Wirtschaft
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IT-Giganten im Vergleich

So schafft es Apple, 71'000 Dollar Gewinn in einer Minute zu scheffeln



Apple scheffelt jede Minute wahnwitzige 71'000 US-Dollar Gewinn. Hochgerechnet auf ein Jahr macht das 37 Milliarden Dollar respektive 33 Milliarden Franken, die in der Kasse landen. 

Damit könnte sich Apple 330 Gripen à 100 Millionen Franken kaufen. 15 Mal mehr Kampfjets als Ueli Maurer für die Schweiz möchte.

Bundesrat Ueli Maurer wirbt fuer ein Ja zum Gripen bei der naechsten Volksabstimmung am Dienstag, 11. Februar 2014, in Bern. Die Abstimmung ueber das Gripen-Fonds-Gesetz findet am 18. Mai 2014 statt. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Nein, nicht die Modell-Version. Sondern den hier:

epa03995594 (FILE) A file photo dated 05 June 2011, shows a Swedish JAS 39C Gripen jet during a flight show in Eslov, Sweden.  Brazilian Government announced on 18 December 2013 that it will purchase 36 last-generation supersonic fighter-bombers Gripen-NG from Sweden Saab to replace French Mirage 2000. The total cost of the deal will be 4.5 billion US dollars.  EPA/JOHAN NILSSON **  SWEDEN OUT  **

Bild: EPA

Samsung kommt auf 55'000 Dollar Gewinn pro Minute gefolgt von Microsoft mit 42'000 und Google mit 23'000. Beim Umsatz führt Samsung vor Apple und HP. 

Vor einigen Tagen geisterte eine interaktive Grafik durch das Internet, die den Geldsegen der führenden Tech-Konzerne eindrücklich vor Augen führte. Viel spannender ist aber eine ganz andere Frage: Woher kommt das viele Geld, dass Apple, Google und Microsoft verdienen? Drei Grafiken geben fast alle Antworten.

Microsoft ist primär ein Software-Konzern

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55 Prozent des Umsatzes stammen bei Microsoft aus dem Geschäft mit Firmen (orange).  Grafik: zdnet.com

47 Prozent des Umsatzes generiert Microsoft mit Windows-Server-Produkten sowie Windows und Office für Firmen. 

Acht Prozent machen Einnahmen aus den Cloud-Diensten Windows Azure und Office 365 aus – beide Onlinedienste richten sich an Firmen.

Die blauen Flächen repräsentieren Einnahmen aus dem Endkundengeschäft. Dazu zählen Windows, Windows Phone und Office für Private, die 23 Prozent zum Umsatz beitragen.

14 Prozent gehen aufs Konto von Hardwareverkäufen an Konsumenten: Dazu zählen die Spielkonsole Xbox, das Surface-Tablet und PC-Zubehör. Dieser Bereich dürfte bald wachsen, da Microsoft die Mobile-Sparte von Nokia übernommen hat.

Weitere acht Prozent generieren die Verkäufe von Apps, Games und anderen Medien im Windows- und Windows-Phone-Store, Online-Werbung (Bing) und Office 365 für Private.

Google verkauft primär Onlinewerbung

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92 Prozent des Umsatzes stammen bei Google aus dem Geschäft mit Onlinewerbung und digitalen Inhalten wie Apps, Games und anderen Medien (blau). Weitere acht Prozent kommen von Motorola (orange). Grafik: zdnet.com

Googles Geldstrom fliesst fast ausschliesslich aus der Onlinewerbung auf Google eigenen Seiten wie der Google Suche und YouTube sowie über Google AdSense. Das ist ein Onlinedienst von Google, der Werbung auf Webseiten von Dritten darstellt.

In die mit neun Prozent kleine Kategorie «andere Einnahmen» fallen digitale Inhalte (Apps, Games, Musik und andere Medien) sowie Nicht-Motorola-Hardware-Verkäufe.

Die Google-Tochter Motorola Mobility trägt acht Prozent zum Umsatz bei. Da Google den Smartphone-Hersteller Anfang 2014 an Lenovo verkauft hat, dürfte der Anteil der Onlinewerbung am Umsatz dieses Jahr auf rund 90 Prozent steigen.

Apple ist primär ein Hardware-Konzern

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88 Prozent des Umsatzes stammen bei Apple aus dem Verkauf von Hardware (blau). Grafik: zdnet.com

Die Cashcow bei Apple ist das iPhone, das 55 Prozent zum Konzernumsatz beisteuert.

Das iPad macht 18 Prozent am Umsatz aus, gefolgt vom Mac mit 13 Prozent und dem iPod mit noch zwei Prozent. Das iPhone und iPad allein erzielen rund Dreiviertel des Umsatzes.

Verkäufe von Apps, Games, Musik und anderen Medien über den Online-Shop iTunes tragen neun Prozent zum Umsatz bei. Anstelle von Musik machen inzwischen Apps und Games den Hauptanteil der digitalen Verkäufe aus.

Mit Zubehör für iPhone, iPad und Mac werden die restlichen drei Prozent des Umsatzes generiert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 27.03.2014 14:14
    Highlight Highlight SW-Lizenzen (MS), Such-Werbung (Google), System-Hardware (Apple). Sieht man es aus der volkswirtschaftlichen Perspektiven der USA, ist die USA sehr dominierend, produktiv und weltumspannend mit ihren Firmen unterwegs. Darum wären die Samsungs, Huweiis, usw. auch noch interessant. Da wird die Hardware oben aus schwingen.
  • papparazzi 26.03.2014 20:07
    Highlight Highlight Also mir gefällt die Birne, weil ich da auch den Preis für die Birne bezahle und nicht auch noch den Kultstatus vom Joggeli. ut (dp)
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 26.03.2014 18:56
    Highlight Highlight Und wie sieht es bei Samsung aus?
    • namann27 26.03.2014 19:08
      Highlight Highlight ???
    • Oberon 26.03.2014 21:07
      Highlight Highlight Samsung ist zu komplex um es darstellen zu können. ;)

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