Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jetzt kommt der erste kassenlose Laden der Schweiz



Image

Bild: Valora

Der Kioskbetreiber Valora plant im Frühjahr 2019 die Eröffnung des ersten Ladens, der ganz ohne Kassen auskommt. Zugang, Einkauf sowie die Bezahlung erfolgten über eine eigens dafür entwickelte App, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die SBB habe das Baugesuch für das neue Format «Avec Box» bei der Stadt Wetzikon eingereicht, hiess es weiter. Das Angebot im 53 Quadratmeter grossen Geschäft bestehe aus einem Convenience-Sortiment mit hohem Anteil an Nahrungsmitteln und Frischprodukten.

Vorgesehen seien Öffnungszeiten, wie es das Gesetz oder die SBB als Vermieterin zulasse, idealerweise an sieben Tagen die Woche während 24 Stunden. Während der Stosszeiten am Morgen und am Abend würden Mitarbeiter vor Ort sein, um die Kunden beim Einkaufen zu unterstützen.

Da es sich um ein in der Schweiz völlig neues Ladenkonzept handle, müssten zuerst Erfahrungen gesammelt werden, wurde betont. Eine Lancierung in weiteren Orten sei zwar vorgesehen, für konkrete Aussagen sei es aber noch zu früh.

Daneben erprobt der Kioskkonzern bekanntlich weitere neue Formate. So wird im nächsten April im Hauptbahnhof Zürich ein sogenannter «Avec X» eröffnen, der als Versuchslabor dienen soll. (aeg/awp/sda)

Das Einkaufen ohne Kassenschlange – So läuft das in Seattle

Play Icon

Video: watson

Die Zukunft der Wirtschaft

Neue Zölle, neue Zäune: Warum sich die Ära des freien Handels ihrem Ende zuneigt

Link to Article

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Link to Article

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Link to Article

Wohlstand ohne Wachstum ist möglich – oder warum der kapitalistische Velofahrer nicht umfallen muss

Link to Article

Abonniere unseren Newsletter

42
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bud Spencer 06.12.2018 17:42
    Highlight Highlight Sprich ein begehbarer Selectaautomat.
  • Albert J. Katzenellenbogen 06.12.2018 14:33
    Highlight Highlight Juhui noch eine App, bei der ich meine Kreditkarte hinterlegen muss.
  • Magnum44 06.12.2018 14:20
    Highlight Highlight Wieso sollte man für überteuerte Produkte noch extra eine App downloaden?
  • Regentrockner 06.12.2018 13:47
    Highlight Highlight Das ist ein hervorragendes Beispiel für Kundenorientierung: Es ermöglicht einen schnellen, unkomplizierten Einkauf ohne Warteschlangen, ohne Self-Scanning und zu attraktiven Preisen und erweiterten Öffnungszeiten, die heute nur Tankstellenshops bieten und für viele Mitarbeiter unattraktiv sind.

    Stellenabbau-Ängste sind unbegründet: Die Technologie bietet neue Wachstumsmärkte. Beweis gesucht? Wir leben heute in -Vollbeschäftigung auch ohne Spinnereien, Heizer auf Dampflokomotiven oder Billeteuren in Trams. Innovation ist dem Strukturerhalt immer überlegen.
    • Gubbe 06.12.2018 15:43
      Highlight Highlight So positive wie Sie da schreiben, sind Sie wohl einer der Ersten, die Convenience (Bequemlichkeit) auf dem Mars betreiben. Sponsor?
  • AlteSchachtel 06.12.2018 11:46
    Highlight Highlight Tolllllll, mehr Umsatz ohne lästige Sozialabgaben.....

  • united 06.12.2018 11:45
    Highlight Highlight An die, welche an Diebstahl denken: Wir wissen noch nicht, wie die App funktioniert. Es kann ja sein, das alles automatisch erfolgt.

    Schaut euch mal das Video von Amazon an. Meiner Meinung nach ein interessantes Konzept.

    Play Icon
    • Martello 06.12.2018 15:49
      Highlight Highlight und wie soll ich mein Geld behalten, wenn mich schon die Kalorien beim Konsum nicht bremsen? 😱
  • Vanessa_2107 06.12.2018 11:43
    Highlight Highlight Diese ganze Entwicklung passt mir nicht. Ich werde solche Geschäfte meiden.
    • Toerpe Zwerg 06.12.2018 13:10
      Highlight Highlight Was passt Ihnen daran nicht?
    • Flötist 06.12.2018 13:17
      Highlight Highlight Ja, das habe ich zum Thema Mobiltelefone in den 90er. Auch zuHauf gehört. Heute hält man Leute ohne Mobiltelefon für Merkwürdig. Alles braucht seine Zeit. Aber hier ists nun an der Zeit, dass das Volk an eine Lösung wie bedingungsloses Grundeinkommen oder ähnlich denkt und es umzusetzen beginnt. Denn die Sozialkosten werden im heutigen System nicht lange skalieren.
    • Vanessa_2107 06.12.2018 14:03
      Highlight Highlight Dass immer mehr Menschen durch Maschinen oder die Technik ersetzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asparaguss 06.12.2018 10:30
    Highlight Highlight Durch unserem guten Verhalten (Wir klauen nicht, noch nicht), wird mal wieder der Gewinn maximiert. Ich überdenke fortan mein faires Handeln in diesem Bezug. Bin gespannt wieviele Kameras mit Aufzeichnung installiert werden (Darf man dies überhaupt?) Schade haben die Obdachlosen keinen Zutritt da wohl eine Kreditkarte hinterlegt werden muss..Wir schaffen uns alle selber ab zu Gunsten der Shareholders..
  • Pasch 06.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Da hier ja nun einiges an Personal gespart wird hoffe ich doch, dass dies am Preis bemerkbar sein wird! Und nein, nach oben ist die falsche Richtung!
    • derlange 06.12.2018 16:02
      Highlight Highlight Ich bin Glücklichen wenn die Schweizer Landwirtschaft vollumfänglich für die Produktion entschädigt wird. Statt den Preis zu senken, besser schauen, dass der Landwirt ein gutes Einkommen hat.
    • Alf 06.12.2018 17:02
      Highlight Highlight @derlange: Nein, der Landwirt soll seinen Betrieb so ausrichten, dass er ein gutes Einkommen hat. Dafür ist keiner von uns verantwortlich.
    • derlange 07.12.2018 08:41
      Highlight Highlight @Alf
      Die Schweiz ist ein Grasland. Der Bauer muss seine Milch mit den hier vorgefundenen Strukturen produzieren und mit EU-Produzentenpreise mithalten. Weil DU zu GEIZIG bist, CH-Milch etwas teurer einzukaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 06.12.2018 10:03
    Highlight Highlight "Während der Stosszeiten am Morgen und am Abend würden Mitarbeiter vor Ort sein, um die Kunden beim Einkaufen zu unterstützen."

    Und während anderen Zeiten schaut niemand zu beim Selberscannen. Das wird ja interessant.
    • reconquista's creed 06.12.2018 10:09
      Highlight Highlight Big Brother schon
    • Lukakus 06.12.2018 10:17
      Highlight Highlight Kameras? Securitas?
    • riqqo 06.12.2018 10:25
      Highlight Highlight Hatte ich in Amsterdam erlebt. Da läufst du in einen Laden mit zwei Mitarbeiterinnen rein. Dort suchte ich mein Zeug, ging zur Kassiererin und diese wies mich dann darauf hin, dass ich mein Zeug selber einzuscannen hätte. Die waren nur zur Kontrolle und Hilfe dort…
    Weitere Antworten anzeigen

SVP und FDP setzen sich durch: CO2-Reduktion soll vor allem im Ausland eingekauft werden

Die Schweiz soll die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Das hat der Nationalrat am Dienstag bei der Beratung des CO2-Gesetzes beschlossen. Er folgte beim Ziel dem Bundesrat.

Anders als der Bundesrat will der Nationalrat aber ermöglichen, dass die Reduktion zu grossen Teilen durch den Kauf von Emissionszertifikaten im Ausland erfolgen kann. Mit 97 zu 95 Stimmen bei einer Enthaltung beschloss er, keinen Inlandanteil im Gesetz zu verankern.

Nach dem Willen …

Artikel lesen
Link to Article