Wirtschaft
USA

Deutsche Bank legt US-Hypothekenstreit für 3,1 Mrd. Dollar bei

FILE - This Oct. 30, 2014, file photo shows the Deutsche Bank headquarters in Frankfurt, Germany. Experts on government ethics are warning President-elect Donald Trump that he’ll never shake suspicion ...
Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt.Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Deutsche Bank legt US-Hypothekenstreit für 3,1 Mrd. Dollar bei

23.12.2016, 02:5723.12.2016, 06:19

Die Deutsche Bank legt ihren US-Hypothekenstreit mit einer Strafzahlung von 3,1 Milliarden Dollar bei. Das Institut gab den Vergleich mit dem US-Justizministerium am Freitag bekannt.

In der Vereinbarung habe sich die Deutsche Bank verpflichtet, eine Zivilbusse in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar zu zahlen und 4,1 Milliarden US-Dollar an Erleichterungen für Konsumenten in den USA bereitzustellen.

Das Geldhaus kommt damit weit billiger weg, als erwartet: Im September gab die Justiz in New York bekannt, man wolle die Deutsche Bank auf 14 Milliarden Dollar verklagen. Mit dem Geld sollten Ansprüche an die Bank aus der Zeit der Finanzkrise 2008 beglichen werden, als viele Investoren mit diesen Papieren hohe Verluste machten.

Das wäre die höchste Strafsumme gewesen, die in den USA jemals gegen eine ausländische Bank verhängt wurde. Die Bank hat sich in der Affäre bereits auf eine hohe Strafe eingestellt. 14 Milliarden Dollar überträfen aber die schlimmsten Erwartungen, auch auf Investorenseite. Die gesamten Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten beliefen sich im Konzern zuletzt auf 5,5 Milliarden Euro. (sda/reu/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Inflation in der Schweiz im April deutlich angestiegen – Ölpreis macht sich bemerkbar
Die Inflation ist in der Schweiz im Zuge des Kriegs im Nahen Osten deutlich angestiegen. Vor allem die höheren Preise für Benzin, Diesel und Heizöl waren dafür verantwortlich.
Konkret stieg die Jahres-Inflation im April auf 0,6 Prozent von 0,3 Prozent im März, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Ökonomen hatten diese Entwicklung allerdings vorausgesagt. Die Schätzungen der von der Nachrichtenagentur AWP befragten Experten gingen von einem Anstieg der Jahresteuerung in den Bereich von 0,4 bis 0,7 Prozent aus.
Zur Story