Wirtschaft
International

Irans Präsident hat in China vier Stunden mit Kremlchef gesprochen

Irans Präsident hat in China vier Stunden mit Putin gesprochen

03.09.2025, 16:3503.09.2025, 16:35
epa12343525 Iranian President Masoud Pezeshkian (L) and Russian President Vladimir Putin (R) pose for photos before a meeting on the sidelines of the Shanghai Cooperation Organisation (SCO) summit in  ...
Massud Peseschkian und Wladimir Putin haben sic gut vier Stunden in China unterhalten.Bild: keystone

Irans Präsident hat während seiner China-Reise eigenen Worten zufolge wegweisende strategische Entscheidungen für sein Land getroffen. Massud Peseschkian sagte in Teheran nach seiner Rückkehr vom Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) im chinesischen Tianjin:

«Die gefassten Beschlüsse waren meiner Ansicht nach sehr wichtige, strategische und lebensnotwendige Entscheidungen.»

Er habe sich gut vier Stunden lang mit Kremlchef Wladimir Putin unterhalten, sagte Peseschkian. Dabei ging es um wirtschaftliche Themen, Teherans Atomstreit mit dem Westen und die geplante Wiedereinführung von UN-Sanktionen gegen den Iran. Einen engen Austausch gab es demnach auch mit China. Irans Verteidigungsminister habe zahlreiche Gespräche geführt.

Beim Gipfel der SOZ sprachen sich Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping für eine Weltordnung ohne die Dominanz der USA und Europas aus. Die iranische Führung erhofft sich von den Beziehungen zu Russland und China eine geringere Abhängigkeit vom Westen, eine Abmilderung der verheerenden Sanktionsfolgen und neue Kooperationschancen im Verteidigungsbereich. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Ex-Premierminister Israels spricht von «jüdischem Terrorismus» im Westjordanland
Datenanalysen des «Guardian» in Zusammenarbeit mit einer israelischen NGO zeigen, dass israelischen Siedlern und Militärs bei Gewaltakten im Westjordanland kaum juristische Konsequenzen drohen. Sogar ehemalige Regierungsvertreter sowie Militärangehörige Israels sprechen dabei von «jüdischem Terrorismus».
Israelische Siedler und Soldaten sind gemäss einer Statistik der UN seit 2020 für den Tod von mindestens 1100 palästinensischen Zivilistinnen und Zivilisten im Westjordanland verantwortlich. Rund ein Viertel der Todesopfer sollen Minderjährige gewesen sein. Mithilfe von öffentlich zugänglichen Daten und Gerichtsurteilen untersuchte nun die britische Zeitung «Guardian» in Zusammenarbeit mit der israelischen Menschenrechtsorganisation «Yesh Din», zu wie vielen Verurteilungen durch israelische Gerichte die Todesfälle führten.
Zur Story