Wirtschaft
Schweiz

Butter wird teurer – wir haben zu wenig davon

Butter wird teurer – wir haben zu wenig davon

23.04.2020, 14:5023.04.2020, 14:50
Butter, aufgenommmen am Dienstag, 3. Mai 2011, im Zuercher Oberland. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Milchwirtschaft produziert derzeit zu wenig Butter für die Nachfrage. Deshalb beantragt die Branchenorganisation (BO) Milch beim Bund den Import von 1000 Tonnen Butter. Zudem wird die Butter teurer.

Ohne den Import zeichnet sich bis Ende Jahr ein Versorgungsengpass ab, wie die BO Milch am Donnerstag mitteilte. Derzeit ist die Versorgungslage indessen noch ausreichend. So liegen 1500 Tonnen in den Tiefkühllagern. Für die Versorgung das ganze Jahr über sollten es aber Ende April 4000 bis 5000 Tonnen sein.

Und der Butterabsatz in der Schweiz ist in den letzten Wochen gestiegen. Andererseits liegt die Butterproduktion seit Monaten unter jener in den Vorjahren. Sie hätte die Butter eigentlich lieber aus einheimischer Produktion bezogen statt einen Importantrag zu stellen, schreibt die BO.

Aufgrund des knappen Angebots auf dem Markt für Milchfett dürfte sich die Butter leicht verteuern. Der Antrag auf Butterimporte war für die Organisation nur möglich, weil sich die Akteure auf die Weitergabe des Mehrpreises einigten. Die Milchlieferanten können so mit einem Aufpreis von 0.6 bis 1 Rappen pro Kilogramm Milch rechnen.

In der Schweiz werden pro Jahr rund 43‘000 Tonnen Butter verkauft. In der BO Milch sind die Produzenten, aber auch die Industrie vertreten. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Aufforstungs-Potential in der Schweiz und weltweit
1 / 18
Aufforstungs-Potential in der Schweiz und weltweit
In der Schweiz befinden sich die für Aufforstung geeigneten Flächen vornehmlich im Mittelland, in den Voralpen und im Jura. Das zeigt sich deutlich in diesen Screenshots der Landesteile. Hier ist die Nordostschweiz zu sehen. (karte: crowther lab / eth zürich)
quelle: crowther lab / eth zürich
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So wird eine Tiefgarage zum Treibhaus
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Arbeitslosenquote bleibt im September auf 3,0 Prozent
In der Schweiz hat die Arbeitslosigkeit im September leicht abgenommen. Insgesamt waren weniger Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote verharrte indes auf dem August-Niveau.
Zur Story