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Windows 11: Notfall-Update behebt Anmeldeprobleme bei Microsoft

Microsoft lanciert Notfall-Update – nachdem User ausgesperrt wurden

Das Sicherheits-Update für Windows 11 von Anfang März verunmöglichte Usern, sich bei Microsoft-Diensten anzumelden. Nun hat der amerikanische Techkonzern reagiert. Was Betroffene tun sollten.
23.03.2026, 07:4923.03.2026, 07:54
Marcel Horzenek / t-online
Ein Artikel von
t-online

Microsoft hat ein ausserplanmässiges Update für Windows 11 veröffentlicht, das ein Problem mit der Anmeldung bei Microsoft-Konten behebt. Auslöser war das reguläre Sicherheitsupdate vom 10. März 2026.

Nach der Installation der fehlerhaften System-Aktualisierung konnten sich einige Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr bei Microsoft-Apps und -Diensten anmelden. Beim Versuch erschien eine Fehlermeldung, die eine fehlende Internetverbindung anzeigte – obwohl der Rechner mit dem Internet verbunden war.

Betroffen waren laut Microsoft unter anderem die hauseigenen Programme Outlook, Teams und OneDrive.

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Nun stellte Microsoft die Korrektur unter der Bezeichnung KB5085516 bereit, wie das Unternehmen am vergangenen Samstag (21. März) im Windows-Message-Center mitteilte. Das Update bringt Windows 11 in der Version 25H2 auf den Stand 26200.8039 und in der Version 24H2 auf 26100.8039.

Das sogenannte kumulative Update enthält sämtliche Schutzmassnahmen und Verbesserungen, die bereits im Sicherheitsupdate vom 10. März enthalten waren – zusätzlich zur Fehlerbehebung.

So lässt sich das Update installieren

Das Update wird als optionales Update über die Update-Funktion von Windows angeboten. Wer in den Einstellungen die Option aktiviert hat, System-Aktualisierungen sofort zu erhalten, bekommt es automatisch. Alle anderen finden es unter «Einstellungen» → «Windows Update». Zusätzlich steht es im Microsoft Update Catalog zum manuellen Download bereit.

Wer das Microsoft-Sicherheitsupdate vom März wegen der Anmeldeprobleme zuvor entfernt hat, sollte die neue Version zügig einspielen. Denn das kumulative Update schliesst auch Sicherheitslücken, die ohne den Patch offen bleiben.

Quellen

(dsc/t-online)

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