Wirtschaft
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Der Sunrise-UPC-Deal wird von der Weko genauer geprüft



Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) wird die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz durch Sunrise einer genauen Überprüfung unterziehen. Ein Entscheid soll innert einer Frist von vier Monaten erfolgen, teilte die Weko am Montag mit.

ARCHIVBILD ZUR UEBERNAHME VON UPC SCHWEIZ DURCH SUNRISE, AM MITTWOCH, 27. FEBRUAR 2019 ---- [Staged Picture] A customer in a shop of telecommunications provider Sunrise Communications in Glattbrugg, Canton of Zurich, Switzerland, on February 19, 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

[Gestellte Aufnahme] Eine Kundin in einem Shop des Telekommunikationsunternehmens Sunrise Communications, aufgenommen am Montag, 19. Februar 2019, in Glattbrugg. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Sunrise will UPC kaufen. Bild: KEYSTONE

In ihrer Mitteilung schreibt die Behörde, dass der Zusammenschluss gemäss ersten Abklärungen auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte. Dabei nennt sie zum Beispiel den Bereich der Sportübertragungsrechte im Bezahlfernsehen.

In anderen Sektoren bestünden ausserdem Anhaltspunkte für eine kollektive Marktbeherrschung zusammen mit Konkurrent Swisscom. Hiervon betroffen könnten unter anderem die Endkundenmärkte für Breitbandinternet oder für Festnetztelefonie sein, hiess es.

Sunrise zuversichtlich

Sunrise selbst gibt sich in einer separaten Mitteilung zuversichtlich. Man gehe von einer Zustimmung der Weko aus, hiess es. Denn die Übernahme von UPC führe zu einer Intensivierung des Wettbewerbs auf dem hiesigen Telekommunikationsmarkt.

Man erwarte, dass die Transaktion noch im vierten Quartal 2019 vollzogen werde. Sunrise werde dann besser positioniert sein, um den Wettbewerb zu fördern. Dies sei «mit unmittelbaren Vorteilen für die Schweizer Wirtschaft sowie für die Kunden und Aktionäre von Sunrise» verbunden.

Preis von 6,3 Milliarden

Angekündigt worden war die Übernahme im Februar dieses Jahres. Der Schweizer Telekomkonzern hatte sich mit der UPC-Mutter Liberty Global auf einen Kaufpreis von 6,3 Milliarden Schweizer Franken geeinigt. Um den Schritt zu finanzieren, benötigt Sunrise jedoch frische Mittel.

Konkret soll eine Kapitalspritze 4,1 Milliarden Franken einbringen. Über diese Kapitalerhöhung soll im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung entschieden werden. Sunrise-Grossaktionär Freenet hat bisher noch nicht entschieden, wie er abstimmen wird. (sda/awp)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lllll 03.06.2019 21:39
    Highlight Highlight Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieser Deal klappt! Bei einer Fusion würden die Sunrise Kunden von der TV Landschaft der UPC profitieren und die UPC Kunden von der Mobile Technologie der Sunrise - Fazit: Ein WIN-WIN und die Swisscom bekommt endlich einen fairen und ebenbürtigen Mitbewerber ;-)
  • My Senf 03.06.2019 09:06
    Highlight Highlight Hoffentlich entscheidet die weko „richtig“ wenn orange sunrise nicht möglich war kann sunrise upc auch nicht möglich sein duopol ist ja einfach ein abgekartetes Monopol
    • p4trick 03.06.2019 11:54
      Highlight Highlight Orange und Sunrise waren beide Mobile Provider. UPC hat ausschliesslich ein Coax Netzwerk und eigene Glasfaser Leitungen. Beides sind verschiedene Fusionen.
      Ich als UPC/Cablecom Kunde seit 2000 hoffe auf ein Gelingen der Fusion. Das bringt Sunrise ein gutes Netzwerk und ein ernster Konkurent zur Swisscom
    • thomy81 03.06.2019 11:59
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht haben wir aktuell ein Monopol mit Swisscom als Alleinherrscher. Alle anderen können nur mit dem Handynetz was eigenes bieten. Alles andere gehört der Swisscom und wird auch extrem ausgenutzt wenns um Leitungsmiete usw. angeht.

      Leider hat es unsere Politik mal wieder verpasst das Gesetzt anzupassen oder was noch besser gewesen wäre eine Infrastrukturfirma zu gründen die sich um alles kümmert und nur Kostendeckend arbeiten muss. So hätten alle Mitbewerber dieselben Konditionen und der Markt wäre fair und für alle gleicht. Aktuell gibt es Swisscom und dann lange nichts.....

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