Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«America first»: Schweizer Firma soll die USA bevorzugt mit Corona-Impfstoff beliefern

US-Präsident Trump hat den Lonza-Verwaltungsrat Moncef Slaoui zum Leiter seiner ambitionierten Impf-Operation ernannt. Was steckt dahinter? Und darf Slaoui sein Schweizer Mandat behalten? CH-Media-Informationen sagen: Nein.

Patrik Müller / ch media



Es ist das Wettrennen des Jahrhunderts. Wer entwickelt als Erstes einen Corona-Impfstoff? Und wenn er da ist: Wer ist imstande, riesige Mengen davon zu produzieren, damit möglichst rasch möglichst viele Menschen gegen Covid-19 immunisiert werden können?

FILE - In this March 2, 2020, file photo President Donald Trump arrives to speak at a campaign rally at Bojangles Coliseum in Charlotte, N.C. The president and his allies are dusting off the playbook that helped defeat Hillary Clinton, reviving it in recent days as they try to frame 2020 as an election between a dishonest establishment politician and a political outsider being targeted for taking on the system. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump

Möchte bis Ende Jahr einen Impfstoff: US-Präsident Donald Trump. Bild: AP

US-Präsident Donald Trump will nach seinem Prinzip «America first» mit aller Kraft erreichen, dass seine eigene Bevölkerung am schnellsten mit dem Impfstoff bedient wird. Die USA sind besonders stark von der Pandemie betroffen ? und im November finden Präsidentschaftswahlen statt.

Am Freitag hat Trump die «Operation Warp Speed» ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Bis Ende Jahr soll den Amerikanern ein Impfstoff zur Verfügung stehen.

Lonza-Verwaltungsrat wurde kurz vor Trumps Offensive gewählt

Pikant und von der Schweizer Öffentlichkeit bislang unbemerkt: Chef dieser US-Operation wird ein Mann, der erst am 28. April in den Verwaltungsrat der Basler Pharmafirma Lonza gewählt worden ist. Es handelt sich um Moncef Slaoui, einen in Marokko geborenen und in Belgien ausgebildeten langjährigen Pharmamanager.

President Donald Trump, left, listens as Moncef Slaoui, a former GlaxoSmithKline executive, speaks about the coronavirus in the Rose Garden of the White House, Friday, May 15, 2020, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Noch-Verwaltungsrat bei Lonza im Wallis: Moncef Slaoui am Rednerpult, anlässlich seiner Ernennung zum Chef des amerikanischen Impfoperation, vergangenen Freitag in Washington mit US-Präsident Donald Trump. Bild: AP

Nur drei Tage nach der Wahl von Slaoui in den Lonza-Verwaltungsrat gab die Walliser Firma bekannt, dass sie mit dem US-Impfstoffspezialisten Moderna eine strategische Partnerschaft eingehe. Diese bezwecke, den Impfstoff mRNA-1273, den Moderna entwickelt hat, zu produzieren.

Ein Rücktritt bei Lonza ist unvermeidlich

Und nun also, am 15. Mai, die Meldung, Trump habe Moncef Slaoui zum Projektleiter von «Operation Warp Speed» ernannt. Mit seinem Lonza-Mandat dürfte diese Funktion kaum vereinbar sein. Nach CH-Media-Informationen gibt Slaoui bei Lonza darum noch heute Montag seinen Rücktritt bekannt.

In dieses Bild passt die gestrige Meldung der «SonntagsZeitung», die US-Behörden würden Druck ausüben, damit sie zuerst mit dem Impfstoff beliefert werden, der im Lonza-Werk von Visp produziert werden soll.

Der Standort Visp von der Lonza fotografiert von Eggenberg aus am Mittwoch, 22. Juli 2015, in Eggerberg, Wallis. Die Lonza kuendigte heute einen Stellenabbau von 90 Mitarbeitern am Standort in Visp an aufgrund des straken Frankens. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Der Standort Visp der Lonza: Hier sollen 1 Milliarde Impfdosen produziert werden. Die USA wollen bevorzugt beliefert werden. Bild: KEYSTONE

Druckversuche der USA – auch bei französischer Firma

Dass die Druckversuche der USA ernst zu nehmen sind, zeigt das Beispiel des französischen Pharmakonzerns Sanofi. Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitierte Sanofi-Chef Paul Hudson letzte Woche mit den Worten, die US-Regierung habe «das Recht für die grösste Vorausbestellung». Später relativierte der Konzern seine Aussage.

Ist der Impfstoff einmal verfügbar, stellt sich die Frage: Wer soll in welcher Reihenfolge geimpft werden? Bioethiker Christoph Rehmann-Sutter erklärt im CH-Media-Interview, wie man einen Impfstoff gerecht verteilt, ob man damit Geld verdienen darf ? und warum Risikogruppen nicht unbedingt zuerst geimpft werden sollen. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Top-Fussball ohne Fans – die Bundesliga in Corona-Zeiten

Corona-Lockdown: «F*ck dein Bananenbrot! Und dein Sch**sspuzzle!»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

59
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andy y 18.05.2020 20:57
    Highlight Highlight Dann soll der bezahlte Betrag pro Einheit diese Bevorzugung auch rechtfertigen. Genau so würde ich verhandeln
  • Risikofaktor 18.05.2020 20:14
    Highlight Highlight An Impfungen gegen SARS wurde jahrelang geforscht, unter anderem auch mit dem Ergebnis, dass ein Antibody dependent enhancement (wie z.B. beim Dengue-Fieber, siehe Wikipedia) möglich ist und deshalb eine Impfung gegen Covid-19 ein grosses Risiko auch für jüngere Personen sein könnte. Darum: lasst ruhig andere zuerst testen.
  • EinePrieseR 18.05.2020 15:27
    Highlight Highlight Man muss dazu sagen, dass Lonza den Impfstoff im Auftrag der US-Firma Moderna herstellt. Das ist wie bei Foxconn dass iPhones für Apple herstellt. Das Produkt und das Patent gehört Moderna, nicht Lonza. Und daher wird auch Moderna entscheiden wer die Ware bekommt.
    • TanookiStormtrooper 18.05.2020 17:25
      Highlight Highlight Wir könnten aber auch die Ausfuhr der Ware verbieten. Ganz im Sinne von Switzerland First, wird Donnie schon verstehen, er mag ja die Globalisierung auch nicht so... 🤷‍♂️
  • Bitsundbites 18.05.2020 14:54
    Highlight Highlight Ich find dass super. Von mir aus darf Trump und seine Gefolgsleute die ersten sein die ihn ausprobieren dürfen. Nur zu,.....
    • Hoci 18.05.2020 23:19
      Highlight Highlight Wir werden es bloss nicht Erfahren, wenns nicht hinhaut.das gibt bestimmt stillschweigen.
  • Tatwort 18.05.2020 14:48
    Highlight Highlight Lonza hat bisher massiv von Steuergeldern profitiert - auf kantonaler wie auch auf nationaler Ebene. Und mancher "stramme Eidgenosse" ist sehr eng mit der Lonza verbandelt. Aber heissa: Wenn man mit Trump einen Deal machen kann, der die Boni in die Höhe schnellen lässt, ist plötzlich alles Scheissegal...
  • Locutus70 18.05.2020 14:32
    Highlight Highlight Meine Güte schon wieder eine mediale klickstarke Aufregung :xD
    Ich denke der Impfstoff wird erst in einem Jahr kommen und dann auch nicht aus der Schweiz ^^
  • Malt-Whisky 18.05.2020 12:41
    Highlight Highlight Nichts neues, die wollten doch schon deutsche Firmen ganz aufkommen. Aber alle haben unisono abgewunken was ich den Deutschen sehr hoch anrechne. Ich hoffe sehr, dass nun auch in der Schweiz ein Shitstorm ausbricht, so dass sich Lonza nicht mal annähernd getraut so ein Getue zu unternehmen.
    • Locutus70 18.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Die Wahrscheinlichkeit, das der erste Impfstoff aus Deutschland oder der Schweiz kommt liegt ohnehin fast bei 0 :xD
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.05.2020 21:55
      Highlight Highlight @Locutus
      Hast du das in deiner Kristallkugel gesehen oder im Kaffeesatz gelesen?
  • Snowy 18.05.2020 12:15
    Highlight Highlight Für einmal bin ich mit Trump einverstanden:

    Finde es löblich, dass er seine Bevölkerung als Testgruppe zur Verfügung stellt!
  • Die Nebelkrähe 18.05.2020 11:52
    Highlight Highlight Amerika First, irgendwan die Schweiz zu überteuerten Preisen. Jadoch.
    Benutzer Bildabspielen
    • Snowy 18.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Oder noch besser: Wir verkaufen Trump die Impfung und machen Milliardengewinne. Selber benötigen wir sie dann ein paar Monate später gar nicht mehr.

      Weil man bis dahin bemerkt hat, dass die Impfung analog Tamiflu gar nichts bringt.

      Pro USA First (für in Rekordzeit entwickelte neue Impfungen!)
    • Die Nebelkrähe 18.05.2020 15:59
      Highlight Highlight Gut möglich, am besten ein Placebo für Amerika, die glauben eh allen Scheiss. Aber bitte die Milliarden nicht an Lonza oder Novartis. Die teilen wir uns auf!
  • ueilaa 18.05.2020 11:43
    Highlight Highlight Die Hälfte der Amis wird den Impfstoff doch sowieso nicht nehmen: Aus Angst vor dem Chip oder weil es impotent macht oder Kinder homosexuell...
    • Snowy 18.05.2020 12:14
      Highlight Highlight Würdest Du Dir den Impfstoff, welcher innert ein paar Monaten hergestellt wurde, etwa spritzen lassen?

      Zur Erinnerung: Solche Prozesse dauern normalerweise Jahre - zu Recht!
    • Malt-Whisky 18.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Das Jahr ist schon bald druch.
  • Meiniger 18.05.2020 11:26
    Highlight Highlight Finde ich gut, somit klar wer den Impfstoff testet ;-)
  • Obama & Clinton 18.05.2020 09:54
    Highlight Highlight Nein Donald. Switzerland first.
  • Hiker 18.05.2020 09:44
    Highlight Highlight Ich weis nicht recht, wundert das noch irgendjemanden? Er macht ja nur was er schon immer macht. Und Pharmakonzerne sind ja auch nicht gerade als Musterknaben bekannt. Wiederlich!
  • lilie 18.05.2020 09:32
    Highlight Highlight Ich hätte gesagt, lasst den Mann doch sein VR-Mandat behalten, in 3 Monaten wird er eh von Trump wieder gefeuert, weil es immer noch keinen Impfstoff gibt (oder weil der Mann ihm in einem Interview vorgeworfen hat, völlig überzogene Erwartungen zu haben, man weiss es nicht so genau). 😁

    Wie auch immer (noch eine ernst gemeinte Anmerkung), die Erpressungsversuche an die diversen Pharmakonzerne sind einfach widerlich. Wer hätte vor ein paar Monaten gedacht, dass Pharmakonzerne irgendwem oder irgendwas moralisch überlegen erscheinen könnten???
    • andy y 18.05.2020 09:44
      Highlight Highlight Ich hätte den Job behalten und Mr. President eine Absage erteilt. Genau aus den von dir genannten Gründen. America First heisst in diesem Fall Trump First. Es geht um die Wiederwahl, dafür ist jedes Mittel recht
    • lilie 18.05.2020 10:55
      Highlight Highlight @andy y: Da sind wir uns zur Abwechslung mal einig. Ein Typ, der einen gut bezahlten Job schmeisst, um für Trump zu arbeiten, ist mir suspekt.

      Dass aber Trump in der Lage ist, herauszuspüren, was die Leute wollen und brauchen, damit er wiedergewählt wird, halte ich für unmöglich. Der kennt wirklich nur sich selbst. Und seine Wiederwahl kann ja sonst sein russischer Kumpel sicherstellen, wozu sich selber um die Wählergunst bemühen?
    • Malt-Whisky 18.05.2020 12:50
      Highlight Highlight Ich. Weltweit ist das eine der allerschlimmsten Banden die es gibt. Sie handelt nach dem Programm: «so gut wie nötig». Und Nötig ist bei denen, möglichst viele Gesunde Krank zu machen, dann mit unnötigen Rezepturen wieder erkranken zu lassen, wieder die gesundmasche aufzusetzen, etc. Die meisten Ärzte sind abslout nicht in der Lage sich dagegen Aufzuwehren, sie würden innert Stundenfrist keine Medis mehr bekommen. Die Banker waren Gangster, die Pharmabosse hingegen die wahren Götter, gefolgt von den Chemischen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick nolte 18.05.2020 09:22
    Highlight Highlight Au ja, lasst es uns an den amis testen :) wenn’s schief geht, sagen wir einfach es war Sarkastisch gemeint!
    • KoSo 18.05.2020 10:52
      Highlight Highlight ja, und abfüllen tuen wir eh nur Desinfektionsmittel. ✌🏼
    • Kenshiro 18.05.2020 11:02
      Highlight Highlight Brüller des Tages :-D. Das ist mir auch durch den Kopf.
  • Weisser Mann 18.05.2020 09:20
    Highlight Highlight Gebt doch den Amis einen Impfstoff, die diese Orange mit Hamster-Perücke nicht gewählt haben, die anderen sollen die Suppe ausbaden.
    • nyly 18.05.2020 09:59
      Highlight Highlight Orange mit Hamster-Perücke...so geil!
  • RicoH 18.05.2020 09:09
    Highlight Highlight Zuerst die "Grippe" als ein Schwindel der Demokraten bezeichnet, dann das Krisenmanagement in den Sand gesetzt und jetzt eine vorrangige Belieferung bei einem allfälligen Impfstoff gefordert. Mol, mol, dem gütigen Donald gehts natürlich wieder nur um's Wohlergehen "seiner" Bevölkerung.
    • Kaffo 18.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Ich glaube, dass es dem Trumpel nur hintergründig um die Bevölkerung geht. Eigentlich geht es ihm drum wieder gewählt zu werden.
    • RicoH 18.05.2020 09:41
      Highlight Highlight Bei Trumpel geht es nie um die Bevölkerung.
    • mätschli 18.05.2020 16:00
      Highlight Highlight Die Trump Regierung hat mehreren Europäischen Forschungszentren fast eine Milliarde Gelder zugesagt. Wo ist die EU.
      Wer zahlt bezieht first, so läuft das Spiel.
  • Bitsundbites 18.05.2020 09:05
    Highlight Highlight Ganz einfach:

    In der Schweiz herrscht eine Ausserordentliche Situation,.......... Der Bund übernimmt sofort die Verteilung aller relevanten Produkte und hergestellten Impfstoffe und Medikamente.

    Somit:
    KEIN Medikament verlässt das Land ohne das ein klarer transparenter Verteilschlüssel angewendet wird. ( oder glaubt jemand das es in anderen Ländern anders laufen würde. ?) Nur ein bisschen Mut liebes Bundes Bern.
    • Kaffo 18.05.2020 12:04
      Highlight Highlight Und wenn der Impfstoff garnicht in der Schweiz hergestellt wird, sondern nur entwickelt?
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 18.05.2020 09:03
    Highlight Highlight Kein problem sollen die Amis zuerst den impfstoff kriegen, ich warte noch ab und Informiere mich über unerwünschte Nebenwirkung.
    Ich bin absolut kein Impfgegnerin, nur etwas vorsichtiger.
  • pacoSVQ 18.05.2020 08:54
    Highlight Highlight Ganz einfach, exportverbot erwirken bevor die Schweiz nicht ausreichend versorgt wurde. Haben ja rundherum auch alle gemacht mit Masken etc.
  • Don Alejandro 18.05.2020 08:35
    Highlight Highlight Sollte es den Impfstoff eines Tages wirklich geben, wird es unter der Trump Administration dreckige Spielchen geben. Das haben wir mit den Schutzmaterialien ja auch schon gesehen.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 18.05.2020 08:34
    Highlight Highlight Die WHO wäre ja die geeignete Struktur, um die Verteilung des Impfstoffes international zu organisieren und reglementieren.
    • andy y 18.05.2020 09:41
      Highlight Highlight So wie damals?
      https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-01/tamiflu-cochrane-wirksamkeit

      Zudem verteilt die WHO nicht, sie empfiehlt lediglich das geeignete Medikament. Bei GT natürlich nicht viel wenn ein Pharmahersteller seine eigenen Studien/Daten gleich dazu mitliefert und diese unvollständig, weil negativ sind
    • blueberry muffin 18.05.2020 11:28
      Highlight Highlight @Andy Y jop, das war unsere schöne Pharmaindustrie.

      Und nach dem Betrug musste niemand in den Knast und die Firma gibts noch.

      Medien hatten halt wichtigeres zu tun.
    • Musikuss 18.05.2020 13:10
      Highlight Highlight Genau das will der Mafiaboss Trump eben verhindern!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 18.05.2020 08:24
    Highlight Highlight Lonza - Basler Pharmafirma oder Walliser Firma?
    Die Antwort gehört offenbar in den Bereich der journalistischen Freiheit...
    • Obama & Clinton 18.05.2020 10:45
      Highlight Highlight Headquarters: Basel
  • Alteresel 18.05.2020 08:19
    Highlight Highlight Es wird viel, viel, viel, viel, viel Geld fliessen, wenn erst einmal ein Impfstoff gefunden ist. Trump wird den letzten Dollar investieren, damit er wiedergewählt wird. Und andere den letzten Rubel, Renminbi, Yen, Lira, Real, Euro, Franken ....
    • Garp 18.05.2020 15:17
      Highlight Highlight Die Impfungen dürfen nicht teuer verkauft werden, sonst sind sie sinnlos.
  • DrDeath 18.05.2020 07:38
    Highlight Highlight Ach in Visp soll der hergestellt werden? *Händereib* Ausfuhrverbot, Forrschungsdaten beschlagnahmen. Switzerland not first but before America.
    • lilie 18.05.2020 10:12
      Highlight Highlight @DrDeath: Ich bin für Menschen first. Und da es Menschen gibt, die sich um Menschen kümmern, muss es heissen: Gesundheitspersonal first.

      Und da muss halt eine unabhängige Organisation um den Verteilschlüssel kümmern. Z.B. die WHO. Ansonsten stürzen sich wieder die Geier auf den Frass, anstatt dass Menschen geschützt werden.
    • DrDeath 18.05.2020 11:58
      Highlight Highlight Wer am Ende wann drankommt, das sei dahingestellt, aber eines ist klar: Wenn ein Konzern sich auf solche Kuhhändel mit Schurkenstaaten wie den United States of Trump einlässt, muss die Regierung eingreifen und das eigene Volk (und vermutlich auch andere Völker) vor diesem Raubtierkapitalismus schützen. Medikamente und Medizingüter können nicht der unregulierten Marktwirtschaft unterworfen werden wie Socken oder Papierservietten. Sonst wird es viele Tote geben – evtl. sogar Kriege um die Verteilung.
    • lilie 18.05.2020 19:17
      Highlight Highlight @DrDeath: ... oder Toilettenpapier. Ich bin völlig einig mit dir. Ein Ethiker hat das hier vor Kurzem in einem Interview schon erklärt.

      Da es ja schon andere Impfstoffe gibt und es hier in viel grösserem Ausmass um die gesamte Welt geht, wird darauf geachtet werden, dass der Impfstoff vernünftig verteilt wird.

      Etwas anderes können wir uns gar nicht leisten. Dass Trump das nicht kapiert, ist ja logisch.
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 18.05.2020 07:27
    Highlight Highlight So viele great americans und dann braucht man doch wieder europäer wenns drauf ankommt... blatt hat sich wohl gewendet.
    • lilie 18.05.2020 10:14
      Highlight Highlight @WetDaughter: Das Blatt wendet sich beim Trumpel doch täglich. 🙄

Basel droht mit Corona-Sperrungen – auch andere Städte bereiten sich auf Auffahrt vor

Just zum verlängerten Auffahrtswochende gibt der Sommer richtig Gas. Das schöne Wetter wird Zehntausende nach draussen locken. Die Schweizer Städte reagieren unterschiedlich, um Rudelbildungen wie in der Basler Partymeile zu verhindern.

Der Corona-Leichtsinn grassiert in der Schweiz. Zumindest kann man diesen Eindruck erhalten, wenn man mit aufmerksamen Augen durch Quartiere und Innenstädte streift. Freunde umarmen sich plötzlich wieder, Kumpels sitzen in grossen Gruppen zusammen und trinken Bier.

Es scheint, als sei die tödliche Gefahr des Coronavirus wegen mit dem Lockdown-Ende aus vielen Köpfen verschwunden. Umso mehr, wenn ordentlich Alkohol im Spiel ist. In der Steinenvorstadt in Basel versammelten sich am Samstagabend …

Artikel lesen
Link zum Artikel