DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Krankenkasse

Weniger Gewinn bei Sympany trotz mehr Versicherten



Der Krankenversicherer Sympany hat die Erosion seines Kundenstamms stoppen können: 2013 verzeichnete die Krankenkasse netto mehr als 11'000 Neukunden in der Grundversicherung. Der Gewinn liegt jedoch mit 17,5 Mio. Fr. um 4,1 Mio. Fr. unter dem Vorjahreswert.

Bei den Privatkunden verbuchte Sympany einen Zuwachs um 9495 auf insgesamt 212'592. Die Zahl der Firmenkunden sank dagegen um 601 auf 11'641, weil unrentable Verträge nicht erneuert wurden.

Bei den Basisversicherten, die das mit Abstand wichtigste Segment der Sympany-Kundschaft bilden, zahlten 175'681 Kunden 579 Mio. Fr. Prämien. Insgesamt musste Sympany beim Prämienvolumen einen Rückgang von 919 auf 891 Mio. Fr. verbuchen. Gleichzeitig stiegen die Nettoleistungen von 784 Mio. Fr. auf 803 Mio. Franken. 

Seinen Betriebsaufwand konnte das Unternehmen gemäss dem Geschäftsbericht auf 104 Mio. Fr. senken. Vom Gewinn von 17,5 Mio. Fr. weist Sympany 5,8 Mio. Fr. einem neuen Überschussfonds zu. So sollen künftige jährliche Überschüsse in der Grundversicherung direkt an die Versicherten zurückbezahlt werden. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Hohn gegenüber Gesundheitspersonal» – Versicherungen stellen sich bei Corona-Infekt quer

Das Gesundheitspersonal klagt vermehrt darüber, dass es mit Unfallversicherungen kämpfen muss, wenn es sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Denn diese erkennen Covid-19 oft nicht als Berufskrankheit an.

Im Spital bekämpfen Pflegefachpersonen, Ärztinnen und Ärzte das Coronavirus an vorderster Front. Infizieren sie sich damit und werden krank, kommen die Versicherungen ins Spiel. Dann ist relevant, ob sie sich bei der Arbeit oder im Privaten angesteckt haben, ergo, ob die Unfallversicherung zahlt oder eine allfällige Krankentaggeldversicherung.

Diese Fragen erhalten noch mehr Gewicht, wenn die erkrankte Person über längere Zeit arbeitsunfähig wird. Das passiert etwa, wenn die Folgekrankheit …

Artikel lesen
Link zum Artikel