DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jetzt wirds ernst

Alstom bestätigt Übernahmeangebot von General Electric

30.04.2014, 07:2630.04.2014, 08:31

Der französische Industriekonzern Alstom hat vom US-amerikanischen Konkurrenten General Electric (GE) ein Übernahmeangebot über 12,35 Mrd. Euro für seine Energietechniksparte erhalten. Der deutsche Siemens-Konzern solle allerdings dennoch die Gelegenheit bekommen, ebenfalls ein konkretes Angebot abzugeben, teilte das Unternehmen am Mittwochmorgen in Paris nach einer Sitzung des Verwaltungsrates mit. 

Alstom-Chef Patrick Kron erklärte, durch die Transaktion könne ein noch wettbewerbsfähigeres Unternehmen entstehen. Der verbleibende Teil des Konzerns würde sich dann auf das Transportgeschäft konzentrieren. Alstom ist vor allem für den Bau des Hochgeschwindigkeitszugs TGV bekannt. 

Der Siemens-Konzern soll allerdings dennoch die Gelegenheit bekommen, ebenfalls ein konkretes Angebot abzugeben. Die Deutschen hatten im Übernahmepoker um Alstom erst am Dienstag ein eigenes Angebot angekündigt. 

Dieses wurde allerdings an die Bedingung geknüpft, vier Wochen lang Zugang zu Daten des französischen Unternehmens zu bekommen. Zudem müssten auch Interviews mit dem Management geführt werden können, hiess es. 

Gerüchten zufolge bevorzugt Alstom aber GE. Die französische Zeitung «Le Figaro» hatte am Dienstagabend auf ihrer Internetseite auf Insiderinformationen gestützt berichtet, der Verwaltungsrat habe einstimmig für das GE-Angebot gestimmt. (aeg/sda/dpa) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Ist Einkaufstourismus asozial? Wirtschaftsverbände weibeln für Shopping in der Schweiz

«Shopp Schwiiz» sagt, wer statt im Ausland im Inland einkaufe, der tue Gutes, der handle solidarisch und zeige, dass ihm oder ihr etwas an der Schweiz liegt – tun Einkaufstouristen also Böses?

Einkaufstouristen tun Schlechtes. Diese Botschaft scheinen die Macher einer neuen Kampagne übermitteln zu wollen, mit dem Slogan «Shopp Schwiiz - hier lebe ich, hier kaufe ich». Dahinter stehen drei grosse Wirtschaftsverbände: Gewerbeverband, Swiss Retail Federation und Agro-Marketing Suisse. An das «Gemeinschaftsgefühl» wollen sie appellieren und an die «Solidarität». Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Gewerbeverbands, sagte zum Kampagnenstart: «Wer statt im Ausland im Inland einkauft, …

Artikel lesen
Link zum Artikel