Wirtschaft
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An elderly man walks to do his shopping at a grocery store in Prague, Czech Republic, Thursday, March 19, 2020. Due to the spread of the novel coronavirus called COVID-19 only people older than 65 years are allowed to grocery stores and pharmacies between 10-12 am in the Czech Republic. (AP Photo/Petr David Josek)

Bild: AP

Analyse

Das muss der Staat jetzt tun, um die Depression zu verhindern

Die Welt- und auch die Schweizer Wirtschaft sind in eine Schockstarre gefallen. Um eine Depression zu verhindern, muss der Staat als «Käufer in letzter Instanz» auftreten.



Donald Trump verkündet gestern, er sei nun «oberster Kriegsherr und im Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner». Für einmal sagt der US-Präsident die Wahrheit. Das Coronavirus könnte im schlimmsten Fall gegen 60 Millionen Tote rund um den Globus fordern. Das sind keine Prognosen von klickgeilen Sensationsjournalisten, das befürchten führende Epidemiologen.

Die Reaktion auf die Pandemie ist daher durchaus mit dem Ausbruch eines Krieges zu vergleichen. Grenzen werden geschlossen, Medikamente rationiert und infizierte Menschen isoliert.

Um die Wirtschaft vor einer Kernschmelze zu schützen, werden derweil Massnahmen verkündet, die in normalen Zeiten völlig undenkbar wären: In der Schweiz fordern ETH-Professoren ein Hilfsprogramm von 100 Milliarden Franken. Die Europäische Zentralbank will Staatsanleihen in der Höhe von 750 Milliarden aufkaufen, und der US-Präsident will gar 500 Milliarden Dollar Cash an die Haushalte verteilen.

Die historische Holzbruecke zwischen der Schweiz und Deutschland ist wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus geschlossen, in Stein, am Mittwoch, 18. Maerz 2020. Der Bundesrat hatte am Montag den nationalen Notstand erklaert. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Schotten dicht. Die historische Brücke zwischen der Schweiz und Deutschland in Stein ist geschlossen. Bild: KEYSTONE

Die Regierungen reagieren damit auf die Schäden, die das Virus bereits verursacht hat: Die Zahl der Arbeitslosen schnellt in die Höhe, Gewerbebetrieben droht ein Liquiditätsengpass, will heissen, sie haben bald kein Geld mehr, um fällige Rechnungen und Löhne zu bezahlen.

Der «unsichtbare Gegner» trifft die Wirtschaft dort, wo es am meisten weh tut, beim Konsum. Rund zwei Drittel des Bruttoinlandprodukts (BIP) entfallen auf diesen Bereich. Ausgerechnet der Konsum wird in der staatlich verordneten Schockstarre weitgehend lahmgelegt. So stellen die Ökonomen der Credit Suisse in einer kurzen Studie fest:

«Der Effekt der Coronakrise auf den privaten Konsum wird in den kommenden Monaten sicherlich massiv sein. Rund ein Drittel der durchschnittlichen Konsumausgaben eines Schweizer Haushalts fliesst gemäss unseren Schätzungen in Güter und Leistungen, die derzeit wenig nachgefragt werden bzw. deren Verkauf gar nicht oder nur noch online möglich ist.»

Wenn Museen, Theater und Kinos geschlossen werden, Hotels leer sind und Flugzeuge am Boden bleiben, dann löst dies eine Kettenreaktion aus, welche die gesamte Volkswirtschaft erschüttert. Die Prognosen der Ökonomen werden daher immer düsterer. In den USA wird bereits von einem Schrumpfen des BIP um zehn Prozent im 2. Quartal gesprochen. Das ist mehr als zu den dunkelsten Zeiten der Finanzkrise Ende 2008.

Die Finanzmärkte reagieren denn auch heftig auf diese Situation. Aktienkurse rasseln in den Keller. Weil die Anleger Sicherheit suchen, müsste der Preis für Gold und Silber steigen. Das ist nicht der Fall. Weil alle Cash brauchen, wird selbst das Tafelsilber auf den Markt geworfen.

Präsident Trump hat gestern an einer Pressekonferenz rasche Besserung in Aussicht gestellt: «Wenn dies alles gelöst ist, wird es ein schnelles Comeback geben», versprach er vollmundig. Das dürfte einmal mehr Wunschdenken sein. «Die Wirkung des Coronavirus wird wahrscheinlich gravierend und langwierig sein», warnt Martin Wolf, Chefökonom der «Financial Times». «Zumindest müssen sich die zuständigen Stellen darauf einstellen.»

President Donald Trump speaks during press briefing with the Coronavirus Task Force, at the White House, Wednesday, March 18, 2020, in Washington. From left, Administrator of the Centers for Medicare and Medicaid Services Seema Verma, Trump, Vice President Mike Pence and Dr. Deborah Birx, White House coronavirus response coordinator. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Donald Trump an der Pressekonferenz. Der US-Präsident glaubt, dass der Spuk rasch vorüber sein wird. Bild: AP

Im besten Fall wird es bei einer kurzen Rezession bleiben. Doch die Gefahr einer Depression ist da, zumal auch in den reichen Ländern Unternehmen und Haushalte dank der langen Phase des billigen Geldes hoch verschuldet sind. Daher droht auch die berühmt-berüchtigte Verelendungsspirale: Der Konsum schwächt sich weiter ab, die Unternehmenspleiten mehren sich, die Arbeitslosigkeit nimmt zu.

Die Notenbanken können in ihrer Funktion als «Gläubiger in letzter Instanz» eine Finanzkrise verhindern. Gegen eine Nachfragekrise sind sie weitgehend machtlos. Deshalb muss der Staat einspringen und als «Käufer in letzter Instanz» auftreten.

Wolf zitiert die beiden Ökonomen Emmanuel Saez und Gabriel Zucman wie folgt:«Der direkteste Weg, Hilfe zu leisten, besteht darin, dass die Regierung als Käufer in letzter Instanz auftritt. Wenn die Regierung die verflogene Nachfrage ersetzt, kann jedes Geschäft seine Angestellten weiter bezahlen und sein Kapital zusammenhalten.»

Zum Glück sind die meisten Regierungen in der Lage, die Rolle des «Käufers in letzter Instanz» zu spielen, denn dank den tiefen Zinsen können sie Geld zu sehr günstigen Konditionen aufnehmen. Das gilt ganz speziell für die Schweiz. Unsere Staatsverschuldung ist klein, unser Spielraum sehr gross.

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fandall 20.03.2020 11:20
    Highlight Highlight und vor kurzem wurde die Schweiz von neoliberaler Seite noch für die Schuldenbremse gerügt...
    Die ist schon aus gutem Grund da.
  • Ottomane 20.03.2020 10:33
    Highlight Highlight Zum Glück sind die Wirtschaftsanalysen von Löpfe genau so präzise wie seine Analysen zu Trump.
  • rodolofo 20.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Als ich hörte, dass Italien, dieser hoch verschuldete Staat, die marode und jetzt akut vom Bankrott bedrohte Fluggesellschaft Alitalia kaufen wolle, traute ich zuerst meinen Ohren nicht.
    Wie sollte das gehen, aus einem bereits mehr als nur leeren Hut neues Kapital hervor zu zaubern?
    Offenbar können Staaten Dinge vollbringen, die uns "Kleinen Leuten von der Strasse", die wir von den Banken jeweils bis in die hintersten Winkel durchleuchtet werden, bevor sie uns einen Kredit geben, oder auf einem Sperrkonto blockierte Gelder herausrücken, verweigert werden!
    Da MUSS irgend etwas faul sein...
  • beaetel 20.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Es gibt auch eine psychische Depression und die ist sehr, sehr schlimm!
  • zeusli 19.03.2020 21:59
    Highlight Highlight Per Notrecht wurde UBS nach der Finankrise 2008 mit Steuergeldern gerettet! Cirka 8000.- /Bürger mit aufgelaufenen Zinsen schulded diese Bank der Schweiz...
    • 7immi 19.03.2020 23:37
      Highlight Highlight Soweit ich weiss hats die UBS mit Zinsen zurückbezahlt, da es ein Darlehen war? Mehrere Milliarden sprangen dabei raus...
    • Mon Alisa 20.03.2020 07:01
      Highlight Highlight Nein. Dem Bund und der SNB haben die von der UBS aufgekauften Wertpapier 2013 einen Gewinn von 5 Milliarden Franken eingebracht. Insofern ist die finanzielle Schuld beglichen.
    • blueberry muffin 20.03.2020 14:01
      Highlight Highlight @Mon Alisa
      Nein, so funktionieren Schulden nicht. Auch hatten beide Grossbanken Steuer Erlasse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fmLike 19.03.2020 21:39
    Highlight Highlight Herr Löpfe, Sie sind momentan der einzige Journalist, der regelmässig über eine zu erwartende Depression schreibt. Ich könnte jetzt eine ganze Abhandlung darüber schreiben, tue ich aber nicht, weil ich arbeiten darf. Nur so viel, keine Panik Herr Löpfe!
  • Enzian034 19.03.2020 21:29
    Highlight Highlight
    In Italien gab es 631 Tote durch das Coronavirus (Stand 11. 3. 20). Das ist schlimm. Aber im Winter 2016/2017 wurden nicht weniger als 25 000 Grippetote registriert, davon 19 400 im Alter von über 65 Jahren. Warum wurden damals die Landesgrenzen nicht geschlossen? In der Schweiz gibt es bis jetzt 4 Tote durch das Coronavirus (Stand 11. 3. 20). Im Jahr 2017 gab es 800 bis 1000 der Grippe zugeschriebene Todesfälle. Warum wurden damals Grossveranstaltungen, Konzerte und Gottesdienste nicht abgesagt?
    • Kaspar Floigen 20.03.2020 14:41
      Highlight Highlight In der IT gibt es diesen Witz:
      Wenn alles gut läuft heisst es - "Warum haben wir euch überhaupt!"
      Wenn etwas schief läuft heisst es - "Warum haben wir euch überhaupt!"

      Gleiches gilt für Massnahmen bei einer Pandemie.
  • Turicum04 19.03.2020 21:10
    Highlight Highlight Es gibt wichtigeres als die Wirtschaft zu retten! In der Türkei und Norditalien findet das Elend statt und nicht in den Teppichetagen der Konzerne!
    • Hierundjetzt 20.03.2020 07:34
      Highlight Highlight 95% der CH Firmen sind KMU mit 1 -100 Mitarbeiter.

      Nein mein lieber, wenn wir nicht diese 95% retten, gibts nach Corona nichts mehr als tiefe Armut.

      Spar Dir Deine Kapitalismuskritik für August 2020 auf wenn alles vorbei ist.

      Und einem asiatischen Zombi-Land helfen, dessen „Präsident“ eh alles besser weis und aktuell 2 Kriege führt, ist so ziemlich das letzte, was zu tun ist auf diesem Planeten
  • karl_e 19.03.2020 20:59
    Highlight Highlight Ich warte auf Lösungsvorschläge unserer Neoliberalen, welche die Spitäler seit Jahrzehntern erfolgreich gesund gespart haben und dem Pflegepersonal den geringen Lohn nicht gönnen. Sicher können uns die gottgleichen Berater von McKinsey und ähnlichen Klitschen oder vielleicht die weisen St. Galler in der Krise helfen!
    • blueberry muffin 20.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Kein Problem: Steuer erlass für Reiche und Unternehmen, um die Wirtschaft anzukurbeln.

      Bestimmt wieder ein Vorschlag der Neo Liberalen.
  • Realist20 19.03.2020 19:49
    Highlight Highlight Soll die Depression kommen. Dann folgen 10 Jahre Boom. Wär doch gut? So profitieren alle die Stand heute ein bisschen was auf der Seite haben. Umso besser wenn in 1 Jahr dann die Immobilienpreise wieder auf realem Niveau sind, die Börsen auf die Realität gekürzt und der Konsumwahn der Menschen runtergeschraubt. Das ist in vielerlei Hinsicht gut (weniger Burnout kranke etc) klar hat es auch negative Seiten aber alles im Leben hat positives und negatives.
    • Todesstern 19.03.2020 20:06
      Highlight Highlight Was sie da erzählen passt irgendwie nicht zusammen.
    • Hierundjetzt 19.03.2020 20:17
      Highlight Highlight Ok.

      50‘000 KMU sind geschlossen.
      50‘000 Eigentümer stehen vor dem nichts, dem Konkurs
      50‘000 Eigentümer wissen nicht wie sie die Löhne von 500’000 Angestellten bezahlen können

      Aber hey es gibt immer was positives

      Ich frage mich ernsthaft, in welcher Blase du lebst🤭

      Bankangestellter, gäll?
    • Realist20 19.03.2020 21:11
      Highlight Highlight Die 10 Mia vom Bund decken die Löhne dieser 500k Mitarbeiter für 5 Monate. Sofern deren lohn ähnlich ist wie meiner. Von dem her eher kaum Bankangestellter oder? Ja, wenn man nicht in die Tiefe denkt macht mein Kommentar in der Tat keinen Sinn das geb ich zu, aber ich wollte nicht jeden Punkt in einem halben Roman erklären ein bisschen was überlegen könnt ihr auch noch:)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flower76 19.03.2020 19:47
    Highlight Highlight Es ist nicht der Coronavirus der langwierige und gravierende Folgen haben wird, sondern die Art wie global darauf reagiert wird. Die Probleme sind selbst gemacht. Leider bringt dieses Wissen all denen gar nichts die nun in einer katastrophalen wirtschaftlichen Situation stecken und weder ein noch aus wissen!
  • Ueli der Knecht 19.03.2020 19:40
    Highlight Highlight Der Staatswesen sind schon Alleinherrscher auf den Finanzmärkten. Die Zentralbanken sind die einzig verbleibenden Players. Die privaten und institutionellen Anleger sind gegenüber den Trillionenfluten der Zentralbanken nur ein paar Tröpfchen.

    Wenn sich Staaten noch mehr verschulden, bzw. die Zentralbanken die Finanzmärkte mit noch mehr neu gedruckten Trillionen fluten, dann können wir zwar hoffen, dass das Geld in die Realwirtschaft rüberschwappt, aber dann sind wir schnell an dem Punkt, wo es stark inflationär wirkt.

    Das hatten wir beim 30jährigen Krieg, beim Zweiten Weltkrieg... und jetzt?
  • Lowend 19.03.2020 18:58
    Highlight Highlight Wenn Eigenverantwortung zum Wunschtraum wird und der Markt die Dinge nicht mehr regelt, muss wie immer der ach so böse Staat, sprich uns allen, die Kohlen aus dem Feuer holen müssen und meist bleiben die wahren Kosten an denen hängen, bei denen seit Jahren immer wieder gespart wurde.

    Hoffentlich erinnert sich nach der Krise noch jemand daran, wer die Helden des Alltags waren, wenn es darum geht, wie weit sich Unternehmen und Vermögende am Gemeinwohl beteiligen sollen.
    • Hierundjetzt 19.03.2020 19:30
      Highlight Highlight Jaaa guet, so einfach es dann doch nicht.

      Der Staat hat die Wirtschaft abgewürgt (zu Recht!), nicht ein paar Clowns in einer Bank.

      Das es daher staatliche Hilfe braucht, ist wohl jedem sonnenklar.
    • glointhegreat 19.03.2020 19:51
      Highlight Highlight Der chinesische staat (oder der us amerikanische,.... jeh nach betrachtung) hat die wirtschaft abgewürgt. Winnie poo oder captain orange sollten uns den schaden bezahlen. Übrigens, wenn ich ans bundeshaus denke, gibts nicht nur bei den banken clowns.
    • Lowend 19.03.2020 20:05
      Highlight Highlight Ursache ist der Ausbruch einer Pandemie und nicht, dass «der Staat die Wirtschaft abgewürgt hat und nicht ein paar Clowns in einer Bank»?

      Was wäre dann die Alternative, wenn der böse Staat nichts getan hätte?

      Haben Sie echt das Gefühl, dass die Weltwirtschaft am Ende der Krise besser dastehen würde, wenn die Staaten nicht derart drastische Massnahmen ergriffen hätten?

      Warum haben eigentlich weder Wirtschaft, Banken noch Versicherungen für solche Krisen vorgesorgt? Vermutlich, weil sich alle auf den bösen Staat verlassen.

      Gewinne privat, Verluste dem Staat. Wie immer bei Bürgerlichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 19.03.2020 18:51
    Highlight Highlight Mein Vorschlag wäre, das Porto für Warensendungen zu subventionieren. Ich wollte mir gestern eine neue Lesebrille online kaufen. Die Brille kostet 5 Franken, das Porto 8. Das ist jetzt keine Unsumme, aber gerade bei so kleinen Dingen führt das schon dazu, dass ich am Ende einfach weniger konsummiere.
    • Hierundjetzt 19.03.2020 20:07
      Highlight Highlight Porto wird von der Weltpostunion festgelegt

      Porto Inland vom Bundesrat

      Ich kann nirgends 8.- für eine Postwurfsendung finden

      Was Du meinst ist der Kleinmengenzuschlag, der unter „Porto“ versteckt wird. Das macht aber Dein Optiker und nicht der Staat😏
    • Donny Drumpf 19.03.2020 20:24
      Highlight Highlight Selten so einen inkompetenten Beotrag gelesen. Aber danke für deine Meinung.
    • Swen Goldpreis 20.03.2020 13:44
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Nein, es ist "Porto und Verpackung" und nicht "Kleinmengenzuschlag". Aber letztlich ist das ja egal, wie sich dieser Betrag zusammensetzt.

      Der Punkt ist, dass diese hohen Kosten sicherlich viele Leute davon abhalten, Dinge online zu bestellen, die sich nicht ganz dringend benötigen.

      @Gedankensimulant
      Eine Lesebrille ist nichts weiter als eine Lupe. Das kostet in der Produktion 50 Rappen. Im Aldi gibt es sie schon für zwei Franken. Statt lachen oder weinen würde ich dir denken empfehlen!

      Donny:
      Selten eine so unqualifizierte Replik gelesen. Aber danke für die Buchstaben.
  • Lotti Karotti 19.03.2020 18:47
    Highlight Highlight Zum Glück ist unser Finanzminister weitsichtig und nicht bei der SP

    https://www.srf.ch/news/schweiz/milliarden-ueberschuss-im-2019-wird-bald-die-schuldenbremse-gelockert

    "Spare in der Zeit, so hast du in der Not"

    • Lowend 19.03.2020 19:17
      Highlight Highlight Schön, dass sie Ueli Maurer (SVP) derart loben, aber eine Frage hätte ich, da Sie ja so gut informiert sind; Arbeitet er eigentlich noch, denn ich habe ihn seit Ausbruch der Krise nirgendwo mehr gesehen?
    • Team Insomnia 19.03.2020 19:24
      Highlight Highlight "Spare in der Zeit, so hast du in der Not"

      Was genau soll man „sparen“? 5-Fränkler, 1000er Nötli, Gold-Vreneli oder WC-Papier?

      Versuche mal nur eins davon zu Essen, viel Spass dabei🙃.
    • Hierundjetzt 19.03.2020 19:28
      Highlight Highlight Nice try.

      Zu den Fakten:

      1) Schuldenbremse war eine Volksabstimmung

      2) Idee und aufgegleist von Finanzminister Otto Stich (SP)

      3) SVP war *gegen* die Schuldenbremse
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