaft besser will man nicht mehr zahlen weil man sich von den schlechten Jahren erholen muss, geht es der Wirtschaft schlechter kann man nicht mehr zahlen weil man sparen muss.

    • Ass 08.12.2019 18:44
      Highlight Highlight Es waren gerade Wahlen. Jene Partei welche sich für mehr Lohn in der Teppichetage und weniger Lohn für die Arbeiter einsetzt ist noch immer am wählerstärksten. Also wird eigentlich nur der Volkswille umgesetzt.
    • Astrogator 08.12.2019 20:02
      Highlight Highlight "Also wird eigentlich nur der Volkswille umgesetzt."
      Wie wahr, wie wahr...
  • Evan 08.12.2019 17:49
    Highlight Highlight Logisch nicht. Unser wirtschaftliches System ist darauf ausgelegt, dass man die unterste Schicht unten hält.
    • Mehmed 08.12.2019 18:56
      Highlight Highlight Die neue Klima-Abgabe auf Flügen trifft natürlich die Geringverdiener 10x härter als die Grossverdiener. Die neue Abgabe/Gebühr/Steuer beträgt mehr als sämtliche aufgelisteten jährlichen Lohnerhöhungen. Man schützt das Klima auch, indem man möglichst vielen das Geld zum Fliegen knapp macht.

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/staenderat-will-benzin-um-bis-zu-12-rappen-verteuern/story/28138994
    • RogerusderSchwiiz 08.12.2019 21:15
      Highlight Highlight Bravo. Wenigstens einer der es gemerkt hat. Freue mich schon auf das Gejammer der anderen in 1-2 Jahren.
    • Neruda 09.12.2019 00:00
      Highlight Highlight Nur bringt man die Armen ja nicht dazu, das Geld für den Klimaschutz bei dene zu holen, die es eh nicht merken, dass weg ist. Die Leute stimmen immer und immer wieder gegen die eigenen Interessen und für dieser der Reichen. Da nützt auch die Demokratie nichts, wenn der Wähler dumm ist...
  • Le_Urmel 08.12.2019 17:48
    Highlight Highlight Ein Beispiel aus der Chemiebranche: In Deutschland bekommen Chemiearbeiter 6% mehr Lohn und 5 Zusatztage Urlaub in den nächsten 2 Jahren.
    In der CH bei Roche1,15% und das ist das Sahnehäubchen.

    Früher wurden Chemikanten aus Deutschland importiert, heute werden sie händeringend in der Schweiz gesucht, weil es sich rumgesprochen hat, dass in der Schweiz der Lohn seit Jahren nicht angepasst wird. Jedes Familienmitglied bei der Krankenkasse selbst versichert sein muss.
    25 Tage Urlaub als Luxus gelten.
    Mutterschafts- und Vaterschafturlaub als sozialistisch Teufelswerk gilt

    etc.
    • Scaros_2 08.12.2019 21:47
      Highlight Highlight Du machst es dir zu einfach.

      In Deutschland gibt es Tarifverträge in den Brachen und diese werden ausgehandelt oder aber gestreikt bis angepasst wird.

      Das haben wir in der Schweiz nicht. Hier hast du 1. keine Tarife sondern wenn ein GAV und dieser verbittet zugleich das streiken.

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