Gesundheit
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FILE - In this March 16, 2020 file photo, a patient receives a shot in the first-stage safety study clinical trial of a potential vaccine for COVID-19, the disease caused by the new coronavirus, at the Kaiser Permanente Washington Health Research Institute in Seattle. In a press briefing on Thursday May 14, 2020, the European Medicines Agency predicted that there could be licensed drugs to treat the new coronavirus in the next few months and that a vaccine might even be approved in early 2021, in a

Bild: AP

Wettlauf um den Covid-19-Impfstoff: Ein Effort wie ihn die Welt noch kaum gesehen hat

Das weltweite Wettrennen um einen ersten Covid-19-Impfstoff ist in vollem Gange. Pharmafirmen und Universitäten arbeiten über Grenzen hinweg zusammen. Neun Impfstoffe liegen an der Spitze und werden bereits an Menschen getestet.

Bruno Knellwolf / ch media



Kaum eine Frage ist in den vergangenen Wochen so oft gestellt worden wie diese: Wann gibt es einen Impfstoff gegen Covid-19? Die Antwort darauf weiss niemand, aber der Wettlauf um eine schnellstmögliche Impfung läuft weltweit auf Hochtouren. Für viele ist klar, dass uns nur eine Impfung vor weiteren Wellen des Virus schützt und Normalität zulässt. Die Länder der EU, die Weltgesundheitsorganisation WHO und sogar Lady Gaga spannen zusammen, um 40 Milliarden Euro für die Forschung zusammen zu bringen.

Gelder gibt aus Saudi-Arabien, Grossbritannien und Kanada. Die Bill & Melinda Gates Foundation hat angekündigt, mit Milliarden an US-Dollars den Aufbau von Produktionsanlagen für sieben ausgewählte Impfstoffe mitzufinanzieren, während die zugehörigen klinischen Studien noch laufen. Am Ende werde man unter diesen dann zwei Impfstoffe aussuchen und sich auf diese konzentrieren.

123 Covid-19-Impfprojekte

Im Moment zählt die WHO 123 Covid-19-Impfprojekte, die von Forschern in aller Welt durchgeführt werden. Ein globaler Effort, den es in diesem Tempo noch nie gegeben hat. Gemäss dem deutschen Pharmaverband vfa ist es einmalig, dass innerhalb von nur zwei Monaten verschiedene Coronaviren-Impfstoffe designt worden sind.

Früher dauerte die Entwicklung eines Impfstoffes bis zur Produktion 15 bis 20 Jahre, jetzt wird mit einem guten Jahr gerechnet. Man nutzt das Wissen aus der bestehenden Impfstoff-Forschung und dabei hergestellte Impfstoff-Prototypen, die schneller auf einen neuen Erreger angepasst werden können. Auch die Erkenntnisse der Impfstoff-Forschung gegen ältere Coronaviren wie Sars und Mers fliessen ein.

Ein Impfstoff muss bis zur Massenproduktion sechs Stufen durchlaufen: Zuerst wird das Virus analysiert, dann der Impfstoff entworfen, an Tieren erprobt und danach in den klinischen Tests an Menschen in drei Phasen. Dabei geht es zuerst um die Sicherheit und ob der Impfstoff schützende Abwehrreaktionen hervorrufen kann.

Dann wird der Schutz und die Wirksamkeit an kleineren und grossen Gruppen aus der Bevölkerung getestet. Sind diese drei Phasen erfolgreich, gibt es eine Zulassung und zum Schluss folgt die Massenproduktion.

Starke Beschleunigung des Verfahrens

Um Zeit zu sparen, beschleunigt man nun dieses Verfahren. «In der Notsituation ist das Design des Impfstoffs rollend. Das heisst, für die Beschleunigung des Verfahrens wird schon mit der nächsten Phase gestartet, bevor die letzte abgeschlossen ist», sagt Marcel Tanner, Epidemiologe und Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Dabei achte man darauf, dass keine Sicherheitsstandards vernachlässigt werden. Der weltweite Effort für eine Impfung sei in dieser Dimension einzigartig, erstmalig aber nicht. Schon bei der Entwicklung der Grippeimpfung musste die Wissenschaft global zusammenarbeiten. Und auch im veterinärmedizinischen Bereich gab es weltweite Forschungsaktivitäten, zum Beispiel bei der Impfung gegen die Rinderpest.

Beim Coronavirus ist das Tempo aber ausserordentlich. Obwohl Impfungen für die Pharma kein grosses Geschäft sind, auch wenn das von Impfgegnern oft zu hören ist. «Impfungen sind kostengünstig und man erreicht mit wenig viel, wenn man damit Wohlbefinden sichern und Leben retten kann», sagt Tanner.

Im Falle von Covid-19 ist den grossen Pharmafirmen die Tragweite bewusst, weshalb sie hier über die Grenzen hinweg zusammenarbeiten, was sonst nicht immer der Fall ist. «Da ist nicht nur Bill Gates, der die CEOs der Pharmafirmen vereint». Sogar China ist in diesem Fall transparent und offen wie sonst kaum. Marcel Tanner sagt:

«In China hat es Impfstoffkandidaten, die schon weit voran sind. Von diesen haben wir umfassende Informationen.»

In China hat es Impfstoffkandidaten, die schon weit voran sind. Von diesen haben wir umfassende Informationen.

Mag die Zusammenarbeit in der Wissenschaft funktionieren, die grossen politischen Spannungen zwischen den USA und China bestehen. Drohungen, den anderen nicht mit Impfstoff zu beliefern, gehören dazu.

Entscheidend für eine wirksame globale Impfkampagne sei, dass gleichzeitig verschiedene Konzepte für Impfstoffe geprüft und entwickelt werden. Den Wettlauf gewinnen wird nach Tanner nicht ein Einzelner, sondern eine Koalition. Der Forscher, der das Grundprinzip des Impfstoffs gegen Covid-19 entdeckt, ist nicht derselbe, der die Impfung produziert.

Neun Impfstoffe in klinischen Tests

Zur Zeit sind neun Impfstoffe im klinischen Test der Phase 1 und haben die Nase weiter vorne als andere. Dazu gehört vor allem das Jenner-Institut der Universität Oxford, das erklärt hat, dass schon im September Millionen von Dosen zur Verfügung gestellt werden können. Die Pharmafirma AstraZeneca ist eingestiegen und hat sich die weltweiten Herstellungs- und Vertriebsrechte erworben. Den Herbsttermin hält Marcel Tanner für sehr ambitioniert. Er rechnet damit, dass die jetzt unter besten Forschungsbedingungen durchgeführten klinischen Tests bis Ende Jahr abgeschlossen werden können.

Neben der Oxford University liegt auch das Schweizer Pharmaunternehmen Lonza zusammen mit seiner US-Tochter Moderna vorne. Die ersten Chargen sollen bereits im Juli produziert werden. Zudem hat die US-Gesundheitsbehörde dieser Tage klinische Tests der Phase 2 mit grösseren Gruppen erlaubt. Zu den neun Anführern im Wettlauf gehören noch Inovio, Sinovac, Bio NTech/Pfizer und Can Sino. Nicht ganz klar ist die Lage bei drei Projekten aus Wuhan und Shenzen, die wie die anderen auch in Phase 1 der Tests mit Menschen sein sollen.

Mit der Produktion vor Ende der klinischen Tests beginnen

Wie Moderna und Oxford wollen auch die Firmen Janssen, Kentucky BioProcessing, BioN-Tech/Pfizer und das Serum Institute of India nicht wie üblich auf den Erfolg der klinischen Tests warten. Sie haben erklärt, ihre Impfstoffe bereits vorher grosstechnisch zu produzieren.

Das birgt die Gefahr, dass die Produkte entsorgt werden müssen, falls die Studienergebnisse negativ ausfallen. Janssen will bald eine Milliarde Impfdosen produzieren. Die gleiche Menge, und das jährlich, ist auch das Ziel von Lonza/Moderna.

Schweizer gut unterwegs

Gemäss Tanner sind verschiedene Schweizer Impfstoff-Projekte ganz vorne dabei, aber erst im Stadium der Tierversuche. Martin Bachmann vom Inselspital Bern greift mit einem «Gurkenvirus» an, das mit dem Andockteil des Coronavirus und mit einem Tetanus-Toxin bestückt ist.

Volker Thiel, Virologe an der Universität Bern, ist auf gutem Weg mit verharmlosten Coronaviren und Emma Slack von der ETH Zürich arbeitet mit einem Gen-basierten Impfstoff. Peter Burkhard in Basel arbeitet mit Nanopartikeln als Proteinkonstrukt. Schliesslich entwickelt Innomedica eine Impfung auf der Basis von Liposomen. Welcher Impfstoff das Rennen machen wird, ist noch völlig offen. Sicher ist: Jenes Unternehmen, das auf den richtigen setzt, wird zu viel Prestige kommen.

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stubenhocker 16.05.2020 15:54
    Highlight Highlight Gut, und als nächstes, leisten wir doch den selben Aufwand für Krankheiten wie Malaria und Dengue. Die töten viel mehr Menschen. Ach, warte, habe ganz vergessen, die töten fast nur dritte Welt Bewohner. Lohnt sich also nicht /s
  • take5 16.05.2020 11:58
    Highlight Highlight InnoMedica for the win! 🏁🏎💨
  • that's my mustard 16.05.2020 09:51
    Highlight Highlight Stellt euch vor um welche gigantische Summe es da geht:
    1 Dosis à 180.- x 6‘000‘000‘000 möglichen Empfängern = 1‘080‘000‘000‘000.- Schweizer Franken. 1 Billion.
    Kein Wunder sichern sich Hersteller weltweite, exklusive Herstellungs- und Vertriebsrechte.
    Soviel zur altruistischen Motivation.
  • swisskiss 16.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Der letzte Satz ist nicht schlecht:"Jenes Unternehmen, das auf den richtigen setzt, wird zu viel Prestige kommen."

    Da ist der riesige Gewinn aus solch einem Impfstoff selbstverständlich zweitrangig.
  • Michael Heldner 16.05.2020 03:02
    Highlight Highlight Bin mal gespannt ob die Impfung the next big thing nach dem tamiflu Skandal wird 😂 wenn nachträglich such unabhängige Studien die Wirksamkeit prüfen und dich viel an den Gaus eigenen frisiert wurde
  • Arbe 16.05.2020 01:11
    Highlight Highlight Mit dieser Hetze so schell als möglich ein Impfstoff erzeugen zu wollen, könnte noch viel schlimmere Folgen mit sich bringen.

    Obwohl ich mich keineswegs als ein Impfgegner sehe, würde ich mich in diesem Fall sehr ungern impfen lassen.
    • milone 16.05.2020 23:10
      Highlight Highlight Was für Folgen meinst du? Ich kann deiner Argumentation nicht wirklich folgen.

      Falls du irgendwelche Sicherheitsaspekte ansprechen solltest, nehme ich dir (un)gern den Wind aus den Segeln aber für Impfungen sind die Auflagen mitunter am höchsten. Diesweil sie eine präventive Wirkung haben und somit auf keinen Fall ein Risiko bestehen darf.
  • Morgenbrot 15.05.2020 23:59
    Highlight Highlight Kennen wir das nicht alles schon von 2009?
    Am Ende will sich wieder niemand impfen lassen, die Länder haben Millionen ausgegeben, vernichten dann den Impfstoff und der Steuerzahler steht für den ganzen Mist gerade. 👍🤦‍♂️ Willkommen in "Täglich grüsst das Murmeltier"...
  • Mantrax 15.05.2020 23:59
    Highlight Highlight Spannender Artikel, der auch zeigt, dass es nicht nur „böse Pharma“ gibt. Es hat sich allerdings ein Fehler eingeschlichen: Lonza ist kein Pharma Unternehmen sondern Lohnhersteller. Lonza hat aber den Auftrag bekommen für Moderna die Produktion zu übernehmen (allerdings in den USA, nicht in Visp).
    • MartinZH 16.05.2020 15:12
      Highlight Highlight @Mantrax: Es mag sein, dass Lonza z.T. auch ein Lohnhersteller ist, aber ich glaube kaum, dass Du detaillierten Einblick in die genaue Zusammenarbeit mit Moderna hast. Die Anteile zwischen Knowhow, Materialien und (Produktions-) Prozessen sind nicht immer so klar trennbar. Das ist viel komplexer. 😉

      Natürlich stimmt Deine Globalaussage überhaupt nicht, denn: "Die Lonza Group AG ist ein schweizerisches Chemie- und Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Basel."

      Wenn Du Dich etwas genauer über das "Pharmaunternehmen" [!] informieren willst, dann empfehle ich Dir: https://lonza.com/company-overview
    • Mantrax 16.05.2020 19:04
      Highlight Highlight MartinZH, naja rate Mal wo ich arbeite ... Lonza betreibt in der Spalte Pharma Biotech Und Nutrition keine Produkt-Entwicklung. Die Innovation ist auf den Prozess/Herstellung beschränkt, was hier aber natürlich ein wichtiger Faktor ist. Die klinische Innovation kommt stets vom Kunden. Aber hey schön wird man derart angegangen wenn man darauf hinweist dass Lonzas Geschäft ein ganz anderes ist als Roches oder Novartis‘. Wenn’s Wikipedia und Watson sagen dann darf man nichts anmerken
    • MartinZH 16.05.2020 23:06
      Highlight Highlight @Mantrax: Sorry, ich kenne jemanden persönlich, der bei Lonza arbeitet. Er würde nie behaupten, dass Lonza kein Pharma-Unternehmen ist...

      ...das wird ja auch im Unternehmens-Portrait klar (https://lonza.com/company-overview ), ohne dass Wikipedia bemüht werden muss.

      Dass Roche und Novartis in anderen Segmenten tätig sind, ist ebenfalls den meisten klar.

      Im Unterschied zu diesen Unternehmen sind Sanifi, GSK, Merck & Co (MSD), Pfizer, etc. u.a. mit Impfungen beschäftigt. Das ist auch klar.

      Was ich mich frage – und ich bin sicher nicht der einzige –, was wolltest Du überhaupt genau mitteilen?
  • John Steam in the snail hole 15.05.2020 23:38
    Highlight Highlight In jeden Betrieb, wo aussergewöhnlich hoher Stress herrscht, wirkt sich das auf die Qualität aus. Auch stehe ich eventuell abgekürzten und risikoreicheren Zulassungsverfahren sehr kritisch gegenüber. Ich werde beobachten, wie sich das Ganze entwickelt und gegebenfalls auf eine Impfung verzichten. Eventuell erledigt sich das Ganze auch, nämlich wenn die Durchseuchung vor der Fertigstellung der Impfung abgeschlossen ist.
    • milone 16.05.2020 23:15
      Highlight Highlight 🙄 zum Glück gibt es ja keine zig tausend Auflagen welche qualitätsrelevante Aspekte regeln in der Medikamentenzulassung. Abkürzen heisst nicht umgehen sondern priorisieren. Bei Impfungen insbesondere darf wirklich kaum ein Risiko bestehen, da diese ja gesunden Personen verabreicht werden.
      Informier dich doch bitte, das nächste Mal bevor du Stuss rumposaunst.
  • Froggr 15.05.2020 23:15
    Highlight Highlight Das ist brandgefährlich. Wir haben beim H1N1 Impfstoff gesehen, was solch hastiges Arbeiten für Folgen hat. Ich werde den Impfstoff sicher nicht an mir testen lassen.
  • crik 15.05.2020 23:05
    Highlight Highlight Hier gibt es eine gute, laufend aktualisierte Übersicht über die verschiedenen Projekte:
    http://vaccinemapper.org
  • Gehirnistonline 15.05.2020 22:27
    Highlight Highlight Darf ich einige bedenkliche Punkte zu dieser Geschichte anmerken, ohne dass ich gleich als Antivaxxer diffamiert werde?
    • Füdlifingerfritz 15.05.2020 22:56
      Highlight Highlight Kommt drauf an welche
    • Pukelsheim 15.05.2020 23:25
      Highlight Highlight Art. 16 Abs. 2 BV:
      «Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten.»

      Kann dir aber nicht versprechen, dass ich nicht von meinem eigenen Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen werde... ;)
    • Gehirnistonline 15.05.2020 23:33
      Highlight Highlight Nein? Darf ich nicht? Nun, ok. Dann bin ich eben Antivaxxer. Aber darf ich doch einige bedenkliche Punkte anmerken ohne gleich auch noch Aluhut zu sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 15.05.2020 22:00
    Highlight Highlight Go Lonza!
  • Schreimschrum 15.05.2020 21:46
    Highlight Highlight die tiere sind wie immer die leidtragenden...
    • Pinga 16.05.2020 02:45
      Highlight Highlight Was würdest du denn vorschlagen? Direkt an Menschen testen? Stellst du dich zur Verfügung?

      Ich kann dir versichern, dass - zumindest in der Schweiz - kein Tierversuch zugelassen wird, falls man andere Modelle (Zellkulturen etc) hat, die vernünftige Resultate liefern.
    • Schreimschrum 16.05.2020 09:08
      Highlight Highlight Ja. Es ist erwiesen, dass Tiere als Versuchsobjekte sowieso keine brauchbaren Resultate erzielen. Das mag bei Virenkulturen vielleicht nicht zutreffen, jedoch gibt es bereits Programme die Resultate von Wirkstoffen viel besser berechnen können als es Tierversuche in der Praxis anzeigen.
    • Pinga 16.05.2020 15:34
      Highlight Highlight Es stimmt, dass sich Resultate nicht 1:1 übertragen lassen (sonst bräuchte man ja keine klinischen Studien mehr...). Trotzdem geben sie gute Hinweise, zum Beispiel bezüglich Toxizität. Darfst mir da gerne Beweise geben für 'keine brauchbaren Resultate'.
      Und ja - es gibt Programme die sowas berechnen. Sie werden (vermutlich) verwendet, um mal einen Teil der möglichen Impfstoffe auszusortierten, damit wir nicht 1000 Tiere nehmen müssen, sondern nur noch die vielversprechendsten Impfstoffe testen können. Ansonsten, ich würde sehr gerne das Paper darüber lesen, darfst es mir gerne verlinken.
  • Goldjunge Krater 15.05.2020 21:44
    Highlight Highlight Team Lonza 💪 🇨🇭
  • Hoopsie 15.05.2020 21:40
    Highlight Highlight Irgendwie würde man gerne neben diese Jungs und Mädels stehen und sie anfeuern :-) Ich weiss, die Sache ist schwierig, gefährlich und was weiss ich alles. Aber es fühlt sich halt schon an, wie an Weihnachten früher. Als man den neuen Schlitten oder so nicht erwarten konnte!
    • Ferd Blu 15.05.2020 22:48
      Highlight Highlight Wir haben da schon eine/n religiös verblendete/n, der/die in voller Sehnsucht auf das Heilmittel, die Coronimpfung wartet, verteilt von den Erlösern Bill Gates, die WHO, den überreagierenden Regierungen die uns von diesem schrecklichen Corona befreien wollen, dafür müssen wir nur deutlich schlimmere Nebeneffekte in Kauf nehmen, um die Erlösung zu erlangen. Denn wir müssen von COVID-19 befreit werden, das es viel schlimmere Krankheiten gibt, das ist egal, da muss man sich nicht so anstrengen dafür. Hauptsache wir sind erlöst von Corona, dafür müssen wir schlimmere Sachen in Kauf nehmen.
    • _Qwertzuiop_ 15.05.2020 23:58
      Highlight Highlight @Ferd Blu:
      Die Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung viel mehr Nebenwirkungen als andere hat, ist gering. Langzeitschäden treten idR kurz nach dem Impfen auf, das lässt sich auch mit kurzen Studien feststellen. Was man noch nicht sagen kann (& ein Grund ist weshalb die Impfstoffentwicklung so lange geht) ist, wie lange die Immunität anhält. Aber man kann sich auch so benehmen, als wären wir alle hirnlose Marionetten...
    • Hoopsie 16.05.2020 00:51
      Highlight Highlight @Ferd Blu:

      Könnt ihr Impfgegner nicht einmal abwarten was kommt und erst dann die Fre... aufreissen?

      Es ist sonst etwas lästig, wenn ihr Euch schon als besser als die anderen aufspielt, bevor klar ist, welcher Impfstoff überhaupt kommt.

      Aber keine Angst, sie müssen sich ja dann nicht impfen lassen. Wir schauen für Sie, dass Corona seinen Schrecken verliert wegen der Herdenimmunität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 15.05.2020 21:06
    Highlight Highlight Ich bin absolut kein Impfgegner, trotzdem möchte ich kein Betatester von überhastet entwickelt und produziertem Impfstoff sein.
    • maude 15.05.2020 21:27
      Highlight Highlight auch mein erster Gedanke,qir sind alle geimpft. Aber da; solange keine Langzeitstudien vorliegen, will ich das weder mir und erst recht nicht meinen Kindern geben.
    • little.saurus 15.05.2020 21:46
      Highlight Highlight Stimme dir zu. Ich habe den Fehler damals bei der Gebärmutterhals-Impfung gemacht... jetzt lebe ich mit dem Risiko, an MS zu erkranken
    • aye 15.05.2020 22:27
      Highlight Highlight @little.saurus: Es gibt keine Hinweise, dass die HPV-Impfung MS auslösen kann.
      https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2088853

      Es gab Medienberichte über Mädchen, die einige Monate nach der Impfung eine MS Diagnose erhielten. Aber Korrelation ist eben nicht gleich Kausalität. Viele Menschen suchen bei Schicksalsschlägen einfach gerne einen Schuldigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 15.05.2020 21:04
    Highlight Highlight Das ist überstürztes Handeln. Wenn Da nur nichts schiefgeht, muss man hoffen.
    Diese Hetze ist einfach gefährlich.
    • DunkelMunkel 15.05.2020 23:37
      Highlight Highlight Das ist korrekt. Viele blenden hier einfach mal alles aus. Auf beiden Seite.

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