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Wie Schweizer Ärzte ein angebliches Corona-Wundermittel hamsterten – bis das BAG eingriff

Wie Mediziner zu Beginn der Coronapandemie den Engpass eines wichtigen Rheuma-Medikaments mitverursachten.

Lorenz Honegger / ch media



Konservendosen, Toilettenpapier und Seife. Als die Coronapandemie Ende Februar die Schweiz erreichte, verzeichneten viele Detailhändler einen plötzlichen Anstieg der Nachfrage nach diesen Produkten.

Getrieben von der Angst vor Versorgungsengpässen deckten sich die Menschen mit allem ein, was irgendwie notwendig erschien. In Inseraten rief der Detailhandel die Bevölkerung zur Vernunft auf: «Hamsterkäufe sind absolut unnötig.»

Frau Medikamente

Gemäss bisher unveröffentlichten Zahlen des Apothekerverbands Pharmasuisse verdoppelte sich die bestellte Menge von Hydroxy­chloroquin-Präparaten diesen März von durchschnittlich 10'000 auf knapp 20'000. (Symbolbild) Bild: shutterstock.com

Jetzt zeigt sich, dass in den Anfangszeiten der Pandemie auch Vertreter einer Berufsgruppe Hamsterkäufe tätigten, von der man dies nicht erwartet hätte: die Ärzte. Sie kauften gemäss der Kantonsapothekervereinigung allerdings keine Pelati-Büchsen, sondern bestellten ein Arzneimittel, das in der Schweiz im Normalfall zur Behandlung von Patienten mit rheumatischen Krankheiten eingesetzt wird.

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Es heisst Hydroxychloroquin, ursprünglich entwickelt als Mittel gegen Malaria, und wurde seit März als mögliches Wundermittel gegen Covid-19 gehandelt.

US-Präsident Donald Trump sprach in den höchsten Tönen davon, in wissenschaftlichen Publikationen erschienen aus heutiger Sicht zweifelhafte Studien über die angebliche Wirksamkeit.

Die Nachfrage nach den Präparaten schoss in die Höhe. Spitäler begannen damit, das Mittel experimentell an schwerkranken Coronapatienten zu testen.

Und Schweizer Ärzte bestellten es mutmasslich für sich und ihre Familien, um im Fall der Fälle gewappnet zu sein – obwohl die Behörden und Fachspezialisten den Einsatz der Präparate nur im Rahmen von Wirksamkeitsstudien in Universitätsspitälern und anderen grossen Spitälern empfahlen.

Das BAG musste intervenieren

Samuel Steiner, Präsident der Kantonsapothekervereinigung, sagt, Patienten mit chronischen Krankheiten seien zwischenzeitlich nicht mehr an die Medikamente gekommen, während einige Ärzte es «offenbar zum Eigengebrauch» bezogen hätten: So hätten nach dem Beginn des Engpasses diverse Kantone von Ärzten und Apotheken bei Hydroxychloroquin-Bestellungen einen Patientennamen sowie die Angabe einer Krankheit verlangt. «Sehr oft erhielten wir dann keine Rückmeldung mehr.» Der Engpass habe etwa zwei bis vier Wochen gedauert.

Völlig überrascht war der Berner Kantonsapotheker Steiner nicht von der Entwicklung. Bestellungen auf Vorrat zum Eigengebrauch habe es schon vor einem Jahrzehnt bei der H1N1-Pandemie gegeben, damals sei das Grippemedikament Tamiflu im Fokus gestanden.

Gemäss bisher unveröffentlichten Zahlen des Apothekerverbands Pharmasuisse verdoppelte sich die bestellte Menge von Hydroxy­chloroquin-Präparaten diesen März von durchschnittlich 10'000 auf knapp 20'000. Zeitgleich stellten auch US-Behörden in mehreren Bundesstaaten besorgt fest, dass Ärzte Hydroxychloroquin im grossen Stil für sich und ihre Familien bezogen.

Schliesslich musste sogar das Bundesamt für Gesundheit eingreifen, wie Recherchen zeigen. In einem geharnischten Schreiben vom 9. April appellierte die Behörde an Schweizer Ärzte und Apotheker, davon abzusehen, die Hydroxychloroquin-Präparate der Anbieter Sanofi und Helvepharm für Patientinnen und Patienten ausserhalb der zugelassenen ­Indikationen zu verschreiben.

Das Amt führte eine landesweite Formularpflicht ein. Nur Bestellungen, denen das ausgefüllte Formular beiliege, dürften von den Grossisten oder Herstellern abgewickelt werden, betonte das BAG. Gegenüber CH Media hält die Behörde fest, es habe sich um «einen Appell an die Vernunft der Beteiligten» gehandelt.

Ärzteverbände haben keine Kenntnis von Privatkäufen

Was sagen die Ärztegesellschaften zu den Hydroxychloroquin-Privatbestellungen einzelner Mitglieder?

Der Ärzteverband FMH gibt an, keine Kenntnis davon zu haben. Philippe Luchsinger, Präsident von Haus- und Kinderärzte Schweiz, liegen ebenfalls keine Informationen dazu vor. Luchsinger betont jedoch, gerade der Einsatz von Medikamenten in der Behandlung von Covid-19 dürfe nur unter der Anwendung wissenschaftlicher Kriterien und in Zusammenarbeit mit Fachleuten durchgeführt werden. Entsprechend mache es für Hausärzte «absolut keinen Sinn», Hydroxychloroquin im Zusammenhang mit der Pandemie zu bestellen.

Inzwischen stellen neue Studien die Wirksamkeit des angeblichen Wundermittels bei Covid-19 ganz infrage. Die US-Arzneimittelbehörde FDA warnt sogar vor dem breiten Einsatz der Präparate zur Behandlung von Coronapatienten. Es gebe vermehrt Berichte über Betroffene, die nach der Verabreichung als Nebenwirkung schwere Herzrhythmusstörungen entwickelten. Die Nachfrage ist zurückgegangen. Und Rheumapatienten haben in der Schweiz wieder Zugang zu ihren Medikamenten. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dragona 18.05.2020 19:29
    Highlight Highlight Anscheinend hilft hydroxycloroquine doch:
    Chloroquin verhindert wirksam die Ausbreitung von SARS CoV in der Zellkultur. Eine günstige Hemmung der Virusausbreitung wurde beobachtet, wenn die Zellen entweder vor oder nach der SARS-CoV-Infektion mit Chloroquin behandelt wurden. Darüber hinaus stellt der hier beschriebene indirekte Immunfluoreszenztest ein einfaches und schnelles Verfahren zum Screening von antiviralen SARS-CoV-Verbindungen dar.
    Chloroquine ist ein potenter https://virologyj.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-422X-2-69
  • Dragona 18.05.2020 17:14
    Highlight Highlight Kann man mal die Studie die die Wirksamkeit in Frage stellt verlinken?
    Ich habe nur eine Studie gefunden die positive Resultate brachte:
    http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=auto&tl=de&u=https%3A%2F%2Fabc7.com%2Fhealth%2Fla-doctor-seeing-success-with-hydroxychloroquine-to-treat-covid-19%2F6079864%2F
  • Rethinking 18.05.2020 15:16
    Highlight Highlight Hippokratischer Eid?

    Denkste... jeder ist sich selbst am nächsten...
  • Stambuoch 18.05.2020 13:13
    Highlight Highlight Ein befreuneter Apotheker hat schon im März über die Ärzte geflucht, welche dieses Medikament zusammengehamster haben und er seinen chronisch kranken Patienten, welche dieses Medikament dringend benötigt hätte, leider nur leere Schubladen bieten konnte.

    An Egoismus kaum zu übertreffen solche Ärzte.
  • Asmodeus 18.05.2020 10:26
    Highlight Highlight Für Alle die rumjammern die Statistik sehe blöd/falsch aus.

    Zahlen für April/Mai existieren noch nicht.
    Benutzer Bild
  • Romanshorn 18.05.2020 09:17
    Highlight Highlight Bei der Grafik die Y-Achse so abzuschneiden ist in meiner Meinung gefährlich, da es unnötig verzerrt und dramatisiert
  • Basti Spiesser 18.05.2020 09:17
    Highlight Highlight Trump hat doch Recht? Wie ist das möglich?
    • Juliet Bravo 18.05.2020 12:14
      Highlight Highlight Womit?
    • Walter Sahli 18.05.2020 12:16
      Highlight Highlight Mit was hat/hatte er recht?

      Letzten Abschnitt nicht gelesen?
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 18.05.2020 08:29
    Highlight Highlight Habt Ihr die Grafik von der SVP erhalten? 🤨
    Benutzer Bild
    • Odo 18.05.2020 10:34
      Highlight Highlight Und?
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 18.05.2020 11:07
      Highlight Highlight @ Odo:

      Ich mag einfach keine halbe Grafiken (ob von der SVP, der SP, Der Kirche, der WHO, Darth Vader oder wem auch immer), die irgendwo in der Luft beginnen.
      Beispiel Grafik hier: "Null-Linie" bei 8'000
  • Asmodeus 18.05.2020 08:13
    Highlight Highlight "Und Schweizer Ärzte bestellten es mutmasslich für sich und ihre Familien, um im Fall der Fälle gewappnet zu sein"

    Gibt es eine Liste dieser Ärzte? Ich habe irgendwie wenig vertrauen darin mich von einem Arzt behandeln zu lassen der auf Trump hört.

    (Wobei gegen einen Notvorrat antirheumatischer Medikamente theoretisch nichts einzuwenden wäre wenn man Patienten hat die darauf angewiesen sind.
  • Hangover 18.05.2020 08:08
    Highlight Highlight ... ein paar Monate später:
    "Auffällige viele rheumatische Neuerkrankungen"; Fallzahlen explodieren".

    Das nennt sich Lagerbestandsabbau.


  • CaptainLonestarr 18.05.2020 08:02
    Highlight Highlight Es ist einfach im Nachhinein über andere zu urteilen. Die Ärzte dachten an ihre Patienten. Hätte das Mittel tatsächlich Wirkung gezeigt, dann wären sie bereit gewesen. Hätten sie nicht eingekauft, würde hier über mangelnde Vorausdenke geklagt.
  • Triumvir 18.05.2020 08:00
    Highlight Highlight Könnte das BAG nicht eine Liste von den Ärzten veröffentlichen, die sich derart unethisch und egoistisch verhalten haben? Das wäre sicher noch interessant. Zumal diese Ärzte ja offenbar ein eher fragwürdiges Medikament gehamstert haben...Hoffentlich haben sie sich nicht auch noch Desinfektionsmittel gespritzt, wie es Trump ja auch mal empfohlen hat...
    • Die Nebelkrähe 18.05.2020 11:50
      Highlight Highlight Das wäre ne verdammt lange Liste. Hippokrates war einmal nun gibts nur noch Kapitalismus, Ethik ist nicht mehr viel wert.
    • batschki 18.05.2020 13:37
      Highlight Highlight Ende Februar 2020 hatte man die Hoffnung, dass Chloroquin (ein altes Antimalariamittel, dessen Produktion 2018 aufgegeben wurde zugunsten von neueren (zT wirksameren) Medikamenten gegen Malaria und Rheuma) die menschlichen Zellen vor der Virusreplikation schützen könnte - mit bekannten und mMn akzeptablen Nebenwirkungen. Covid war eine schreckliche unbekannte Infektionskrankheit, die auf uns zurollte. ...
      Ich hatte mich damals auch bemüht, zur Substanz zu kommen. Unterdessen trinken wir alle prophylaktisch das Chininhaltige Schweppes (Dosis unklar).
      Trump hatte erst Ende April davon gehört.
    • batschki 18.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Egoistisch und unethisch fände ich eher, wenn Ärzte ihr Wissen und ihre Erfahrungen nicht für jede neue unbekannte Situation hervorholen würden. In der praktischen Medizin muss immer wieder unter Unsicherheit entschieden werden! Über eine sehr billige alte Medizin mit überschaubaren, bekannten Nebenwirkungen nachzudenken schien mir ein Gebot der Stunde. Nur eben: Chloroquin als Medikament gibt's nicht mehr und vom Plaquenil weiss ich zu wenig.
  • Bynaus 18.05.2020 07:55
    Highlight Highlight Könnte es nicht auch sein, dass sie es für ihre eigenen Rheuma-Patienten quasi auf Vorrat bestellt haben, um für den Fall eines späteren Runs vorbereitet zu sein?
    • Asmodeus 18.05.2020 08:14
      Highlight Highlight Das ist die einzige Hoffnung die ich habe.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 18.05.2020 08:25
      Highlight Highlight Einige davon vielleicht, aber die Mehrheit eher nicht weil:

      "So hätten nach dem Beginn des Engpasses diverse Kantone von Ärzten und Apotheken bei Hydroxychloroquin-Bestellungen einen Patientennamen sowie die Angabe einer Krankheit verlangt. «Sehr oft erhielten wir dann keine Rückmeldung mehr.»"
    • lilie 18.05.2020 09:41
      Highlight Highlight @Bynaus: Die hätten aber ja den Namen eines Patienten angeben können.

      Aber vermutlich gab es schon gewisse Domino-Effekte: Anfangs kauften vielleicht ein paar von dem Medi, im Falle, dass es sich doch als wirksam erweisen sollte, dann kamen die Ego-Hamsterer, und schliesslich verfielen vielleicht noch ein paar in Panik, weil sie Sorge hatten, ihre Rheumapatienten nicht mehr versorgen zu können.

      Schon schlimm aber, wie das Verhalten weniger zu Stress für alle führt. Jetzt müssen alle ein Formular ausfüllen für ein Medi, das weder knapp noch sonstwas ist. 🤦‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arnaldo Urbanetti 18.05.2020 07:46
    Highlight Highlight Dann wie in anderen Ländern üblich keine Abgabe von Medikamente durch die Ärzte mehr, sondern nur noch durch die Apotheken. Verrechnung von Leistungen zum Stundentarif statt Honorar würde die Kosten allgemein senken.
  • Lustiger Baum 18.05.2020 07:34
    Highlight Highlight Switzerland First oder Enteignung der Impfstoffe bis wir selbst genug haben.
    Very simple. vor allem wenn die Lonza noch Kredite beansprucht hat...
    • Stambuoch 18.05.2020 13:15
      Highlight Highlight "Switzerland First oder Enteignung der Impfstoffe bis wir selbst genug haben."

      Das funktioniert nur, wenn die Impfstoffe in der Schweiz produziert werden würde...nur wird kein einziger Impfstoff mehr in der Schweiz hergestellt.

      Dort liegt eines der Versorgungsprobleme...
    • Bits_and_More 18.05.2020 14:19
      Highlight Highlight Und dann stellen andere Länder den Export für Rohstoffe in die Schweiz ein, weil wir nicht exportieren. Am Schluss sind die Grenzen für beide Seiten zu, niemand produziert und wir sind alle gleich krank.
  • bebby 18.05.2020 07:25
    Highlight Highlight Ärzte sind auch nur Menschen. Beunruhigend ist allerdings, dass gewisse Ärzte an die Wirksamkeit von Medikamenten glauben, die wissenschaftlich in diesem Fall nicht erhärtet sind.
    • Plan B 18.05.2020 09:23
      Highlight Highlight Ist es unterdessen von unabhängigen Wissenschaftlich bewiesen, dass dieses Medikament nicht wirksam ist?
    • Fruchtzwerg 18.05.2020 09:32
      Highlight Highlight @bebby Es gibt auch genügend Ärzte, die Homöopathie verschreiben. Da muss einen nichts mehr wundern...
    • T13 18.05.2020 09:48
      Highlight Highlight Die meisten werden das wohl eher deswegen bestellt haben, damit ihre rheuma Patienten nicht ohne Medikament dastehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 18.05.2020 07:16
    Highlight Highlight Ärzte sind auch nur Menschen!
    • leu84 18.05.2020 09:08
      Highlight Highlight Ein Arzt ist ein Fachspezialist. Da darf man etwas mehr Kenntnis erwarten odet zumindest Einlesen. Ein Möbelschreiner sollte auch in der Lage sein, einen IKEA-Plan zu lesen und das Möbel zusammenbauen können.
    • Stargoli 18.05.2020 09:29
      Highlight Highlight @leu
      Ikeapläne haben auch für Schreiner ihre Tücken😉
    • pop_eye 18.05.2020 09:43
      Highlight Highlight leu84
      Ein Arzt ist ein Fachspezialist? Wie definierst du das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 18.05.2020 07:10
    Highlight Highlight Offenbar ist das Verhalten der Mediziner nicht ganz aus der Luft gegriffen sind doch ständig irgendwelche Medikamente schwer lieferbar. Es besteht dringender Handlungsbedarf in der Medikamentenversorgung.
  • andy y 18.05.2020 07:10
    Highlight Highlight Das Tamiflu Drama, stimmt da war was. Regierungen kauften für X Milliarden Dollar Milliarden von Einheiten Tamiflu nachdem die WHO das Medikament zur Behandlung empfohlen hatte. Gebraucht wurden schlussendlich etwa 25% der Einheiten. Wenigstens konnten sie die nicht benötigten Einheiten kostenlos zurückgeben. War das nicht die Impfung bei der Deutschlands Regierung zwei unterschiedliche Impfungen bestellt hatte? Die normalen für das Volk, die ohne Booster (Verstärkerstoffe) für sich selber? Die Begeisterung darüber hielt sich in Grenzen
    • The Destiny // Team Telegram 18.05.2020 07:56
      Highlight Highlight @Andy, das erinnert an das Pandemrix Debakel.
    • So en Ueli 18.05.2020 08:31
      Highlight Highlight Hast du zu den verschiedenen Impfversionen eine Quelle?
    • andy y 18.05.2020 09:35
      Highlight Highlight https://www.aerzteblatt.de/archiv/134207/Tamiflu-Eine-unendliche-Geschichte-um-Datentransparenz

      https://www.sueddeutsche.de/politik/schweinegrippe-aufregung-um-zwei-klassen-impfung-1.36055
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3klang 18.05.2020 07:08
    Highlight Highlight Offensichtlich sind Ärzte auch nur Menschen...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.05.2020 06:48
    Highlight Highlight "...für sich und ihre Familien..."

    Ja, so sind die meisten Menschen drauf. Ego bis zum Abwinken. Nur in den Kommentaren wird die Menschheit becheerleadert, wie toll sie selbst doch ist. 🙄

    Ich und meine Kinder zuerst. Dann ihr.
    Ihr hättet beim Verteilen des Virus auch ganz vorne anstehen sollen. Zuerst ihr. Dann die anderen. Damit ihr auch ja nicht zu kurz kommt.
  • philosophund 18.05.2020 06:39
    Highlight Highlight Jeder ist sich selbst der Nächste. 🤦🏻‍♂️
    • Statler 18.05.2020 09:27
      Highlight Highlight … nur ich bin ganz für mich alleine da...
    • Die Nebelkrähe 18.05.2020 11:46
      Highlight Highlight Genau ich hab noch aus den Ferien das Malaria Medikament, Finger weg.
  • So en Ueli 18.05.2020 06:25
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, unsere Ärzte und Ärztinnen seinen mit Verstand und Intelligenz gesegnet.
  • renko 18.05.2020 06:23
    Highlight Highlight Auch das hat das BAG verschwiegen! Trump kritisierte man (mich eingeschlossen), dass dieses Medikament wirkungslos, gar tödlich sei und bei uns wurde es von Fachleuten MIT WISSEN DES BAG gehamstert! Nach dem Masken hin- und her der nächste BAG Hammer! Da wundern wir uns echt über die wachsende Zahl der Verschwörungstheoretikern...
    • glass9876 18.05.2020 07:54
      Highlight Highlight Ein klitzekleiner Haken in deiner Theorie: das BAG hat das Medi nicht an die Ärzte verteilt, hat es auch nicht zur Behandlung empfohlen oder freigegeben.
      Das die Bestellungmengen in die Höhe schossen, kann das ominöse BAG gar nicht so schnell bemerken, dass an deiner unterstellung "mit dem Wissen des BAG" etwas daran ist, da dieses nicht Lieferant ist. Wenn jemand das frühzeitig hätte merken können, dann der Hersteller, die Lieferanten oder die Apotheker...
    • So en Ueli 18.05.2020 08:33
      Highlight Highlight renko bitte schweig, wenn du nur solch dünnes Zeugs von dir gibst. Die Welt hat schon genug Verschwörungstheorien, da braucht es deine eigentlich nicht noch dazu.
    • lilie 18.05.2020 08:34
      Highlight Highlight @renko: Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Das BAG hat in dem Moment, als es von den Hamsterkäufen erfuhr, die Hausärzte zurückgepfiffen und eine Formularpflicht für das Medikament eingeführt.

      Als nix mit "mit dem Wissen des BAGs".
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