Wirtschaft
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«Politiker müssten Parmelin durchs Unterholz jagen» – Bundesrat gerät in die Kritik

Ex-SP-Präsident Peter Bodenmann hält die bisherigen Wirtschaftsmassnahmen des Bundesrates für völlig ungenügend. Er ist damit nicht alleine.

Lucien Fluri / ch media



Swiss Federal president Simonetta Sommaruga, second right, and from left, Federal councillors Guy Parmelin, Karin Keller-Sutter and Alain Berset brief the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Friday, March 13, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Man kann durchs Telefon spüren, wie sehr es in Peter Bodenmann bebt und brodelt. Auch der frühere SP-Präsident und Hotelier aus Brig hat seinen Betrieb geschlossen. «Aber das spielt keine Rolle», sagt er. Nein, der scharfzüngige Denker aus dem Oberwallis ist in grösster Sorge um die Schweizer Wirtschaft.

Bodenmann kritisiert: Die Politik – und insbesondere der Bundesrat rund um Wirtschaftsminister Guy Parmelin (SVP) – sei sich nicht bewusst, wie ernst die Lage ist. Der Schweiz drohe die grösste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. «Sie haben es nicht begriffen.» Ein bestätigendes Zeichen für Bodenmann: Parmelin nahm am Montag nicht an der Pressekonferenz teil, als der Bundesrat die Stilllegung eines grossen Teils des wirtschaftlichen Lebens beschloss.

«Deutschland war besser vorbereitet.»

Vizekanzler André Simonazzi begründet dies allerdings damit, dass es an diesem Tag keine wirtschaftspolitischen Entscheide gab. «Guy Parmelin war am Freitag anwesend, als das 10-Mia.-Paket verkündet wurde», sagt er. Doch Bodenmann blickt nach Deutschland, wo die Regierung am Freitag 500 Milliarden Euro Hilfe angekündigt hatte. «Alles war vorbereitet. Aber während der deutsche Wirtschaftsminister die Bazooka hervorholt, schiesst Parmelin mit der Wasserpistole», kritisiert Bodenmann die vom Bundesrat angekündigten 10 Milliarden Franken als völlig ungenügend .

Bei den 750 Milliarden, die die Schweizer Nationalbank auf der hohen Kante habe, seien 100 bis 150 Milliarden Franken Soforthilfe angesichts der dramatischen Lage nötig und «kein Problem für die Schweiz.»

Badran: «Im Zehn-Minuten-Takt erhalte ich Mails»

Tatsächlich sind seit Dienstag Zehntausende Schweizerinnen und Schweizer verunsichert. Läden sind geschlossen, Inhaber bangen um ihre Firmen, Angestellte sorgen sich um den Job. Tief besorgt ist auch SP-Nationalrätin Jacqueline Badran. «Im Zehn-Minuten-Takt erhalte ich Mails von Bürgerinnen und Bürgern in Existenzängsten.»

Viele Inhaber kleiner KMU hätten schlicht keine Reserven, um nun mehrere Wochen ohne Einnahmen durchstehen zu können. Badran bringt ein gewisses Verständnis dafür auf, dass das Wirtschaftsdepartement noch keine konkreteren Massnahmen vorgelegt hat. «Es ist ein Flächenbrand. Es ist nicht einfach, zu sagen, wer wann welche Unterstützung erhalten soll.»

Selbständige sollen besser unterstützt werden

Trotzdem sagt sie: «Es ist eine Schande, dass wir Politiker nicht schneller helfen können.» Es brauche nun eine rasche Zusicherung, dass Erwerbsausfälle zumindest teilweise gedeckt würden. Schliesslich würden Fixkosten wie Mieten weiterlaufen. Und insbesondere fordert Badran, dass Selbstständigerwerbende, die auch Geschäftsführer sind, Kurzarbeitsgelder erhalten; ebenso deren mitarbeitende Ehegatten. Sie alle – betroffen sind rund eine Million Personen – sind heute davon ausgeschlossen, obwohl sie Gelder einbezahlt haben. «Man hätte dies im Dringlichkeitsverfahren beschliessen können», kritisiert Badran.

Erstaunt war CVP-Wirtschaftsexperte Pirmin Bischof, als er am Montag die Pressekonferenz des Bundesrates verfolgte. Der Solothurner Ständerat hätte zumindest erwartet, dass das Wirtschaftsdepartement eine klare Ansage macht, wer nun welche Ansprüche hat und wohin konkret sich ein betroffenes Kleinunternehmen richten muss. Als Präsident des Schweizerischen Verbandes Freier Berufe fordert Bischof eine «sofortige Klarstellung durch den Bund, wie den Zehntausenden von Selbstständigen geholfen werden kann, die ihre Betriebe haben schliessen müssen».

Bischof: «Der Staat hat hier Betriebsschliessungen verordnet»

Bischof: «Wenn man nichts unternimmt, kommt es relativ rasch zu Entlassungen.» Als schnell umsetzbar sieht er die Sistierung von Mehrwert-, Bundes-, Kantons oder Gemeindesteuern. Müssten diese später bezahlt werden, bestünde Liquidität. Der Staat sei besonders in der Pflicht: «Es ist keine normale Wirtschaftskrise. Der Staat hat hier schlagartig Betriebsschliessungen verordnet.»

Auf Kritik antwortete am Dienstagnachmittag Parmelins Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch. Man arbeite unter Hochdruck an Lösungen, sagte sie. Aber man befinde sich in einer Situation, die bisher schlicht nicht vorstellbar gewesen sei und für die keine gesetzlichen Regelungen bestünden. Deshalb könne man tragfähige Lösungen nicht von heute auf morgen aus dem Hut zaubern. Schon sehr bald soll es eine Hotline für Unternehmen geben.

Gewerbeverband: Massnahmen sind die richtigen

Unterstützung erhält sie von Hans-Ulrich Bigler, Gewerbeverbandsdirektor und ehemaliger FDP-Nationalrat. In Bundesbern sei man sich sehr wohl bewusst, wie dringend die Frage sei. «Aber es gibt viele offene Fragen», so Bigler. Man stehe im Gespräch mit dem Departement Parmelin und gehe davon aus, dass am Freitag mehr Klarheit herrsche.

Die bisher angekündigten Massnahmen des Bundesrates seien jedenfalls die richtigen, sagt der oberste Gewerbevertreter der Schweiz mit Blick auf Kurzarbeitszeitenentschädigungen, Bürgschaften für Investitionen und einen Überbrückungsfonds. Es gehe darum, die Substanz der KMU zu erhalten. «Es gibt einen Nachfrageschock. Viele Firmen haben keine Erträge mehr.»

Bodenmann: «Politiker müssten Parmelin durchs Unterholz jagen»

Im Wallis nimmt Polit-Urgestein Bodenmann erstaunt zur Kenntnis, wie die Kurzarbeit derzeit als umfassende Lösung propagiert wird. Diese möge für Exportfirmen in der Krise gut funktionieren. Dem selbstständigen Gastronomen-Ehepaar, das ein Restaurant führe, bringe sie, so wie sie derzeit ausgestaltet ist, wenig. Und auch dass der Bund Zeit benötigte, kritisiert Bodenmann. «Man hätte die Situation vorhersehen können.»

Er selbst hat vor zwei Wochen für den Walliser Hotelierverband Forderungen an die Politik formuliert, die am Mittwoch auch der «Walliser Bote» publiziert hat. Dazu gehört nicht nur eine Ausdehnung der Kurzarbeitsentschädigungen. Banken, die auf Zinsen und Amortisationen verzichten, sollen diese Mindereinnahmen an den der Nationalbank geschuldeten Negativzinsen abziehen können. «Die Politiker müssten Parmelin durchs Unterholz jagen», zürnt der Walliser. Aber offenbar sei ein Grossteil selbst «total überfordert».

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122Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chaoz 18.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Schön und gut, immer gegen die Anderen zu wettern.
    Es waren schon vorher viele Betriebe auf dem Zahnfleisch, weil halt jedermann/frau sein eigener Chef sein möchte.
    Das trifft übrigens auch auf Bodenmann zu, als Hotelier. Vielleicht hat auch er seine Hausaufgaben nicht gemacht.
    Dieser Virus kommt einigen sehr gelegen...
  • ujay 18.03.2020 17:49
    Highlight Highlight So aus der Ferne betrachtet: Der Corona Ausbruch wurde der WHO im Nov. 2019 gemeldet, aber ausser Süd- und Südostasien, die vom Westen als übereilt und hysterisch belächelt wurden, hat das die ganze Welt 2 Monate verpennt, statt nur schon mal ein worst Case Scenario zu erarbeiten....inkl. der Schweiz! Jetzt soll mit einem Bundesrat Parmelin, der anscheinend wie ein Kaninchen vor der Schlange namens Covid 19 erstarrt, was aus dem Ärmel geschüttelt werden👍....dieser Schuss muss jetzt aber sitzen! Good Luck aus Thailand!
  • Skip Bo 18.03.2020 14:33
    Highlight Highlight Also, seit der Verkündung der 10 Mia. sind weitere Massnahmen hinzugekommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser Sofortbetrag auf Dauer noch aufgestockt wird. Dass Bodenmann Parmeiln kritisiert liegt nicht an Parmelin, sondern an Bodenmanns Ideologie.
    Wenn Politiker nur noch aufgrund von marktschreierischen Ankündigungen beurteilt werden, sind Urteiler zu hinterfragen.
  • fools garden 18.03.2020 12:46
    Highlight Highlight Poltern und Politik waren noch nie Dasselbe.
  • Adi71 18.03.2020 12:34
    Highlight Highlight Können die 6 Milliarden für ein paar Flugzügli nicht als Soforthilfe lockergemacht werden? Ohne Liquidität werden viele Existenzen den Bach runtergehen. Depressionen und Suizide werden folgen. Mehr Kriminalität wegen Jobverlusten. Aber das kostet ja alles nichts.
  • circumspectat animo 18.03.2020 12:31
    Highlight Highlight Hey ist doch gut jetzt merken die Schweizer welch inkompetentes Personal sie in die Sessel gehieft haben und die 60% Die nie Wählen gingen merken jetzt vieleicht auch was.
  • TZL 18.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Es musste halt in erster Linie ein gemässigter sein....
  • Lord_Mort 18.03.2020 12:09
    Highlight Highlight Was würde uns wohl ein bedingungsloses Grundeinkommen für die Zeit der Krise kosten?
    Ich denke hier gerade an all diejenigen Menschen, die im Stundenlohn arbeiten oder diejenigen, die Kleinunternehmen führen.
  • De-Saint-Ex 18.03.2020 11:08
    Highlight Highlight Es zeigt sich leider einmal mehr, dass die Schweiz eine Schönwetter-Nation ist... entsprechend ist ihre Regierung aufgestellt. Von Krisenplanung keine Spur. Lieber diskutiert man, und dies über Jahrzehnte, über Flügerli ja oder nein. Wann Herrgott nochmal kommen wir im Jahrhundert der Globalisierung an (oder widmen uns nur noch und ausschliesslich im guten alten Reduit-Sinn der Eigenversorgung und vergessen alles andere)...?!
  • manhunt 18.03.2020 10:43
    Highlight Highlight von den meisten selbstständigen aus meinem umfeld habe ich stets dasselbe gehört: "ja nicht zu viele rücklagen, der laden läuft ja."
    teure autos, ausgedehnte ferien, auswärts essen...
    und jetzt fehlt bei den meisten der notgroschen, um nur schon zwei oder drei monate durchzustehen. natürlich ist es nicht jedem gewerbe möglich, innert kurzer zeit grössere rücklagen zu bilden. aber auch nach der letzten wirtschaftlichen krise hat offenbar immer noch kein umdenken stattgefunden. bleibt zu hoffen, dass sich dies jetzt nicht bitter rächt...
    • ujay 18.03.2020 17:23
      Highlight Highlight @Manhunt. Sprüche! in vielen Branchen, KMUs und Einzelfirmen, sind die Reserven schnell aufgebraucht. Aktuelles Beispiel die Eventfirmen. Glaubst du tatsächlich, dass ein Betrieb den Ausfall einer, wie es nun aussieht, ganzen Saison stemmen kann? Mal ein- zwei Ausstellungen weniger sind kein Problem, aber fast das ganze Jahr nur den Lagerboden wischen in Kurzarbeit. Als Unternehmer habe ich schon einige Leute wie dich vom hohen Ross fallen sehen, wenn sie mit der Realität konfrontiert wurden!
    • manhunt 18.03.2020 18:14
      Highlight Highlight @ujay: spar dir dein überhebliches getue. offenbar hast du meinen kommentar bloss überflogen und dich darob genötigt gesehen, gleich eine antwort vom stapel zu lassen, welche gar nicht auf die kernaussage eingeht. ich sehe einige kleinfirmen, welche sich jetzt schon fragen, wie sie die nächsten wochen überstehen sollen. komischerweise war genau aus deren richtung stets zu hören, man brauche doch keine oder höchstens kleine reserven.
      soviel zur realität, welche mich gerade umgibt.
      ich hoffe deine unternehmerischen fähigkeiten sind nicht so lausig wie dein textverständnis und dein umgangston.
    • Jo Blocher 19.03.2020 05:46
      Highlight Highlight @manhunt. Mach dir Gedanken über dein unternehmerisches Umfeld! Mein Kommentar scheint bei dir voll ins schwarze getroffen zu haben😂😂😂
  • lily.mcclean 18.03.2020 10:16
    Highlight Highlight Und was ist mit den Betrieben die zwar weiter arbeiten dürfen aber massive Einnahmeneinbusse haben?

    Wir wissen auch nicht wie wir unsere Rechnungen bezahlen sollen, wenn alle Betriebe die bei und noch Rechnungen offen haben diese nicht bezahlen können weil sie schliessen mussten. Diese Ganze Sache zieht einen riesen Rattenschwanz hinter sich her.
  • Ich mein ja nur 18.03.2020 10:09
    Highlight Highlight Es ist schon noch interessant, wie völlig überrascht und unvorbereitet man anscheinend ist.
    Haben diese Leute seit Januar keine Zeitung mehr gelesen? Hat man nach anderen Pandemien nichts vorbereitet? Haben diese Leute nur Notfallpläne für den Fall, dass und Russland angreift?
  • P. Meier 18.03.2020 10:05
    Highlight Highlight Da scheinen ein paar Leute noch nicht begriffen zu haben, dass politisches Geplänkel fehl am Platz ist. Bri einem drohenden Bergsturz sind die Prioritäten Evakuierung von Personen, Evakuierung von Tieren, Schutz von Sachgütern, Massnhamen gegen den Bergsturz oder Verminderung des Ausmass. Ganz am Schluss kommt die Lösung der finanziellen Auswirkungen. Jetzt wollen einige wohl zuerst einmal Geld sehen, bevor die Zahlen bekannt sind. Macht sich gut bei der Wählerschaft, bringt aber def. nichts!
  • nopain_nogain 18.03.2020 10:04
    Highlight Highlight Leider ist vielerorts Home- Office weiterhin verboten, obwohl es in den Büros einfach umzusetzen wäre. Wie soll da auf den öffentlichen Verkehr verzichtet werden? Und ob die Abstände im Büro mit begrenztem Platzangebot eingehalten werden, interessiert da leider niemand... Sensibilisierung und Solidarität fehlen, Vertrauen in Mitarbeitende ist oftmals nicht vorhanden...
  • Primus 18.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Dass Geschäftsführer und deren Ehegatten immer noch (Stand heute) von den Kurzarbeitsgeldern ausgeschlossen sind ist ein Skandal. Die ALV hat die Zahlen, was die Wirtschaftskraft eines KMU ist. Diese Krise ist nicht durch die Unfähigkeit in der GL der KMU’s und falschen Einschätzen des Marktes verursacht. Die solidarisch einbezahlten Abzüge in die ALV müssen in einer solchen Situation auch der GL zu Gute kommen. Die Kurzarbeitsgelder decken nur einen Teil der Lohnkosten, damit die vorübergehend nicht mehr Arbeitstätigen weiterhin konsumieren können, was dann ja wiederum die Wirtschaft stützt.
  • Herr J. 18.03.2020 09:42
    Highlight Highlight So sieht Schulterschluss aus, grosse Klasse, Herr Bodenmann!
    Lasst doch die Leute inkl. BR Parmelin zwei, drei Tage arbeiten und dann mit durchdachten Lösungen kommen, die auch wirklich etwas bringen.
    In Hektik und Panik ist noch selten was Gutes entstanden.
    Und alle die jetzt mit "man hat es kommen sehen" sich selber bauchpinseln: Nein, man hat es eben nicht kommen sehen.
    • ujay 18.03.2020 18:01
      Highlight Highlight @Herr J. Vom Covid 19 weiss man seit November 2019 und mitte März 2020 sollen nach 2-3 Tagen durchdachte Lösungen auf den Tisch......., da braucht es keinen Schulterschluss, sondern Leute im Amt, die was taugen. Ein Departementschef Parmelin, der eine Pressekonferenz schwänzt, bei der er eigentlich als Wirtschaftsminister federführend sein sollte, setzt kein vertrauenserweckendes Signal.....weist eher auf Überforderung hin!
  • In vino veritas 18.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Was für ein Schlamassel. Zuerst hat der BR beim Coronavirus versagt. Und nun verschläft er den drohenden Wirtschaftskollaps. Was ist mit den Selbstständigen ohne Aufträge? Den Blumenläden, Beizen, Coiffeursalons usw.? Wenn die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können bricht unser System zusammen!
  • Gerdy 18.03.2020 09:12
    Highlight Highlight Nein Deutschland ist nicht besser, aber wir Schweizer müssen mal lernen unsere Pflicht zu erfüllen der Regierung gehorsam sein und nicht dauernd SVP un SP gegeneinander auszuspielen das zeugt von einem primitiven Charakter. Solange Partei Mitglieder im Krieg stehen wird es keinen Frieden geben. Das Virus befindet sich auf der ganzen Welt vielleicht lachen sie mich aus aber das ist ein Gericht Gottes.
  • BeatBox 18.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Kein Bundesrat entscheidet alleine. Ist es wirklich nötig in dieser Situation mit Einzelkritik gegenüber dem Bundesrat zu kommen?

    Stattdessen möchte ich loben: Die drei Bundesrätinnen machen ihre Sache sehr souverän!
    • the Wanderer 18.03.2020 12:27
      Highlight Highlight ...nur blöde, dass Parmelin nicht zu diesen 3 Bundesrätinnen gehört....😉
  • Black Cat in a Sink 18.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Monsieur Parmelin, reveillez vous, vous êtes le ministre de l‘économie et c‘est votre responsabilité de faire tout le néccessaire et même plus que ça! L‘argent et disponible il faut sauver notre sociéte immédiatement. Le temps de de la platitude est fini!
  • K1aerer 18.03.2020 08:56
    Highlight Highlight Auch wenn es hart tönt, für solche Krisen sollte man eig. bewappnet sein. Wenn der Staat anfängt Geld zu verteilen, wird dann das gleiche passieren.
  • Therealmonti 18.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Dieser Parmesan ist ranzig.
  • TheLaenz 18.03.2020 08:47
    Highlight Highlight Eigentlich wäre es nicht so kompliziert. Jedes KMU macht eine MwSt-Abrechnung. Diese Umsatzzahlen sind dem Bund bereits jetzt bekannt. Wieso nimmt man nicht einfach diese Umsatzzahlen und bezahlt 50% direkt aus? Man könnte dies ja sogar als einen Kredit aus MwSt verstehen, und die MwSt nachträglich etwas erhöhen.
    So würden sogar diese bestraft, welche bis jetzt bei der MwSt geschummelt haben.
    Welche Unternehmen dies nicht möchten, könnten sich ja melden.
    Das noch nicht mal eine simple Hotline steht sagt auch schon viel aus...
  • Fairness 18.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Ohne Ineichen-Fleisch wäre Parmelin böse verloren!!
  • FrancoL 18.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Nein, der scharfzüngige Denker aus dem Oberwallis ist in grösster Sorge um die Schweizer Wirtschaft.

    Diese Sorge sollte eben nicht erst jetzt aufkommen, sondern hätte in "guten" Zeiten bereits vorhanden sein müssen, dann hätten wir heute weniger Sorgen mit Umsetzen von Notmassnahmen.

    Wenn aber der Wirtschaft das Zepter überlassen wird, wird diese sich nicht für einen Notfall rüsten, sondern davon ausgehen, dass der Staat dann im Notfall einschreitet und stützt.

    Und genau diese Situation haben wir heute.
  • frnrsch 18.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Es sind jetzt ein paar Tage her die die Schliessungen bestimmt wurden und man sollte schon Lösungen haben für etwas dass so niemals eingetreten ist. Ich habe ja Verständnis dass man Existenzängste hat aber man sollte auch realistisch sehen dass es seine Zeit braucht bis etwas auf die Beine gestellt werden kann. Der Bundesrat und Parlament wissen was zu tun ist und ich glaube ihnen dass sie daran arbeiten. Wir müssen Vertrauen haben und Geduld. Zuerst geht es um Menschenleben und dann ums Portemonnaie.
    • Fairness 18.03.2020 09:16
      Highlight Highlight Wie alt ist das Pandemiegesetz? Seither null und nichts passiert. Notvorratkontrolle 2016 (nächste wäre dieses Jahr gewesen): 45 bis 65% anstatt dem Soll von 100%. zB Masken ... Nichts passiert. Aber immer mehr Personal!
      Unverständlich.
  • Eskimo 18.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Schon lustig. Die selben die sich vor wenigen Wochen noch über Thomas Aeschi und Martullo Blocher lustig gemacht haben weil sie auf die Gefahr hinweisen wollten, kritisieren nun den Bundesrat dass er zuwenig macht...
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Eigentlich wäre doch jetzt die Gelegenheit, über ein befristetes, bedingungsloses Grundeinkommen nachzudenken, oder nicht? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berner_in 18.03.2020 08:18
    Highlight Highlight Dem WBF und dem SECO gehört ein kräftiger Tritt in den Hintern verpasst!

    Bereits unter Johann Schneider Ammann wurde es in den Schlaf versetzt...

    Und unter Parmelin läuft‘s genau gleich weiter...
    • FrancoL 18.03.2020 08:42
      Highlight Highlight Das Schlafen ist Programm, ein Programm dass die Mehrheit der Schweizer so auch abgesegnet hat, denn wenn man alle Instrumente die zur Verfügung hat runterfährt gibt es auch nicht viel zu tun. Die Wirtschaft befiehlt und wer gehorcht der gestaltet nicht.
  • nukular 18.03.2020 08:09
    Highlight Highlight Ich finde dee BR macht bis jetzt einen guten job. Und dass man nicht von heut auf morgen ein finanzpaket genau ausarbeiten kann ist ja auch logisch... Was mich eher irritiert, sind jene Betriebe welche bereits nach 2 tagen schreien sie müssen schliessen da ihnen das geld ausgeht.. Nach 2 tagen? Sorry, wenn ein kmu es nicht schafft 4 wochen zu überbrücken, dann wurde da auch fehlgewirtschaftet...
    • Hemi 18.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Sie sind wohl Lohnempfänger?!
    • Provinzprinz 18.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Richtig! Ich verstehe, dass Betreiber eines Kosmetik Studios oder Massage Studios innert kürzester Zeit ein Problem haben, dann Restaurants, Hotellerie und Eventmanagement. Aber wenn Firmen mit grosser Vorlaufzeiten und langer Planbarkeit wie ein produzierendes Unternehmen schon in dieser Woche einen Aufschrei macht, hat dies andere Probleme. Die Firmen, welche nun schon länger einen Krisenstab einsetzen, um die verschiedenen Szenarien zu planen machen es aus meiner Sicht alles richtig und können korrekt KA beantragen wenn und wo nötig... Heulen und fluchen ist jetzt fehl am Platz!
  • P. Silie 18.03.2020 08:01
    Highlight Highlight So so - die Deutschen haben die Bazooka rausgeholt.. Das Problem bei Bazookas ist, dass diese unbedingt sofort funktionieren müssen, denn ein Versagen dieser kann das Gegenteil auslösen -> Siehe USA, wo man das grosse Geschütz auffuhr und viel zu früh abfeuerte. Die Wirkung verpufft und was übrig bleibt ist die Befürchtung dass alle anderen Massnahmen wohl ebenfalls ins Nichts führen dürften.

    Nein, ich will den Bundesrat nicht in Schutz nehmen - es gibt zu viele Dinge die auch mir negativ aufgefallen sind. Aber solche Schritte müssen genau überlegt sein.
  • Martin Hafen 18.03.2020 08:00
    Highlight Highlight Mit einem garantierten Grundeinkommen, wäre die Situation für die Durchschnittsbevölkerung weniger dramatisch. Wir hatten die Chance...
  • malu 64 18.03.2020 07:51
    Highlight Highlight Ich vermisse Worte und Taten von Seiten Parmelins! Helft den KMU! Schnell und unbürokratisch.
  • Le Tintin 18.03.2020 07:39
    Highlight Highlight Parmelin? Ach, der ist noch Bundesrat?
    • Hierundjetzt 18.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Er war der beste SVP‘ler damals bei der Wahl.

      Irgendwie tragisch
    • Neruda 18.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Norman Gobbi wäre sicher die bessere Wahl gewesen und hätte Cassis verhindert. Aber er war den anderen Parteien wohl zu stark. Das ist der Nachteil des Wahlsystems.
    • P. Silie 18.03.2020 14:14
      Highlight Highlight "Die Wörter "beste" und "SVP" so dicht beieinander zu sehen lässt mich schaudern..."

      Sprach 'Trollgeflüster'.. ich denke das Problem liegt daran, dass alle Parteien irgendeinen gemässigten (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) ins Rennen schicken müssen, damit dieser dann gewählt wird.
      So bekommen wir 🍷Parmelin's, 🎹Sommarugas und andere Spezialisten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philboe 18.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Besser abwarten und rational und sachlich entscheiden als aus der Hüfte geschossen. Wir haben den 2. Tag zu und schon bricht Panik aus. Führen heisst entscheiden aufgrund von Sachlagen und Fakten. Am Schluss stehen wir am besten da wetten?
    • P.Rediger 18.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Sagen Sie das mal den kleinen Läden, die gerade mal knapp einen, oder zwei Monate durchhalten können.
    • 7immi 18.03.2020 11:28
      Highlight Highlight @philboe
      man sollte auch nicht vergessen, dass die Soforthilfe beschlossen wurde. Soforthilfe heisst, dass das Geld sofort da ist, und weitere Hilfe kommt, die aber noch etwas Zeit braucht. Man kann ja schon mal 100 mia sprechen, aber was macht man damit? das muss zuerst geregelt werden und ohne diese Regelung macht das Geld keinen Sinn, sonst gibts einfach eine Bereicherung gewisser Betriebe / Sparten. Wir schreiben erst Tag 2 ...
  • Ökonometriker 18.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Ich finde die vom BR bereits am Freitag kommunizierte Massnahme, Selbständigen den Zugang zur ALV zu ermöglichen, ausreichend. Sie könnte aber schneller umgesetzt werden.

    Es ist nicht der Job des Staats, mit Steuergeldern unternehmerisches Risiko zu tragen. Diese ständige Umverteilung von unten nach oben muss aufhören.

    Es gäbe da bessere Massnahmen, um Geld in den Umlauf zu bringen. Man könnte die ganzen Stundenlöhner besser unterstützen. Oder, wie z.B. Hong Kong, jedem Schweizer mal 1000 Franken schenken.
    • bokl 18.03.2020 08:18
      Highlight Highlight "Diese ständige Umverteilung von unten nach oben muss aufhören."
      Ja all die Millionäre mit ihren Coiffeursalons, Dorfbeizen, Blumenläden, usw. sind wirklich unanständige Jammerlappen.
    • P.Rediger 18.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Genau, aber bei den Banken konnte man innert kürzester Zeit X Milliarden flüssig machen, um sie aus der Sche...e zu holen, in die sie sich selber reingeritten haben. Nein, jetzt muss der Staat den ganzen "Kleinen" genau so rasch und unbürokratisch helfen, denn diese kleinen Läden und die KMUs bilden das Rückgrat unserer Ökonomie.
    • Scalina58 18.03.2020 08:55
      Highlight Highlight “Es ist nicht der Job des Staats, mit Steuergeldern unternehmerisches Risiko zu tragen.”

      ist es der Job des Staates Banken oder sonstigen Unternehmen wie die Lufthansa-Tochter SWISS mit Steuergelder zu unterstützen?

      in diesem ungewöhnlichen Moment brauchen die kleinen und mittleren Unternehmen sowie auch Mitarbeiter Hilfe vom Staat!

      und zwar genauso schnell und unbürokratisch wie die grossen und reichen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 18.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Dass sich ein "ganzer SVP-Bundesrat" schwer tut mit solchen jetzt dringend nötig gewordenen Staatshilfen für die Wirtschaft, kann ich irgendwie verstehen.
    Da muss ja sein ganzes ideologisches Konstrukt, das er sich im Kopf aufgebaut hat, von wegen "Die Marktkräfte richten alles besser, ohne den Staat!" in sich zusammenfallen, wie ein Kartenhaus!
    Und da kracht dann auch noch gleich das falsche Selbstbild des "soliden Handwerkers und Praktikers" mit zusammen...
  • Nick Name 18.03.2020 07:24
    Highlight Highlight Etwas ... erstaunt bin ich vor allem darüber, dass auf Bundesebene in vielen Bereichen die Situation offenbar sehr unerwartet ist.

    Für welche Art Krisen hält man denn in diesem Land Pläne bereit?...
  • Randen 18.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Per Notrecht sofort ein Bedingungsloses Grundeinkommen für 6 Monate einführen.
    • Jacques #23 18.03.2020 07:53
      Highlight Highlight Totaler Schwachsinn.

      Für etwa 25% der Wirtschaft? FB Petition von Change Org aus San Francisco? Und nach den 6 Monaten alle aufs RAV?

      Nid für 5 Rappe überleit 😊

      PS. Wer so gut rechnen und entscheiden und fordern kann, sollte sich die Selbständigkeit gründlich überlegen.
    • dast0103 18.03.2020 08:00
      Highlight Highlight Bravo, endlich eine gute Idee!
    • Bits_and_More 18.03.2020 08:00
      Highlight Highlight Damit rettest du auch keine Firma....

      Deinen Lohn kriegst du ja noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 18.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Können wir zuerst mal mit etwas kühlem Kopf das Schadensausmass abschätzen, bevor da mit irgendwelchen fiktiven Beträgen um sich geworfen wird?
    Ich denke momentan ist es nicht grad opportun um mit dem Parteiengeplänkel anzufangen.
  • runner 18.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Deutschland macht wie immer vollmundige Versprechen, aber das Land ist dadurch nicht besser vorbereitet.
  • Eyeore 18.03.2020 07:08
    Highlight Highlight Das wird leider erst der Anfang sein. Die SP wird Parmelin für seine Leistung R
    rügen, die SVP Sommaruga als Bundespräsidentin und Berset dazu wohl noch KKS für das "späte" Grenzen schliessen. Die CVP bekommt je nach Leistung des Militärs noch ihr fett weg aber vor ein paar Tagen haben alle zusammen ein Statement rausgegeben, dass sie hinter den Massnahmen stehen.
    Das Virus wird auch wenn es "weg" ist noch lange Spuren nach sich ziehen. Ich hoffe die Schweizer reagieren dann ein bisschen schneller und besser und lassen sich nicht von jeder Kampagne einspannen.
    • Neruda 18.03.2020 09:49
      Highlight Highlight So wie die Schweizer jetzt auf diese Kriss reagieren habe ich wenig Hoffnung.
  • NiemandWirklich 18.03.2020 07:04
    Highlight Highlight Ich will dass meine Steuergelder für die Unterstützung der Bürger, nicht für die Unterstützung der Firmen eingesetzt wird. Firmen können wiederaufgebaut werden wenn nötig. Und wenn sie keinen Vorrat hat, so what, dann war sie offenbar nicht genug rentabel ("der Markt reguliert, gell"). Die Menschen hingegen können meist nichts dafür, arm geboren, in oder ohne Ausbildung oder bei einem Sauunternehmen angestellt zu sein. Dahin sollen meine Steuergelder in dieser Not: Mindestlohn für alle!
    • Eagle21 18.03.2020 07:17
      Highlight Highlight Also in Zeiten in denen die meisten KMU den Laden dicht machen müssen und sämtliche Einnahmen wegbrechen willst Du Mindestlöhne einführen? Das musst Du mir erklären...
    • sowhat 18.03.2020 07:27
      Highlight Highlight Wirklicuniemand, du hast nicht begriffen, dass Firmen aus Menschen bestehen. Eine Einmannfirma, zB, die aus der Arbeitslosennot entstanden ist, steht nicht nur so voa dem Ruin. So jemand kann ganzschnell seine Wohnungsmiete, seine Krankenkasse, seinen Lebensunterhalt nicht mehr bezahlen. Ab wann gilt man denn bei dir als Mensch und nicht mehr als Firma?
    • sowhat 18.03.2020 07:28
      Highlight Highlight Ui mein Kommentar ist ohne Korrekturen ausgebüxt. Ich hoffe er ist verständlich 🤔
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  • banda69 18.03.2020 07:00
    Highlight Highlight Wichtig ist es jetzt zusammenzustehen und keine Parteipolitik zu betreiben. Pragmatische und hilfreiche Lösungen sind gefragt.

    Und ja, die Kriese wird die Schönwetter-Politiker zu Tage führen. Man wird sehen wer wirklich fürs Volk einsteht.
    • rodolofo 18.03.2020 07:32
      Highlight Highlight Jahrelang hat Ueli Maurer listig grinsend einen Überschuss präsentiert, der wohl sehr viel mit der Art und Weise zu tun hatte, wie vorher budgetiert wurde, und "die Linke" hat sich darüber aufgeregt.
      Nun hätte Ueli Maurer mal einen guten Grund, in der aktuellen Jahresrechnung ein Defizit auszuweisen, indem er "das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft", nämlich die KMU's, mit staatlichen Hilfen über die schwierige Zeit der Corona-Krise hinweg hilft!
      Die Schweiz ist diesbezüglich in einer einmalig komfortablen Lage, verglichen mit anderen, hoch verschuldeten Ländern.
    • P. Silie 18.03.2020 07:54
      Highlight Highlight "Wichtig ist es jetzt zusammenzustehen und keine Parteipolitik zu betreiben. Pragmatische und hilfreiche Lösungen sind gefragt."

      Banda sind Sie das wirklich? Hier fehlt SVP im Kommentar! Wurde Ihr Account gehackt???
    • Hans Rudolf Rudolf Lavater 18.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Es heisst, wie zehntausendfach zu lesen steht, immer noch "Krise", Du Chriesi.
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  • HenryJames 18.03.2020 06:57
    Highlight Highlight Schon blöd, da hat der Parmelin extra ins Wirtschaftsdep. gewechselt, um eine noch ruhigere Kugel zu schieben als schon im VBS. Und jetzt das: Man erwartet Führung und Entscheidugen von ihm. Geht hs gar nicht😉😪
  • philosophund 18.03.2020 06:54
    Highlight Highlight Jetzt muss der „Ruck“ nun auch mal durch Parmelin gehen 🤷🏽
  • Berner_in 18.03.2020 06:53
    Highlight Highlight „Bürgschaften für Investitionen und einen Überbrückungsfonds“... Was sollen tausende Einzelunternehmer, bestehend aus Coiffeusen, die kleinen Restaurateure, die Veranstalter, Ladenbesitzer etc. damit anfangen? Da fühlt man sich voll verarscht!

    Wenn da nicht subito unbürokratisch wirksame Hilfe kommt, wer weiss wie rasch das in Wut und Zorn im Volk umschlagen kann...
    • Berner_in 18.03.2020 08:02
      Highlight Highlight So schwarz sehe ich es nicht, aber dem Seco gehört ein kräftiger Tritt in den Hintern verpasst.

      Und Parmelin soll in seinem Weinkeller leere Falschen sortieren.
    • Eskimo 18.03.2020 08:36
      Highlight Highlight @Silent Revolution
      Wir sind nicht das reichste Land der Welt sondern das teuerste. Ist leider ein riesiger Unterschied.
    • FrancoL 18.03.2020 08:50
      Highlight Highlight @Silent, Richtig erkannt und kolportiert. In einer Krise zeichnen sich die Züge der Gesellschaft immer noch deutlicher ab, Fehler oder Fehlverhalten werden Zeichen sich akzentuiert. Die Not einer Krise bewältigt man nicht in der Krise, sondern in der Zeit VOR der Krise indem man sie mit auf die Rechnung nimmt, doch dies ist immer, nicht nur in der Schweiz, sträflich vernachlässigt worden.
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  • O.Brady 18.03.2020 06:51
    Highlight Highlight Und Herr Berset? Kosten die Arzte immer noch zuviel?
    • Walter Sahli 18.03.2020 07:32
      Highlight Highlight Ich heisse zwar nicht Berset, aber ja, gewisse Fachärzte sind klar überbezahlt. Dafür bräuchte es in der Pflege mehr Geld, um mehr Stellen schaffen zu können.
    • FrancoL 18.03.2020 08:52
      Highlight Highlight Es bräuchte nicht nur mehr Geld um mehr Stellen schaffen zu können, sondern bessere Löhne um mehr Menschen in diese Branche zu bringen ohne sich da stark vom Ausland abhängig zu machen.
  • [CH-Bürger] 18.03.2020 06:43
    Highlight Highlight tja, unser lieber Winzer hat schon im VBS nichts getaugt...
    kommt halt davon, wenn man Leute in Ämter hievt, von denen sie keine Ahnung haben!
    • rodolofo 18.03.2020 07:26
      Highlight Highlight Siehe auch: Trump.
      Ein "Dealmaker", der schlechte Deals macht.
    • Chili5000 18.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Zauberwort: Konkordanz, ansonsten hätten SVPler nichts in der Regierung verloren... Die haben noch nie eine Lösung für ein Problem gefunden, ausser die Türen und Fenster zu zumachen.
  • Töfflifahrer 18.03.2020 06:29
    Highlight Highlight Ich vermisse Aussagen von Parmelin schon lange.
    Aussagen vom SECO, dass weitere Massnahmen aufgrund gesetzlicher Einschränkung nicht möglich sind, wurden bereits widerlegt.
    Was ist in diesem Departement bloss los?
    Und wer kann denen endlich den Gang reinlegen?
    • HansDampf_CH 18.03.2020 06:59
      Highlight Highlight Sie suchen wege nur die grossfirmen die ihnen vr jobs in aussicht gestellt haben zu retten...
    • AdiB 18.03.2020 07:36
      Highlight Highlight @hans, das befürchte ich auch. Wenn sie das aber tun, muss hier das volk auf die strasse und wenn es sein soll wie die franzosen.
    • HansDampf_CH 18.03.2020 09:55
      Highlight Highlight Wie denn wenn ausgangssperre herrscht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 18.03.2020 06:29
    Highlight Highlight Habe mich auch schon gefragt wo die beiden Volchsbundesräte geblieben sind. Es mag den Anschein haben, wenn es kriselt, scheint kein Sünneli mehr oder anders gesagt, die beiden sind einfach überfordert.
    Ja, Cassis sieht man auch nicht, anderseits ist sein Departement auch nicht direkt involviert.
    • Eagle21 18.03.2020 07:17
      Highlight Highlight Der Finanzminister ist auch nicht direkt involviert.
    • Matti_St 18.03.2020 08:11
      Highlight Highlight Doch, die Grenzen gehören in sein Resort. Daneben auch die Gelder freischaufeln für Sofortmassnahmen.
    • bokl 18.03.2020 08:22
      Highlight Highlight @Eagle21
      Wenn man sich nicht überlegen will, wie man schnell Soforthilfe bereitstellen und finanzieren will nicht ...
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  • N. Y. P. 18.03.2020 06:16
    Highlight Highlight Der Bundesrat macht einen guten Job.

    Aber was die finanzielle Unterstützung für die stillgelegten Betriebe betrifft, habe ich das Gefühl, dass wir eine Pleitewelle erleben werden, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.

    Die Kantone müssten doch innert 10 Tagen den Finanzbedarf der Firmen abklären können. Und die Firmen müssten doch auch in der Lage sein, diese Zahlen innert dieser Frist aufzubereiten.

    Es geht vor allem um die diversen KMU's, die "gerade so durchkommen".

    Der Parmelin schläft vor sich hin..
    • reactor 18.03.2020 07:55
      Highlight Highlight "Der Bundesrat macht eunen guten Job", "Parmelin schläft vor sich hin".... Was wollen sie uns genau erklären?
    • N. Y. P. 18.03.2020 08:11
      Highlight Highlight Eben,

      dass der Gesamtbundesrat einen guten Job macht.

      Der Parmelin aber zuwenig konkret ist. Es ist keine Strategie erkennbar. Jaja, jetzt schauen wir mal💤..obwohl die Zeit unter den Nägeln brennt.

      Du darfst mich duzen. Das Sie ist mir zu förmlich.. ;-)
    • Töfflifahrer 18.03.2020 13:17
      Highlight Highlight @N.Y.P.: die beide Volchstreter suchen wohl in CBs heiligen Schriften immer noch das Kapitel wo drinsteht was die machen sollen.
      Ueli müsste sie Finanzierung sichern und Parmelin definieren wie geholfen wird. Scheint etwas zu viel zu sein.
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  • Todesstern 18.03.2020 06:11
    Highlight Highlight Tja der Schweizer war auch hier ein bisschen realitätsfremd. Immer mit der Einstellung: “Ach das ist so weit weg...“
    • [CH-Bürger] 18.03.2020 06:53
      Highlight Highlight @Todesstern:
      ja, krass - sogar dann noch, als Italien den Ausbruch verkündete! 🤦🏼‍♂️
      resp. bis zum vergangenen Wochenende; Heerscharen an den Seeufern und in Berghütten... 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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