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Starbucks kündigt an, 10'000 Flüchtlinge einzustellen

Starbucks kündigt an, 10'000 Flüchtlinge einzustellen

30.01.2017, 02:4430.01.2017, 08:28
Starbucks Chairman and CEO Howard Schultz delivers remarks at the Starbucks 2016 Investor Day in Manhattan, New York, U.S. December 7, 2016. REUTERS/Andrew Kelly
«Tiefe Besorgnis» bei Howard Schultz.Bild: ANDREW KELLY/REUTERS

Vertreter mehrerer US-Unternehmen haben beunruhigt auf das von Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot für viele Muslime reagiert. Kritisch äusserten sich unter anderem die Firmenchefs von Starbucks, Tesla und General Electric.

Howard Schultz, der Chef der Kaffeerestaurantkette Starbucks, wandte sich in der Nacht auf Montag mit «tiefer Besorgnis» auf der Website des Unternehmens an die Mitarbeiter. Er bezeichnete Trumps Erlass als verwirrend und kündigte Pläne an, um in den nächsten fünf Jahren 10'000 Flüchtlingen Jobs bei Starbucks anbieten zu können.

«Viele Menschen, die negativ von dieser Politik betroffen sind, sind starke Unterstützer der USA», twitterte Tesla-Chef Elon Musk. «Sie haben das Richtige getan, nicht das Falsche, und sie verdienen es nicht, zurückgewiesen zu werden.» Trumps Einreiseverbot für Staatsangehörige einiger überwiegend muslimischer Länder sei «nicht der beste Weg», mit den Herausforderungen des Landes umzugehen.

General Electric CEO Jeff Immelt speaks during a news conference in Boston, Monday, April 4, 2016, held to unveil more details about GE's move to the city. GE is pledging to spend $50 million on  ...
Sorge geteilt: GE-Chef Jeff Immelt.Bild: Steven Senne/AP/KEYSTONE

General-Electric-Chef Jeff Immelt erklärte in einem Firmenblog, aus dem verschiedene US-Medien zitierten, er teile die Sorgen seiner Mitarbeiter. Immelt versprach, GE werde den betroffenen Angestellten zur Seite stehen und versuchen, mit der Trump-Regierung an Lösungen zu arbeiten.

Tech-Branche braucht ausländische Fachkräfte

Uber-Chef Travis Kalanick bezeichnete das Dekret in einem Facebook-Post als «verkehrt und ungerecht». Zuvor hatte es bereits Kritik und Reaktionen etwa von Google, Facebook, Microsoft und Twitter gegeben. Die Tech-Konzerne setzen besonders stark auf Experten aus dem Ausland.

Auch die grösste US-Bank JPMorgan Chase richtete sich im Zuge von Trumps Entscheidung laut US-Medienberichten an ihre Mitarbeiter. Vorstandschef Jamie Dimon versprach demnach in einem Statement allen Angestellten, die von dem Einreiseverbot betroffen sein könnten, das Unternehmen werde sich standhaft für sie einsetzen.

Immelt, Kalanick, Musk und Dimon zählen zu einer Reihe von Top-Managern, die Trump in Wirtschaftsfragen beraten wollen. (kad/sda/dpa)

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