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Givaudan startet mit Umsatzrückgang ins Jahr

Givaudan startet mit Umsatzrückgang ins Jahr

14.04.2026, 09:0914.04.2026, 09:09

Givaudan hat im ersten Quartal 2026 weniger umgesetzt. Organisch konnte der Aromen- und Duftstoffhersteller zwar leicht zulegen, negative Währungseffekte drückten den Umsatz jedoch klar ins Minus.

ZUR MELDUNG, DASS DER GENFER AROMEN- UND RIECHSTOFFHERSTELLER GIVAUDAN SEIT ANFANG JAHR DEUTLICH MEHR LUXUSPARFUEMS VERKAUFT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG 12. APRIL 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR  ...
Givaudan startet mit einem Umsatzrückgang ins Jahr.Bild: KEYSTONE

So sanken die Einnahmen von Januar bis März um 5,2 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken, wie der Lieferant von Aromen und Duftstoffen für Lebensmittel, Parfüms sowie Haushalts- und Pflegeprodukte am Dienstag mitteilte. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte, resultierte hingegen ein Wachstum von 2,8 Prozent.

Damit hat sich die Dynamik beim organischen Wachstum weiter abgeschwächt, nachdem Givaudan bereits im Schlussquartal 2025 mit 3,2 Prozent unter das mittelfristig angestrebte Zielband von 4 bis 6 Prozent gefallen war. Überraschend kommt dies allerdings nicht: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) für das Startquartal 2026 mit einem noch schwächeren Wert von 1,7 Prozent gerechnet.

Mittelfristziele bestätigt

Besonders das Aromengeschäft entwickelte sich schwach und wies organisch ein Minus von 0,4 Prozent auf. Das Segment Duftstoffe legte derweil organisch um 5,9 Prozent zu. Das Unternehmen spricht von einem Umfeld mit anhaltender geopolitischer Volatilität und herausfordernden Bedingungen in ausgewählten Endmärkten. Angesichts höherer Inputkosten im laufenden Jahr 2026 ist der Genfer Konzern zudem dabei, seine Preise zu erhöhen, um den Kostenanstieg «vollständig auszugleichen».

Ungeachtet der verhaltenen Entwicklung hält der Konzern an seinem mittelfristigen Zielband von 4 bis 6 Prozent für den Zeitraum 2026 bis 2030 fest. Das Management betont dabei, dass es sich um einen Durchschnittswert handle und schwächere Phasen durch stärkere Wachstumsperioden ausgeglichen würden. (hkl/sda/awp)

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