Schweizer Parlamentarier reisen für Wirtschaftsgespräche in die USA
Wie das Sekretariat der Delegation am Samstag mitteilte, führen die Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier in Washington Gespräche mit Mitgliedern des US-Kongresses sowie mit einer Vertretung des Büros des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Zudem stehen Diskussionen mit Wirtschaftsverbänden und Vertretern von Schweizer Unternehmen in den USA auf dem Programm.
Beziehungen pflegen
Im Bundesstaat Indiana folgen anschliessend Unternehmensbesuche und Gespräche über Investitionen und Fachkräfteentwicklung. Der Bundesstaat im Mittleren Westen der USA sei ein wichtiger Standort der Pharma- und Medizintechnik-Industrie, heisst es in der Mitteilung.
Im «volatilen Kontext» der Entscheide von US-Präsident Donald Trump und des obersten US-Gerichtshofs zu Zöllen komme dem parlamentarischen Austausch eine wichtige Rolle zu, hiess es im Communiqué weiter. Ziel der Reise sei die strategische Pflege der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.
Wie Andrea Anastasi, Leiter Ressort Internationales der Bundeskanzlei, auf Anfrage sagte, war die Reise der Parlamentsmitglieder schon lange in Planung. Sie dauert von Montag bis Freitag. Präsident der Efta-/EU-Delegation der Bundesversammlung ist der Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller. (sda)
