Wirtschaft
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700 Millionen in Devisen verkauft

Russische Notenbank stemmt sich gegen Rubel-Verfall



Die russische Notenbank stemmt sich gegen den Verfall des russischen Rubel. Die Geldhüter verkauften mit Wirkung zum 2. Dezember Devisen im Wert von 700 Millionen US-Dollar, wie aus Daten auf der Internetseite der Zentralbank hervorgeht.

Neben den westlichen Sanktionen hat vor allem der starke Rückgang der Ölpreise in den vergangenen Monaten dem Rubel stark zugesetzt. Die russsiche Regierung bestreitet einen Grossteil ihrer Einnahmen mit Rohölexporten.

Seit der Entscheidung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) in der vergangenen Woche, ihre Fördermenge unverändert zu lassen, hat sich der Abwärtstrend der Währung noch einmal stark beschleunigt. Am Mittwoch mussten mit 54,3244 Rubel zeitweise soviel wie nie zuvor für einen US-Dollar gezahlt werden. Auch im Verhältnis zum Euro hat die russische Währung stark an Wert verloren.

Bereits im November hatte die russischen Zentralbank ihre täglichen Kontrollen des Rubelkurses aufgegeben. Der Kurs der schwer angeschlagenen Währung soll sich seitdem am Markt frei bilden. Stattdessen wollte die Notenbank gemäss ihrer Ankündigung auf den Devisenmärkten intervenieren, wenn es nötig sei. (sda/dpa)

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