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Genmanipulation an Babys: Womöglich ist noch eine Frau schwanger



epa07190756 A technician works at the DNA research laboratory for gene sequencing in Nanjing, Jiangsu Province, China, 13 November 2018 (issued 26 November 2018). The National Health Medical Data Center is a government investment group in Yangzi based at the Scientific Innovation Center in Nanjing. It includes a large national data application center and a storage center. The Application Center focuses on gene sequencing businesses. It is the most modern laboratory in China and the largest gene sequencing base in Asia with an annual capacity of up to 400,000 people. The Storage Center has completed the construction of a supercomputing center with a storage capacity of 52 PB and a computing power of 35,000 cores. The People's Whole Genome Sequencing Program launched at the center is trying to build a unique genetic information database for the Chinese population. Unconfirmed news reports that the world's first genetically modified babies (twin girls) were born in China in November 2018.  EPA/ALEKSANDAR PLAVEVSKI ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Bild: EPA/EPA

Im Rahmen seiner Genmanipulationsversuche an Embryos gebe es eine weitere mögliche Schwangerschaft, erklärte He Jiankui an einem Kongress in Hongkong. Ob der Nachwuchs die Genmanipulation trägt oder nicht, ist jedoch unklar.

Während einer Fragerunde an einem Genomforschungskongress in Hongkong sah sich der chinesische Forscher He mit der Frage konfrontiert, ob weitere Frauen im Rahmen seiner Experimente schwanger geworden seien. Es gebe eine weitere mögliche Schwangerschaft, sagte He daraufhin, wie die NZZ berichtet.

Daraus ist zu schliessen, dass mindestens ein weiterer Embryo nach versuchter Genmanipulation einer Frau implantiert wurde. Ob der Embryo die gewünscht Genveränderung tatsächlich trägt, ist unklar.

Am Montag hatte He mit seiner Ankündigung weltweite Empörung ausgelöst, die ersten genmanipulierten Babys «Lulu» und «Nana» seien kürzlich auf die Welt gekommen. Insgesamt hatten acht kinderlose Paare aus gesunder Mutter und HIV-infiziertem Vater an Hes Versuchen teilgenommen.

Die an Embryonen vorgenommenen Eingriffe mit dem noch jungen Verfahren Crispr/Cas9 sollten die Kinder demnach resistent gegen HIV machen. Eine unabhängige Bestätigung für Hes Behauptung gibt es bislang nicht. (aeg/sda)

Das eigene Erbgut verändern und schauen, was passiert?

Video: www.explain-it.ch

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