Wirtschaft
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Eine 1000er-Note für jeden Bürger: Bald auch in der Schweiz?

Direktzahlungen an Bürger werden zum wertvollen Instrument in der Krisenbekämpfung.

Niklaus Vontobel / ch media



Als eine Massnahme in einem Paket wird für die Schweiz die Verteilung von sogenanntem Helikopter-Geld empfohlen: Jeder Schweizer soll 1000 Franken erhalten. Und falls nötig, später noch mehr Geld. Der Rat kommt vom Westschweizer Ökonomen Michaël Malquarti, der ein Buch zur Reform des Geldsystems geschrieben hat. Wobei der Portfolio-Manager beim Vermögensverwalter Quaero Capital einen anderen Begriff bevorzugt: Geldration.

Wer heute 1000 Franken in Schweizer Bundesobligationen investiert, erhält in zehn Jahre rein rechnerisch betrachtet nur knapp 900 Franken zurück. (Archivbild)

Ein Tausender im Kampf gegen das Coronavirus Bild: KEYSTONE

«Es gilt einen plötzlichen Kollaps der Nachfrage zu verhindern, der die gesamte Wirtschaft in die Tiefe reissen könnte», sagt Malquarti. Durch die Krise würden zig Tausenden von Menschen und Kleinstbetrieben der Lohn oder die Einnahmen wegbrechen, teilweise oder gar komplett. In der Folge würden sie die eigenen Ausgaben einschränken, wodurch anderswo Lohn und Umsatz wegfallen. So könne eine Abwärtsspirale in Gang kommen.

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So könnte langhaltender Schaden entstehen. Selbst wenn die Schweiz das Virus im Griff hat, bleibt ein kräftiger Aufschwung aus. Die Nachfrage fehlt. Zwar können die Menschen zurück in Bars und Kinos, Kaffees oder Restaurants. Doch viele hätten zu wenig Geld, andere wollen erst ihre Ersparnisse wieder auffüllen. Malquarti warnt: «So könnte auf eine kurze Rezession eine lange Schwächephase folgen.»

Wirtschaftsdachverband: Alle haben etwas davon

Sein Vorschlag wird vom Dachverband Handel Schweiz befürwortet. Dieser vertritt die Interessen von 30 Verbänden und rund 3800 Unternehmen. Präsident Jean-Marc Probst sagt: «Auf diese Weise würde das Geld direkt dort landen, wo es hingehört: in der Realwirtschaft.» Dort werde es von den Konsumenten verteilt. «Vom Helikopter-Geld haben alle etwas.»

Dem sei nicht so, wenn die Schweizerische Nationalbank sich weiterhin aus dem üblichen Werkzeugkasten bedient, sagt Probst. Senkungen der Leitzinsen führen dazu, dass mehr Geld an der Börse landet oder im Immobilienmarkt. Dort befeuert die Geldschwemme Preissteigerungen, die nicht selten in einem Crash enden.

Helikopter-Geld wurde erstmals 2003 einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der spätere Chef der US-Notenbank Ben Bernanke empfahl es der japanischen Regierung. So sollte das Land aus der Deflation finden. Bernanke trug dies einen Spitznamen ein: «Helikopter Ben» ein.

FILE - This Jan. 16, 2014 file photo, then-Federal Reserve Chairman Ben Bernanke speaking at the Brookings Institution in Washington. Bernanke, who stepped down last week after eight momentous years as chairman of the Federal Reserve, is joining the Brookings Institution, a Washington think tank. Bernanke will be a distinguished fellow in residence affiliated with Brookings' Hutchins Center on Fiscal and Monetary Policy, according to Brookings President Strobe Talbott.  (AP Photo/Manuel Balce Ceneta, File)

Ben Bernanke im Jahr 2014. Bild: AP/AP

Auch sonst wurde über die Idee gern gespottet. Ein ehemaliger Chefökonom des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse sprach 2015 von «einem Rezept wie vom Lügenbaron Münchhausen». Doch in dieser Krise ist Helikopter-Geld auf einmal zur valablen Option geworden.

Singapur hat in sein 2020-Budget die Zahlung von 300 Dollar an alle Erwachsenen eingeplant. In Hongkong sind es umgerechnet 1200 Dollar. In den USA will die Trump-Administration jedem Amerikaner einen Check schicken. 1000 Dollar pro Erwachsenem, 500 Dollar pro Kind.

Die Wirtschaft gesund halten, damit Aufschwung möglich wird

Dabei kam der Vorschlag zuerst von politischen Gegnern von Präsident Donald Trump. Etwa vom Senator Mitt Romney, der als einziger Republikaner im Impeachment-Prozess für Trumps Absetzung stimmte. Und auch die von Trump ständig verunglimpfte «New York Times» fordert: «Gebt jedem Amerikaner 2000 Dollar, sofort».

Helikopter-Geld allein wird nicht reichen, sagt Malquarti. Den kleinsten, kleinen und mittleren Betrieben müsse direkt geholfen werden. Das sei keine leichte Arbeit, die das Staatssekretariat für Wirtschaft nun in kürzester Zeit erledigen müsse. Grundsätzlich gehe es darum, die produktiven Kapazitäten der Wirtschaft gesund zu halten. «Nur so folgt auf das Virus auch tatsächlich ein Wirtschaftsboom.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Prokrastinator-reloaded 21.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Die Forderung ist traurig. Genau in so Zeiten wäre es so nötig das wir alle zusammenhalten und uns helfen. Aber nein wir sitzen zuhause, blasen Trbübsal und fordern, dass der Staat etwas macht.

    Redet miteinander! Helft einander!
    Ja, auch mit Geld!
  • mrmikech 21.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Leider würde das BGE nie gut erklärt. Hier gibt es ein video was sehr gut die vor- und nachteile erklärt, und die möglichkeiten die es bietet, grad momentan. Schau es mal an :)
    Play Icon
  • no_worries 21.03.2020 05:20
    Highlight Highlight Also ich würde mit dem 1000er einen Teil meiner Bundessteuer bezahlen, welche in ein paar Tagen fällig wird. Da der Staat hier keinen Zahlungsaufschub akzeptiert ginge die Kohle also gleich an ihn zurück - eine typische win/win Situation...
  • Swen Goldpreis 20.03.2020 20:40
    Highlight Highlight Ich habe jetzt zwar keine Lösung, aber das Problem beim Helikoptergeld ist doch, dass es an zwei Arten von Personen geht.

    Erstens an Leute, die noch ein normales Einkommen haben und das Geld nicht akut brauchen. Die werden den 1000er vermutlich eher Sparen, falls es noch härter kommt. Sie kurbeln die Wirtschaft nicht an.

    Zweitens an Leute, die ihr Einkommen zu einem grossen Teil verloren haben. Sie werden mit dem Geld eher Dinge bezahlen wie Strom oder Wohnung. Auch hilft der Wirtschafts nichts.

    Man bräuchte ev. Gutscheine, damit das Geld auch wirklich innerhalb von 1 Monat ausgegeben wird.
  • Kramer 20.03.2020 13:43
    Highlight Highlight 1000.- ? Was sollen wir damit? Ein typisches Beispiel wie man versucht ein Problem zu lösen, indem man ihm Geld nachwirft.
    Es sollte darum gehen, den Virus einzudämmen, aber möglichst viel Lebensqualität und Normalität beizubehalten. Hierzu ist auf allen Leveln der Regierung und Verwaltung gute Arbeit gefragt.
  • Altweibersommer 20.03.2020 13:06
    Highlight Highlight Kurzfristiges Denken hat uns in die Situation gebracht, in der wir jetzt sind. Kurzfristiges Denken bestimmt das Handeln von Politik und Wirtschaft während der Krise, was uns noch mehr Probleme bescheren wird. Und was soll uns jetzt aus dem ganzen Schlammassel wieder rausholen? Genau: Kurzfristiges Denken.
  • Barthummel 20.03.2020 10:37
    Highlight Highlight Bei Diskussionen ums BGE oder wie hier, um dieses Helikoptergeld, muss ich immer an diesen Cartoon denken.
    So lange in den Köpfen der Menschen Konkurenzdenken und ein ständiges Vergleichen vorherrscht, bei dem man dem anderen lieber nichts gönnt, als dass beide etwas davon haben, kommen wir keinen Schritt weiter.
    Nicht die Finanzierung oder Verteilung ist das Problem in Zeiten, in denen Geld defakto gar nicht real existiert, sondern der Mensch und seine Unfähigkeit unsere Gesellschaft als Ganzes wahrzunhemen. Dazu gehört der Randständige genau so wie der Multimillionär.
    Benutzer Bild
    • troop5444 21.03.2020 01:42
      Highlight Highlight Typisch linkes fantasieren.

      Wenn Geld seinen Wert behalten soll, muss es durch Wertschöpfung gedeckt werden.

      Es geht nicht um Konkurrenz; ich will mir nur nicht den Arsch abarbeiten, damit meun Einkommen und Erspartes umverteilt werden zugunsten von Leuten, die sich für harte körperliche Arbeit zu schade sind, das ist alles.

    • Barthummel 21.03.2020 19:20
      Highlight Highlight @troop5444
      Um die früher oder späterer Notwendigkeit eines BGE zu erkennen, sollte der eigene Horizont, überspitzt gesagt, nicht beim eigenen, arbeitenden Arsch aufhören.

      Das ist eben die Denkweise, welche in angesprochen habe. Ich empfehle dir, dich mal etwas detailierter mit dem BGE auseinanderzusetzen. Dann merkst du evt., dass früher oder später kein Weg daran vorbeiführt und jeder profitiert.
  • Resche G 20.03.2020 10:27
    Highlight Highlight Finde dies ist der falsche Ansatz...
    Ich kann normal arbeiten und erhalte Lohn, meine Frau erhält bereits Erwerbsersatz weil in Kurzarbeit... ein 1000 währe einfach ein Geschenk.

    Ganz viele Eigenständige wie Restaurants, Bergführer, Hotels, Lädeli, .... ist der gesamte Umsatz zusammengebrochen und haben 0 Einkommen während die meisten Fixkosten weiterlaufen. Da sind 1000 wohl mehr ein tropfen auf den heissen Stein.
    • HAL1 20.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Der 1000er wäre für die Privaten. Ein KMU wird, so der Plan aus dem 10Mia. Topf unterstützt.
    • Resche G 20.03.2020 14:31
      Highlight Highlight z.b. ein Bergführer oder ein Künstler ist kein KMU sonder selbständig Erwerbstätig. Hier greifen z.b. Kurzarbeit nicht. Für einen Bergführer z.B. ist der März/April Hochsaison und nun dürfen/können Sie nicht arbeiten. Solch ein selbständig Erwerbender muss nun auch Erwerbsersatz anmelden können.
    • Swen Goldpreis 20.03.2020 20:49
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht unbedingt. Ich bin im weiteren Sinne auch Künstler und rechtlich gesehen bei meiner eigenen Produktionfirma angestellt, wo ich aber auch Firmenschef bin.

      Bei mir ist die Nachfrage nun total eingebrochen und ich weiss nicht, ob ich mich als Einmannbetrieb im Kunstbereich selber auf Kurzarbeit setzen kann. Weiss jemand wie das funktioniert?

      Mir wurde mal gesagt, dass ich in dieser Konstellation nur etwas bekomme, wenn ich meine Firma konkurs gehen lasse. Was aber eigentlich unsinnig wäre, da mein Betrieb grundsätzlich gesund wäre.
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 20.03.2020 10:20
    Highlight Highlight Na ja, in den USA wärs direkte Wahlbestechung für den amtierenden Präsidenten, weil Wahlen anstehen. Ansonsten ist es eine gute Idee.
  • leed 20.03.2020 10:07
    Highlight Highlight Na endlich kommt die Idee an. Die 10 Mia. Hilfsgelder vom Bund würden genau diesen Bedarf decken.
    Würde man die Mieten pausieren, sowie Versicherungen insbesondere KK, könnte man einfach die Wirtschaft pausieren. Nur noch die nötigsten Jobs betreiben, der Rest macht Zwangsurlaub.
    Bürger hätten genug Geld für Lebensmittel, KMU würden nicht wegen Lohnzahlungen konkurs gehen. Man könnte einfach die Krise abwarten und danach weitermachen wie bisher.
  • Roblock 20.03.2020 10:04
    Highlight Highlight Wenn das klappen würde, wäre Simbabwe das reichste Land der Welt.
  • MiRo66 20.03.2020 10:03
    Highlight Highlight Richtig! Ja, das alleine ist nur ein kurzfristiger Effekt. Aber wir alle sind am A.... - auch nach der COVID-19-Krise!!!
    Es brauch Herr Dr. Jordan. Nicht nur mit Helikoptergeld. Alle bisherigen vorgeschlagenen Massnahmen von unserem Chef-Weinbauer und seiner Entourage verschieben das Problem nur. Neueverschuldung durch Bund und Kantone, höhere ALV-Prämien, höhere Steuern.
    Alle COVID19-Massnahmen des Bundesrats allein sind nur ein Mortalitäts-Tauschhandel.
    http://www.shop-24.ch/content/COVID19-Massnahmen-EinTasuchhandel.pdf

  • My Senf 20.03.2020 09:56
    Highlight Highlight Ich weiss echt auch keine Patent Lösung

    Doch eins ist mir klar geworden. Der Staat der schnell aus der Isolation kommt wird „gewinnen“.
    Die Grenzen sind zu, also muss jeder Staat „nur“ für seine Leute schauen. Es gibt zahlen zu allem. Sprich, wie viele Intensivstation Betten, wie viele Risiko Patienten, wie viele geplante aber nicht lebensnotwendige Operationen!
    Alle Risikopersonen isolieren (die die ich persönlich kenne haben das alle schon gemacht, kluge Menschen) und der Rest Dorf/Stätte weise Immunisieren
    Es hat ja nicht nur einen Grund dass die Grenzen geschlossen wurden ...
  • ItsMee 20.03.2020 09:55
    Highlight Highlight Die Schweiz ... das einzige Land der Welt, welches mehr Urlaub, ein Grundgehalt und gratis Geld ablehnt... 😂🤦‍♂️ auch in Kriesenzeiten hat die Schweiz bzw haben die Schweizer ihren Stolz !

    Blibet Gsund.
    • K1aerer 20.03.2020 15:31
      Highlight Highlight Darum sind wir wahrscheinlich auch so erfolgreich und haben einen kleinen Schuldenberg. 🤷‍♂️
    • troop5444 21.03.2020 01:48
      Highlight Highlight Andere Wählen Linke Populisten wie z. B. Hugo Chavez.

      Dann gibts ein paar nette Zückerchen fürs Volk und nach einiger Zeit stellt man mit Erstaunen den wirtschaftlichen Totalkollaps fest.
  • jojimen 20.03.2020 09:51
    Highlight Highlight Ich würde es viel zielgerichteter finden, stattdessen coupons o.ä. im Wert von X CHF zu verteilen. Diese müssten dann bis zu einem befristeten Datum in der Schweizer Wirtschaft eingelöst werden. Die Firmen können diese dann in Bargeld einlösen. Was bringst wenn ein Teil dieses "Gratis Geldes" gehortet wird oder gar ins Ausland abwandert?
  • MiRo66 20.03.2020 09:50
    Highlight Highlight RICHTIG, aber nicht genug!
    All das was von unserem Chef-Weinbauer und seiner Entourage kam, waren nur Vorschläge, die das riesen Problem, das auf uns alle zukommt, verschiebt. Wird nicht umgehend gehandelt, sind wir alle am A... - auch nach der COVID-19-Krise.

    Mein Aufruf an Dr. Jordan:
    http://www.shop-24.ch/content/COVID19-Massnahmen-EinTasuchhandel.pdf
  • johnnyenglish 20.03.2020 09:44
    Highlight Highlight «wertvolles Instrument» – ja nein, ist klar. In Löpfes feuchten Träumen wahrscheinlich.
  • Borki 20.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Was übrigens die Konjunktur nach der Kriese auch wieder etwas aufpeppen würde und gleichzeitig mehr als verdient wäre:

    2'000.- bis 6'000.- (je nach Einsatzdauer und Exposition) steuerfreie Sonderprämie vom Bund für jede Ärztin, jeden Krankenpfleger, jeden AdA etc. die im direkten Kontakt mit Corona-Patienten standen.
  • Triumvir 20.03.2020 09:37
    Highlight Highlight Bitte kein Helikoptergeld. Wenn schon, dann sollte die Wirtschaft direkt unterstützt werden. Brauchen unsere zahlreichen Millionäre und Milliardäre etwa zusätzlich CHF 1'000.00 auf ihrem Konto!? Man müsste vor der Auszahlung erst abklären, wie viel Vermögen jede Person hat. Und dieser Aufwand wäre einfach nicht zu rechtfertigen.
  • Füdlifingerfritz 20.03.2020 09:32
    Highlight Highlight Das Geld muss dahin, wo es auch wirklich gebraucht wird... nicht einfach irgendwo- oder besser gesagt überallhin.
  • Stachri 20.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Das Giesskannenprinzip ist asozial. Nur diejenigen unterstützen die das Geld wirklich brauchen - und zu diesen Leuten gehören sicher nicht die Spitzenverdiener.
    • Barthummel 20.03.2020 12:37
      Highlight Highlight Genau an solchen Spitzfindigkeiten scheitert die unbürokratische Hilfe für diejenigen, die sie brauchen.

      Für denjenigen, der es braucht, ist es egal, ob der Spitzenverdiener auch etwas bekommt, denn er braucht es. Für den Spitzenverdiener ist es ein unbedeutendes "Taschengeld".

      Wer profitiert also letztendlich mehr davon?
      Der, dem es egal ist, oder der, der darauf angwiesen ist?

      Lass diesen Gedanken mal reifen und urteile danach nochmal, welche Handlung sozialer ist und welche nicht. 😉
    • troop5444 21.03.2020 01:52
      Highlight Highlight Also die 10% Reichsten bezahlen 70% der 1000er Prämien, und dann ist es unfair, wenn sie 10% zurückbekommen?

      Steuerprogression, kennen Sie?
  • Gubbe 20.03.2020 09:29
    Highlight Highlight Wie kann man nur auf solch einen Gedanken kommen? Erstens ist das für die CH wie Spucke auf einem heissen Stein, also nichts. Zweitens würden die Lebensmittelläden profitieren. Drittens können etliche nicht mit geschenktem Geld umgehen. Viertens sind Steuern zu bezahlen. usw.
    Wie ist das mit den Lebensmittelpreisen? Ich habe 'Dürre Bohnen' gekauft. Das Ablaufdatum war das Gleiche wie bei den Letzten. Der Preis war aber einen Franken höher. 'Denner, zum halben Preis'.
  • Toerpe Zwerg 20.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Man könnte auch alle Steuerrechnungen unter CHF 3000 erlassen
    • Barthummel 20.03.2020 12:38
      Highlight Highlight Da muss ich dem Toerpe ausnahmsweise mal ein Herz schenken. 👍 Verd...! 🤦‍♂️😂
  • mrmikech 20.03.2020 09:10
    Highlight Highlight Viele scheinen nicht zu verstehen was ein BGE eigentlich ist. Es ist kein gratis geld für alle, also auch nicht für die jene die es nicht brauchen. Nein, es ist ein sehr effizientes system womit die wirtschaftlich untere schicht von armutfall sichergestellt werden kann, und kleinunternehmer einen basis haben, damit die überlebungschancen erhöht werden. Es ist also eine stimulanz für die wirtschaft.

    Mehr lesen: http://www.grundeinkommen.ch/ist-ein-grundeinkommen-finanzierbar/
    • Hierundjetzt 20.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Schau,

      - das haben wir schon einmal in einer Initiative abgelehnt

      - es gibt zurzeit keine Legislative, da die Session abgebrochen wurde
    • ingmarbergman 20.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Das BGE ist ein neoliberaler feuchter Traum. Jede progressive Steuer soll abgeschafft werden, dazu alle sozialen Systeme. Das führ dazu dass alle Leute die wirklich Hilfe nötig hätten (Behinderte, chronisch Kranke, etc) mit dem Existenzminimum abgestempelt werden.
      Die Reichen freuen sich über die Abschaffung der Steuern.

      Es ist kein Wunder, dass unter den Befürwortern des BGE viele FDPler sind.
    • mrmikech 20.03.2020 10:30
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Nicht auf sachen harren nur weil es mal abgeleht wurde. Damals war alles anders, zeiten ändern menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektiv 20.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Wer Homeoffice macht, hat weiterhin seinen/ihren Lohn, kann das Geld aber nicht wirklich ausgeben. Ich und Zehntausende andere Selbstständige haben aber hat kein Einkommen mehr. Mir leuchtet der Sinn dieser Übung nicht ein. Warum nicht nur denen helfen, die als selbstständig gemeldet sind, dafür aber mehr? Mit 1000 Franken zahle ich nicht mal die Miete.
    • Avalon 20.03.2020 09:29
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung! In England haben sie anscheinend GBP 10‘000 an jede Kleinstfirma und GBP 35‘000 an jede Kleinfirma. Alles á fonds perdu. Das würde helfen!
      Nachzulesen auf infosperber.ch 😊
    • Stachanowist 20.03.2020 09:48
      Highlight Highlight Falls diese 1000 Franken wirklich kommen sollten, könnte man eine Website einrichten, wo wir die Gelder denen zukommen lassen können, die sie wirklich benötigen. Ich brauche diese Finanzspritze zur Zeit nicht und würde sie gerne einer Person wie Ihnen zur Verfügung stellen.
    • Füdlifingerfritz 20.03.2020 10:25
      Highlight Highlight @Stachanowist
      An sowas habe ich auch gedacht. An sich fände ich es sinnvoller, sich diesen Umweg zu sparen und das Geld direkt denen zu geben, die es brauchen... aber so ginge es auch.
  • Cosmopolitikus 20.03.2020 08:56
    Highlight Highlight Erste Priorität hat nun, dass wir dieses Virus an der Verbreitung hindern, mit all seinen Konsequenzen. Weil jeder Tag, welchen wir weiter im Shutdown erleben, kostet uns Milliarden!
    In der zweiten Prio müssen wir uns Gedanken machen, wie wir diese Ausfälle unbürokratisch und rasch ausgleichen können. Ob das Helikoptergeld die Menschen erreicht, welche es wirklich benötigen, wage ich zu bezweifeln.
  • Woichbinistvorne 20.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Es wäre viel sinnvoller, wenn es in 6 Wochen einen Bonus von 50% für jeden privaten Gewerbe-Auftrag gäbe. Der Bund würde sich dann beispielsweise mit der Hälfte an den Kosten beteiligen, wenn man sich den Garten umgestalten lässt, das Auto auf einen alternativen Treibstoff umrüstet, das Haus renovieren lässt, usw. So würde das jetzt geschlossene und am stärksten geschädigte Gewerbe unterstützt.
    • mrmikech 20.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Ich denke so etwas wird kommen. Anstatt die banken zu unterstutzen - so wie das letzte mal in 2008 - soll das geld jetzt direkt in die wirtschaft fliessen. Es kommt dann bei jene die es braucht, ohne die banken noch mehr auf zu pumpen - und fette boni aubschäumen zu lassen.
    • Hierundjetzt 20.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Werkstätten und Handwerk haben weiterhin offen...
  • No-no 20.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Ein Ökonom der die Ökonomie nicht versteht. Warum versteht der Kollege nicht, dass keynesianische Effekte nur kurzfristig helfen aber langfristig Schaden? Zudem drehen wir uns im Kreis, auch bedingungsloses Grundeinkommen isch keine Lösung wenn die Finanzierung nicht geregelt ist.
    • mrmikech 20.03.2020 09:21
      Highlight Highlight BGE kann finanziert werden, besser informieren bitte. Es ist wirtschaftlich sehr gesund, ein BGE.
    • Avalon 20.03.2020 09:31
      Highlight Highlight Dein Nickname passt 😂😂😂
    • No-no 20.03.2020 10:43
      Highlight Highlight @mrmikech: Nennen Sie mir Ihre Quellen bitte. Ich selber bin einem BGE nicht abgeneigt, nur sollte es solide finanzierbar sein ohne Wohlfahrtsverluste (wenn möglich).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 20.03.2020 08:49
    Highlight Highlight Nein - jedenfalls sicher nicht per Giesskanne an alle!

    Wer die Lorenzkurve der Einkommen und der Gehälter in der Schweiz kennt, muss diesen Vorschlag ablehnen.

    Geld vom Staat ist nun zwingend notwendig, aber bitte zielgerichtet an die kleinen und mittleren Einkommen ohne Vermögen!

    https://www.republik.ch/2019/10/28/gleiche-einkommen-ungleiche-vermoegen



    Benutzer Bild
    • Snowy 20.03.2020 09:22
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
    • Füdlifingerfritz 20.03.2020 09:32
      Highlight Highlight Sehe ich genauso.
    • Barthummel 20.03.2020 12:53
      Highlight Highlight @Snowy
      Das zeigt den "Ist-Zustand".
      Mich würde an dieser Stelle interessieren, wie es mit der Gieskanne aussehen würde.

      Nur weil die Spitzenverdiener dann einen für ihre Verhältnisse unbedeutenden Betrag mehr haben, heisst das doch nicht, dass es demjenigen mit geringem Einkommen danach nich genau so schlecht geht. Im Gegenteil. Für denjenigen mit Mindestlohn macht dieses Tröpfchen u.U. ein Plus von 50% aus. Für den Spitzenverdiener bewegt sich die Zahl, je nach dem was man als Spitzenverdienst nimmt, so um 0,01-5%. seines Einkommens.
  • Läggerli 20.03.2020 08:41
    Highlight Highlight Geld für alle hört sich gut an, momentan bin ich aber normal arbeitstätig und erhalte meinen normalen Lohn. Den Tausender würde bei mir auf dem Bankkonto landen und nicht viel bewirken, da machts mehr Sinn wenn jemand, der gerade nicht arbeiten kann das Geld erhält.
    • Korrektiv 20.03.2020 09:05
      Highlight Highlight Genau, danke. Ich als Selbstständiger habe jetzt gar kein Einkommen mehr. Ich verstehe den Sinn dieser Übung nicht. Abgesehen davon, dass 1000 Stutz mir nicht mal die Miete zahlen.
    • Sarkasmusdetektor 20.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Der Tausender würde nicht auf deinem Konto landen, der Witz von Helikoptergeld ist, dass du es ausgeben musst, sonst verfällt es. Davon abgesehen geht es mir aber ähnlich, ich wüsste auf die Schnelle gar nicht, was ich damit kaufen sollte. Und einfach nur Geld ausgeben, um irgendwelchen Mist zu kaufen, ist zwar vielleicht gut für die Wirtschaft, aber ansonsten ziemlich sinnfrei.
  • aglio e olio 20.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Blödsinn. Ich würde deshalb nichts kaufen, was ich nicht sonst auch kaufen würde. Das Geld würde m.M.n. viele bekommen die es nicht bräuchten.
    Es sollte lieber an die verteilt werden, die tatsächlich von der Linderung ihrer prekären Einkommenssituation profitieren würden. Z.B. Coiffeure. Und viele andere auch. Aber nicht alle.
  • Snooks 20.03.2020 08:34
    Highlight Highlight Ich werde meinen Lohn normal erhalten. Gebt das Geld denen, welche es wirklich benötigen!
  • Ricardo Tubbs 20.03.2020 08:24
    Highlight Highlight wird in der schweiz nicht passieren, wie ach das BGE NIE kommen wird...
  • THEOne 20.03.2020 08:20
    Highlight Highlight jajaja... bge... ansich ne gute idee als überbrückung.
    aber der bürokratische aufwand wäre enorm.
    denn man müsste sicherstellen, dass nur die es bekommen dies brauchen. gewisse herren im bundesrichteramt oder ehem. fifa bosse oder einige herren der baslerzeitung etc. pp. haben das sicher nicht verdient.
    • plataoplomo 20.03.2020 09:03
      Highlight Highlight niemand der nicht gänzlich auf seinen Lohn verzichten muss, hat das verdient. Auch nicht Arbeitnehmer mit Kurzarbeit (80% Lohn). Es sollen die unterstützt werden, welchen die Existenzgrundlage entzogen wurde (UnternehmerInnen, Selbständige)
    • THEOne 20.03.2020 10:16
      Highlight Highlight @plataoplomo
      bin ich ganz deiner meinung. nur bis jene welche ausgefiltert sind die es nötig haben und es dann auch bekommen sollten, das wird bei unserer bürokratie monate dauern.
    • plataoplomo 20.03.2020 13:10
      Highlight Highlight @theOne
      Ja, das wird die grösste Herausforderung für unsere Bürokraten
  • Mügäli 20.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Ne glaube ich nicht, hab gerade an die erste Rate Steuern 2020 gedacht, die ende März ins Haus flattert, ich denk mal die kommt ganz sicher :) ...
  • Majoras Maske 20.03.2020 07:56
    Highlight Highlight Helikoptergeld ist sicher klüger als all das billige Geld, dass seit zehn Jahren in die Börse floss und jetzt zerstört wurde, jedoch sind 1000 CHF nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Das ersetzt keinen Lohn und in der Krise würde damit wohl eher die Miete bezahlt oder die Leute würden es soweit möglich sparen um möglichst lange davon zu zerren.
    • mrmikech 20.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Die null- und negativzinsen polizik muss unbedingt aufhören, es macht nur die reichen reicher, wir haben nichts davon, nur das risiko.

      Diesmal soll das geld direkt and das volk, an jene die es brauchen.

      Banken und börsen machen alles nur schlimmer.
  • S. L. 20.03.2020 07:55
    Highlight Highlight Es wäre die erste Entscheidzng der Regierung seit langem, der ich nicht kritisch gegenüber stehe :)
    • regen 20.03.2020 10:11
      Highlight Highlight das wäre die erste entscheidung der regierung seit langem, der ich SEHR KRITISCH gegeüber stehe :(

      finanzielle unterstützung unbedingt, aber nicht so, ist reiner trumpscher populismus.....
      bringt null und nichts für die anfallenden fixkosten z.b. der 1mann/frau kmus....
  • David Rüegg 20.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Die Idee ist gar nicht so dumm. Noch effektiver wäre ein System, welche verhindert, dass das Geld einbehalten oder im Ausland ausgegeben wird. Z.B. eine Art Guthaben bei Twint.
  • Satan Claws 20.03.2020 07:48
    Highlight Highlight Rechnungswesen komplett pausieren, Haushalts- und Lebensmittelpakete bereitstellen. Sonst werden die welche jetzt von der Katastrophe profitieren einen Grossteil dieses Geldes einsacken. Im Stillstand etwas am laufen halten zu wollen ist gelinde gesagt dumm. Wenn alles wieder anlaufen soll brauchen wir Geld, jetzt nicht. Jetzt brauchen wir Nahrung, Medikamente und Kommunikation. Hier soll unser Staat einspringen und nicht jedem Geld geben, denn viele können nicht damit umgehen.
    • Avalon 20.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Hey, ich hab von null auf plötzlich keine Einnahmen mehr, wie viele andere Selbständige auch. Wie soll ich mit einem Lebensmittelpaket meine Rechnungen bezahlen? Witzbold 🙄😂
    • Satan Claws 20.03.2020 13:35
      Highlight Highlight @Avalon

      Lesen Sie die ersten 3 Worte meinens Kommentars nochmal. Ich habe es absichtlich zu Beginn geschrieben, dass niemand wie Sie antworteten muss.
    • Avalon 20.03.2020 20:19
      Highlight Highlight Ich glaub, dir ist immer noch nicht klar, was es heisst, selbständig zu arbeiten. Wenn ich einen Anlass absagen muss, hab ich dafür kein Honorar. Auch wenn der Anlass nur verschoben wird, hab ich trotzdem keine Einnahmen JETZT. Und es gleicht sich auch nicht aus, weil ich nämlich am Verschiebedatum ja einen anderen Anlass organisieren können hätte.
      Also, Rechnungen pausieren bringt nichts 🙄
  • Tobias W. 20.03.2020 07:46
    Highlight Highlight Unnötig, wir haben Sozialsysteme. Wer seinen Job verliert, kann auf‘s RAV gehen. Angestellte müssten nach der Krise sowieso mehr Geld auf dem Konto haben, da wir ja kaum noch Möglichkeiten haben, es auszugeben. Wer jetzt sein ganzes Erspartes in Hamsterkäufe investiert, ist selber Schuld - wird dafür aber sicher noch lange Zeit genügend Lebensmittel und WC-Papier haben.

    Aber schon klar, einige Ober-Sozi‘s würden Geld verteilen immer eine gute Idee finden. Bis das Geld nichts mehr Wert hat, und wir das Portemonnaie durch eine Schubkarre ersetzen müssen, um ein Brot zu kaufen.
    • ingmarbergman 20.03.2020 09:02
      Highlight Highlight Du bist auch so ein Bürogummi, der keine Ahnung hat woher das Geld auf deinem Konto kommt.
      Selbständige und Besitzer von KMUs können nicht zum RAV.
    • Korrektiv 20.03.2020 09:10
      Highlight Highlight Du hast überhaupt keine Ahnung. Erstens laufen die RAV bereits auf Sparflamme, und zweitens gibt es Zehntausende Selbstständigerwerbende und KleinunternehmerInnen, denen das Einkommen komplett weggebrochen ist. Die können weder stempeln noch Kurzarbeit anmelden, sondern stehen vor dem Nichts. Du kannst schon ignorant über “Ober-Sozis“ herziehen, gehst damit aber völlig an der Realität vorbei und zeigst nur deinen eklatanten Mangel an Sachkenntnis und Empathie.
    • Tobias W. 20.03.2020 10:27
      Highlight Highlight @ingmarbergman:
      @Korrektiv:

      Zufälligerweise bin ich selbständig. Ich dürfte davon mehr verstehen als ihr zwei.

      Übrigens: spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Wer dies nicht versteht, muss mit mir eh nicht über Geld diskutieren.....
  • Eidgenosse60 20.03.2020 07:45
    Highlight Highlight Das Finanzsystem ist bereits seit Mitte der 90er ausgelutscht und am Ende, nur gibt's keiner zu.
  • Galius Julius 20.03.2020 07:42
    Highlight Highlight Plötzlich ist das bedingungslose Grundeinkommen eine Option
  • rburri68 20.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Die 1000 CHF sollten aber.nur innerhalb der Schweiz und nur 30 oder 60 Tage gültig sein, um der Schweiz einen Turbostart zu geben umd eon sparen zu vermeiden. Die Idee klingt auf jeden Fall sinnvoll.
    • Korrektiv 20.03.2020 09:15
      Highlight Highlight Warum sollen Festangestellte, die ihren vollen Lohn jetzt eh kaum ausgeben können, gleich viel bekommen wie Selbstständige, die keinen Rappen mehr einnehmen und nicht wissen, wie sie Miete, Krankenkasse oder - Luxus! - Essen für die Familie bezahlen?
  • plataoplomo 20.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Das macht nicht viel Sinn. Die grösste finanzielle Not dürften Kleinunternehmen/Selbständige erleiden, und auch hier gibt es unterschiedlich hart betroffene Branchen.
    Der Arbeitnehmer hat aber Anrecht auf 80% Kurzarbeitsentschädigung, benötigt während er zuhause bleiben muss aber auch definitiv weniger Geld. Das ist absolut verkraftbar.

    Nötig sind:
    - Kurzarbeitsentsch. für VR/GmbH-Geschäftsführer (diese haben im Gegensatz zu selbständigen ALV-Beiträge bezahlt)
    - zinsfreier Zahlungsaufschub bei Steuern
    - zinsfreie und rasch gesprochene Kredite
    - Entschädigungszahlungen je nach Branche
  • Glenn Quagmire 20.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Ein Tausender wird wohl kaum reichen...
    • Sarkasmusdetektor 20.03.2020 12:24
      Highlight Highlight Hast du den Tausender mal mit der Anzahl Schweizer multipliziert? Da kommst schon ordentlich was raus...
  • Panna cotta 20.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Das wird in der Schweiz niemals passieren - hätte ich zwar vor einem Monat von noch so vielem gedacht.
  • Normal 20.03.2020 07:29
    Highlight Highlight Ich hoffe, solche Ideen sind nicht kontraproduktiv für die junge Bevölkerung. Welcher Lehrling hätte nicht gerne 1000 Franken und ein paar Wochen Ferien?

    Bitte liebe Leute, bleibt zuhause wo es geht und sorgt dafür, dass keine weiteren Verschärfungen notwendig werden, die unsere Wirtschaft zerstören.

    • nur Ich 20.03.2020 08:19
      Highlight Highlight Deinem letzten Absatz kann ich voll zustimmen. Aber die Befürchtung, das werde unseren jungen Leuten zu Kopf steigen, finde ich übertrieben.

      Wobei, wenn ich sehe wie viele Leute den Ernst der Lage nicht erkennen und noch immer so tun, als sei nichts und ihnen könne nichts passieren, habe ich wohl einfach eine zu hohe Meinung von unser aller Verstand und Vernunft. Du hast vielleicht doch recht mit deiner Warnung.
    • rburri38 20.03.2020 08:41
      Highlight Highlight Die 1000 CHF müssen natürlich in der Schweiz, in einem lokalen Geschäft und innert einer kurzen Frist eingelöst werden. Auf keinen Fall soll das Geld ins Ausland gehen, und bitte auch nicht an Digitec, Migros, Coop oder Zalando, welche aktuell sogar Profitieren (Das soll keine Unterstellung sein)
    • Tooto 20.03.2020 08:42
      Highlight Highlight Was will er denn momentan mit den 1000 Franken machen? Das Geld würde wohl auch nicht jetzt, sondern wenn der ganze Spuck vorbei ist kommen.

      Aber schade denkt man immer negativ, auch von den Lernenden*.

      *So heisst es übrigens seit einigen Jahren ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brett-vorm-Kopf 20.03.2020 07:29
    Highlight Highlight Die fantasieren bereits wieder von einem Wirtschaftsboom nach der Krise... und das bevor auch nur im Ansatz klar ist wie lange dieser Zustand anhält bzw. ab wann wieder mit "Normalzustand" gerechnet werden kann.

    Leute so lange keine wirksamen Medis zur Behandlung gefunden werden und die Impfung voraussichtlich erst 2021 zur Verfügung steht, rechnet lieber mal mit 6-12 Monaten "Corona-Zustand".
    • Hades69 20.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Die Inder testen schon ein erfolgreiches Medikament. Man darf diese auch nicht unterschaetzen, haben diese doch die aelteste lebende Kultur und Medizin (Ayurveda).
  • DerRabe 20.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Dies ist ein Rezept, das in anderen Krisen funktioniert hat.
    Allerdings kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass es diesmal genau so gut fruchtet:
    Ok, dann hab‘ ich nen Tausender mehr auf dem Konto. Wo kann ich den jetzt ausgeben? Klar würde ich mir damit gerne was gutes tun, aber die Optionen sind momentan gerade recht eingeschränkt.
  • Der Rückbauer 20.03.2020 07:24
    Highlight Highlight Hellikoptergeld ist der Anfang vom Ende des Schulden-Kredit-Schneeball-Betrugssystems. Dass das Ende kommt, ist klar, wann das Ende erreicht ist kann niemand sagen.
    Da wäre wohl das BGE besser gewesen, denn das hätte das System zurückgebunden bzw. beruhigt. Heute sieht es so aus, als dass der Absturz des bestehenden Systems zu tiefgreifenden Schäden führen wird.
    Das Virus könnte Auslöser (nicht Grund) für den Absturz sein.
    • mrmikech 20.03.2020 09:31
      Highlight Highlight BGE (auch nur für ein halbes jahr) könnte die sicherheit und das vertrauen schaffen was alle jetzt brauchen. Die Schweiz kann es locker verkraften.
  • Borki 20.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Populäre Forderung, aber das Geld kann viel zielgerichteter eingesetzt werden.
    Stichworte Kurzarbeit, Überbrückungskredite, im Notfall Sozialhilfe.

    Wenn der Lockdown dann einmal beendet wird, werden wir schon wieder Geld ausgeben, versprochen!
  • Henzo 20.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Jedem 1000 fr.? Was soll das bringen? Wird direkt in eine Rolex Daytona investiert oder sonst was, das den Wert nach der Kriese hält. Sonst wird es am Schluss nur für überteuertes Desinfektionsmittel oder unnötige Hygienemasken und WC Papier ausgegeben.
    • Adam Smith 20.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Ich frage mich gerade wo du eine Rolex Daytona für 1000 SFR bekommst :o
    • Henzo 20.03.2020 10:54
      Highlight Highlight Kann man gerade etwas günstiger auf Ricardo kaufen als sonst ....immernoch nicht billig aber dann kann ich die 1000 fr. Als teil dafür benutzen.
  • Simon LeBon 20.03.2020 07:20
    Highlight Highlight Grundsätzlich keine schlechte Idee. Per Giesskanne - egal, ob arm oder reich - finde ich das falsch. Man müsste schon differenzieren.
    • p4trick 20.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Und genau darum wird es das nicht geben.
      CHF1000 ist ein kleiner Prozensatz meiner Steuern und für mich irrelevant.
      Ich würde das Geld sofort in meinem näheren Umfeld spenden, z.B. an Helfern, damit sie Einkaufen können, falls mal jemand kein Geld hat.
      Nur ein kleines Beispiel.
      Und wie willst du differenzieren? evtl. hat ein "Reicher" auch 3 Monate kein Gehalt mehr?
    • bokl 20.03.2020 08:29
      Highlight Highlight Differenzieren = unnötiger Aufwand = wird erst 2021 ausbezahlt = wirkungslos
    • Kaspar Floigen 20.03.2020 08:42
      Highlight Highlight Nein, eben nicht. Es zeigt sich immer wieder, dass wenn man probiert, das nur denen auszuschenken, die es nötig haben, dass dann viel mehr Geld in einem unnötigen Administrationsapparat verschwindet. Klar ist es ein bisschen unfair, wenn auch der Millionär etwas geschenkt bekommt. Es kostet aber mehr, den Millionär auszusortieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schmigun 20.03.2020 07:20
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob die direkte Bargeldverteilung an die Bürger der richtige Weg ist.
    Ich denke die Zahlung sollte verbindlich mit der Zahlung einer Rechnung verknüpft sein, z.B. Handwerker, Arzt, Zahnarzt, Steuern, Auto, Versicherung usw.
    Es bringt nichts, wenn man damit in die Migros oder Coop rennt, welche unter der Krise eher nicht leiden, während Handwerker oder KMU vor Existenzproblemen stehen, weil Rechnungen nicht beglichen werden.
    Ich weiss aus direkter Quelle, das rückerstattetes Geld der Krankenkasse nicht für die Arztrechnung, sondern anderweitig verwendet wird.
  • sheshe 20.03.2020 07:12
    Highlight Highlight „WeR sOLl daS fInaNZiErEn?!?“

    Kein einmaliges Helikoptergeld, sondern für eine nachhaltige Lösung.

    BGE jetzt!
    • ingmarbergman 20.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Das BGE ist ein neoliberaler Furz.

      Was wir jetzt brauchen ist Unterstützung der Selbständigen und kleinen KMUs. Nicht einfach Geld für Leute, die sowieso schon Lohn bekommen.
    • Barthummel 20.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Das BGE wird irgendwann kommen müssen, weil in Wahrheit das Finanzsystem der Furz ist. Ob wir es allerdings noch erleben werden, ist in Anbetracht der vielen Profiteure des Finanzsystems, welche zugleich Lobbyarbeit betreiben um das BGE um jeden Preis zu verhindern, sehr fraglich.



  • chraebu 20.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Bedingungsloses Grundeinkommen, Jetzt!
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 20.03.2020 07:06
    Highlight Highlight Drei Nullen mehr montieren und ich bin bis zur Pension im Wald oder zu Hause, versprochen!
  • гопник con Семечки 20.03.2020 07:00
    Highlight Highlight MMn würden sie aber lieber gutscheine versenden die nur in (realen) (regionalen) schweizer geschäften gebraucht werden können.
    Ansonsten würde das geld vermutlich grösstenteils wieder bei zalando, amazon, etc. landen.
  • ingmarbergman 20.03.2020 06:46
    Highlight Highlight Unsinniges Giesskannenprinzip. All die Bürogummis welche nun zu Hause sitzen und ihren Lohn weiterbeziehen, brauchen kein Helikoptergeld. Und alle Reichen welche sowieso genug Kapital haben, auch nicht.

    Wer Hilfe braucht, sind die Selbständigen und Besitzer von kleinen KMUs. Für die muss eine Lösung her, und zwar deutlich mehr als 1000.-
  • WID 20.03.2020 06:45
    Highlight Highlight Man muss einfasch schauen, dass das Geld nicht am Kapitalmarkt aufgenommen wird. Dann entspricht es einem Zwangskredit welchen wir dann verzinsen dürfen. Vielmehr muss das Geld von den Stellen kommen wo bereits zuviel vorhanden ist und gar nicht ausgegeben werden kann.
  • Colelmrr 20.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach würde das bei uns nicht funktionieren.
    Viele Haushalte haben ein normale Summe angespart und können ihren Konsum befriedigen. Weitere stehen so in der Kreide, die würden mit diesen 1000 chf die rückständigen Rechnungen begleichen, also Dienstleistungen bzw. Kreditoren befriedigen die Ihre Leistung schon erbracht haben...
    Aber nur meine Meinung und lasse mich gerne eines besseren belehren.
    • Barthummel 20.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Zu kurz gedacht:
      Wenn die Schulden beglichen sind, hat dieser jemand wieder "Luft" um sich mit seinem regulären Einkommen etwas zu kaufen, anstatt die Schulden abzustottern.
      Fraglich ist dann nur, ob CHF 1000 reichen. Wie hoch jemand verschuldet ist, ist ja individuell. Beim einen ist dieser Betrag der Tropfen auf den heissen Stein, beim anderen reicht es aus.
  • Gawayn 20.03.2020 06:37
    Highlight Highlight Ich bin zwar kein Ökonom
    Aber ich sehe die Maßnahme "Heliloptergeld", jetzt noch nicht als sinnvoll an.
    Erst wenn wir langsam ans Ende dieses Albtraumes kommen.
    Aktuell bringt es nichts.
    Läden Bars Restaurants etc zu.
    Die gesunden Firmen, werden 1 Monat mit wenig oder 0 Einnahmen überleben.

    Wenn wieder Läden öffnen können, klar dann ja. Die werden Umsatz ohne Ende brauchen....

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