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epa07952100 Dutch Founder Boyan Slat of The Ocean Cleanup during the presentation in Rotterdam, The Netherlands, 26 October 2019,  of the new technology for the expansion of the cleaning campaign. The new machine, the Interceptor, floats on rivers to sweep up the floating waste.  EPA/ROBINUTRECHT

Boyan Slat und der «Interceptor». Bild: EPA

Mit dieser Falle will ein 25-Jähriger das Müllproblem der Ozeane an der Wurzel packen

Ein junger Niederländer will die Ozeane vom Plastikmüll befreien. Mit einer riesigen Fanganlage im Pazifik vermeldete sein Team kürzlich erste Erfolge. Nun geht er einen Schritt weiter.



Der Grossteil des Plastikmülls in den Meeren wird über Flüsse eingetragen. Mit einer neuentwickelten Abfangvorrichtung will die Organisation «The Ocean Cleanup» diesen Zustrom nun auf ein Minimum begrenzen.

«Wir haben jetzt ein System, das Plastik in den Flüssen einfangen kann», sagte der Leiter der Organisation, der Niederländer Boyan Slat, am Samstagabend im Hafen von Rotterdam bei der Vorstellung des Müllfängers mit der Bezeichnung «Ocean Cleanup Interceptor».

Den Leitgedanken für das neue System beschrieb der 25-jährige Öko-Unternehmer bei der aufwendig inszenierten und weltweit über Youtube gestreamten Präsentation so: 80 Prozent des Plastikmülls in den Weltmeeren würden über die rund 1000 grössten Flüsse dorthin gelangen. Dieser Müllnachschub könne und müsse gestoppt werden. «Wir drehen diesen Hahn zu.»

Erste vier Müllfänger einsatzbereit

Nach vierjähriger Entwicklungszeit stünden die ersten vier «Interceptor»-Müllfänger bereit. Zwei sammelten bereits Plastikmüll in Flüssen in Indonesien und Malaysia ein, der dritte werde für den Einsatz im Mekongdelta in Vietnam und der vierte für einen Einsatz im Río Ozama in der Dominikanischen Republik vorbereitet.

Der Einsatz in Jakarta:

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Video: YouTube/The Ocean Cleanup

Geplant sind «Interceptor»-Einsätze vor allem in ärmeren Regionen der Erde, wo Millionen von Menschen an den Ufern grosser Flüsse wohnen, ohne dass es dort eine ordentliche Müllentsorgung gibt.

Die mit Solarenergie betriebenen Vorrichtungen erinnern an riesige Siebe in Form eines Katamarans, also eines Schiffes mit zwei Rümpfen. Der Abfall wird herausgefischt und über Laufbänder in Container transportiert. Online-Sensoren melden, wenn sie voll sind. Tiere können den Angaben zufolge leicht an den Müllfängern vorbeischwimmen.

So funktioniert das System:

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Video: YouTube/The Ocean Cleanup

Jede einzelne dieser Vorrichtungen könne pro Tag etwa 50'000 Kilogramm Müll abfangen, was rund einer Million Plastikflaschen entspreche, erklärte Slat. Die Organisation hoffe, die Technik innerhalb von fünf Jahren auf 1000 Flüssen einsetzen zu können. «Wenn wir das schaffen, können wir unsere Ozeane wieder sauber bekommen.»

Die Vorstellung des «Interceptors»:

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Video: YouTube/The Ocean Cleanup

Vorbild Baltimore

Völlig neu sei die «Interceptor»-Technologie allerdings nicht, hiess es nach der Präsentation im US-Technikmagazin «Wired». Ähnliche Müllfänger-Vorrichtungen seien bereits jahrelang im Hafen von Baltimore eingesetzt worden. «Wissenschaftler sagen schon seit Jahren, dass der richtige Weg zur Lösung dieses Problems flussaufwärts führt», zitierte «Wired» den Direktor der Kampagne «Healthy Harbor» (Gesunder Hafen) in Baltimore, Adam Lindquist. «Und Nachahmung ist die schönste Form des Kompliments.»

Anfang Oktober hatte «Ocean Cleanup» erste Erfolge mit einem Plastikmüllfänger im Pazifik gemeldet. Das dortige System treibe nach der Überwindung technischer Probleme nun Meeresmüll mit einem riesigen Fangarm zusammen.

Vor rund einem Jahr war diese Anlage von San Francisco aus zum sogenannten Great Pacific Garbage Patch (etwa: Grosser Pazifischer Müllteppich) geschleppt worden, der zwischen Kalifornien und Hawaii liegt. In diesem Strömungswirbel sollen sich nach Schätzungen von Wissenschaftlern 1,8 Billionen Plastikteile aufgestaut haben. (sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Score 29.10.2019 11:21
    Highlight Highlight Ich bin echt begeistert. Ich mag Leute und Firmen die was machen anstatt immer nur zu reden. Zu viele sind immer nur am reden und schreiben. Ich bin sicher hier in den Kommentaren wird wieder gemotzt das man damit ja das Ursprüngliche Problem gar nicht löse und und und. Aber wir müssen wegkommen von dieser Negativen Einstellung und anpacken wo man kann. Und vor allem aufhören immer das eine gegen das andere auszuspielen wenn es doch beides braucht.

    Es gibt aber etwas was mich interessieren würde. Haben diese "Maschinen" Auswirkungen auf die Natur und Tiere?
  • zutt 28.10.2019 20:06
    Highlight Highlight Gibts eigentlich ein Projekt das eine vernünftige Müllentsorgung in Entwicklungsländern fördert? Und wenn ja wie heissen die?
  • Kritiker 2.0 28.10.2019 19:56
    Highlight Highlight Endlich werden die Medien auf ihn aufmerksam, endlich... 😊
    • NotWhatYouExpect 29.10.2019 08:09
      Highlight Highlight Die Medien haben auch vorher schon über Ihn berichtet.... es ist nunmal so, dass er halt nur selten mal was zu Berichten hat und die Medien dies aufgreifen können.

      Bei Greta ist dies halt anders.... die sucht die Öffentlichkeit.
  • Schlaf 28.10.2019 19:05
    Highlight Highlight Es ist sehr bedauerlich, dass solche Massnahmen ergriffen werden müssen. Symptombekämpfung vs. Ursachenforschung und so.. Sieht so aus, als müssten wir zuerst die Symptome bekämpfen.

    Immerhin läuft in die Richtung was.

    Guter Junge dieser Boyan
    • Score 29.10.2019 11:25
      Highlight Highlight Weil wir ja immer nur etwas machen können. Wir sind ja sooo einseitig...
      Es wird bereits so viel gemacht auf so vielen Ebenen und immer noch wird einfach nur negativ geschrieben. Es wird daran gearbeitet Abfall zu sammeln und zu entsorgen. Es werden Massenweise Bäume gepflanzt. Es wird an besserem Recycling gearbeitet. Es gibt immer mehr alternative Energie Formen und das Weltweit. E-Autos sind auf dem Vormarsch und noch viel mehr. Man sollte Good News auch mal als Good News stehen lassen können.
  • Pabloes 28.10.2019 18:50
    Highlight Highlight gute idee! Die ursache am anfang oder wenigstens nicht am ende zu bekämpfen. Wegen den kosten lässt sich streiten, aber entweder will man unseren planeten schützen oder nicht und das kostet geld.
    Aber wer dann zahlen wird und wer nicht ist eh schon klar
  • skisandtrail 28.10.2019 18:41
    Highlight Highlight Endlich! Habe schon lange auf einen Artikel über ihn gewartet!
    DAS ist Klimajugend, er TUT etwas dafür. Gretel hingegen segelt mit einem Boot nach Amerika,welches mit Dieselbooten durch den halben Atlantik an den Start gebracht wurde.
    • vescovo 28.10.2019 20:05
      Highlight Highlight Ich will Slat's Leistung keineswegs schmälern, aber er ist 25, Greta 16. Ausserdem sorgt sie durch ihre mediale Präsenz dafür, dass es überhaupt Investoren gibt, die in ein solches Projekt investieren möchten. Ihr Beitrag am Klimaschutz ist also nicht in Plastikflaschen bezifferbar, aber trotzdem gewaltig.
    • skisandtrail 28.10.2019 20:49
      Highlight Highlight Richtig. Als er 16 war (korrigiert mich) hatte er glaubs die Idee, kurz darauf fing er mit entwicklung usw an.
      Sicher hat Greta teils auch eine positive Seite,auf all jene,welche lieber folgen,statt führen. Wenn all jene,welche wegen ihr streiken,auch nur 3-4h pro woche für ein projekt investieren würden,würde einiges mehr und schneller erreicht werden.
      Personenkult reicht nicht für Klimaveränderungen
    • Cas 28.10.2019 21:50
      Highlight Highlight Wieso Äpfel mit Birnen vergleichen, ja sogar gegeneinander ausspielen?
      Beide tun Herausragendes für die Umwelt. Ich bin dankbar dafür...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 28.10.2019 18:31
    Highlight Highlight "An der Wurzel" packen, hiesse nicht mehr jeden Scheiss in Plastik einzupacken.
  • Lord_Mort 28.10.2019 18:25
    Highlight Highlight Da kann man auch einfach mal Danke sagen für sie Zeit die das Team sich nimmt und was sie für uns alle leisten. Drum -> Dankeschön :)
  • DonSaiya 28.10.2019 18:09
    Highlight Highlight Aller Anfang ist schwer. Aber irgendwie irgendwo irgendwann muss man es mal mache. Daher viel Erfolg!
  • auloniella 28.10.2019 18:03
    Highlight Highlight Klingt spannend 😀Das Problem ist leider damit aber nicht vollständig gelöst. Wohin mit dem Müll, resp welches Land trägt dann die Kosten z.b bein great pacific garbage patch? Da werden sich viele wieder gegenseitig die Schuld zuschieben...
    • Heinzbond 28.10.2019 18:21
      Highlight Highlight Wieso Kosten? All das Plastik besteht aus was, Öl... Kann man meistbietend verkaufen...
    • Makatitom 28.10.2019 18:42
      Highlight Highlight Ich habe erst letzte Woche einen Bericht im Fernsehen gesehen über eine Firma die so Meerplastik shreddert, erhitzt und daraus wieder neues Plastikgranulat macht
    • dmark 28.10.2019 18:49
      Highlight Highlight Plastik wird ja aus Öl gewonnen. Also z.B. verheizen und verstromen. Mit Filter natürlich. Wird in vielen Ländern gemacht. Der Müllentsorger als Fernwärmelieferant.
  • Chrigi-B 28.10.2019 18:00
    Highlight Highlight DAS brauchen wir!

    Keine verstaubten Modelle der letzten 100 Jahre von links oder rechts.

    Innovation ist das Zauberwort!
    • ArcticFox 28.10.2019 19:26
      Highlight Highlight Nein, wir brauchen Umweltbewussten, sprich weniger Littering. Dann bräuchte es diese Maschine gar nicht.
  • Forrest Gump 28.10.2019 17:58
    Highlight Highlight Coole Sache, noch einfacher wäre es, das Zeug gar nicht erst in den Fluss zu werfen. Hierfür müsste man Entsorgungsmöglichkeiten schaffen und die Leute vor Ort anschliessend aufklären. Aktuell haben sie nämlich an vielen Orten gar keine Müllabfuhr, geschwiege denn eine Mülltrennung.
    • Score 29.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Es wird Weltweit daran gearbeitet. Es gibt überall Projekte die genau die das zum Ziel haben. Vielleicht sollte man etwas mehr darüber berichten...
  • Felix Meyer 28.10.2019 17:57
    Highlight Highlight Würde man die doppelten Informationen aus dem Artikel entfernen, dann wäre er noch halb so lange...
    • Wander Kern 28.10.2019 20:19
      Highlight Highlight Wenn entf dpplt Inf aus Kmmt Dann Kmmt hlb so lng.
    • Moelal 28.10.2019 21:04
      Highlight Highlight Und was ist Sein Problem? Ein inhaltliches Problem, weil hier jemand etwas unternimmt ? Oder ein anderes Problem?

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

Herr Fischer, …

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