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Archäologie

Deutsche Forscher entdecken uralte Ameise in Bernstein von Goethe

Auch rund 200 Jahre nach seinem Tod sorgt der Forscherdrang Johann Wolfgang von Goethes für neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Das jedenfalls bewiesen nun Biologen der Friedrich-Schiller-Universität ...
Das Tier ist mit blossem Auge nicht im Bernstein erkennbar. Bild: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Forscher entdecken uralte Ameise in Bernstein von Goethe

26.01.2026, 13:5026.01.2026, 13:50

Forscher haben ein rund 40 Millionen Jahre altes Fossil einer Ameise in einem Stück Bernstein entdeckt, das einst Johann Wolfgang von Goethe gehörte. Das Tier sei mit blossem Auge nicht erkennbar, teilte die Friedrich-Schiller-Universität in Jena (Deutschland) mit.

Sie sei mit modernen Bildgebungstechniken identifiziert worden.

Es handle sich um die ausgestorbene Art Ctenobethylus goepperti, die oft in Bernstein gefunden werde. Dank des guten Erhaltungszustands seien aber neue Erkenntnisse über diese Art gewonnen worden. Erstmals hätten Forscher etwa in das Innere einer solchen Ameise schauen können und hätten dort Strukturen im Kopf- und Brustbereich sichtbar gemacht.

Goethes Bernstein-Sammlung aus dem Ostseeraum umfasst etwa 40 Stücke, wie es weiter hiess. In zwei von ihnen seien nun eingeschlossene Tiere entdeckt worden – neben der Ameise auch eine Trauermücke und eine Kriebelmücke. Die Stücke lagern im Goethe-Nationalmuseum in Weimar. (sda/dpa)

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