Wirtschaft
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Unispital Zürich veröffentlicht Stellungnahme nach Marchionnes Tod



Nach dem Tod des Fiat-Managers Sergio Marchionne hat sich das Universitätsspital Zürich in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. In der Mitteilung heisst es:

«Herr Sergio Marchionne war Patient am USZ. Aufgrund einer schweren Erkrankung kam er seit mehr als einem Jahr immer wieder zur Behandlung. Obwohl sämtliche Möglichkeiten der Spitzenmedizin ausgeschöpft wurden, ist Herr Marchionne leider verstorben. Wir bedauern seinen Tod ausserordentlich und drücken der Familie unser tiefstes Beileid aus.»

Das Unispital sah sich zur Stellungnahme gezwungen, nachdem insbesondere die grösste Gratiszeitung der Schweiz wilde Spekulationen über die Todesursache und mögliche Fehlleistungen des Spitals aufstellte. 

Am Mittwoch hatte Fiat den Tod des 66-jährigen italo-kanadischen Managers bekannt gegeben. Nach einer Schulteroperation sei es zu unerwarteten Komplikationen gekommen, die sich verschlechtert hätten, hatte es in einer ersten Begründung geheissen. Medien berichteten später, Marchionne habe an einer Krebserkrankung gelitten, operiert worden sei er wegen eines Sarkoms an der Schulter.

Zur Art der Erkrankung gab das Unispital keine Details bekannt. Das Arztgeheimnis habe einen hohen Stellenwert für das USZ, hiess es in der Mitteilung. Die Orientierung über den Gesundheitszustand sei Sache der Patientinnen und Patienten oder deren Angehörigen.

Aus diesem Grund habe das USZ bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Stellung zur Hospitalisierung und Behandlung von Sergio Marchionne genommen. Die jetzige Stellungnahme erfolgte gemäss den Angaben, um weitere Medienspekulationen zu vermeiden.

(sda/meg)

Ferrari-Präsident Marchionne ist in Zürich gestorben

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • m. benedetti 26.07.2018 19:01
    Highlight Highlight Kommt etwas spät, aber immerhin.
    • Fabio74 27.07.2018 08:10
      Highlight Highlight Warum?
    • ands 27.07.2018 09:34
      Highlight Highlight Die Stellungnahme ist ethisch fragwürdig und schrammt (vermutlich) knapp an der Illegalität vorbei. Sie sollte daher gar nicht nötig sein und man kann dem Unispital sicherlich nicht vorwerfen, damit zu lange gewartet zu haben.
  • Baba 26.07.2018 17:49
    Highlight Highlight Ich hoffe, die wilden und teils mehr als abstrusen Spekulationen haben nun ein Ende.
  • dorfne 26.07.2018 17:41
    Highlight Highlight Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt Alle gleich. Inklusive der Tatsache, dass das letzte Hemd keine Taschen hat, in denen man sein Geld ins Jenseits mitnehmen kann.
  • TanookiStormtrooper 26.07.2018 17:38
    Highlight Highlight "nachdem insbesondere die grösste Gratiszeitung der Schweiz wilde Spekulationen über die Todesursache und mögliche Fehlleistungen des Spitals aufstellte." Früher habt ihr aber deutlicher geschrieben, dass 20min nur Mist rauslässt...
    Bei JEDER OP besteht ein gewisses Risiko. Da über irgendwelche Fehlleistungen zu spekulieren ist allertiefstes Niveau. Mal ganz abgesehen davon geht es auch niemanden an, was der Mann nun hatte und wie er gestorben ist, nennt sich Arztgeheimnis.

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