DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Polizeiaufmarsch vor dem McDonald's-Hauptsitz.
Polizeiaufmarsch vor dem McDonald's-Hauptsitz.
Bild: Reuters
McStrike

McDonald's-Mitarbeiter gehen in den USA auf die Strasse für mehr Lohn

Bei Protesten für einen höheren Stundenlohn in den US-Filialen von McDonald's sind zahlreiche Mitarbeiter verhaftet worden.
22.05.2014, 14:3122.05.2014, 15:45

Nach Gewerkschaftsangaben hatten sich am Mittwoch vor der Firmenzentrale in Oak Brook im Bundesstaat Illinois mehr als 2000 Menschen versammelt, um mit Schildern wie «Wir sind mehr wert» auf ihre niedrigen Einkommen hinzuweisen. Nachdem die Demonstranten sich geweigert hätten, das Gelände zu verlassen, seien mehr als 100 von ihnen von der Polizei festgenommen worden, erklärten die Organisatoren der Aktion.

Ein Demonstrant wird abgeführt.
Ein Demonstrant wird abgeführt.
Bild: Getty Images North America

An diesem Donnerstag ist die Generalversammlung von McDonald's, was eine Bühne für Kritiker ist. Im vergangenen Jahr hatte eine Neunjährige Konzernchef Don Thompson in die Mangel genommen und ihm vorgeworfen, Kinder zu ungesundem Essen zu verleiten.

«Wir sind mehr wert».
«Wir sind mehr wert».
Bild: Getty Images North America

In diesem Jahr machen nun die Mitarbeiter mobil. Sie verlangen einen Stundenlohn von 15 Dollar. Der Durchschnittslohn in der Branche liegt nach Angaben des Arbeitsministeriums bei 9,08 Dollar. Manche Beschäftigte bekommen aber nur den gesetzlichen Mindestlohn von 7,25 Dollar und haben seit Jahren keine Erhöhung gesehen. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schlechtes Blut – oder der grösste Betrug im Silicon Valley

Mit ihrem angeblichen Blutanalysegadget hat Elizabeth Holmes alle getäuscht: Rupert Murdoch, Henry Kissinger und auch Jim Mattis. Jetzt hat der Prozess gegen die mutmasslich grösste Betrügerin des Silicon Valleys begonnen.

«Fake it until you make it» (Täusch etwas vor, bis es funktioniert) ist ein beliebtes Motto in der Start-up-Szene des Silicon Valley. Viele technische Sensationen werden mit üblen Kinderkrankheiten und grossspurigen Versprechen auf den Markt geworfen. Meist verschwinden diese Heilsbringer jedoch genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind.

Nicht so bei Elizabeth Holmes. Sie beherrschte das Täuschungsspiel perfekt. Die Gründerin eines Unternehmens namens Theranos steht im Mittelpunkt der …

Artikel lesen
Link zum Artikel