Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Butter wird teurer – wir haben zu wenig davon



Butter, aufgenommmen am Dienstag, 3. Mai 2011, im Zuercher Oberland. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Milchwirtschaft produziert derzeit zu wenig Butter für die Nachfrage. Deshalb beantragt die Branchenorganisation (BO) Milch beim Bund den Import von 1000 Tonnen Butter. Zudem wird die Butter teurer.

Ohne den Import zeichnet sich bis Ende Jahr ein Versorgungsengpass ab, wie die BO Milch am Donnerstag mitteilte. Derzeit ist die Versorgungslage indessen noch ausreichend. So liegen 1500 Tonnen in den Tiefkühllagern. Für die Versorgung das ganze Jahr über sollten es aber Ende April 4000 bis 5000 Tonnen sein.

Und der Butterabsatz in der Schweiz ist in den letzten Wochen gestiegen. Andererseits liegt die Butterproduktion seit Monaten unter jener in den Vorjahren. Sie hätte die Butter eigentlich lieber aus einheimischer Produktion bezogen statt einen Importantrag zu stellen, schreibt die BO.

Aufgrund des knappen Angebots auf dem Markt für Milchfett dürfte sich die Butter leicht verteuern. Der Antrag auf Butterimporte war für die Organisation nur möglich, weil sich die Akteure auf die Weitergabe des Mehrpreises einigten. Die Milchlieferanten können so mit einem Aufpreis von 0.6 bis 1 Rappen pro Kilogramm Milch rechnen.

In der Schweiz werden pro Jahr rund 43‘000 Tonnen Butter verkauft. In der BO Milch sind die Produzenten, aber auch die Industrie vertreten. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Aufforstungs-Potential in der Schweiz und weltweit

So wird eine Tiefgarage zum Treibhaus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sind die reichsten Schweizer – die Blochers haben 4 Milliarden zugelegt

Die Vermögen der 300 reichsten Personen in der Schweiz sind in diesem Jahr trotz Corona-Krise gewachsen. Den Spitzenplatz belegt erneut die Familie des verstorbenen Ikea-Gründers Ingvar Kamprad. Unter den fünf reichsten findet sich neu die Familie Blocher.

Während viele Menschen aufgrund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit um ihr Gespartes bangen, haben die 300 Reichsten der Schweiz ihren Besitzstand im Corona-Jahr weiter ausgebaut. Konkret stiegen die Vermögen insgesamt um 5 Milliarden auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel