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Irland

Ryanair verzeichnet Gewinnanstieg

Ryanair dank höherer Ticketpreise mit Gewinnanstieg

03.11.2025, 08:2703.11.2025, 10:19

Die irische Billig-Airline Ryanair hat im zweiten Quartal ihres Geschäftsjahres einen deutlich höheren Gewinn verzeichnet. 1,72 Milliarden Euro in den Monaten von Juli bis September bedeuteten einen Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Grund waren spürbar höhere Ticketpreise.

Das Flugverbot für die Boeing 737 Max hält Ryanair zurück: Weil die Auslieferung der Maschinen weiter auf sich warten lässt, rechnet Ryanair im kommenden Jahr mit dem geringsten Passagierwachstum seit ...
Ryanair ist eine irische Billigfluggesellschaft.Bild: EPA

Die Airline hatte im vergangenen Jahr seine Preise deutlich senken müssen, um seine Flugzeuge zu füllen. Ryanair habe jedoch «den Rückgang der Flugpreise um sieben Prozent im zweiten Quartal des letzten Jahres vollständig wieder wettgemacht», erklärte Airline-Chef Michael O'Leary.

Im ersten Quartal seines Geschäftsjahres war das Plus bei Ryanair noch deutlicher ausgefallen. Die Preise stiegen so über das erste Halbjahr gesehen um 13 Prozent, was einen Gewinnanstieg um 42 Prozent auf 2,54 Milliarden Euro brachte. Ein weiterer Grund für das gute Ergebnis waren die späteren Osterferien, die im Vorjahr nicht in das erste Quartal gefallen waren.

Das Unternehmen erwartet für das laufende Jahr einen stärkeren Anstieg der Passagierzahlen als ursprünglich prognostiziert. Dabei helfe, dass der Flugzeugbauer Boeing neue Flugzeuge schneller liefern könne als vorgesehen, erklärte Ryanair. Im vergangenen Jahr hatten Lieferprobleme des US-Herstellers das Geschäft der Airline geschmälert.

Das irische Unternehmen hatte in den vergangenen Monaten Druck auf die Regierungen mehrerer Länder ausgeübt, Steuern und Abgaben für den Flugverkehr zu senken. O'Leary erklärte nun, dass er für den Winterflugplan «Regionen und Flughäfen bevorzugt habe, die die Flugsteuern senken und das Verkehrswachstum fördern, wie Schweden, die Slowakei, Italien, Albanien und Marokko». Gestrichen würden hingegen Verbindungen in «teuren und nicht wettbewerbsfähigen Märkten wie Deutschland, Österreich und regionale Verbindungen in Spanien». (dab/awp/sda/afp)

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