Wirtschaft
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VW streicht in Deutschland bis zu 7000 Stellen



epa07237456 (FILE) - A logo of car manufacturer Volkswagen (VW) is seen on the rooftop of the VW factory in Wolfsburg, Germany, 25 October 2017 (reissued 17 December 2018). German media reports on 17 December 2018 state the German federal state of Baden-Wuerttemberg may sue Volkswagen over its cheating in exhaust emission tests. Various departments of the state are using Volkswagen automobiles that were equipped with a so-called cheating device that would influence the emission tests.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Bild: EPA/EPA

Beim Hochfahren der E-Auto-Produktion könnten an den VW-Standorten Emden und Hannover insgesamt bis zu 7000 Stellen wegfallen. Dies sei aber nur möglich, wenn Altersteilzeitregelungen voll ausgeschöpft würden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen.

In diesem Fall könnten bis zu 4000 Stellen in Hannover und bis zu 3000 in Emden gestrichen werden. Dies sei aber nur auf freiwilliger Basis möglich. In Hannover blieben dann gut 10'000 Beschäftigte, in Emden etwa 6000. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» darüber berichtet.

Hintergrund ist, dass die Produktion von Elektroautos als weniger aufwendig gilt. Um die Umstellung an den beiden Standorten abzufedern, wurde eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 vereinbart. Gleichzeitig können nach DPA-Informationen Zukunftsjobs rund um den Megatrend Digitalisierung in den Werken entstehen. Befristet Beschäftigten will Volkswagen Verträge bei Porsche und im VW-Werk in Kassel anbieten.

Unlängst hatte VW-Konzernchef Herbert Diess angekündigt, es werde an den beiden Standorten keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der bisher in Emden gefertigte Passat wird künftig nach Tschechien zu Skoda verlagert. Dafür soll in Emden ein E-Kleinwagen für unter 20'000 Euro neben Limousinen mehrerer Marken gefertigt werden. In Hannover soll der elektrische Kleinbus «ID Buzz» entstehen, aber auch der «Bulli» wird weiter dort gebaut. Zusätzlich soll dort laut Konzernbetriebsrat ein grosses Elektrofahrzeug vom Band rollen. (aeg/awp/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Rückbauer 22.12.2018 09:22
    Highlight Highlight Die ewiggestrigen deutschen Autobauer, die die Entwicklung in ihren Lederfauteuils verschlafen haben, werden nicht müde, andere für ihre Fehlleistungen verantwortlich zu machen und zu bestrafen.
    Die ganze deutsche Bescheisserautomanagerkaste sollte man sprengen. Nur dann wäre ein neuer Anfang möglich.
    Audi: Vorsprung durch Technik? Neeee, Vorsprung durch Beschiss.
  • Dirk Leinher 21.12.2018 12:29
    Highlight Highlight Schon extrem wie sich Deutschland immer wieder selbst bestraft.

«Eine Kuh macht mein Auto kaputt und ich muss einen Teil bezahlen. Wieso?»

Roland (34): «Am vergangenen Wochenende bin ich in einen Alpabzug geraten. Eine Kuh hat dabei mein Auto beschädigt. Jetzt soll ich einen Teil des Schadens übernehmen, obwohl ich auf der rechten Strassenseite angehalten habe. Wieso?

Lieber Roland

Bist du im Auto geblieben, als die Herde an dir vorbeizog? Und war zu diesem Zeitpunkt die Zündung deines Wagens eingeschaltet? In diesem Fall gilt das Fahrzeug als betriebsbereit und unterliegt der strengen Haftung des Strassenverkehrsgesetz. Dabei gilt: Bei einem Zusammenstoss von Autos und schwächeren Verkehrsteilnehmern – in deinem Falle der Kuhoder dem Rind – bleibt ein Teil des Schadens oft am Automobilisten oder an seiner Autoversicherung hängen. Das gilt auch dann, …

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