Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Opel rettet Verkäufe von Peugeot ++ VW und Ford mit Allianz



epa05792930 Flags with a logo of Opel and Peugeot fly at a car dealer in Darmstadt, Germany, 14 February 2017. According to media reports on 14 February 2017, French carmaker PSA Group is exploring the acquisition of General Motor's European Opel brand.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA/EPA

Der vor eineinhalb Jahren gekaufte Autohersteller Opel hat dem neuen Mutterkonzern PSA im vergangenen Jahr mit 3.88 Millionen Fahrzeugen einen Verkaufsrekord beschert. Gegenüber dem Vorjahr sei dies ein Plus von 6.8 Prozent, teilte PSA am Dienstag in Rueil-Malmaison bei Paris mit. Ohne Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall schnitt PSA jedoch weltweit mit einem Minus von rund 12 Prozent ab.

Opel verkaufte mit Vauxhall im vergangenen Jahr 1.038 Millionen Fahrzeuge. PSA mit den Marken Citroën, Peugeot und DS führt die frühere Tochter von General Motors (GM) seit August 2017.

Ein Opel-Sprecher ergänzte, dass im Gesamtjahr 2017 unter der Regie von GM und PSA zusammen rund 1.1 Millionen Fahrzeuge verkauft wurden. Bei Opel wird kräftig saniert: Neue Modelle entstehen ausschliesslich auf von PSA bereitgestellten Plattformen, was zu Kostenvorteilen etwa im Einkauf und bei der Entwicklung führt.

«Wir konnten in einem zunehmend instabilen Umfeld gedeihen (...)», erklärte Konzernchef Carlos Tavares. Die von Tavares noch im Frühjahr vergangenen Jahres angepeilte Marke von vier Millionen Autos wurde im Gesamtjahr jedoch nicht erreicht.

Die Franzosen zogen sich unter dem Druck von US-Sanktionen aus ihren Gemeinschaftsunternehmen im Iran zurück. Dort waren 2017 noch zwischen 440 000 und 450 000 Autos verkauft worden, wie eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage bestätigte.

Teilweise erhebliche Rückgänge gab es für PSA 2018 auch in den Regionen China/Südostasien oder Lateinamerika. In Europa legten jedoch die Marken Peugeot, Citroën und DS um annähernd fünf Prozent zu.

Volkswagen und Ford schmieden Allianz

In this Thursday, Sept. 24, 2015, photo, Volkswagen cars for sale are on display on the lot of a dealership in Boulder, Colo. General Motors and Ford each posted strong U.S. sales in September 2017, confirming predictions that the industry could rebound for the month. (AP Photo/Brennan Linsley)

Bild: AP/AP

Die Automobilkonzerne Volkswagen und Ford wollen ihre Kräfte bündeln und bei Transportern, Pick-ups und womöglich auch bei Elektrofahrzeugen zusammenarbeiten.

VW-Chef Herbert Diess und Ford-Boss Jim Hackett bestätigten am Dienstag eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Transportern und mittelgrossen Pick-ups für den globalen Markt ab 2022. Ab 2023 würden beide Konzerne von jährlichen operativen Ergebnisverbesserungen vor Steuern profitieren. Zudem wollen die Unternehmen eine Zusammenarbeit bei autonomen Fahrzeugen, bei Mobilitätsdiensten und Elektrofahrzeugen prüfen.

Sie hätten bereits damit begonnen, entsprechende Möglichkeiten auszuloten. Sie seien auch offen dafür, in Zukunft weitere gemeinsame Fahrzeugprogramme in Betracht zu ziehen. Eine Kapitalverflechtung beider Unternehmen sei nicht vorgesehen.

(aeg/awp/sda/dpa)

Nur noch kurz die Windschutzscheibe vom Schnee befreien ....

Video: srf

Alles rund ums Automobil

Drei Mal darfst du raten, was sich unter der Haube dieses 1949er Mercury verbirgt!

Link zum Artikel

11 grauenhafte Autos, ... die aber trotzdem irgendwie gopfnomoll cool sind

Link zum Artikel

History Porn am Autosalon: 13 ikonische Autos, die in Genf ihre Premiere feierten

Link zum Artikel

Wie das Auto eines Hollywood-Stars von Luzern via USA und Südafrika zurück in die Schweiz kam

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Deutschland verhängt Millionen-Bussgeld gegen Tesla

Der US-Elektroautobauer Tesla soll in Deutschland ein Bussgeld von über zwölf Millionen Euro zahlen. Das geht nach Informationen von «Welt am Sonntag» aus dem bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Bericht über das dritte Quartal des Geschäftsjahres hervor.

Darin heisst es: «Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) hat gegen unsere Tochtergesellschaft in Deutschland einen Bussgeldbescheid über zwölf Millionen Euro erlassen». Grund für die Strafe sei unter anderem der Vorwurf, dass sich Tesla …

Artikel lesen
Link zum Artikel