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Je klüger die Autos, desto riskanter fahren die Lenker

Forscher der Columbia University haben untersucht, was passiert, wenn autonom fahrende Autos mit menschlichen Lenkern interagieren. Dabei gibt es überraschende Resultate.

Christoph Bopp / ch media



Kommt das automatische Fahren? Und wenn ja, wann? Wer so fragt, trifft das Problem nicht. Denn im Hinterkopf steckt die Antwort: Erst, wenn es sicher genug ist. Dies ist eine problematische Annahme. Denn vielleicht kommt es auf diese Weise gar nie.

Über eines muss man sich im Klaren sein: Auch autonom fahrende Autos produzieren Un­fälle. Vielleicht weniger als solche mit Menschen hinter dem Steuer. Aber «sicher» im absoluten Sinn werden auch die Automaten nie sein.

self driving car selbstfahrendes auto autonomes fahren autonomous car

Auch autonomes Fahren birgt Gefahren. Bild: shutterstock

Weil es auf den Strassen immer Unfälle geben wird, sollte man sich überlegen, wie solche Dinge künftig geregelt werden. Unser Strafrecht kennt bis jetzt nur Menschen als Täter. Im Strassenverkehr geht es darum, bei einem Unfall die Verantwortlichkeit (oder «Schuld») festzustellen. In der Regel redet man von «Fahrlässigkeit», denn man geht davon aus, dass Verkehrsteilnehmer die nötigen Vorsichtsmassnahmen treffen.

Ein neuer Akteur mit einem anderen Interesse

Gibt es einen Unfall, wird nach dem Grad der Fahrlässigkeiten bei Verursacher und ­Opfer gefragt. Die «Schuld» wird in der Regel aufgeteilt. Beiden Seiten wird der Wille und das primäre Interesse zugebilligt, Unfälle zu vermeiden.

Beim autonomen Fahren gibt es aber einen neuen Akteur mit einem anderen Primärinteresse: den Produzenten des Fahrzeugs. Und sein primäres Interesse ist nicht das Vermeiden von Unfällen, sondern der Profit.

Wir haben also eine neue Aufgabe für den Gesetzgeber: Er muss eine neue Regel definieren, wie die Fahrlässigkeit verteilt werden soll. Und wir müssen verstehen, wie der Auto­produzent ins Bild passt. Er beschäftigt sich natürlich auch mit Unfallvermeidung. Aber er kleidet sie in Technologie und versteht sie als ein Investment.

Der Gesetzgeber auf der obersten Ebene gibt die Regeln vor. Auf der zweiten Ebene definiert der Produzent der autonomen Autos die Spezifikation seiner Produkte. Denen müssen (oder können) auf der dritten Ebene sich dann die menschlichen Lenker anpassen. Die Interaktionen zwischen den Playern können spieltheoretisch modelliert werden. In allen Konstellationen rechnet man mit Gleichgewichten: Wenn keiner der Akteure seinen Nutzen verbessern der seine Kosten verringern kann (Payoff) von seiner Handlungsweise abweicht.

Der Gesetzgeber auf der obersten Ebene gibt die Regeln vor. Auf der zweiten Ebene definiert der Produzent der autonomen Autos die Spezifikation seiner Produkte. Denen müssen (oder können) auf der dritten Ebene sich dann die menschlichen Lenker anpassen. Die Interaktionen zwischen den Playern können spieltheoretisch modelliert werden. In allen Konstellationen rechnet man mit Gleichgewichten: Wenn keiner der Akteure seinen Nutzen verbessern der seine Kosten verringern kann (Payoff) von seiner Handlungsweise abweicht. Bild: CH Media

Situationen mit strate­gischer Interdependenz

Diese Situation mit drei Playern auf drei Ebenen und verschiedenen Parametern (zum Beispiel die allmähliche Durchdringung des Verkehrs mit autonomen Fahrzeugen) haben Forscher der Columbia University (Ingenieur- und Juristische Abteilung) spieltheoretisch modelliert (siehe Grafik). Die Spieltheorie erlaubt es, Situationen zu modellieren, in denen verschiedene Strategien und Interessen miteinander agieren

Wir haben es im Strassenverkehr mit drei Konstellationen zu tun:

  1. Menschlicher Lenker (HV = Human Vehicle) crasht mit menschlichem Lenker (HV - HV)
  2. Menschlicher Lenker und autonom fahrendes Auto (AV = Autonomous Vehicle) kollidieren (HV - AV)
  3. Autonom fahrendes Auto kollidiert mit autonom fahrendem Auto (AV - AV).

Drei Hierarchien: Leader und Followers

Der Gesetzgeber agiert auf dem obersten Level. Er kann die Parameter definieren und anpassen und so die Spielregeln auf der «Strasse» ver­ändern. Er legt die Haftungsregeln fest für menschliche Lenker und legt dem Produzenten eine Pro­dukte­haftpflicht auf. Die beiden anderen Player «folgen» ihm. Sein Ziel ist die Minimierung der sozialen Kosten (Total der Unfallfolgen und die Kosten der Vorsicht beim Fahrstil).

Auch das autonom fahrende Auto agiert auf einem höheren Level als die menschlichen Lenker. Sein Verhalten ist durch das Programm festgelegt. Der menschliche Lenker ist auch hier ein Follower. Menschen untereinander interagieren als gleichwertige Player.

Einige Ergebnisse: Mensch­liche Lenker (HV), aber auch Fussgänger, gehen desto mehr Risiken ein, je mehr autonome Fahrzeuge (AVs) verkehren (moral hazard). Will der Gesetz­geber die Verkehrs­sicherheit verbessern, muss er dann den Autoproduzenten helfen (z.B. mit Steuererleichterungen für Halter von AVs). Je homogener der Markt wird (gegen 100 Prozent AVs), desto stärker müssen die Produzenten aber reguliert werden. Denn Vorsichtsmassnahmen kosten, und das schmälert den Profit.

Auch wenn es mit einigen vereinfachenden Annahmen operiert, erweist sich das Modell als geeignetes Tool, um eine optimale Verteilung der Fahrlässigkeit im Rahmen von Verkehrssicherheit und sozialen Kosten (Unfallfolgen, aber auch flüssiger Verkehr) zu errechnen.

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • murrayB 25.01.2020 17:24
    Highlight Highlight Solange die Unfallwahrscheinlichkeit mit Autopilot geringer als ohne ist, sehe ich keine Rechenschaft beim Automobilkonzern...

    Ist ja immer noch der Käufer der sich für ein Auto entscheidet...
  • Urs457 25.01.2020 11:49
    Highlight Highlight Tesla kommuniziert die Unfallhäufigkeit jedes Quartal.
    Ein Unfall geschieht statistisch pro...
    3.07 Mio Meilen mit Autopilot
    2.10 Mio Meilen ohne Autopilot mit aktiven Safety Features
    1.64 Mio Meilen ohne Autopilot/aktive Safety Features
    0.48 Mio Meilen mit anderen Autos, gemäss NHTSA

    https://www.tesla.com/de_DE/VehicleSafetyReport?redirect=no
  • wolge 24.01.2020 16:32
    Highlight Highlight Hier wird immer von den sozialen Kosten gesprochen...

    Verlassen wir mal unsere alten Denkmuster und lassen die Moral wie wir sie heute definieren hinter uns...

    Wir haben eine exponentiell zunehmende Überbevölkerung, wir haben Klimaerwärmung, Artensterben und Umweltverschmutzung...

    Dies alles sind riesige soziale Kosten...

    Jeder Mensch weniger trägt dazu bei diese Kosten zu reduzieren...

    Da fragt man sich schon ob ein Unfall nun Kosten verursacht oder letztlich einspart...
    • eleve 25.01.2020 12:25
      Highlight Highlight Nicht jeder Unfall produziert Tote; bei den meisten gibt es "nur" Verletzte und da werden Kosten verursacht :)
  • Küsel64 24.01.2020 12:27
    Highlight Highlight Ein Teil der Gesetzgeber ist natürlich in den Verwaltungsräten der Produzenten bzw. Inporteuren vertreten. Daher ist die idealisierte Vorstellung des Modells beim Payoff mit Vorsicht zu geniessen. Gleiche Vertreter der Wirtschaft prägen das Märchen, wonach die unsichtbare Hand der Wirtschaft die Geschehnisse optimal regelt. Ich habe höchste Befürchtungen, dass, wie vor 30 Jahren bei der Haftung in der Informatik, der Industrie kaum griffige Haftung auferlegt wird. Ausserdem: Wo kein Gesetz ist, fällen unzählige Gerichte völlig heterogene Entscheide. USA lässt grüssen.
    • chr_bopp 24.01.2020 14:02
      Highlight Highlight Es gibt immerhin noch die obligatorische Haftpflichtversicherung ...
  • Altweibersommer 24.01.2020 08:43
    Highlight Highlight Autos sind ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert. Es macht keinen Sinn, in diesem Bereich zu Forschen.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 24.01.2020 10:12
      Highlight Highlight Züge sind ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert. Und trotzdem werden sie noch weiter betrieben. 😉
    • sowhat 24.01.2020 12:36
      Highlight Highlight @Altweibersommer,es geht doch nichts über intelligente und konstruktive Kommentare 🤦‍♀️
    • Altweibersommer 24.01.2020 14:50
      Highlight Highlight Das ist trotz dem ironischen Unterton durchaus erst gemeint. Der motorisierte Individualverkehr hat insbesondere in den Städten bereits heute seine Kapazitätsgrenzen überschritten, das wird mit weiterem Bevölkerungswachstum und Zersiedlung von alleine nicht besser. Also entweder wir bauen den ÖV endlich richtig aus oder die Städte werden die Autos irgendwann halt einseitig verbieten.
  • Auric 24.01.2020 08:28
    Highlight Highlight Eine ganz normale Entwicklung und trotzdem werden die Zahlen der Unfallopfer pro gefahrenem km fallen.

    Das war so als die ersten Fahrzeuge mit einem kalkulierbaren Fahrverhalten auf dem Markt kamen, das war so als die ersten Fahrzeuge mit passiver Sicherheitstechnik (Knautschzone, Gurt etc) kamen als die ersten mit aktiver Sicherheit kamen, und wird dann enden wenn die Fehlerquelle Nr. 1 (der Mensch) aus der Gleichung gestrichen werden kann.

    So gesehen eine positive Entwicklung für alle (Ok ausser den Karosseriespenglern)
  • Name_nicht_relevant 24.01.2020 08:03
    Highlight Highlight 6. Müdigkeitserkennung durch mein Fahrverhalten.
    7. Km-Anzeige wie lange ich noch fahren kann bis der Tank leer ist.
    8. Genaue Lufdruckanzeige
    9. Genau Geschwindigkeitsanzeige.

    Alles sind Technische Daten, die einem helfen Unfälle oder Panne zu vermeiden. Klar ist es problematisch wenn man diese Hilfmittel nicht mehr hat zu fahren, jedoch ist meine Erfahrung, dass beim Stau viele abgelenkt sind und oftmals Auffahrunfälle enstehen.
    Sekundenschlaf kann tödlich für viele sein. Wer leeren Tank hat und Pannendienst braucht, zahlt schön drauf, ebenso Parkschäden. Kosten /Unfälle Spahren sollte Prio. w.
    • sheshe 24.01.2020 12:49
      Highlight Highlight Mein Auto ist 20jährig und hat keine dieser Hilfsmittel. Dafür checke ich beim Tanken Luftdruck und Ölstand, Parkieren habe ich noch richtig gelernt, beim Spurwechsel drehe ich noch den Kopf und fahre aufmerksam und schaue nicht aufs Natel.

      Seit 14 Jahren Unfall- und Bussenfrei unterwegs!
    • Name_nicht_relevant 24.01.2020 14:29
      Highlight Highlight sbeste es wäre richtig toll wenn es mehr wie Dich gäbe, ich kann auch ohne Hilfsmittel fahren jedoch brauchen gewisse genau meine. Ich habe 7 Jahre Verkehrdienst gemacht, habe oft die Motorhaube von nahem gesehen und die Aussreden waren wirklich Orgninell. Auch als Rollerfahrerin war ich schon sehr oft nahe am Boden, viele sind zu sehr Abgelenkt ob vom reden mit den Beifahrern oder Handy. Mein Leben ist aber mehr Wert als das und solche Fahrer/innen ist dies egal. Genau so wie Raser, weswegen ich mehr Versicherung bezahle. Spare ich mir so Ärger, deshalb hab ich genau so ein Auto gekauft.
  • Name_nicht_relevant 24.01.2020 07:54
    Highlight Highlight Mein Auto ist vor 5 Jahren auf den Markt gekommen, ich fahre seit Dezember; Vorteile meiner Hilfsmittel;
    1. Als Neulenker bin ich nicht gerade super im Parkieren, 360 Grad Kamera unterstützt mich, so dass ich keine Schäden an meinem und anderen Fahrzeugen mache.
    2. werde ich gewarnt wenn mir jemand zu nah ranfährt, egal ob vorne, hinten oder seitlich.
    3. Totwinkelassistent, ebenso wichtig.
    4. Stehende Objekte werden mit einem Ton signalisiert, so das ich ebenso gewarnt werde bei Spurwechsel oder plötzliches Anhalten eines Fahrzeuges.
    5. Ökologisches Fahren, Motor geht aus automatisch.
    • Forest 24.01.2020 11:24
      Highlight Highlight Also mir genügt nur ABS und Servo :)
  • bokl 24.01.2020 07:48
    Highlight Highlight "... optimale Verteilung der Fahrlässigkeit ..."
    Für Produzenten muss primär eine Null-Toleranz gelten. Ansonsten werden Tote / Verletze einkalkuliert.
    • WID 24.01.2020 08:07
      Highlight Highlight @bokl: Tote müssen einkalkuliert werden weil Systeme nie perfekt sein können. Auch Du als Autofahrer musst diese Kalkulation machen: wenn Du in ein Auto steigst, kannst Du nicht 100% ausschliessen, dass Du in der nächsten Kurve jemanden mit 100%igen Selbstverschulden totfährst.
  • WID 24.01.2020 06:58
    Highlight Highlight Braucht es dazu eine Studie? Es ist ja offensichlich, dass die Fahrer mit Assistenzsystemen unvorsichtiger fahren werden.
  • _kokolorix 24.01.2020 06:50
    Highlight Highlight Es ist nicht erwiesen, dass die erhöhte Risikobereitschaft einzelner Fahrer gesamthaft zu einer schlechteren Unfallbilanz führen wird. Mit der verbreiteten Einführung von ABS-Systemen sanken auf jeden Fall die Unfallzahlen, obwohl auch hier das Gegenteil befürchtet wurde.
    Ganz anders sieht es hingegen juristisch aus. Hier droht dem Normalfahrer eine eklatante Benachteiligung, wenn er im Schadenfall einem mächtigen Konzern Fahrlässigkeit nachweisen muss. Die Konzerne werden schon auf Ebene der Gesetzgebung alles versuchen um ihr Haftungsrisiko so klein wie irgend möglich zu halten
    • EvilBetty 24.01.2020 07:16
      Highlight Highlight Ausser Volvo.
    • JaAber 24.01.2020 08:08
      Highlight Highlight Mag mich erinnern, als vor Jahrzehnten ABS eingeführt wurde, wurden Berliner Taxis mit und ohne ABS studiert. Fahrer mit ABS fuhren risikoreicher, als die anderen.
      Dürfte heute nicht anders sein: Dank Spurhalte- und Notbremsassistenten „kann“ ich scheinbar gefahrlos WhatsApp-Nachrichten lesen und beantworten...
    • chr_bopp 24.01.2020 12:39
      Highlight Highlight Gemeint ist, dass die menschlichen Lenker gegenüber den Automaten risikofreudiger sind. Bei anderen Menschen weiss man nicht, ob die bremsen. Bei den Automaten denkt man, dass sie es tun. Automaten machen kein Chicken-Game. In Kalifornien wurden Videos, welche das risikoaverse Fahr-"Verhalten" von Waymo-Autos zeigten, zu Hauf runtergeladen. Gleiches gilt für Fussgänger. Vor dem Automat kannst Du einfach auf die Strasse treten, weil der ja auf Bremsen programmiert ist. Lenker in Autos mit Assistenzsystemen fahren nicht unbedingt mit mehr Risiko.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 24.01.2020 06:45
    Highlight Highlight Wenn die Hersteller von autonom fahrenden Fahrzeugen für Unfälle haften müssen ist es der Tod vom autonomen fahren auf absehbare Zeit.
    Gleiches gilt, wenn der Fahrzeughalter für einen Schaden haften muss den sein autonom fahrendes Fahrzeug verursacht. Er müsste dann quadi für etwas gerade stehen auf das er keinen Einfluss hat.

    Ich bin gespannt wie das Dilemma gelöst wird.
    • Forest 24.01.2020 09:36
      Highlight Highlight Das Gesetz schreibt ganz klar vor. Der Lenker allein ist für sein Fahrzeug verantwortlich. Autonomes fahren und Assistenzsysteme ersetzen nicht die Verantwortung eines Fahrers.
    • Donald 24.01.2020 09:56
      Highlight Highlight Warum? Jeder Lenker ist heute schon für solche Fälle versichert. Auch die Hersteller können solche Versicherungen abschliessen.
    • chr_bopp 24.01.2020 12:35
      Highlight Highlight Es geht ja gerade darum, die Haftungsfrage neu anzugehen. Man kann diesem Komplex viele Namen geben, zB auch "Fahrlässigkeit neu definieren". So wird klarer, wozu die ganze Mathematik gut ist. Bei Mensch-Mensch wird die "Schuld" verteilt: Wer ist weiter vom "Normalen" abgewichen, wer ist "fahrlässiger"? Das spielt sich im Rahmen von "Verhalten" ab. Bei Mensch-Automat trifft dann Verhalten (mehr oder weniger Risiko zB) auf eine Fahrzeugspezifikation (zB Sensorqualität). Die Spieltheorie hilft, dass man das überhaupt vergleichen kann. Versicherungen müssen dann weg vom rein Statistischen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 24.01.2020 06:21
    Highlight Highlight Müsste der Titel, passend zum Bild, nicht "Je klüger die Autos, desto riskanter fahren die Lenkerinnen" lauten?

    Ich frage nur. 😁
    • @schurt3r 24.01.2020 07:49
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Kiro Striked 24.01.2020 08:06
      Highlight Highlight @Schurt3r
      Hier muss ich Anti leider Recht geben.

      Heisst ja heute PC Mässig "LehrerInnen" "BäckerInnen" "IronManInnen".

      Da gibt es sehr viele Frauen die EXTREMST Agressiv darauf bestehen, dass immer die Weibliche Seite genannt wird. Gendern und so... :P

      Achtung.. könnte Etwas übertreiben und Sarkatisch gemeint sein.
    • Antinatalist 24.01.2020 08:06
      Highlight Highlight @schurt3r: Here's your ☕.

      Dreifacher Espresso mit einem doppelten Schuss Lutz drin. Dann dürfte der Tag ins Rollen kommen. 😉
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