Wirtschaft
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Ein Demonstrationszug bewegt sich durch Basel, am Dienstag, 1. Mai 2018, am Tag der Arbeit. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Demonstranten zum Tag der Arbeit in Basel fordern die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau. Bild: KEYSTONE

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

Das Bundesamt für Statistik hat erste Resultate der Lohnstrukturerhebung 2016 bekannt gegeben. Was davon wichtig ist, findest du hier.

14.05.18, 11:12 15.05.18, 05:31


Das Bundesamt für Statistik (BFS) erhebt alle zwei Jahre die Lohnstrukturen in der Schweiz. Nun liegen erste Resultate für das Jahr 2016 vor. Arbeitnehmende in der Schweiz verdienten im Jahr 2016 im Median 6502 Franken. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zu 2014. Dies ist der Medianlohn. Gleich viele Personen verdienten also mehr beziehungsweise weniger.

Das hat sich seit 2014 verändert:

Hier findest du die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Lohnstrukturerhebung 2016:

Lohnschere bleibt stabil

Die 10 Prozent der Arbeitnehmenden mit den tiefsten Löhnen verdienten weniger als 4313 Franken pro Monat, während die am besten bezahlten 10 Prozent einen Lohn von über 11'406 Franken erhielten.

Die Lohnschere schloss sich zwischen 2008 und 2016 leicht: Der Gesamtabstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen verringerte sich vom Faktor 2,7 auf 2,6. Im Vergleich zu 2014 blieb dieser Faktor jedoch stabil.

Im gleichen Zeitraum stiegen die Löhne der am besten bezahlten 10 Prozent um 6,3 Prozent. In der Mittelschicht belief sich das Lohnwachstum auf 6,9 Prozent, während sich die Löhne bei den am schlechtesten bezahlten 10 Prozent der Arbeitnehmenden um 9,9 Prozent erhöhten.

2016 gab es rund 329'000 Tieflohnstellen, also Vollzeitstellen mit einem monatlichen Bruttolohn von weniger als 4335 Franken. 2014 gab es insgesamt 256'000 solcher Stellen. Seit der letzten Erhebung gibt es also 73'000 Tieflohnstellen mehr.

Tendenziell scheint der Anteil der Tieflohnstellen in der Gesamtwirtschaft jedoch zu sinken, schreibt das BFS. Zwischen 2008 und 2016 ging er von 11,4 Prozent auf 10,2 Prozent zurück.

Geschlechterunterschied geht leicht zurück

Lohnstrukturerhebung 2016

Ebenfalls gesunken ist laut dem BFS das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2016 betrug es 12 Prozent gegenüber 12,5 im Jahr 2014. Frauen verdienten 2016 im privaten Sektor 14,6 Prozent weniger als Männer, im öffentlichen Sektor 12,5 Prozent. Die Lohnunterschiede lassen sich teilweise mit unterschiedlichen Tätigkeiten und strukturellen Merkmalen erklären.

Lohnstrukturerhebung 2016

Dieser Lohnunterschied fällt aber weiterhin höher aus, je höher die Hierarchiestufe der Stelle ist. Bei Stellen mit hohem Verantwortungsniveau verdienten Frauen im Schnitt 18,5 Prozent weniger als Männer.

Bei Stellen mit einem Bruttolohn von weniger als 4500 Franken betrug der Frauenanteil 60 Prozent. Stellen mit einem Bruttolohn über 16'000 Franken sind jedoch nur zu 16,7 Prozent von Frauen besetzt.

Boni wieder gestiegen

Lohnstrukturerhebung 2016

2016 stiegen erstmals die Boni wieder an. Die jährliche Sonderzahlung betrug im Schnitt 9033 Franken, ein Anstieg von fast 14 Prozent im Vergleich zu 2014. Vor zehn Jahren betrug die durchschnittliche Boniauszahlung noch 11'698 Franken. 

Laut dem BFS erhielt 2016 fast jeder dritte Arbeitnehmende in der Schweiz einen Bonus. Diese variieren jedoch stark je nach Wirtschaftszweig und Verantwortungsniveau. Bei den Banken erhielten die oberen Kader im Schnitt zum Beispiel 100'651 Franken Boni im Schnitt, Personen ohne Führungsverantwortung nur 3972 Franken.

Es gelte zu beachten, dass Boni in den meisten Wirtschaftszweigen ein fester Bestandteil des Entlöhnungssystems sind, so das BFS.

Regionaler Unterschied bleibt stabil

Lohnstrukturerhebung 2016

Der regionale Unterschied bleibt unverändert. In der Region Zürich verdient es sich weiterhin am besten. Hier waren 2016 sowohl die Medianlöhne, wie auch die Spitzenlöhne am höchsten.

Am anderen Ende der Tabelle finden sich wie schon 2014 das Tessin und die Ostschweiz

Ausländer verdienen weniger auf Tieflohnniveau

Schweizer (6808 Franken) verdienen im Schnitt besser als Ausländer (5'893 Franken). Der Medianlohn stieg bei den Schweizern seit 2016 stärker an, als jener der ausländischen Bevölkerung. Dies zeigt sich besonders bei Stellen auf Tieflohnniveau.

Bei Stellen mit hohem Verantwortungsniveau ist die Situation umgekehrt. Ausländische Arbeitnehmer verdienen hier im Schnitt besser als Schweizer.

Weiter sind Unterschiede bei unterschiedlichem Aufenthaltsstatus beobachtbar.

Lohnstrukturerhebung 2016

(leo/sda)

Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach:

Video: watson

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohmann94 15.05.2018 00:29
    Highlight Ihr seid einfach mal wieder nur grenzsertig unterwegs... und das wisst ihr auch!
    Ihr vergleicht in euren Statistiken Apfel mit Birne und führt den resultierenden Unterschied mit Freude auf Sexismus am Arbeitsplatz zurück. Dabei ignoriert ihr einfach so, ohne wenigstens darauf hinzuweisen 100 von Details. Aber spielt ja für euch keine Rolle, da ihr es mit Statistiken und Zahlen mittlerweile gerne so haltet wie die SVP - ihr seid happy, sobald die Statistiken das zeigen, was ihr sehen und zeigen wollt.

    Seht das als konstruktive Kritik an:
    „Hört bitte auf mit der SVP-Zahlenverdreherei!“
    8 9 Melden
  • Mimimimi 14.05.2018 22:07
    Highlight Median schön und gut, aber die ganze verteilungskurve wäre interessant. Eine glockenkurve ist das sicher nicht...

    Bsp:
    1800
    1900
    4950
    5000
    5001
    5001
    9999999999

    -> Median 5000 🎉
    14 17 Melden
    • Masche 15.05.2018 11:48
      Highlight @Mimimimi: Das sehe ich auch so. Der Median ist für statistische Zwecke nur bedingt geeignet, was leider viele nicht verstehen. Daher vielleicht das Beispiel Wehrpflicht: Im Median macht der Schweizer Bürger pro Jahr 0 Diensttage. Wie wertvoll ist eine solche Aussage?
      8 5 Melden
    • Zap Brannigan 16.05.2018 08:41
      Highlight Der Median sagt im Gegensatz zum Durchschnitt etwas über die Verteilung. Dass der Median aller Dienstag 0 ist bedeutet, dass die geleisteten Tage extrem ungleichmässig in der Bevölkerung verteilt sind. Was ja auch stimmt. Die Tage werden in der Grossen Mehrheit von einem Teil der Männer zwischen 20 und 30 geleistet.
      2 0 Melden
    • Masche 16.05.2018 09:35
      Highlight @Zap Brannigan: Genau so ist es!
      0 0 Melden
  • PlüschBerserker 14.05.2018 15:09
    Highlight Und was verdient der Watson Chef?
    14 7 Melden
  • Gubbe 14.05.2018 14:55
    Highlight Wer mit seinem Lohn unzufrieden ist, sollte beim zuständigen Vorgesetzten, der auch die Qualifikationen macht, nachfragen, ob da mehr drin liegen würde. Wenn nicht, wieso. Alle sollten ihre Qualifikation kennen.
    42 5 Melden
    • PlüschBerserker 14.05.2018 20:58
      Highlight Hab keinen Chef, wo kann ich mich beschweren?
      5 4 Melden
  • Flötist 14.05.2018 13:58
    Highlight Ist der genannte Medianlohn Brutto oder Nett? Ist er mit 13. Lohn eingerechnet oder ohne?
    39 2 Melden
    • Astrogator 14.05.2018 15:01
      Highlight Gute Frage, ich nehme an Brutto und auf 12 Monate gerechnet, nicht jede Branche hat 13 Monatslöhne.
      41 0 Melden
    • Hans der Dampfer 14.05.2018 19:06
      Highlight IMO ist es eh eine Mischrechnung wo ein Gesamtbetrag x der erwerbstätigen Angestellten gegenübergestellt ist.
      2 0 Melden
    • Fabio74 14.05.2018 22:05
      Highlight der Medianlohn ist brutto und müsste wenn korrekt auf 12 Monate gerechnet sein
      6 0 Melden
    • fischolg 15.05.2018 00:09
      Highlight Vermutlich auf 12 Monate, wobei ein 13. Monatslohn auf diese 12 Monate verteilt werden dürfte (wenn man keinen 13. hat heisst es ja meistens, dass dieser auf 12 Monate verteilt würde).
      2 0 Melden
  • WEBOLA 14.05.2018 13:35
    Highlight Mich würde interessieren, ob die Journalistinnen hier bei Watson gleich viel verdienen wie die Männer...
    25 4 Melden
    • bullygoal45 14.05.2018 15:25
      Highlight 100%ig!
      6 1 Melden
    • dickmo 14.05.2018 15:56
      Highlight Es gibt nicht nur Journalistinnen bei watson und ja, die Frauen verdienen bei watson gleich viel, wie die Männer.
      48 0 Melden
  • skofmel79 14.05.2018 13:27
    Highlight Die alljährlichen Lohnstatistiken. Vergleich von Kraut und Rüben...wer vergleicht Gebäudereiniger mit Chefbäckern? Zumindest ein Vergleich mit gleichen Hierarchiestufen und Anzahl Jahre Berufserfahrung wäre ein Ansatz. Lustig auch, dass alle Medien andere Vergleiche heute machen..manche Vergleichen Chefärzte mit Kreditbankern..was soll letzterer bitte für ein Beruf sein? Etwa ein Banker der nur Kredite vergibt?
    Völlig daneben solche Studien, die dann nur die Missgunst im Volke verstärken. Zudem gibt es sicher Männer, die weil in Frauenteams dann weniger verdienen. Statistik dazu wäre was
    56 24 Melden
  • N. Y. P. 14.05.2018 13:04
    Highlight Sind diese Löhne x 12 oder x 13 ?
    Die meisten Arbeitnehmer haben 13 Monatslöhne. Ich gehe also mal davon aus, dass es x 13 ist.

    Sind da alle Löhne drin ? Viele CEO's haben viel Schotter, den sie nach Hause tragen müssen.
    28 9 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2018 13:25
      Highlight ob 12 oder 13 spielt ja keine rolle wenn ein Median vorhanden ist.
      13 53 Melden
    • Posersalami 14.05.2018 13:26
      Highlight Die (sehr gut bezahlten) CEOs sind für so eine Statistik nicht relevant. Die paar Hanseln sind einfach bei den obersten 10% inkludiert und fertig. Es gibt ja nicht viele CEOs die hohe 6 oder gar 7-stellige Beträge vergütet bekommen.
      45 0 Melden
    • Loeffel 14.05.2018 13:28
      Highlight Deine zweite Frage lässt drauf schliessen, dass du nicht weisst was ein Median ist, korrekt?
      53 4 Melden
    • Brasser 14.05.2018 13:30
      Highlight Der CEO-Lohn spielt genaus so wenig eine Rolle wie der Lohn der Putzfrau, wenn vom Median die Rede ist.
      Scheint aber ein schwieriges Thema zu sein...
      37 0 Melden
    • N. Y. P. 14.05.2018 13:45
      Highlight Frage zum Median :

      4300.-
      4300.-
      4300.-
      7200.-
      7600.-
      7600.-
      7600.-

      Wenn man nach dem Medianlohn geht, müsste man bei diesem Beispiel doch sagen, dass der Medianlohn bei 7200.- liegt ?

      3 verdienen weniger, 3 mehr als 7200.-


      Ersetzen wir den Mannzgöggel, der 7200.- verdient, durch einen Mannzgöggel, der 4400.- verdient, wäre der Median bei 4400.-

      Hat dieses Mediansystem Schwächen ? Werden überhaupt genug Daten erfasst, damit ein repräsentativer Median rauskommt ?
      13 54 Melden
    • Loeffel 14.05.2018 13:53
      Highlight @n.y.p: nein, hat keine Schwächen wenn man als datenbasis mehr als 7 werte hat. „Median“ ist viel aussagekräftiger als der „Durchschnittswert“ bei solchen Statistiken. Denn so können wir uns besser einordnen und haben keine Verzerrung durch 2mio saläre von ein paar wenigen
      86 2 Melden
    • Flötist 14.05.2018 13:59
      Highlight Sagts doch einfach: Ist der Medianlohn mit dem 13. Lohn Anteil eingerechnet oder nicht? Der Begriff Median definiert das keineswegs.
      25 3 Melden
    • Hierundjetzt 14.05.2018 14:00
      Highlight Ich glaube Du machste einen Gedankenfehler. Bei Durchschnittslöhnen brauchts eine grosse Datenbasis, damits repräsentativ ist.

      Mediane brauchen keine Repräsentativität damit ihre Aussagekraft valide ist
      25 1 Melden
    • Posersalami 14.05.2018 14:11
      Highlight @n.y.p: Klar hat der Median Schwächen, aber auch Stärken. Wenn in ihrem Beispiel noch einer 10mio / Jahr verdient wäre der ø noch viel weiter weg von der Realität als der Median.
      21 1 Melden
    • N. Y. P. 14.05.2018 14:24
      Highlight Danke @Löffel.

      Dann kann man vermutlich davon ausgehen, dass klar definiert ist, was Verzerrungen sind.
      11 0 Melden
    • Brasser 14.05.2018 15:41
      Highlight @Flötist:
      Seit wann gehört das 13. Gehalt nicht mehr zum Lohn? Natürlich musst Du sämtliche Bruttolohnzahlungen, Bonus, 13., etc. addieren und durch 12 dividieren. Dann hast Du Dein Bruttogehalt und kannst es mit dem Median vergleichen
      16 2 Melden
    • Flötist 14.05.2018 16:16
      Highlight @Brasser Keine Ahnung, ich erhalte 14 Monatslöhne und andere nur 13 und weiss nicht ob diese "Boni" im Medianlohn enthalten sind.
      6 2 Melden
    • Sangallo 14.05.2018 16:40
      Highlight Wahrscheinlich sind es 12. Monatslöhne inkl. aller Sonderleistungen (Boni etc.), wird auf jeden Fall im Lohnrechner des Bundes so gemacht (https://www.gate.bfs.admin.ch/salarium/public/index.html#/start) und daher wahrscheinlich auch hier.

      Am besten spricht man über den jährlichen Bruttolohn inkl. alle Sonderleistungen dann erübrigen sich solche Diskussionen.

      Ach ja und der Median hat natürlich gar nichts damit zu tun.
      14 0 Melden
    • Sangallo 14.05.2018 16:55
      Highlight Quelle: Salarium

      "Der angezeigte monatliche Bruttolohn setzt sich zusammen aus:

      - Bruttolohn vor Abzug der Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen
      - Naturalleistungen
      - Regelmässig ausbezahlte Prämien-, Umsatz- oder Provisionsanteile
      - Erschwerniszulagen
      - 1/12 des 13. Monatslohns
      - 1/12 der Sonderzahlungen"
      16 0 Melden
  • a-minoro 14.05.2018 12:47
    Highlight Wir brauchen vorallem mehr Lohndiskussionen, da in unserem Land der eigene Lohn (leider) immer noch das bestgehüteste Geheimnis ist.
    207 22 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 13:22
      Highlight Zum Glück. Das recht auf Privatspähre wird leider von bürgerlicher Seite attaktiert (Internetüberwachung, Sozialdedektive) leider kommt es auch vermehrt von links unter Beschuss, die Privatspähre ist also auch dort nur ein Lippenbekenntniss, das im Name des Guten und Gerechten geopfert werden kann. Mein Lohn geht nur mich, meinen Arbeitsgeber und das Finanzamt etwas an!
      24 50 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2018 13:24
      Highlight word... jemandem nach seinem lohn zu fragen ist schon fast kriminell...
      43 9 Melden
    • Posersalami 14.05.2018 13:26
      Highlight Nein, wir brauchen eine Debatte über Vermögen. Die Löhne sind erstmal nicht so wichtig wenn wir über Gerechtigkeit reden.
      21 15 Melden
    • Dominik Treier (1) 14.05.2018 14:39
      Highlight Löhne werden auch viel gerechter Besteuert als Gewinne auf Vermögen für die unsere Reichen keinen Finger gerührt haben und trotzdem noch viel weniger Steuern darauf zahlen als jemand, der für sein Geld arbeiten musste... Und die lächerliche Schlupflöcherpolitik bei den Unternehmenssteuern, ob unter Merz oder jetzt Maurer schlägt dem Fass noch den Boden aus...
      34 9 Melden
    • Alterssturheit 14.05.2018 15:41
      Highlight Dan fang mal an und gib uns deinen Lohn bekannt -:))
      11 2 Melden
    • p4trick 14.05.2018 16:03
      Highlight Ich zahle 3 Monatslöhne Steuern. Jetzt dürft ihr selber rechnen :-)
      8 13 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2018 16:51
      Highlight dann wohnst du im Kanton SO oder ähnliches dass du soviel Steuern bezahlst, oder du verdienst ausserordentlich gut :)
      15 0 Melden
    • Lami23 14.05.2018 18:20
      Highlight Es ist mir doch egal, ob jeder weiss, wie viel ich verdiene. Ich würde mir mehr Lohntransprenz wünschen und verstehe die Gegenargumente diesbezüglich nicht ganz.
      4 0 Melden
    • The Origin Gra 14.05.2018 23:09
      Highlight Ich zahle den 13. + 1/2 Monatslohn an Steuern, mit dem Zweithöchsten Steuerfuss im Kanton 😬

      Naja, 3% Wehrersatz kommt obendrauf 😕
      4 0 Melden
    • fischolg 15.05.2018 00:17
      Highlight Also ich fände mehr Transparenz beim Lohn auch gut, vor allem beim Bewerben. Wieso erfahre ich denn erst beim Interview, wieviel der Lohn ist? Wenn ich dann nicht damit einverstanden bin und es sich auch nicht verhandeln lässt, haben die nicht nur ihre Zeit, sondern auch meine vergeudet.
      6 0 Melden
    • The Origin Gra 15.05.2018 16:54
      Highlight Bei mir war das Abhängig von einem Algorythmus.
      Ohne Funktionsaufstieg, der nicht absehbar ist, sind Lohnerhöhungen nur minimal.
      Weiterbildung beeinflusst das auch nur begrenzt
      0 0 Melden
    • Posersalami 15.05.2018 18:36
      Highlight @the origi gra: Das gleiche hier. Ich würde gerne noch einen Mas machen, kostet mich nur 26000.-, Lohnzuwachs vielleicht 100.-

      0 0 Melden
  • aglio e olio 14.05.2018 12:31
    Highlight Beziehen sich die Angaben der Monatslöhne auf 12 oder 13 Monate?
    19 1 Melden
    • Leo Helfenberger 14.05.2018 13:02
      Highlight 13. , 14. Monatslohn und weitere sind laut Statistik-Steckbrief ebenfalls eingerechnet.
      42 3 Melden
    • Aussensicht 14.05.2018 13:12
      Highlight Ich weiss nach dieser Antwort gleich viel.
      10 36 Melden
    • nakasara 14.05.2018 13:17
      Highlight schön wenn man einen 13. hat!
      12 4 Melden
    • droelfmalbumst 14.05.2018 13:26
      Highlight es spielt keine rolle ob der lohn 12 oder 13 Monate sind oder 7 oder 20... Der Median ist bei Beispiel 6500.- dann ist das so. verstehe nicht wieso in der CH immernoch so auf Monatslohn gerechnet wird. Was interessiert ist das Jahreseinkommen... in den steuern gibt man ja auch nicht an was man jeden Monat verdient hat...
      36 8 Melden
    • Arthur Sunil 14.05.2018 13:27
      Highlight Meines Wissens nach ist es der Jahreslohn / 12. Es ist also egal ob ein 13. ausbezahlt wird oder wie hoch die Boni sind.
      21 3 Melden
    • aglio e olio 14.05.2018 13:27
      Highlight Demnach wurde der Gesamtjahreslohn (inkl. 13. etc.) durch 12 geteilt. Hab ich das richtig erfasst?
      ;)
      35 2 Melden
    • Brasser 14.05.2018 13:31
      Highlight Nimm den Jahresbruttoverdienst und teile ihn durch 12.
      17 0 Melden
    • aglio e olio 14.05.2018 13:37
      Highlight "verstehe nicht wieso in der CH immernoch so auf Monatslohn gerechnet wird"
      vielleicht, weil sich viele mehr oder weniger von Zahltag zu Zahltag hangeln. Das dürfte vor allem bei der Hälfte mit dem geringeren Einkommen der Fall sein.
      16 6 Melden
    • p4trick 14.05.2018 13:57
      Highlight @nakasara der Jahreslohn bleibt gleich. Ob jetzt die Firma den vereinbarten Jahreslohn in 13 oder 12 Teilen auszahlt macht auf die Gesamtsumme nichts. Deine Aussage klärt aber bereits die Frage wieviel du verdienst. Ich schätze du liegst bei den unteren 50% ;-)
      15 12 Melden
  • Posersalami 14.05.2018 12:19
    Highlight Teilweise ein Blenderartikel.

    Es ist zwar toll das die Schere zwischen hohen und tiefen Löhnen nicht weiter aufgeht. Dafür wurde der Niedriglohnsektor MASSIV ausgebaut, um ganze fast 30% Prozent (von 256000 auf 329000 Stellen)!!!

    Relevant wäre jetzt zu erfahren, wie sich die anderen Lohnkategorien in der gleichen Zeit entwickelt haben. Ich befürchte aber, wir haben es hier mit einer Umschichtung von gut- zu schlecht bezahlter Arbeit zu tun, was ein Skandal sondergleichen wäre.

    Kann Watson das bitte aufklären?
    44 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 13:28
      Highlight Mir fehlen gerade die Quelle, aber ich denke watson hat schon mal ein Interview zu diesem Topic geführt. Gut bis sehr gut bezahlte Stellen mit einem hohen Anforderungsprofil (Staat, inovative Unternehmen, Controling und Managment) und Tieflohnstellen (Einfache Dienstleister) nehmen zu, mittlere Anforderungen nehmen ab. Sprich es findet bei gleichbleibenden "Extremen" eine Spreiztung des Arbeitsmarktes statt.
      Das Interview bezog sich aber auf die internationale Situation, die Situation in der Schweiz sei noch nicht so ausgeprägt (duales Bildungssystem).
      8 6 Melden
  • nakasara 14.05.2018 11:50
    Highlight wow immer toll zu wissen dass man trotz 4 jähriger Ausbildung bei den unterdtwn 10% ist. sollte wohl doch dealer werden oder korrupter politiker oder polizist...
    26 72 Melden
    • Ruffy 14.05.2018 13:09
      Highlight Lol 4 Jahre Ausbildung ist ja auch mehr das Minimum was man machen kann. Da kannst du auch nicht erwarten grosse Sprünge zu machen...
      80 18 Melden
    • Graviton 14.05.2018 13:12
      Highlight Meth kochen scheint gerade im Trend zu sein hier.
      41 0 Melden
    • nakasara 14.05.2018 13:20
      Highlight seit wann? ich kenne persönlich mind. 20 leute die 3 jahre ausbildug gemacht haben (andere berufe mit ähnlichen Voraussetzungen) alle verdienen min. 1000.- mehr im selben kanton und in anderen Kantonen noch mehr.

      hingegen kenne ich ebenfalls leute ohne ausbildung! ohne Lehre! die ebenfalls besser verdienen.

      kurzum, egal was man macht, man ist immer das bumsfüdi
      13 40 Melden
    • aglio e olio 14.05.2018 13:26
      Highlight Ruffy, die Arbeit an sich ist doch auch als Weiterbildung zu verstehen. Aber leider ist es tatsächlich so, dass bei der Lohnfestlegung oft irgendwelchen "Papierli" ein m.M.n. zu hohes Gewicht zugestanden wird. Da bekommt der, Entschuldigung, "unproduktive Vollpfosten" aufgrund seines "was-auch-immer-Weiterbildungsabschlusses" einen höheren Lohn, ohne das es einen Mehrwert gäbe.
      Das soll jetzt aber nicht als Plädoyer gegen Aus- und Weiterbildung verstanden werden.
      23 6 Melden
    • Pisti 14.05.2018 13:33
      Highlight Nakasara sich weiterbilden lautet das Stichwort ;) Dabei knüpft man meistens noch gute Beziehungen die in Zukunft auch förderlich sein können.
      Übrigens ein gewöhnlicher Polizist verdient weniger als der Median. 😉
      28 7 Melden
    • fischolg 15.05.2018 00:24
      Highlight Ein gewöhnlicher Polizist im Kanton ZH verdient (in Ausbildung!) ab CHF 5500. Nach Ausbildung sind es über 6300, dazu kommen 13. ML + Nacht- und andere Schichtzulagen. Das ist dann schnell man über dem Median, geschweige denn über den 10% schlecht verdienenden.
      2 0 Melden
  • Yippie 14.05.2018 11:36
    Highlight Fazit:
    1. Lohn der Frauen nähert sich langsam demjenigen von Männern an. Zumindest in der Tendenz erfreulich auch wenn die Entwicklung zu langsam ist. @watson: Schön wäre hier noch die Ergänzung zum Anteil der erklärbar ist aufgrund von unterschiedlichen Gegebenheiten

    2. Die Lohnschere geht zumindest nicht weiter ausseinander und der Tieflohnsektor verringert sich. Hier stellt sich aber die Frage, ob die Grenze von 4335 CHF jeweils auch angepasst wird an die Teuerung? Wenn nicht, ist es wohl keine effektive Verschiebung mehr...
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    • zettie94 14.05.2018 12:11
      Highlight Vielleicht bin ich da etwas naiv, aber ich bezweifle, dass irgendeine Firma heute einer Frau noch weniger bezahlt, nur weil sie eine Frau ist.
      Für diese 12% werden sich also sicher andere Erklärungen finden lassen, wenn auch nicht unbedingt in der BFS-Studie, da diese kaum alle relevanten Faktoren betrachtet. Ein grosser Anteil ist sicherlich in den Lohnverhandlungen zu finden - es ist statistisch erwiesen, dass Frauen eher weniger Lohn fordern als Männer (und deswegen halt eben auch weniger erhalten).
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    • E7#9 14.05.2018 13:18
      Highlight Letztes Jahr hatten wir eine Negativteuerung. D.H. die Kaufkraft stieg bei gleichem Lohn.
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    • Alnothur 14.05.2018 13:40
      Highlight "Schön wäre hier noch die Ergänzung zum Anteil der erklärbar ist aufgrund von unterschiedlichen Gegebenheiten"

      Watson wird einen Teufel tun, das zu machen. Da bricht ja das ganze Narrativ weg.
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    • Flötist 14.05.2018 14:07
      Highlight Die Entwicklung ist nicht zu langsam. Dass Männer und Frauen im Schnitt nicht gleich viel verdienen ist absolut logisch. Im Schnitt sind Männer fordernder (Testosteron) in Lohnverhandlungen, Männer sind im Schnitt Karrieregetriebener (wieder mitunter aufgrund vom Testosteron) als Frauen und leisten im Schnitt mehr Stunden und investieren im Schnitt ihr ganzes Leben in die Karriere (während viele Frauen in den 30ern Babypause machen und danach oft reduziert arbeiten). Da ist es klar, dass es, im Schnitt gesehen, da einen Unterschied gibt.
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    • Masche 14.05.2018 14:10
      Highlight E7#9: Die Negativteuerung wurde aber wettgemacht durch die Positivteuerung bei den Krankenkassenprämien, die unerklärlicherweise bei der Berechnung der Teuerung nicht berücksichtigt wird!
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    • Hans der Dampfer 14.05.2018 19:03
      Highlight Der Lohn wird einfach umgewälzt. Das ist wie beim gesetzlichen Vaterschaftsurlaub der momentan diskutiert wird. Wenn der Mann 1 Monat kriegt, wird dieser Monat der Frau abgezogen.
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    • Olaf44512 14.05.2018 21:35
      Highlight Das ist keine Grenz die gesetzt ist. Wenn man die 10% der an schlechtesten Verdienenden nimmt, dann kriegt der/die Bestverdienende von denen 4335.-
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    • fischolg 15.05.2018 00:36
      Highlight @zettie die Stadt Zürich hat zumindest intern letztens eine Meldung gebracht, dass bei ihnen eine geringe Anzahl Frauen (ich glaube es waren 3%) immer noch weniger verdienen als Männer und das ohne Grund. Also nein, es sind nicht alle Lohnungleichheiten zwischen Frauen und Männern erklärt.
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    • Masche 15.05.2018 08:46
      Highlight @R. Peter: Wenn bei der Ermittlung des Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) nahmhafte (Zwangs-)Abgaben, wie die überproportional steigenden KK-Prämien, fehlen, weil es keine Preise sind, so kann der LIK nicht dazu verwendet werden, zu behaupten (siehe dazu den Beitrag von E7#9), die Kaufkraft sei bei gleichem Lohn gestiegen. Beim Vergleich der Kaufkraft müssen alle Ausgaben berücksichtigt werden, nicht nur die statistisch relevanten, da die effektive Kaufkraft nicht nur vom LIK abhängt.
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    • Masche 15.05.2018 09:08
      Highlight @Yippie: Wenn auch unbestritten ist, dass eine grundlose Lohndifferenz von Männern und Frauen stossend ist, so sieht man doch eine erfreuliche Verbesserung. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde geschrieben, dass immer noch 20% unterschiedliche Löhne bestehen würden, davon die Hälfte (10%) unerklärlich. Wenn die unterschiedlichen Löhne gesamthaft jetzt auf 12% gesunken sind, resultiert daraus, unter der Annahme, dass die 10% begründeten Unterschiede gleich geblieben sind, eine unbegründete Anzahl von 2%, was gut mit dem Wert von 3% von fischolg übereinstimmt.
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    • Flötist 15.05.2018 10:21
      Highlight @Masche Die Lohndifferenz ist nicht grundlos.
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    • Masche 15.05.2018 11:38
      Highlight @R. Peter: Irrtum, die Kosten für die Brötchen sind in der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung keine Fixkosten, sondern variable.

      Zudem: Als Kaufkraft wird der in privaten Haushalten für Konsumzwecke verfügbare Betrag bezeichnet, der vom Einkommen verbleibt, nachdem alle regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen (zum Beispiel Wohnungsmieten, Kreditraten, Versicherungsprämien) abgezogen wurden. Die Kaufkraft ist daher nur beschränkt vom Konsumentenpreisindex abhängig, da ja dieser nicht alle solchen Abgaben berücksichtigt. Wenn diese Abgaben steigen, sinkt folglich die Kaufkraft.
      1 2 Melden
    • Masche 15.05.2018 11:40
      Highlight @Flötist; Wenn Du meinst, das Geschlecht sei auch ein Grund, dann hast Du natürlich Recht.
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    • Flötist 15.05.2018 18:38
      Highlight @Masche Nein, ich habe es oben im Kommentar eingehend erklärt, warum es logisch 100% ist, dass Frauen im Schnitt eher weniger verdienen, als Männer.
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    • Masche 16.05.2018 09:40
      Highlight @Flötist: Ich habe Deine Aussage ja bestätigt. Offensichtlich hast Du das nicht bemerkt.
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  • Troxi 14.05.2018 11:30
    Highlight „2016 gab es rund 329'000 Tieflohnstellen, also Vollzeitstellen mit einem monatlichen Bruttolohn von weniger als 4335 Franken. 2014 gab es insgesamt 256'000 solcher Stellen, das sind 73'000 Tieflohnstellen weniger.“ Ist das nicht umgekehrt? 2014 hatte es doch weniger als 2016 Tieflohnstellen.
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    • huck 14.05.2018 12:03
      Highlight Das steht ja auch da!
      "Das (also die 256'000 Stellen von 2014) sind 73'000 Tieflohnstellen weniger"
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    • Phrosch 14.05.2018 12:30
      Highlight Ich bin über den gleichen Abschnitt gestolpert. Nach dreieinhalbmal lesen ging es dann: 2014 war die Zahl der Tieflohnstelken geringer als 2016, trotzdem geht die Zahl über längere Zeit allmählich zurück.
      5 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 12:34
      Highlight Über diese Stellle bin ich auch gestolpert, ich denke es heisst, dass es 2014 73000 weniger solcher Stellen gab, es ist aber sehr unintuitive geschrieben.
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    • Masche 14.05.2018 14:14
      Highlight Ich glaube, es wurde inzwischen korrigiert. Nicht inhaltlich sondern sprachlich.
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