Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zugriff gegen billigere Prämien: So viel wären den Schweizern ihre Gesundheitsdaten wert



Für eine Prämienreduktion von monatlich 10 bis 50 Franken würde eine deutliche Mehrheit der Schweizer ihre persönlichen Gesundheitsdaten freigeben. Dies ergab eine Umfrage von Marketagent im Auftrag des Internetvergleichdienstes Comparis.

Daten Krankenkasse Frau

Kohle gegen Daten. Bild: shutterstock.com

34 Prozent der 1000 im Februar in der Deutsch- und Westschweiz befragten Personen gaben an, sie würden «für 50 Franken oder mehr» ihre Handy-Gesundheitsdaten ihrem Versicherer übermitteln. 19 Prozent würden dies bereits für 20 Franken tun, 12 Prozent für 10 Franken im Monat, 4.7 Prozent sogar für einen Fünfliber, wie es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung hiess. Auf keinen Fall würden 30 Prozent ihre Daten hergeben.

Bereits heute liefern gemäss Mitteilung 9 Prozent der Befragten ihre Daten über Bewegung, Ernährung, Sport oder Schlaf an ihre Versicherung weiter. Gemäss den Resultaten der Umfrage steht gut ein Drittel einer Nutzung der Gesundheitsdaten für die Versicherungen offen gegenüber, solange die Datenlieferung freiwillig ist. Ein Viertel findet zudem eine Datennutzung durch die Versicherungen in Ordnung, wenn die Datenbesitzer belohnt werden.

In beiden Fällen fiel jeweils die Zustimmung bei den Jungen mit 42 beziehungsweise 32 Prozent am deutlichsten aus. Die Generation 50+ dagegen ist um einiges skeptischer: 46 Prozent haben eine Weitergabe von Daten ausgeschlossen.

Eine Diskrepanz fällt allerdings auf: 46 Prozent der Befragten sind zwar grundsätzlich der Meinung, Versicherer sollten keine aufgezeichneten Gesundheitsdaten ihrer Kunden nutzen dürfen. Bei der Aussicht auf eine Belohnung fällt die Ablehnung allerdings in sich zusammen. 70 Prozent sind bereit, ihre Daten zu teilen. (sda)

10 Tage krank ohne Arztzeugnis bei Bâloise

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

22
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 28.03.2019 15:44
    Highlight Highlight Und wann kann ich dann endlich meine Garmin-Daten für eine Reduktion teilen? Wird wahrscheinlich noch ewigs dauern. Die Systeme der hiesigen Krankenkassen hätten wahrscheinlich nicht mal die richtigen Schnittstellen. IT-Wüste Schweiz.
  • leu84 28.03.2019 12:17
    Highlight Highlight Warum nicht bei allen Versicherten um CHF 50.- runter. Es scheint, als können es die Kassen sich leisten.
  • Wideblitz 28.03.2019 11:02
    Highlight Highlight Wesshalb genau wollen die Versicherungen diese Daten? 🤔
  • Maranothar 28.03.2019 09:28
    Highlight Highlight Die geben ihre Daten ziemlich billig her. -.-
  • bioblatt 28.03.2019 09:15
    Highlight Highlight Die Leute geben ihre Gesundheitsdaten schon einige Jahre kostenlos an Apple, Samsung und wie sie alle heissen. Die Benutzer lassen gerne alles tracken und fröhlich an die Server übermitteln.

    Wie lange bin ich wo gejoggt, Fahrrad gefahren, spaziert, geschwommen usw.

    Auch der Puls wird freiwillig mit den Konzernen geteilt, sogar wie lange man schläft und wie tief der Schlaf ist oder was man heute alles so gegessen hat!

    Trotz den ganzen Skandalen haben die meisten gar nichts daraus gelernt...
  • grumit 28.03.2019 09:11
    Highlight Highlight Wie finanzieren die Kassen diese Rabatte?

    Führt das letztendlich nicht dazu, dass diejenigen, denen Datenschutz etwas wert ist (oder die kein Smartphone besitzen, etc.) diese Rabatte quersubventionieren müssen?
    • EvilBetty 28.03.2019 11:24
      Highlight Highlight Ja... die Prämien werden für die «Teiler» nicht günstiger, sonder für die anderen teurer.
  • Chili5000 28.03.2019 08:36
    Highlight Highlight Ich verstehe das Ganze nicht so ganz. Auf meinem Handy sieht ma ja nur wie viel ich gelaufen bin beziehungsweise wie viele Schritte ich gemacht habe oder täusche ich mich? Vorausgesetzt ich nehme das Handy mit beim spaziergang? Diese Daten sind ja auch total einfach zum fälschen? Das macht doch keinen Sinn?
  • Wennli 28.03.2019 08:30
    Highlight Highlight Toll, dann können die Versicherten gegeneinander ausgespielt werden. Statt überrissene Preise zu hinterfragen welche zu hohen Prämien führen heisst es dann: Ich zahle bestimmt nur 20 Franken weniger als der mit dem dicken Bauch, der soll gefälligst mehr zahlen 👍
  • Kreasty 28.03.2019 08:23
    Highlight Highlight Um sich seine KK bald leisten zu können muss man sich also irgendwann Informativprostituieren?

    2019, soviele Möglichkeiten, soviele schlaue Köpfe und soviel Müll...

    Wir werden mehr und mehr zu einer Registernummer.
    Dabei kommt der Sepp vll mit 2 Stunden Sport bis 90 und der Hans mit 15 Stunden Sport (pro Woche) bis 50. Ist nur nen Beispiel, aber Menschen sind halt so Unterschiedlich.
  • N. Y. P. 28.03.2019 08:01
    Highlight Highlight Bereits heute liefern gemäss Mitteilung 9 Prozent der Befragten ihre Daten über Bewegung, Ernährung, Sport oder Schlaf an ihre Versicherung weiter.

    Also, in einem Film, der in der Zukunft spielt, würde sich ein Menschlein dieser 9%, bei Nestlé um eine Stelle bewerben.
    Néstle wiederum hat sich vollen Zugriff auf (Server) die Gesundheitsdaten erkauft.
    Die Bewerbung wird negativ beantwortet. Diabetesrisiko in der Familie ! Offiziell würde aber das Anforderungsprofil nicht ganz übereinstimmen.
  • Peter R. 28.03.2019 07:50
    Highlight Highlight Somit wäre das System gerechter: Ich rauche nicht, trinke wenig Alkohol, ernähre mich gesund, bin nicht übergewichtet, gehe regelmässig zum Gesundheitscheck, laufe jeden Tag mit meinem Hund 2h - und ich bezahle gleich viel Prämien wie ein Alkoholiker. Noch mehr ich kriege noch zusätzlich eine Prämienerhöhung, nur weil ich gewisses Alter überschritten habe!
    • mrgoku 28.03.2019 07:59
      Highlight Highlight so ist unser gesundhetsprinzip in der schweiz... solaridität nennt sich dass.. i. rest europas gehts nach einkommen. meiner meinung nach die "fairere" lösung... jammer aber nicht herum denn wenn man die wahl zum abstimmen hat wird entweder gar nicht mitgestummen oder chronisch alles abgelehnt... daher nimm es einfach so wie es ist.. :)
    • N. Y. P. 28.03.2019 08:05
      Highlight Highlight Und genau das ist gut so.

      Wir sind ja solidarisch. Und du darfst dich über deine Gesundheit freuen. Und dein Hund freut sich, weil du viel mit ihm Gassi gehst.
    • Butschina 28.03.2019 08:12
      Highlight Highlight Ihnen ist hoffentlich bewusst, dass Alkoholiker nicht bewusst entschieden haben Alkoholiker zu werden. die Menschen sind krank und brauchen Hilfe. Ihnen Vorwürfe zu machen ist so ziemlich das Dümmste was man tun kann. Ich wünsche Ihnen weiterhin solch eine gute Gesundheit, aber bitte Sie sich etwas mehr mit psychischen Krankheiten auseinander zu setzen. Sie werden sehen dass sehr viel dahinter steckt. Die Meisten sind hoch empfindsame Personen. Daher nehmen sie viele Emotionen intensiver wahr, dass kann ein Vorteil sein, aber eben auch ein riesiger Nachteil. Sprechen sie mal mit Betroffenen
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 28.03.2019 07:44
    Highlight Highlight Die Krankenkasse kann meine Handy-Gesundheitsdaten gerne haben:

    - Akku hat schätzungsweise noch 3/4 der Originalkapazität. Aktueller Ladestand ca 60%.
    - mehrere leichte Kratzer am unteren linken Rand des Bildschirms
    - CPU-Belastung schwankt aktuell so zwischen 20 und 40%
    - Temperatur 25° C
    • DichterLenz 28.03.2019 08:27
      Highlight Highlight Wie stehts um die Psychohygiene des Geräts? Facebook, Instagram? Hm?
    • El Vals del Obrero 28.03.2019 11:21
      Highlight Highlight Bestens, da beides nicht als App installiert.

      Das sollte eigentlich eine Prämienermässigung geben.
  • Evan 28.03.2019 07:28
    Highlight Highlight Warum wundert mich das nicht?
  • sapperlord 28.03.2019 07:28
    Highlight Highlight Für Geld macht man (bekanntlich) sehr, sehr vieles. 🤷🏽‍♂️

Um Valeria (1) zu retten, braucht es noch fast eine Million Franken

Sie wird nie laufen oder sprechen können: Valeria leidet an einem seltenen Gendefekt. Helfen soll eine Therapie in den USA. Weil diese teuer ist, starten Eltern und Freunde nun eine Sammelaktion – mit prominenter Unterstützung.

Auf den ersten Blick sieht die kleine Valeria gleich aus wie die meisten einjährigen Babys, die gerade etwas müde sind. Sie hält die Augen leicht geschlossen, scheint jeden Moment wegzudämmern. Doch Valeria ist nicht müde. Sie hat einen extrem seltenen, nicht vererbbaren Defekt auf dem Gen namens KCNT1 – weltweit sind nur etwa 100 Personen davon betroffen. Laufen, sprechen, lachen, überhaupt Emotionen zeigen – das alles wird Valeria nie können. Auch dürfte sie nur wenige Jahre alt …

Artikel lesen
Link zum Artikel