Wirtschaft
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Bäuerin Christine Bühler, Interview BGE, bref magazin

bild: laurent burst

Interview

Bäuerin Christine Bühler zum Grundeinkommen: «Niemand teert bei 35 Grad freiwillig eine Strasse»

Ohne staatliche Gelder müsste Christine Bühler den Milchwirtschaftsbetrieb aufgeben. Einem Grundeinkommen steht sie dennoch skeptisch gegenüber. Sie sagt, dass diese Idee wohl nur bei akademischen Berufen funktionieren würde.

nadja schnetzler / bref magazin



Ein Interview von

Frau Bühler, angenommen, die Bauern erhalten in Zukunft vom Staat keine Direktzahlungen mehr, dafür ein Grundeinkommen von 2500 Franken je Familienmitglied. Was hätte das für Ihren Betrieb für Auswirkungen?
Christine Bühler: Die Pouletmast könnten wir wohl weiterführen, die Milchwirtschaft müssten wir sofort einstellen. Und wie stark wir dann das Land noch bewirtschaften könnten, kann ich auch nicht sagen, da die Milchwirtschaft an die Landbewirtschaftung geknüpft ist. Selbst wenn wir die Poulets noch weiterproduzieren würden, bliebe die Frage, ob dann noch jemand in unserer Pouletmetzgerei arbeiten wollte. Nur Spezialkulturen mit Gemüse, Aprikosen oder Kräutern sind selbsttragend. Einen Hof mit Milch, Fleisch und Getreide selbstfinanziert zu betreiben ist heute aber praktisch unmöglich.

bref magazin

bref ist das Magazin der reformierten Kirchen. In der aktuellen Nummer zeigt bref 12 Ansichten von Frauen zum bedingungslosen Grundeinkommen. Das Themenheft entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut Zukunft. watson hat drei Interviews übernommen.

Hier findest du sie:
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Ordensschwester Ingrid Grave: «Faule Menschen gibt es überall, auch ohne Grundeinkommen»

Die Umstellung auf ein Grundeinkommen würde ja nicht von heute auf morgen stattfinden.
Nun ja, das stimmt. Die Schweiz könnte es auch einfach ausprobieren, schliesslich sind wir ein kleines Land. Wenn es nicht funktioniert, lässt sich ja wieder Gegensteuer geben. Und ob die diskutierten 2500 Franken der richtige Betrag sind, ist ja auch nicht unbedingt klar. Das müsste man alles testen. Ich finde die Idee, ein neues System zu suchen, um die Sozialleistungen auch in Zukunft erbringen zu können, sehr wichtig. Da sollte man alles prüfen, auch das Grundeinkommen. Dennoch frage ich mich, ob sich nicht zu viele aus der Verantwortung ziehen, wenn es ein Grundeinkommen gäbe. Was ist dann mit der Pflegefachfrau, die vielleicht nur noch fünfzig Prozent arbeiten will? Fällt am Ende das gesamte Gesundheitssystem auseinander?

«Die Schweiz könnte es auch einfach ausprobieren, schliesslich sind wir ein kleines Land. Wenn es nicht funktioniert, lässt sich ja wieder Gegensteuer geben.»

Christine Bühler, Landwirtin

Vielleicht würde die Pflegefachfrau mit der Hälfte ihres Pensums motivierter arbeiten? Und es gäbe Platz für eine weitere Person, die fünfzig Prozent arbeiten will?
Ja, das kann sein. Und vielleicht würde die Gesellschaft solche Berufe dann auch durch eine andere Brille sehen. Vielleicht würden diese Jobs auch einen besseren Ruf haben. Wer weiss. Heute wollen Jugendliche ja kaum mehr Berufe erlernen, in denen körperlich gearbeitet wird. Kopfarbeit hat einen besseren Status als die handwerkliche Arbeit. Das finde ich eine bedenkliche Entwicklung.

Das heisst, ein Grundeinkommen könnte den Status gewisser Arbeiten verändern?
Vielleicht. Ich würde das begrüssen. Denn ohne den Gerüstbauer lässt sich kein Haus renovieren. Und wenn immer weniger Personen solche Tätigkeiten ausführen wollen, werden sie vielleicht sogar besser bezahlt. Ich glaube, dass das Grundeinkommen eher in akademischen Kreisen funktionieren würde, nicht aber bei handwerklichen Berufen. Es geht doch niemand bei 35 Grad nach draussen und teert eine Strasse, wenn er nicht muss.

Wem würde ein Grundeinkommen am meisten nützen?
Wohl Eltern mit Kindern. Alleinerziehende Eltern vollbringen einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft, der nicht honoriert wird. Ein bedingungsloser Betrag könnte diese Arbeit sichtbarer machen und sie dafür angemessen entlöhnen. Dass ein Grundeinkommen alle Sozialwerke überflüssig macht, glaube ich allerdings nicht. Es wird immer Leute geben, für die man trotz Grundeinkommen sorgen müsste. Und um diese müssen wir uns als Gesellschaft kümmern, gerade weil es die schwächsten sind. Geschieht dies nicht, zerfällt ein Land, eine Gemeinschaft.

Was beschäftigt die Bäuerinnen in der Schweiz?
Die schwierige Einkommenssituation vieler Betriebe ist ein Dauerbrenner. Dann die mangelnde Wertschätzung der Konsumenten gegenüber Nahrungsmitteln. Wir möchten als Verband aufzeigen, was es alles braucht, bis ein Liter Milch da ist oder ein Brot aus dem Ofen kommt. Dahinter steckt nämlich sehr viel Arbeit. Aber auch die Beziehung von uns Bauern und der Gesellschaft ist etwas, was uns sehr beschäftigt.

Wie meinen Sie das?
Ein Bereich der Gesellschaft zu sein, der Direktzahlungen, also praktisch Almosen von den anderen erhält, das ist für viele nicht einfach. Deshalb kann man fast sagen, dass die Bauern und Bäuerinnen ein Grundeinkommen erhalten. Es ist aber nicht bedingungslos, sondern geknüpft an eine bestimmte Leistung. Dem Selbstbewusstsein tun diese Direktzahlungen aber nicht besonders gut. Gerade die Männer auf den Betrieben leiden oft unter dieser Situation. Und das kriegen natürlich auch die Frauen mit.

«Viele Frauen in meinem Alter sind frustriert, wenn sie auf ihr berufliches Leben zurückblicken. Sie merken, dass sich ihre Leistung nirgends manifestiert hat.»

Bäuerin Christine Bühler

Bauernbetriebe sind in der Regel Familienbetriebe. Ein Grundeinkommen könnte Bäuerinnen auch Unabhängigkeit und Sicherheit verschaffen.
Das Thema der finanziellen Absicherung beschäftigt heute viele Bäuerinnen. Ob ein Grundeinkommen da eine Hilfe wäre, kann ich nicht sagen. Es ist aber bereits heute so, dass Bäuerinnen sich zum Beispiel vom Betrieb einen Lohn auszahlen lassen und dann Arbeitslosengeld beziehen, wenn sie diese Tätigkeit nicht mehr ausüben können. Die Arbeiten auf dem Hof können sie dann im Anstellungsverhältnis in Prozenten angeben und mit den Sozialversicherungen abrechnen.

Warum ist das so wichtig?
Tut die Frau das nicht, ist sie einfach als «nicht erwerbstätig» erfasst und nicht abgesichert. Das ist heute einfach nicht mehr akzeptabel. Eine weitere Möglichkeit ist, die Frau zur Mitbewirtschafterin zu machen. Dazu muss sie aber über eine landwirtschaftliche Ausbildung mit Nachweis verfügen. Von den Bäuerinnen beanspruchen leider viel zu wenige diesen Status. Viele in meinem Alter sind frustriert, wenn sie auf ihr berufliches Leben zurückblicken. Sie merken, dass sich ihre Leistung nirgends manifestiert hat.

Gibt es denn auch Frauen mit eigenem Hof?
Ja, die gibt es immer mehr. Frauen übernehmen häufig Nischenbetriebe an schwierigen und nicht lukrativen Lagen. Dort punkten sie mit extremer Innovation. Das ist eindrücklich zu sehen.

«Aber gerade die Männer haben da im ersten Moment nicht immer Verständnis, wenn ihre Frauen die Selbständigkeit suchen.»

Christine Bühler, Landwirtin

Beispielsweise?
Eine Bäuerin hat angefangen, Apfelringe von ihren Hochstammbäumen zu dörren – heute beschäftigt sie mehrere Angestellte und konnte auch den «Apfelringliturm» im Schweizer Pavillon an der Expo in Mailand beliefern. Aber gerade die Männer haben da im ersten Moment nicht immer Verständnis, wenn ihre Frauen die Selbständigkeit suchen. Sie wollen sich lieber auf die althergebrachten Produkte und Methoden stützen.

Umfrage

Willst du ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz?

  • Abstimmen

9,771

  • Ja! Das will ich.60%
  • Nein! Das ist eine blöde Idee16%
  • Die Idee ist zwar gut, aber in der Realität funktioniert das nicht.24%

Was brauchen die Bäuerinnen in Zukunft, damit es ihnen gutgeht?
Neben der festgeschriebenen und effektiven Gleichstellung und einer besseren finanziellen Lage brauchen Bäuerinnen vor allem Raum. Man muss sie machen lassen, sie ihren eigenen Betriebszweig entwickeln lassen.

Was ist Ihre Selbständigkeit innerhalb vom Familienbetrieb?
Wir haben neben unserer klassischen Milchwirtschaft eine Pouletmast aufgebaut, die zusätzlichen Ertrag zu unserem angestammten Geschäft generiert. Unterdessen ist das ein eigenständiger Bereich, für den heute nur ich zuständig bin. Ich wollte das so.

Bäuerin Christine Bühler, Interview BGE, bref magazin

bild: laurent burst

Christine Bühler ist diplomierte Bäuerin, Präsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands und Vizepräsidentin des Schweizerischen Bauernverbands.
***
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154Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alex_Steiner 17.05.2016 16:24
    Highlight Highlight "Niemand teert bei 35 Grad freiwillig eine Strasse"

    Niemand würde Pyramiden bauen - da braucht es nunmal Sklaven.
  • Blaumeise 17.05.2016 13:12
    Highlight Highlight Als Bäuerin hat sie gut reden: Auf Kosten der Allgemeinheit lebt sie ihren Traum, will das aber niemandem sonst gönnen.
    Jeder Bauer kostet uns mehr als ein Sozialfall. Ich finde, das ist ungerecht. Wer seinen Träumen nachhängen will, soll das mit dem bescheidenen BGE tun und nicht mit fürstlichen Direktzahlungen und durch Importzölle staatl. garantierte Verkaufspreise auf seinen Produkten.
    • Stefan von Siegenthal 17.05.2016 15:35
      Highlight Highlight Die Bauern leisten auch etwas. Das muss immer honoriert werden.
    • Alex_Steiner 17.05.2016 16:22
      Highlight Highlight @Stefan von Siegenthal: Und warum sollte der Staat das bezahlen? Wir leben im Kapitalismus. Wenn sie mit ihrem Bauernhof nicht besteht soll der Bauernhof eingehen und ein erfolgreicher Bauer wird ihr Land übernehmen.
      ODER wir verstaatlichen das Ganze. Dann gehört dem Staat alle Felder und stellt Bauern an um die Felder zu betreiben. Als normale Angestellte.
    • Blaumeise 17.05.2016 17:49
      Highlight Highlight @Stefan: Die Mütter in unserem Land leisten noch viel mehr und kriegen vom Staat eigentlich nichts dafür.
      Ein Musiker, ein Maler oder eine Tänzerin leisten auch etwas. Vielleicht sogar etwas wertvolleres als die Bauern. Dennoch bekommen sie keine Direktzahlungen. Lohn ist schon lange nicht mehr an Leistung, bzw. an ein Verdienst geknüpft. Oder können z. B. die Konzernleiter von Banken ihre millionenschweren Gehälter wirklich verdienen? Die bekommen sogar Geld dafür, dass sie der Gesellschaft schweren Schaden zufügen. Aber ein sehr bescheidener Lohn per BGE soll nicht gerecht sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 17.05.2016 07:16
    Highlight Highlight Das BGE stiehlt das Geld dem Mittelstand und verteilt es zu den Armen oder Freizeitkünstlern und zu den Reichen. Derweil Menschen mit 2500 Fr Einkommen es sich gar nicht leisten können, bei dieser Bäuerin einzukaufen, sie müssen Billigprodukte aus dem Ausland kaufen. Und der Mittelstand bald auch, wenn er weiter von unten und oben geschröpft wird.
    • Stefan von Siegenthal 17.05.2016 12:30
      Highlight Highlight Weder die Höhe, noch die Finanzierung des BGE sind in irgendeiner Weise definiert. Hier kann noch sehr viel gehen.
    • Blaumeise 17.05.2016 13:06
      Highlight Highlight Das BGE muss das Geld nicht beim Mittelstand holen! Ich behaupte, dass wenn man die ohnhin mittelstandsschädigenden Subventionen der Landwirtsch. und Industrie streichen würde und dazu noch das Holdingprivileg abschaffen, die Unternehmenssteuerreformen 2 und 3 rückgängig, die Körperschaftsteuern auf knapp unter europ. Niveau anheben, sowie den Spitzensteuersatz für Jahreseinkommen über 500 Tausend Franken auf 50% und über 5 Millionen auf 90% (wie USA in 40er bis 60er) festlegen würde, dann könnte man auch ein BGE von 4000 Franken monatlich finanzieren. Heute schon, arbeitet nur wer will.
    • Ghost 17.05.2016 15:58
      Highlight Highlight Hahahahah - guter troll!
  • FrancoL 16.05.2016 18:01
    Highlight Highlight Eine Finanzierung des bGE über die MwSt wie bis anhin angedacht belastet die Mittelschicht und die untere Schichten.
    Ich bin zudem sicher dass es eine zusätzliche Finanzierung brauchen wird ob 25 Mia oder mehr sei dahingestellt und das (heutige) Parlament wird wohl nur die MwSt-Erhöhung zur Deckung des Fehlbetrages vorschlagen. Andere Steuern (Besteuerung der Kapitaltransaktionen) die eher eine kleine Umverteilung darstellen würden haben im Parlament keine Chance.
    • swissPHANTOM 16.05.2016 18:56
      Highlight Highlight Dass das BGE finanziel möglich ist ist fakt!

      Im Grundsatz geht es darum Geld von der Allgemeinheit zunehmen und (allen) (gerecht) zuveteilen.

      Anders als jetzt wo die sozislhilfe nur den sozial "schwachen" zugute kommt.

      Somit stärkt das BGE alle Menschen insbesondere auch Hausfrauen, Arbeitslose, Studenten aus nicht reichem Hause usw.

      ALLE PROFITIEREN AUCH DIE DIE IM MOMENT EINEN JOB HABEN, DEN DAS GEFÜHL DER FINANZIELEN SICHERHEIT IST NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN!
    • swissPHANTOM 16.05.2016 18:57
      Highlight Highlight Die Sozialaparate werden abgeschaft und durchs BGE gerecht für alle.
      (Somit wäre die finanzielle Sicherheit nicht nur den reichen vorbehalten)

      Fakt ist.
      Nach der Annaheme berät das Parlament über die Finanzierungsmöglichkeiten und der effektiven höhe des bge.

      Die Initiative regelt nur den Grunsatz des BGE!

      Eine gennante Möglichkeit ist eine Mikrosteuer auf den Zahlungsverkehr aller in der Schweiz getätigten Einzahlungen.
    • FrancoL 16.05.2016 19:06
      Highlight Highlight Du behauptest also in allem Ernst das bGE braucht keine Zusatzfinanzierung?

      Das müsstest Du mir schon mal ca vorrechnen, alleine schon die AHV-Bezüger bekämen bei 1.45 Mio ü65 über das bGE 9 Mia mehr als die Ahv in der Kasse hat. Woher?

      Es werden mit Sicherheit 25+Mia fehlen und da ist das Problem der Geschichte. Die Finanzierung dieses Fehlbetrages entscheidet über den Sinn oder Unsinn des bGE.

      Wenn etwas finanziell möglich ist dann heisst dies nicht dass es keine Mehrkosten verursacht, sondern lediglich dass man annimmt dass es ausgeglichen finanziert werden kann ZB durch die MwSt. :-((
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 16.05.2016 17:18
    Highlight Highlight Für einen schönen Lohn würden das bestimmt einige tun :) Hoffe so sehr das die Initiative nicht komplett vernichtet wird. Es wäre so schön einen Schritt weiter zu wagen.
    • Stefan von Siegenthal 16.05.2016 17:45
      Highlight Highlight Keine Angst, sobald die Schweiz 10% Arbeitslose hat, wird das Volk aufwachen. Im Moment geht es uns zu gut und viele beschäftigen sich nicht mit der technologischen Entwicklung im Arbeitsmarkt, bzw. glauben es gäbe dann schon genügend neue Jobs. Was aber definitiv nicht der Fall sein wird. Aus Kassierer, Taxifahrer und KV Leute werden nicht einfach so Software Entwickler. Und selbst die Software Entwickler Jobs werden immer öfter ins Ausland verlagert (siehe z.B. UBS und CS, mehrere tausend IT Stellen verschoben nach Polen und Indien).
    • stiberium 17.05.2016 13:45
      Highlight Highlight @E7#9
      Kennsch Uber? (Aktuell gerade Taxifahrerdemo in Zürich)
      Kennsch Passabene im Coop?
    • stiberium 17.05.2016 15:50
      Highlight Highlight Passabene ist selbstdeklaration. Du scannst die Produkte während des Einkaufs direkt selber ein und bezahlst beim Verlassen des Ladens. Die Kassiererin wird überflüssig.
  • Greet 16.05.2016 16:56
    Highlight Highlight Ich finds gut, weiss der Schweizer Mittelstand diese Mogelpackung aus dem Hause der Chicago School (die Begründer des Neoliberalismus) zu durchschauen, die bloss die Sozialwerke schleifen will. AHV abschaffen, Arbeitslosenversicherung abschaffen, IV abschaffen, goldene Autos als Symbolträger, und viele Linke jubeln? Richtig, Grundeinkommen. Neoliberales Teufelszeug, das dem reichen 1% zuarbeitet. Brauchen wir nicht.


  • Rolf Meyer 16.05.2016 16:33
    Highlight Highlight ich wäre für ein BGE auf probe. 5 jahre testen. wenns nicht funktioniert, dann anpassungen vornehmen oder im schlimmsten fall zurück zum alten system.
  • samara 16.05.2016 16:25
    Highlight Highlight «Niemand teert bei 35 Grad freiwillig eine Strasse» gegen einen guten Lohn aber schon.
    • Greet 16.05.2016 16:39
      Highlight Highlight Strassenbauer verdienen heute schon recht gut. 6000 Franken sind normal. Ausser es sind Subsubunternehmerfirmen aus dem Ausland.
    • Hierundjetzt 16.05.2016 17:01
      Highlight Highlight Als Lehrling 4'500
      Als fertiggelernter: 6000-7000

      Ernsthaft Samira: 80'000 im Jahr ist ein sehr guter Lohn. Verdienst Du auch soviel? Sind extrem viele Stellen offen.

      Warum wohl werden wir nocht von Strassenbauern überschwemmt? Könnte möglicherweise eben nicht am Lohn sondern an der Arbeit liegen. An der Alternativlosigkeit. Jeder Strassenbauer hört sofort auf wenn er die Gelegenheit hat
  • stadtzuercher 16.05.2016 16:07
    Highlight Highlight Finde es recht feige und perfid, dass die Initianten mit ihren Rechenbeispielen das Geld fürs BGE bei den Arbeitstätigen holen wollen, gemäss ihren Finanzierungs-Berechnungen. Dabei fallen die grossen Erträge heute steuerfrei bei den Kapitaleignern an, die von der Rationalisierung der Arbeit profitieren. Das ist der neoliberale Aspekt dieser Initiative: Sie verbündet sich mit der abzockenden globalen Weltwirtschaft, schont die Aktionäre und holts anstattdessen beim Mittelstand. Nicht zufällig unterstützen viele neoliberale Superreiche das BGE. Ist günstiger als korrekt Steuern zu bezahlen...
    • samara 16.05.2016 16:29
      Highlight Highlight Sie meinen den Vorschlag vom Bund aus dem Abstimmungsbüchlein. Nicht wahr?
    • samara 16.05.2016 18:59
      Highlight Highlight Und ist es für die Neoliberalen tatsächlich von Interesse wenn soziale Unruhen drohen? Man könnte auch sagen die Gegner wollen die künftigen Ausgesteuerten (Automatisierung ect.) weiterhin in der Sozialindustrie verdingen (=Neosklvismus).
  • swissPHANTOM 16.05.2016 15:54
    Highlight Highlight Von wo das Geld kommen soll wurde in anderen Beiträge bereits erklärt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten über die, nach der Annahme, das Parlament berät.
    Genau so wie auch über die efektive höhe des BGE.
    • 7immi 16.05.2016 16:35
      Highlight Highlight wo wurde es erklärt? ich habe bisher kein vollständiges finanzierungskonzept gesehen. und welches sind diese verschiedenen möglichkeiten?
      die höhe des bge ist durchaus im richtigen rahmen, denn es soll ja "ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen". wir werden also kosten in der höhe von rund 200 mia (200'000'000'000) bewältigen müssen. obschon es in der initiative nicht um die finanzierung geht, sollte diese geklärt sein. ich nehme ja auch keine hypothek auf, ohne den zinssatz zu kennen.
  • swissPHANTOM 16.05.2016 15:53
    Highlight Highlight
    Im Grundsatz geht es darum Geld von der Allgemeinheit zunehmen und (allen) (gerecht) zuveteilen.

    Anders als jetzt wo die sozislhilfe nur den sozial "schwachen" zugute kommt.

    Nach dem Grunsatz:
    Das Land gehört dem ganzen Volk und somit auch das darin erwirtschaftete Geld.
    • stadtzuercher 16.05.2016 16:09
      Highlight Highlight Man holt das Geld eben nicht bei allen. Man holt es bloss bei den Erwerbstätigen. Wie leistet die Wirtschaft ihren Beitrag? Wie die Aktionäre? Wie das superreiche 1%? Sie sind die Profiteure der Automatisierung der Arbeit. "Vom Mittelstand zu den Armen oder nicht Arbeitenden", so beschreibt man die Finanzierung des BGE am treffendsten.
    • swissPHANTOM 16.05.2016 16:27
      Highlight Highlight Ich vermute dass du ein Opfer der manipulierenden gegnerischen Stimmen bisch.

      Konzentrier dich besser auf fakten statt unbegründete Aussagen der Reichen.

      Fakt ist.
      Nach der Annaheme berät das Parlament über die Finanzierungsmöglichkeiten und der effektiven höhe des bge.

      Du kannst darüber allso keinen begründeten Einwand haben!

      Eine möglichkeit ist eine Mikrosteuer auf den Zahlungsverkehr aller in der Schweiz getätigten Einzahlungen.

      Will heissen das proportional jeder gleichviel dazubeiträgt!!!

      Findest du das nicht gerecht?
    • Greet 16.05.2016 16:42
      Highlight Highlight @swissphantom "Nach der Annaheme berät das Parlament über die Finanzierungsmöglichkeiten und der effektiven höhe des bge."
      Dasselbe Parlament, das eben den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub versenkt hat, weil er die Wirtschaft und die Reichen zu stark belastet? Das aktuell die Unternehmensteuerreform III vorbereitet, zur Entlastung der Firmen und der Reichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • swissPHANTOM 16.05.2016 15:52
    Highlight Highlight
    Um zu verstehen wieso viele dagen sind muss man verstehen dass durch das BGE die die im Moment einen Job haben der über das bge liegt "nichts" davon haben.

    D.h.das bge wird allen ausbezahlt-
    zB ein Lohn von 6000 wird dan zu: 2500 bge& 3500Lohn.
    Die ersparniss der Firma wir in den BGE Pot einbezahlt.
    • Mehmed 16.05.2016 17:34
      Highlight Highlight dass heisst, dass jeder der mehr als 2500 verdient, nichts vom BGE hat. völlig unattraktiv. attraktiv bloss für studenten, hausfrauen und ferienkünstler, sowie natürlich die wirtschaft.
    • swissPHANTOM 16.05.2016 18:16
      Highlight Highlight Doch, auch die die mehr als das BGE verdienen haben was davon!
      Und zwar die finanzielle Sicherheit.(fals sie mal arbeitslos werden)

      Das Gefühl der Sicherheit ist nicht zuunterschätzen!
      Und nein zustimmen nur weil man im Moment einen Job hat ist demnach blos egoistisch und nicht weit gedacht.

      Das die Wirtschaft und die schwachen ebenfals profitieren ist eine wichtige Erkenntnis von dir.

    • Michel@sith 16.05.2016 18:23
      Highlight Highlight Wieso soll das für die Wirtschaft interessant sein. Die müssen ja die Differenz in den Pot zahlen. Oder seh ich das falsch?
  • swissPHANTOM 16.05.2016 15:51
    Highlight Highlight Somit stärkt das BGE alle Menschen insbesondere auch Hausfrauen, Arbeitslose, Studenten aus nicht reichem Hause usw.
    Die Sozialaparate werden abgeschaft und durchs BGE gerecht für alle.

    Die Gegner wollen nicht ihre Macht über die "schwachen" verlieren. Obwohl jeder denkende weis das nur dieses System gerecht ist will man untebinden das jeder Mensch würdig, mit einer ihm zuhstehende Sicherheit Leben kann. (Dies soll den Menschen aus reichem Hause vorbehaltem sein!)
    • stadtzuercher 16.05.2016 20:06
      Highlight Highlight "Studenten aus nicht reichem Hause"
      ja.
      die aus reichem hause eben auch.
      du erzählst hier dinge total manipulativ, an der grenze zur unwahrheit.
    • swissPHANTOM 16.05.2016 23:39
      Highlight Highlight Du hast offensichtlich ein Problem mit der Textverständlichkeit.

      Der Satz heisst dass ((alle)) das BGE bekommen aber ((besonders)) die genannten dadurch gestärkt werden.

      Jetzt verstanden?


      Hast du was dagegen dass alle es bekommen?
      (immerhin tragen auch alle dazubei!)
      Oder hast du Angst dass bei der Annahme die 2.Klassen Gesellschaft allmälich verschwiendet?
  • swissPHANTOM 16.05.2016 15:50
    Highlight Highlight
    "Das Gerechtigkeitsargument ist falsch. Das Geburtsrecht eines Menschen beinhaltet das Recht für sein eigenes Ueberleben zu sorgen. Dafür braucht er, sobald er erwachsen und gesund ist, historisch gesehen nicht mehr als ein Stück Land. Hatte er das nicht, so versuchte er, mit Gewalt an "sein" Land zu kommen.
    Unsere heutige Wirtschaftsordnung hat erkannt, dass es ineffizient ist, wenn jeder sein eigenes Stück Land bearbeitet und Arbeitsteilung eingeführt. Das BGE ist unter diesem Gesichtspunkt der Zins auf unser Stück Land, auf welches wir zu Gunsten einer effizienten Wirtschaft verzichten"
    • swissPHANTOM 16.05.2016 16:08
      Highlight Highlight Zitat: 08.05.2016
      flyme
    • Stefan von Siegenthal 16.05.2016 17:56
      Highlight Highlight swissPhantom, stimmt. Heute kann der Grossteil der Bevölkerung nicht überleben, wenn er kein Einkommen hat. Es ist nicht möglich jagen zu gehen und eigenes Essen anzubauen. Wir sind praktisch alle auf die Gesellschaft angewiesen. Und angesichts der Automatisierung und weiteren Stellenauslagerung in den nächsten 10-20 Jahren, macht es Sinn ein BGE oder andere Lösung zu testen. Denn es wird definitiv nicht genügend neue Jobs geben.
    • Chanichang 18.05.2016 03:37
      Highlight Highlight E7#5, was ist denn das bitte für eine Argumentation? Die Bedingungen haben sich geändert und darauf muss man reagieren. Oder denkst du die Jäger und Sammler haben das verarbeiten ihrer Beute auch auf Asien ausgelagert? :)

      Ich finde es ausserdem nicht fair, dass genau diese Leute, die heute ihren Traum von landwirtschaftlicher Arbeit verwirklichen dürfen vom Staat finanziert werden, während die Anderen schauen können wo sie bleiben...
  • swissPHANTOM 16.05.2016 15:40
    Highlight Highlight Besonders die offizielle Ansprache von J.schneider-Ammann zielt darauf den Menschen einzureden dass dieses System das die Lohnschere und die 2.KlassenGesellschaft fördert gerecht sei!

    Jeder hat mitbekommen wie es um die Finanziele Lage seiner Familie steht!!!!

    Nun soll sich jeder selbst überlegen ob herr schneider-amann auch Karriere gemacht hätte ohne die finanzielle Sicherheit die er vom Elternhause schon hatte.

    Das Volk soll entscheiden und zwar ohne Angstmacherei und Lügen von J.Schneider Amann und andere reichen Egoisten!
    • Mehmed 16.05.2016 15:45
      Highlight Highlight Wer den Lügen von BR Ammann misstraut, traut nicht automatisch den Lügen anderer Politiker links und rechts von ihm.
    • swissPHANTOM 16.05.2016 16:39
      Highlight Highlight Da sind wir wohl grundsätzlich gleicher Meinung!

      Fakten sollte man in Entscheidungsprozesse den Worten von Politikern vorziehen.

      Aber zusagen alle lügen verstehe ich in diesem Zusammenhang mit dem BGE nicht.
  • NumeIch 16.05.2016 15:26
    Highlight Highlight Ich werde JA stimmen zum bedingungslosen Grundeinkommen. Das in der Schweiz dann niemand mehr arbeiten will, ist ein Argument der Gegner was nicht stichhaltig ist. Denn der Mensch ist immer noch der Gleiche und der strebt nach mehr mehr mehr - Geld. Deshalb stimmt überzeugt mit JA zum bedingungslosen Grundeinkommen. Danke.
  • Bowell 16.05.2016 15:11
    Highlight Highlight In Zukunft müssen keine Strassen mehr geteert werden, weil das ja alles von Robotern gemacht wird...wäre ja eigentlich das richtige Argument der BGE-Befürworter;)! Ich bin sicher, dass die CH-Stimmbeteiligten vernünftig abstimmen werden und das Ganze Bachab geschickt wird.
    • samara 16.05.2016 16:46
      Highlight Highlight Es hat ja die Frau Bäuerin gesprochen im Artikel, die ja dem BGE kritisch gegenüber steht. Die Frau Bäuerin ist nicht Initiantin. Sie hat nur ihre Meinung kundgetan.
    • Stefan von Siegenthal 16.05.2016 18:41
      Highlight Highlight @Bowell Natürlich wird das BGE bei der ersten Abstimmung abgelehnt. Wir sind konservativ und hatten auch die AHV über lange abgelehnt und heute würde keiner darauf verzichten wollen. Oder du schon? Eben. Und hier braucht es weitere Aufklärungsarbeit. Viele verstehen nicht, dass in den nächsten Jahrzehnten hunderttausende Jobs verschwinden werden aufgrund der Automation und Digitalisierung oder sie denken es gäbe dann genügend neue Jobs. Aber leider gibt's keinerlei Anzeichen dafür. Nach der Industrialisierung kam die Dienstleistungsgesellschaft, aber dafür gibt's bis heute keinen Nachfolger.
  • Schreiberling 16.05.2016 14:55
    Highlight Highlight Interessantes Interview. Obwohl die Frau sagt, sie hätte auf ihrem Hof Probleme, wenn das BGE angenommen würde, scheint sie der Idee nicht grundsätzlich abgeneigt zu sein.
  • 7immi 16.05.2016 14:28
    Highlight Highlight mal ganz abgesehen von den folgen des bges ist für mich die finanzierung die frage. auf der homepage wird leider nur um den heissen brei geschrieben und eine nicht soziale erhöhung der mwst auf 18% vorgeschlagen. auch an einer infoveranstaltung vor zwei wochen bekam ich keine antwort, wurde gar regelrecht runtergeputzt ("sind sie nicht sozial", "sie denken nicht weit genung", ...), aber eine antwort erhielt ich nicht... also scheint mir diese frage alles andere als geklärt.
    • Turi 16.05.2016 14:35
      Highlight Highlight die BGE-befürworter sagen immer: es wurde gar nicht festgelegt, wer bezahlt und wie hoch das BGE sein soll. aber die ganze propaganda nennt dauernd zahlen (kosten, höhe BGE etc), welche auf bestimmten annahmen basieren. und diese annahmen sind ernüchternd für jene, die arbeiten und sozial-beiträge bezahlen. da soll willentlich der mittelstand kaputtgemacht werden.
    • samara 16.05.2016 16:55
      Highlight Highlight Unser Parlament dürfte sich auch dafür entscheiden das 1% etwas mehr zur Kasse zu bitten....
  • Der Tom 16.05.2016 14:27
    Highlight Highlight Unsere verkrustete Regierung wäre wahrscheinlich gar nicht in der Lage das bge umzusetzen.
  • TodosSomosSecondos 16.05.2016 14:05
    Highlight Highlight Sicher teert jemand auch bei einem BGE bei 35 Grad die Strasse.. aber vielleicht dann nicht mehr für 3200 im Monat sondern für einen anständigen Lohn. Typisch SVP-Bauern-Heuchlerei. Die Subventionen ermöglichen den Bauern ein anständiges Einkommen, warum das nicht für jedermann möglich machen?
    • Turi 16.05.2016 14:13
      Highlight Highlight und weshalb soll der lohn mit BGE steigen? das BGE erhält nur, wer keinen lohn bezieht.
    • satyros 16.05.2016 14:30
      Highlight Highlight Weil dann der wirtschaftliche Druck, schlecht bezahlte und auch sonst unattraktive Arbeiten anzunehmen, wegfiele. Für 3'200.-- wird niemand mehr Vollzeit arbeiten, wenn man ansonsten 2'500.-- vom Staat erhält.
    • manhunt 16.05.2016 14:33
      Highlight Highlight niemand in der schweiz teert ein strasse für 3200.-/monat.bitte erst informieren, dann kommentieren.
      http://m.lohnanalyse.de/ch/alle-loehne.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ril 16.05.2016 13:56
    Highlight Highlight Frau Bühler liefert im Interview jede Menge Argumente für das BGE, aber kaum eines dagegen.
  • Concertino 16.05.2016 13:46
    Highlight Highlight Die Diskussion läuft eigentlich falsch ab. Zuerst sollten wir klären welches gesellschaftliches Problem wir eigentlich konkret haben und uns dann Lösungen ausdenken.
    Hier diskutieren wir einen Lösungsvorschlag und sehen dann erst, wo er passen könnte.
    Typisch Mensch, zuerst das WAS und erst dann das WARUM.
    Wenn das Problem die Arbeitslosigkeit ist und die Überbevölkerung ist, dann lasst uns doch bitte darüber reden und Lösungen finden, wie wir einen besseren Rahmen für neue Dienstleistungen finden können.
    • _kokolorix 16.05.2016 15:47
      Highlight Highlight Das Problem ist eben nicht die Überbevölkerung. Diese ist die Folge des eigentlichen Problems. Das Grundübel ist und bleibt die Tatsache, dass wenige % der Bevolkerung sich sämtliche produktivitätszuwächse aneignen. Alle Anderen gehen leer aus
    • samara 16.05.2016 17:05
      Highlight Highlight @Concertino, ohne diese Initiative würden die Probleme der Gesellschaft gar nicht an die Oberfläche kommen.
  • Randy Orton 16.05.2016 13:44
    Highlight Highlight Ich finde es sehr bedenklich, dass hier Artikel von kirchlichen Organisationen als watson-Interviews getarnt werden. Es ist kaum ersichtlich, dass dies nicht ein Beitrag von watson selbst ist sondern von bref, einem Verband religiöser Journalisten. Ob die eine versteckte Agenda haben und dieses Interview deshalb gezielt so geführt wurde kann ich nicht sagen und will ich nicht unterstellen, aber es ist zumindest fragwürdig.
    • Stachanowist 16.05.2016 14:43
      Highlight Highlight Ja, steht ja nur ganz oben und fett und dann in der Mitte nochmal in einer Infobox, dass das aus dem Bref ist. Das hat Watson extrem gut getarnt (Ironie off).

      Interessant übrigens, dass Sie nur bei "religiösen Journalisten" befürchten, dass sie eine "versteckte Agenda" haben. Quellenkritik macht immer Sinn. Nicht nur dann, wenn diese suspekten religiösen Menschen etwas schreiben.

      Meines Erachtens deuten die im Interview gestellten Fragen übrigens nicht auf eine religiöse Beeinflussung von Frau Bühler und der Leser hin. Oder wo sehen Sie diese?
    • Randy Orton 16.05.2016 14:59
      Highlight Highlight Ich kritisiere das nicht nur bei religiösen Magazinen. Aber im iPhone-App habe ich auf der Startseite, wenn ich den Beitrag anklicke nichts, das darauf hinweist. Das Banner im Artikel habe ich gesehen, man überliest das einfach schnell. Und das jetzt ein Infokasten zu Bref eingefügt wurde finde ich gut, das habe ich vermisst (hatte es nicht als ich den Artikel zum ersten Mal geöffnet habe).
      Ich finde einfach, Journalisten mit einer Agenda müssen klar als solche gekennzeichnet werden. Und dass reformierte Kirchgänger in gewissen Themen gewissen Parteien (CPV/EVP) nahe stehen, ist ja logisch.
  • DrSheldonCooper 16.05.2016 13:38
    Highlight Highlight Das BGE ist grundsätzlich eine gute Idee und wird irgendwann in der Zukunft kommen müssen. Je länger, desto mehr Leute werden das einsehen. Im Sommer wirds aber deutlich abgelehnt, die wenigsten Menschen sind in der Schweiz schon so weit, dass zu erkennen.
  • Sapere Aude 16.05.2016 13:23
    Highlight Highlight Es gibt Arbeiten die würden andere nicht freiweillig machen und ich mache sie unentgeltlich und freiwillig. Weil sie von jemanden gemacht werden muss und es mir Spass macht.
    • FrancoL 16.05.2016 13:34
      Highlight Highlight Ich würde behaupten: es gibt Arbeiten die selbst Du nicht über eine längere Zeit freiwillig machen würdest, ZB Das Teeren bei über 35° oder gewisse Bauarbeiten bei nasser Witterung. Ich arbeite auch freiwillig im garten selbst wenn es regnet, aber die Tatsache dass ich wenn ich will dies sofort niederlegen kann macht den Unterschied zum Gärtner der dies bei jeder Witterung durchhalten muss UND dessen Leistung im Gegensatz zu meiner auch noch einer Gewichtung unterliegt.
    • Sapere Aude 16.05.2016 13:45
      Highlight Highlight Natürlich gibt es auch arbeiten die ich nicht freiwillig machen könnnen. Viele dieser Arbeiten werden aber nicht gemacht, weil sie gut entlöhnt werden, sondern weil die Arbeitnehmer keine andere Wahl haben. Mit einem BGE gäbe es sicher auch Leute, die die Strasse bei 35 Grad teeren würden, falls sie entsprechend entlöhnt werden würden. Ausserdem würde man evtl. von Beginn weg richtig planen, dass die Strasse erst gar nicht bei 35 Grad geteert werden müsste. In meinen Augen erhalten viele in unserem rendideorientierten Wirtschaft für ihre Arbeit zuwenig Lohn.
    • FrancoL 16.05.2016 14:02
      Highlight Highlight Sie erhalten wenig Lohn, weil der grosse Teil der Menschen nicht viel dafür zahlen will! Selbst wenn man den Gewinn zB beim Strassenbau reduzieren würde wäre die Arbeit immer noch schlecht bezahlt.
      Was das bGE betrifft, da müsstest Du erläutern wieso das bGE zu einem bessern Lohn für den Strassenarbeiter führt. Wenn wir unsere Wertung der Arbeit nicht ändern werden die niedrigen Löhne nicht verschwinden. Die vielmals angeführte Annahme der Strassenarbeiter könne geschützt durch das bGE etwas mehr Lohn verlangen, scheitert an der Tatsache dass WIR nicht mehr für diese Leistung zahlen mögen.
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  • Der Beukelark 16.05.2016 13:10
    Highlight Highlight Es geht sehr wohl jemand bei 35 Grad die Strasse teeren und im Altersheim die alten Leute pflegen, wenn halt auch gut entlöhnt wird. Das sich "Büezer" gegen das bedingungslose Grundeinkommen aussprechen ist mir unverständlich. Gerade ihre Berufe würden aufgewertet und besser entlöhnt. Bei den Akademikerm wird sich nicht viel ändern.
    • Turi 16.05.2016 13:18
      Highlight Highlight Wer arbeitet, kriegt kein BGE. Was hat der Büezer vom Grundeinkommen?
    • AdiB 16.05.2016 13:29
      Highlight Highlight wer sagt das sich büezer dagegen aussprechen. die meisten büezer die ich kenne finden die idee gut, sie würden alle 60-80% arbeiten gehen. nur weil es diese bäuren hier behauptet stimmt das noch lange nicht.
      der strassenbau ist sehr gut bezahlt und geteert wird mit maschienen.
    • Grundi72 16.05.2016 13:43
      Highlight Highlight Ein Büezer der wegen dem BGE nur noch 60-80% arbeitet kriegt kein BGE, oder er hat sich nicht mit dem Thema BGE befasst, wie offensichtlich einige hier drin...
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  • koks 16.05.2016 13:09
    Highlight Highlight «Niemand teert bei 35 Grad freiwillig eine Strasse»

    Dafür haben wir ja billige Ausländer, öhm. Oder wie haben sich das die BGE Initianten gedacht? Wer teert mit BGE bei 35 Grad die Strassen?
    • Suizring 16.05.2016 13:19
      Highlight Highlight Klar würde niemand zu dem jetzigen Lohn die Strassen teeren, da dies niemand mer tut, wird auch automatisch der Lohn der "billigen" jobs steigen, was wiederrum die Lohnschere schliessen würde.
    • trio 16.05.2016 13:29
      Highlight Highlight @koks sie ja anscheinend nicht. Es gibt sicher Menschen, die das machen wollen, ist nur eine Frage der Bezahlung, bezw. des Ansehen.
    • koks 16.05.2016 13:56
      Highlight Highlight Fabian, schon heute sinkt bei diesen Jobs das Lohniveau nach unten, weil ausländische Arbeitskräfte in die Schweiz geholt werden (siehe etwa link Busfahrer, zweite Hälfte Text). Aber nun soll mit BGE in Zukunft das Lohnniveau gar steigen? Dann musst du die Grenze abriegeln, keine ausländischen Saisoniers, Grenzgänger, Hilfsarbeiter und Pflegekräfte mehr in die Schweiz lassen...
      http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/drei-fernbusfahrer-in-zuerich-verhaftet/story/24250912

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