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Storming of the Teocalli by Cortez and His Troops  (1848) von Emanuel Leutze 
https://www.pinterest.ca/pin/141581982018573282/?lp=true

Historiengemälde (1848) von Emanuel Leutze: «Die Erstürmung des Teocalli durch Cortez und seine Truppen». Die spanische Eroberung riesiger Gebiete in Amerika führte zu einem massiven Bevölkerungsrückgang.    Bild: Pinterest

Bei der Kolonisation Amerikas starben so viele Menschen, dass sich das Klima abkühlte



Der Mensch verändert das Klima. Dieser Befund ist zwar nicht unumstritten, wird aber von der klaren Mehrheit der Klimatologen geteilt. Die anthropogene Veränderung des Klimas ist einer der Gründe dafür, dass manche Wissenschaftler sogar von einem neuen Erdzeitalter sprechen, dem Anthropozän

Wenn es um menschengemachte klimatische Phänomene geht, richtet sich der Blick allerdings nur selten auf Vorgänge, die sich vor dem Beginn der industriellen Revolution abspielten. Das gilt nicht für eine Studie, die sich mit den Auswirkungen der europäischen Kolonisation Amerikas – lange vor den ersten Dampfmaschinen – auf das globale Klima befasst. Die Forscher des University College London, die ihren Befund in den «Quaternary Science Reviews» veröffentlichten, kommen nämlich zum überraschenden Schluss, dass zu den unabsehbaren Folgen dieses weltgeschichtlichen Vorgangs auch die sogenannte «Kleine Eiszeit» gehört. 

Diese Abkühlung des Klimas, die im 15. Jahrhundert einsetzte und bis ins frühe 19. Jahrhundert spürbar blieb, folgte auf die mittelalterliche Warmzeit und wurde durch verstärkte vulkanische Aktivität und – zu einem kleineren Teil – auch durch verringerte Sonneneinstrahlung verursacht. Die Temperatur sank während der Kleinen Eiszeit global um etwa 0,8° C; in manchen europäischen Regionen lag sie sogar um bis zu 2° C niedriger. Dies führte zu Missernten in der Landwirtschaft und als Folge davon zu häufigeren Hungersnöten.   

Neben den genannten Faktoren, die diese Abkühlung verursachten, soll laut der erwähnten Studie aber auch das Massensterben verantwortlich sein, das mit Beginn der europäischen Kolonisation des amerikanischen Kontinents einsetzte. Der massive Bevölkerungsrückgang in Nord-, vor allen Dingen aber in Zentral- und Südamerika, führte demnach dazu, dass riesige Gebiete nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wurden und daher erneut von Wald überwachsen wurden. Die neu entstandenen Wälder banden in hohem Tempo so viel von dem Treibhausgas CO2 aus der Luft, dass die Temperatur weltweit sank.   

Tatsächlich kam es in der einheimischen Bevölkerung nach dem Erscheinen der Europäer im Jahr 1492 zu einem fürchterlichen Aderlass. Die Schätzungen zur Bevölkerungszahl des amerikanischen Doppelkontinents am Ende des 15. Jahrhunderts weichen zwar voneinander ab, die Autoren der Studie gehen von etwa 60 Millionen Einwohnern aus, was ungefähr zehn Prozent der damaligen Weltbevölkerung entsprach. Rund die Hälfte davon lebte in Zentralamerika, ein Viertel im Inkareich.

Spanische Eroberer in Mittelamerika

Die Eroberer aus Europa verfolgten und versklavten die indigene Bevölkerung.   Bild: gemeinfrei

Hundert Jahre später war die indigene Bevölkerung auf lediglich noch 4 bis 5 Millionen geschrumpft. Lebten um 1500 noch 22 Millionen Einwohner in Mexiko, waren es um 1600 gerade noch knapp 1 Million. 

Verursacht wurde diese in absoluten Zahlen grösste demographische Katastrophe der Menschheit durch Kriege, aber auch durch – teilweise organisierte – Verfolgung und Versklavung der Einheimischen. Die mit Abstand bedeutendste Ursache waren indes Krankheiten wie die Masern oder Pocken, die von den Europäern eingeschleppt wurden und gegen die die indigene Bevölkerung kaum über Abwehrkräfte verfügte.  

Azteken, Pocken

Krankheiten – hier die Pocken – rafften nach der Ankunft der Europäer in Amerika Millionen dahin.    Bild: Shutterstock

Ein Bevölkerungsrückgang dieses Ausmasses hatte notgedrungen auch Folgen für die landwirtschaftliche Fläche, die in Amerika bewirtschaftet wurde. Gegen 55 Millionen Hektar Anbaufläche – ein Gebiet von der Grösse Frankreichs – lag nun brach und wurde von der Natur zurückerobert. Die Millionen von Bäumen und anderen Pflanzen, die jetzt die Felder überwucherten, zogen so viel CO2 aus der Atmosphäre, dass dies laut der Studie einen deutlichen Rückgang des globalen CO2-Niveaus bewirkte. Dies wiederum führte zu einer durchschnittlichen Abkühlung um 0,15° C im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert. 

Hinweise dafür, dass zwischen den beiden Vorgängen – also dem Rückgang der Landnutzung und der CO2-Abnahme – ein Zusammenhang bestehen könnte, fanden die Forscher an einem ganz anderen Ort: in der Antarktis. Eisbohrungen dort zeigen, dass im 16. Jahrhundert plötzlich eine abnorme Abnahme des CO2-Gehalts in der Atmosphäre einsetzte. 

Zugleich deuten Untersuchungen auf dem amerikanischen Kontinent aber auch auf Unterschiede in den Kohle- und Pollenlagerstätten hin – vermutlich wurden also weniger Flächen in Brand gesteckt, damit sie wieder landwirtschaftlich genutzt werden konnten. So hatte die Natur dort freie Bahn.  

American Regions known to have been affected by disease outbreaks by 1600 CE and pre-Columbian land use. 
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0277379118307261

Die Karte zeigt die präkolumbianische Landnutzung sowie mittel- und südamerikanische Gebiete, die um 1600 von Seuchenzügen betroffen waren.    Karte: Sciencedirect.com/Alexander Koch

Ed Hawkins, der als Klimatologe an der Reading University wirkt und nicht an der Studie beteiligt war, sagte der BBC, die Wissenschaft gehe davon aus, dass die Kleine Eiszeit durch unterschiedliche Faktoren verursacht wurde. Neben der vulkanischen Aktivität und der zeitweiligen Verminderung der Sonneneinstrahlung nennt er auch Veränderungen in der Landnutzung und den Rückgang des CO2-Gehalts in der Atmosphäre. Die neue Studie zeige, dass der CO2-Rückgang zum Teil durch die Entdeckung Amerikas und den Zusammenbruch der indigenen Bevölkerung verursacht wurde. 

Die Verfasser der Studie heben hervor, dass ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass der menschliche Einfluss auf das Klima bereits vor der industriellen Revolution begann. Die Klimaerwärmung, die uns heute zu schaffen macht, beruht auf einem gegenteiligen Effekt: Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Brandrodung von Wäldern gelangt mehr CO2 in die Atmosphäre, als durch das Wachstum der Vegetation wieder gebunden wird. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischli64 06.02.2019 20:55
    Highlight Highlight So ein Schrott..... hab selten so gelacht.
    Wie blöd muss man den sein um so einen Schwachsinn zu glauben.
    Das hätte Trudi Gerster nicht besser hingekiegt........Mir fehlen die Worte.

    Sapere aude...
  • Kubod 06.02.2019 20:52
    Highlight Highlight Die Kleine Eiszeit ist den handaufhaltenden Forschern ums IPCC schon lange ein Dorn im Auge.
    Sie zeigt, dass der Einfluss der Sonne stärker ist als alles Menschgemachte.
    War eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis jemand kommt und den Fluss der Mehrheitsmeinung in Gang hält.
    Wär doch mal was, wenn die Hohepriester der menschgemachten Kleinen Eiszeit sich mit Sonnenzyklen auseinandersetzen würden.
    Hier zum Beispiel
    https://pubs.geoscienceworld.org/gsa/geology/article-abstract/43/3/203/131787/solar-forcing-of-holocene-summer-sea-surface?redirectedFrom=fulltext
    • Kubod 07.02.2019 11:27
      Highlight Highlight Man sucht schon lange nach der Ursache für einen Klimaumschwung, der notabene 1250 einsetzte. Da ahnten die Spanier noch nicht mal, dass es den Kontiinent Amerika gibt.

      https://www.deutschlandfunk.de/ursachen-der-kleinen-eiszeit-zusammenspiel-aus.676.de.html?dram:article_id=415215

      Wir reden von einer Kältewelle, die 1250 begonnen hat und ca. 1900 endete.
      So gesehen sind wir in einer Phase der Normalisierung. Das hört man nicht so gern in all der Panikmache.

      Die vom University College London vorgeschlagene Antwort ist eine Gefälligkeit an den Mainsream. Wird sich so gut verkaufen.
    • Kubod 07.02.2019 15:01
      Highlight Highlight Noch was.
      Eine Fläche von der Grösse Frankreichs. Die war verbaut mit Häusern oder was?
      Stand heute wären das 65 Millionen Menschen.
      Die Fläche wurde wohl auch von der Landwirtschaft genutzt.
      Steht nichts darüber, dass man die Nutzpflanzen in der Biomasse herausgerechnet hätte.
      Die These ist nicht plausibel. Sie hält nicht mal dem Sonnenlicht oder besser dessen Abschwächung Stand. Aber sie pflegt gut die Geldtöpfe, die sich öffnen, wenn man im Titel menschgemachte Klimaerwärmung nennt. Vulkane und die Sonne sollten uns bescheiden machen. Von wegen menschliche Omnipotenz. Die Natur schützen:Top
  • G. 06.02.2019 12:27
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen äusserst interessanten Artikel!

    👍
  • poety 06.02.2019 11:40
    Highlight Highlight Steckt da im Titel etwa implizit ein Lösungsvorschlag betreff Klimawandel?
    Zynismus-mode off: gut geschriebener Artikel voller spannender Fakten.
  • Rhabarber 06.02.2019 11:19
    Highlight Highlight Wenn von den ausländerfeindlichen Rechtsextremen und Nationalisten um Trump herum lese, muss ich ständig daran denken.
    Ich habe ein paar indigene Nordamerikaner unter meinen Freunden. Die haben es noch nicht aufgegeben. Es ist erstaunlich, wie friedlich und hoffnungsvoll sie nach dieser ganzen Geschichte mit den Europäern noch sind. Na gut, ich kenne nur ein paar, aber trotzdem. Es beeindruckt mich.
    • Eskimo 06.02.2019 12:19
      Highlight Highlight Auch wir Schweizer werden bald nur noch "Indianer" in unserem Land sein...
    • PaLve! 06.02.2019 13:16
      Highlight Highlight @Eskimo
      Weil uns diese böösen Ausländer janauch zu Massen abschlachten, nicht?
  • Sigi66 06.02.2019 10:19
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass diese markanten Verändrungen einen kleinen Einfluss auf das Klima hatten. Global gesehen fehlt mir aber, dass die massive Abholzung in Europa mitberücksichtigt wurden. Beispiel: Im Gebiet vom heutigen Deutschland ist bis ins 14. Jahrhundert 2/3 der Waldfläche verschwunden. Dies müsste doch dann auch berückzichtigt werden.
  • loquito 06.02.2019 09:57
    Highlight Highlight Kolonisation ist einfach falsch. INVASION müsste es heissen...
  • Käpt'n Hinkebein 06.02.2019 09:19
    Highlight Highlight Somit ist die Lösung für das Problem der Klimaerwärmung eigentlich extrem einfach. Reduktion der Anzahl Menschen. Punkt und Aus.
  • Toerpe Zwerg 06.02.2019 06:56
    Highlight Highlight Da habe ich allergrösste Mühe mit den Relationen. Seit 1800 kamen wieviele Menschen hinzu? 6Mia? Wieviel Wald wurde gerodet in diesem Zeitraum? Das ganze mit wieviel Erwärmung? 0.5 Grad bis jetzt?
    • whatthepuck 06.02.2019 08:20
      Highlight Highlight Das System muss sich nicht linear verhalten.

      Vor 1800 wurde insgesamt vermutlich mehr Wald gerodet als danach; die offenen Landschaften Europas z.B. waren um 1800 schon mehrheitlich gemacht. Das müsste man allerdings überprüfen, in der Tat.

      Es geht auch nicht um die Anzahl Menschen. Der Titel ist sogesehen irreführend. Was zählt ist die Fläche, die ohne Bewirtschaftung als CO2-Senke dienen kann.

      Es heisst zudem nur, dass ein wachsender Baum CO2 bindet. Umgekehrt bedeutet das nicht, dass ein geschlagener Baum das Klima erwärmt. Er kann dann einfach keinen kühlenden Einfluss mehr ausüben.

    • Mutzli 06.02.2019 11:52
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      1 Grad bis jetzt, 1.5 in 2030-2052 falls die gegenwärtigen Trends anhalten (https://www.ipcc.ch/sr15/).
      Wobei die 1.0 auf globalem Niveau gelten, in der Schweiz bewegen wir uns um +2 Grad (https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klimawandel-schweiz.html).

      Die im Artikel erwähnte Abkühlung war hingegen nur 0.15 Grad, wohlgemerkt in einem Kontext (Abnahme Sonnen- & Vulkanische Aktivität) der dies begünstigte, im Gegensatz zur heutigen Problematik.

      Was Rodungen angeht: Zumindest in Europa war der Wald im Spät-MA sogar kleiner als heute; in dieser Hinsicht siehts besser aus
  • chorax 06.02.2019 06:45
    Highlight Highlight Diese Studie ist Humbug.
    Sie führt die globale Klimaabkühlung vor 500 Jahren auf einen kleinen lokalen Bevölkerungsrückgang in Süd- und Zentralamerika zurück, lässt aber das Bevölkerungswachstum in Europa, Afrika, Asien und Australien in dieser Zeit einfach ausser Acht.
    Auch ausser Acht lässt sie die grosse Pest im Europa des Mittelalter, welche einen Grossteil der Bevölkerung auslöschte (in manchen Städten bis über 80 %). Dabei blieb das Klima unverändert wärmer als heute.
    Diese Forscher sind entweder Stümper oder
    Demagogen, aber intelligent sind sie kein bisschen.
    • whatthepuck 06.02.2019 08:31
      Highlight Highlight Auch hier: Es geht nicht um die absolute Anzahl Menschen, der Titel ist irreführend. Es geht um die Fläche, die nicht mehr bewirtschaftet wird und zuwuchert, weil keine Menschen dafür mehr da sind.

      Nach der Pest lebten in Europa vermutlich immernoch genügend Menschen, um das Mass der damaligen Landnutzung mehr oder weniger aufrecht zu erhalten. Die Pest führte kaum zu einer grossflächigen Verwaldung (der Grösse Frankreichs!) Europas.
    • Mutzli 06.02.2019 12:08
      Highlight Highlight @Chorax
      Haben Sie die Studie gelesen? Mortalitätsrate von min. 90% bei einer Population von 60 mio. ist einiges mehr als "ein kleiner lokaler Bevölkerungsrückgang".
      Die Mittelalterliche Klimaanomalie, auf die Sie anspielen, endete übrigens in der Zeit der Pest, war kein globales Phänomen und selbst zu den Höchstzeiten mitnichten wärmer als heute.

      Wie @whatthepuck auch richtig vermerkt, vergessen Sie den wichtigsten Punkt: Die verödete Fläche. So etwas ist für Europa nach 1346 in nicht annähernd gleich grossem Ausmass feststellbar.

  • Matrixx 06.02.2019 06:25
    Highlight Highlight Um den aktuellen CO2-Anteil auf der Erde zu "neutralisieren" bräuchten wir einen Wald so gross wie Indien.

    Stattdessen roden wir unsere Wälder, bis sie so gross wie die Schweiz sind...

    Interessanter Artikel, danke!
    • E7#9 06.02.2019 09:28
      Highlight Highlight In Deutschland werden sie für sehr umweltbelastende Windparks geroded. Industrie anstatt Wald für eine saubere Luft. Yesss 💪
  • chreischeib8052 06.02.2019 01:14
    Highlight Highlight Los kolonisieren wir Amerika erneut... Diese Zivilisation kann gut und gerne zu Grunde gehn und wir haben eine grosse Schweiz😅😂
    • hiob 06.02.2019 22:14
      Highlight Highlight cool. geh schon mal vor, ich komme dann nach.
  • Statler 05.02.2019 23:36
    Highlight Highlight @Huber: Total OT, aber mich würde trotzdem interessieren, wann und warum die «Kolonisierung»  durch «Kolonisation» abgelöst wurde?
    Gilt auch für «Nominierung/Nomination» und diverse ähnliche Wortkonstruktionen.
    Ist mir zuerst beim SRF aufgefallen, dass das so ausgesprochen wurde - und jetzt auch hier...
    Der Duden kennt zwar immer beide Versionen, aber die «...ation» war m.E. bei uns bis vor einiger Zeit nicht gebräuchlich?
    (und irgendwie nervts gewaltig und hört sich falsch an ;)
    • RandyRant 05.02.2019 23:49
      Highlight Highlight Deutsche Fachkräfte? :)
    • Alnothur 06.02.2019 02:49
      Highlight Highlight Das ist der Einfluss des Englischen.
    • victoriaaaaa 06.02.2019 02:54
      Highlight Highlight Ich könnte mir vorstellen, dass man es vom englischen her gebraucht - colonisation, nomintion...Hat man diese begriffe einmal im ohr, hört sich (zumindest bei mir) alles andere komisch an...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 05.02.2019 22:45
    Highlight Highlight Ich wäre dafür das in allen Städten jedes Haus ab 5 Stockwerken ein Vertikaler Wald werden muss

    Würde eventuell Smog binden und CO2 etwas Eindämmen

    Ach und alle Soja/Palmenölplantagen wieder zu Urwäldern machen
    • who cares? 06.02.2019 07:54
      Highlight Highlight Und mit was werden dann die Tiere gefüttert, die du verspeist? Was wäre der Ersatz zu Palmöl?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 06.02.2019 15:54
      Highlight Highlight @who cares?: Wieso gibt man den Viechern nicht was dass eigene Land hergibt?

      Palmöl kann sicher Ersetzt werden, es gibt keine Alternativlosen Produkte.
      Ist eine Frage des ganz Grossen Geldes der Aktionären alternativen zu finden
    • who cares? 06.02.2019 20:26
      Highlight Highlight @Origin: weil das zu wenig effizient ist. Die Tiere wachsen dann nicht schnell und fett genug und Fleisch würde viel teurer (unbezahlbar). Und das wollen die Leute nicht. Die wollen Fleisch jeden Tag auf dem Tisch und Fleischproduzenten haben einen Weg gefunden dies bereitzustellen.

      Dann nenne mir mal ein ähnlich zu Palmöl effizientes Öl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • iNDone 05.02.2019 22:06
    Highlight Highlight What if science is a hoax?
    • PaLve! 06.02.2019 13:22
      Highlight Highlight Keine Ahnung wie dann nein Smartphone oder Computer erfunden worden wäre, denn du jetzt benutzt...
  • Klugmann 05.02.2019 22:00
    Highlight Highlight „Tatsächlich kam es in der einheimischen Bevölkerung nach dem Erscheinen der Europäer im Jahr 1492 zu einem fürchterlichen Aderlass“

    Grundgütiger, was zum Teufel ist das für eine Formulierung? Im MA glaubten Leute, sie würden sich mit dem Aderlass etwas Gutes tun und sich das Seelenheil damit erkaufen. Und nun wird hier „Aderlass“ synonym für einen Genozid an indigenen Gruppen Amerikas verwendet?
    • Alnothur 05.02.2019 23:42
      Highlight Highlight "Die mit Abstand bedeutendste Ursache waren indes Krankheiten"

      Lesen hilft.
    • chorax 06.02.2019 06:53
      Highlight Highlight Der Aderlass war und ist eine medizinische Therapie. Heute kommt sie noch zum Einsatz, nämlich bei Polycythaemia vera, Hämochromatose, Polyglobulie u. a., aber vorallem auch als Blutspende.
    • Klugmann 06.02.2019 09:49
      Highlight Highlight Albothur, Chorax: Ihr habt nicht verstanden: In Amerika wurde der Aderlass als medizinische Methode nicht angewendet! Huber verwendet den Begriff Aderlass als Bezeichnung dafür, dass es in der indigenen Bevölkerung zu einem hohen Verlust kam (halt ähnlich wie Blutverlsut beim Aderlass). Da in Europa der Aderlass (sei es nun medizinisch oder theologisch) mit etwas heilbringendem verstanden wurde (Gesundheit, Seelenheil), ist es doch mehr als daneben und sprachlich unsensibel, wenn dieser Begriff für einen Genozid bzw für ein Massensterben verwendet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 05.02.2019 21:35
    Highlight Highlight Der Zusammenhang zwischen CO2, Grünpflanzen/Wälder und Temperatur ist ein interessantes Thema, was ich den nächsten Monaten Vertiefen muss/darf.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.02.2019 21:33
    Highlight Highlight Mhmm interessant, lässt sich etwas ähnliches auch für die Zeit nach der Pest oder die Taiping Rebellion feststellen?
    • Mutzli 06.02.2019 01:33
      Highlight Highlight @R.E.R.
      Bei der Pest würde es mich sehr überraschen. So verheerend die Seuche auch war, muss berücksichtigt werden, dass 1346 eine lange Periode von extremen Wachstum vorausgegangen ist. -Stichwort Städtegründungswelle.

      Während besonders die Städte unter der Pest litten, sah es für die Landbevölkerung um einiges besser aus, d.h. es gab keine Verödung wie im Artikel erwähnten extremen Ausmass. Starben auch insg. viel weniger Leute als im Post-Kolumbianischen Amerika und die staatlichen Strukturen etc. blieben erhalten. Ende Spät-MA hatte sich die Pop. erholt und holzte munter Wälder ab.
    • chorax 06.02.2019 07:19
      Highlight Highlight Bei der Pestwelle "Schwarzer Tod" starben in Europa 25 Mio. Menschen, bzw. ein Drittel aller Menschen. Damals waren fast alle Menschen in der Agrarwirtschaft tätig. Das heisst, dass nach der Pest sehr viel weniger Agrarflächen bewirtschaftet werden konnten.

      Weitere grosse Epidemien:
      165-180 n. Chr., antoninische Pest, 7-10 Mio. Tote.
      1918-1920, Spanische Grippe 50 Mio. Tote.

      Tote durch Weltrkiege und Massenmörder:
      1939-1945, 65 Mio. Tote
      1914-1918, 17 Mio. Tote
      Opfer von Josef Stalin : 20 Mio.
      Opfer v. Mao Tse-tung: 45 Mio.

      Die Epiedemietoten im Südamerika des 16. Jhd. sind eine Klacks.
    • Kalsarikännit 06.02.2019 08:36
      Highlight Highlight Naja, 55 Millionen Tote ist meiner Ansicht nacht kein "Klacks".
  • Hauswurz 05.02.2019 21:18
    Highlight Highlight Winterschlaf ist eine gute Lösung für die Reduktion des menschlichen CO2-Ausstosses. Gute Nacht. Bis Morn.
  • Mizzi 05.02.2019 21:12
    Highlight Highlight Die Rodung des Amazonas leistet mit Sicherheit seinen Anteil zur Erwärmung.

    Oder die Rodung der Eichenwälder in Osteuropa, damit wir überall schönen Eichenparkett einbauen können.
    Nicht zu vergessen der derzeitige Arvenholzboom in China, für den wir unsere Bündner Wälder abgeholzen

    @Watson: Könnt ihr mal einen Bericht bringen, inwiefern die Abwärme aller Haushalte, Verbrennungsmotoren usw. Einfluss auf die Erwärmung hat?

    Ein Auto hat soviel ich weiss einen Wirkungsgrad von etwa 20%, der Rest ist Abwärme. Bei so vielen Autos auf der Welt wäre das doch im Prinzip wie eine gigantische Heizung?
    • leu84 05.02.2019 21:32
      Highlight Highlight Damit werden natürliche CO2-Speicher vernichtet.
    • IchSageNichts 05.02.2019 21:34
      Highlight Highlight Abwärme ist nur pipifax gegenüber CO2 das bei der Verbrennung entsteht. Und lies mal das Waldgesetz!
    • Luchs 05.02.2019 23:04
      Highlight Highlight Mizzi die Eichenwälder wurden dürfen Bau der Eisenbahnen abgeholzt. Siehe Po-Ebene da ware mal alles Eichenwald und Wildschwein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 05.02.2019 21:07
    Highlight Highlight It‘s the carbon dioxide, stupid – um es mit dem abgewandelten Slogan von Clintons Wahlstrategen James Carville zu sagen.
    Ob nun die wirklich stupide, grenzenlose Verbrennung von fossilen Kohlenstoffen reduziert oder vermehrt Kohlendioxid gebunden wird – die komplexe ökologische Gleichung ist längst nicht mehr monokausal lösbar – falls überhaupt – und erst recht nicht mehr ohne globale Massnahmen, persönliches Umdenken und Verzicht.
    Oder anders ausgedrückt im Einklang mit unserem wunderbaren, blauen, verletzlichen Planeten, statt gegen ihn.
    Ob es uns passt oder nicht, wir haben keinen zweiten.
    • Luchs 05.02.2019 22:55
      Highlight Highlight Das meinst du jetzt Ernst und kannst es Wissenschaftliche belegen oder du schliesst dich meiner "Watsonkommetaronlyforfun" Gruppe an.
    • Sherlock_Holmes 06.02.2019 07:29
      Highlight Highlight @ Luchs
      Normalerweise reagiere ich nicht auf solch gegenstandslose Einwürfe.
      Da dir anscheinend die Voraussetzungen fehlen, um dich wirklich seriös zu informieren, mache ich eine Ausnahme.
      Ich empfehle dir den sehr eindrücklichen, sachlichen Film «Zwischen Himmel und Eis» von Luc Jacquet über das abenteuerliche Leben des Polarforschers Claude Lorius.
      Dieser widmete sein ganzes Leben der Analyse von Eis.
      Vielleicht kann dich dieser Film zum Denken anregen.
      Leider gibt es Mitmenschen, die alles leugnen, selbst wenn Sie von den Tatsachen erschlagen werden.
      Meist leiden jedoch andere darunter.
  • Zeit_Genosse 05.02.2019 20:46
    Highlight Highlight

    „Der Mensch verändert das Klima. Dieser Befund ist zwar nicht unumstritten, wird aber von der klaren Mehrheit der Klimatologen geteilt.“

    Wenn etwas „nicht unumstritten“ ist, ist es „umstritten“. Warum trifft man immer wieder auf doppelte Verneinungen, die Aussagen unnötig verkomplizieren.

    Zum Inhalt: Spannend. Wenn dem so wäre, dann liegt der Hebel für den Klimaschutz im Bevölkerungswachstum und geografischen Verdichtung als Ursache. Wie man hier ansetzen kann, ist die grösste Herausforderung der Menschheit.
    • Ueli_DeSchwert 05.02.2019 20:56
      Highlight Highlight Weil "nicht unumstritten" im Kontext zeien soll, dass der grossteil der Forscher dafür, aber einige dagegen sind.

      Wohingegen "umstritten" im kontext eine ausgeglichene Meinungsverteilung andeutet, was ja nicht der Fall ist.
    • Ökonometriker 05.02.2019 21:12
      Highlight Highlight Es ist plausibel, dass der Mensch das Klima beeinflusst, aber es ist nicht bewiesen. Natürlich, vor nicht allzulanger Zeit glaubte die Mehrheit der Gelegrten, die Erde sei flach und man sollte stets kritisch sein und sich nicht vom Zeitgeist blenden lassen.
      Aber in der heutigen Klimadebatte dürfte klar sein, dass es, egal wie klein der Effekt auch sein mag, stets zu bevorzugen ist, weniger statt mehr Abfallstoffe zu emittieren.
    • flyme 06.02.2019 09:33
      Highlight Highlight @Ökonometriker: nie in den letzten 2500 Jahren hat eine signifikante Menge Menschen, die sich mit dem Thema befasst haben, an eine flache Erde geglaubt.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde

      Die flat earth society gibt es erst heute, weil es das erste Mal ist, dass genug daran glauben, um einen Verein gründen zu können.
  • blaubar 05.02.2019 20:44
    Highlight Highlight Am deutlichsten zeigt sich der anthropogene Einfluss am Beispiel des Saxophons. Es wurde um 1850 erfunden. Seit da wurde es deutlich wärmer. Heute gibt es soviele Saxophone wie nie zuvor. Die feuchtwarme Luft, die aus der Öffnung strömt heizt das Klima massiv auf. Wie wir wissen ist Wasserdampf das stärkste Klimagas überhaupt.
    Es gint nur einen Weg: Saxophone massiv besteuern.
    • mostlyharmless 05.02.2019 21:28
      Highlight Highlight Irgendwo hab ich das schon mal gelesen, YouTube-Kommentar vermutlich, zwischen „Greta-Thunberg-ist-eine-Systemschlampe“-Posts.
      Wiederholen Sie das doch noch 1-200 Mal, dann entsteht bestimmt eine Anti-Saxophon-Bewegung draus und Ihre Welt ist gerettet.
    • The oder ich 05.02.2019 22:44
      Highlight Highlight @mostlyharmless: Don't feed the trolls
    • Luchs 05.02.2019 23:56
      Highlight Highlight Käpten Blaubar, es ist mir eine Ehre ihren Humor geniessen zu dürfen.
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  • mostlyharmless 05.02.2019 20:41
    Highlight Highlight Krass, wie herzig dieser Bevölkerungsrückgang im Vergleich zur jüngsten -zunahme aussieht

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    • hiob 06.02.2019 22:06
      Highlight Highlight das grosse massensterben kommt erst noch ;)
    • mostlyharmless 06.02.2019 23:10
      Highlight Highlight Lustiges Zwinkeremoticon. Ob die Botschafter für Hiob ächt auch solche hatten?
    • hiob 07.02.2019 08:49
      Highlight Highlight schrödingers katze: vielleicht ja, vielleicht nein, vielleicht vielleicht.
  • smoking gun 05.02.2019 20:26
    Highlight Highlight "Bei der Kolonisation Amerikas starben so viele Menschen, dass sich das Klima abkühlte"

    Also der Titel ist der Hammer. Man hätte auch vom "wahrscheinlich grössten Genozid der Geschichte" schreiben können. Aber so, echt krass.

    Lassen wir also die Natur wuchern und das böse CO2 speichern und unser Klima ist wieder gesund.
    • plaga versus 05.02.2019 22:54
      Highlight Highlight Es war kein Genozid. Es waren eingeschleppte Krankheiten von Europäern.
    • smoking gun 05.02.2019 23:28
      Highlight Highlight plaga versus: Ab wie vielen Ermordeten spricht man von einem Genozid?
    • Mutzli 06.02.2019 02:04
      Highlight Highlight @plaga versus

      Nicht nur. Zudem wurden die Krankheiten von Seiten der Kolonisatoren teilweise gezielt eingesetzt.
      So z.B. die Verbreitung von Pocken. Dazu kommt, dass die Effekte der Epidemien gezielt ausgenutzt und verschlimmert wurden, wie es Cortez schon bei der Belagerung von Tenochtitlan machte.

      Da Genozid gemäss UN-Charta bedeutet "eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören", kann man Teile dieser Kolonialisierung mittels Krankheit definitiv als Genozid einstufen.

      Ganz zu schweigen von anderen Ereignissen und Epochen.
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  • Luchs 05.02.2019 20:20
    Highlight Highlight Auch eine Wissenschaftliche ansicht: Sonneneruptionen können deutlich gravierendere Folgen haben, als es die technisierte Welt bisher erlebt hat.
    • Yolo 05.02.2019 21:05
      Highlight Highlight Nur ist das CO2 nachhaltiger und wirkt jetzt auf unser Klima.
    • Luchs 05.02.2019 21:17
      Highlight Highlight Sonnenstrahlen, also diese Dinger die von meinem Liebsten Atomkraftwerk ausgestrahlt werden, brauchen 8 Minuten irgentwas bis zur Erde. Das EMSI soll da mal nachschauen ob die Strahlenwerte eingehalten werden.
    • äti 05.02.2019 23:32
      Highlight Highlight Auch belegt: der Ur-Knall war gravierender als alles seit 1812.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 05.02.2019 20:19
    Highlight Highlight Wie genau können wir den CO2 Gehalt in der Luft des 16. Jahrhunderts messen? Und wie wird das gemacht?
    • RandyRant 05.02.2019 20:46
      Highlight Highlight Bohrproben und Rückstände. Genau ist das nicht logischerweise und so eine Story ziemliche Bullshit-Science. Da war wohl von Anfang an klar was rauskommen soll.
    • Arthur Philip Dent 05.02.2019 20:49
      Highlight Highlight Mithilfe von Eis-Bohrkernen. Rest bitte googeln. 😉
    • MSpeaker 05.02.2019 20:51
      Highlight Highlight Ich denke über Eisbohrkerne von der Antarktis. So wird eigentlich immer der CO2 Gehalt und die Temperatur der letzten paar tausend Jahre (750'000J) ermittelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 05.02.2019 20:12
    Highlight Highlight Uuuhhh Dani! Was für eine schräge These! Hast Du die Gegenprobe mit den beiden Weltkriegen auch gemacht? Korrelation und Kausalität zu verwechseln, sollte doch der Lichtgestalt des unnützen Wissens nicht unterlaufen.

    Nicht alles glauben, was die egozentrischen Briten so von sich geben.

    • MisterM 05.02.2019 20:54
      Highlight Highlight Bin kein Fachmann, aber die indigene Bevölkerung Amerikas mit den Opfern der beiden Weltkriege zu vergleichen, ist auch etwas zittrig. Andere Zeiten, andere Menschen & Lebensweisen. Ergo auch andere landwirtschaftliche Nutzung. Lag nach den WK auch eine Fläche der Grösse Frankreichs brach und wurde von der Natur zurückerobert? Ich glaube nicht...

      Aber wie gesagt, bin kein Fachmann und schenke den fachmännischen Briten gerne Glauben. Und die These besagt ja auch nicht, dass dies der einzige und alleinige Grund für die Kleine Eiszeit war. Nur ein in meinen Augen plausibel klingender Mitfaktor.
    • reaper54 05.02.2019 20:58
      Highlight Highlight @swisskiss das Bevölkerungswachstum im 20 Jahrhundert war so gewaltig, dass die beiden Weltkriege die Wachstumskurve nichteinmal komplett waagrecht werden liessen, geschweige denn ins negativ fallen liessen. Insofern gab es trotz der Millionen von Toten ein Wachstum.
    • satyros 05.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Wieviel landwirtschaftliche Fläche lag denn nach den Weltkriegen brach und verwaldete?
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  • Thomas Bollinger (1) 05.02.2019 20:07
    Highlight Highlight Heisst: wenn wir die landwirtschaftliche Fläche (Amazonas, Argentinien, Texas, Alpweiden) der Natur zurückgeben, bekämpfen wir den Klimawandel). Hört auf Rindviecher zu essen, so einfach ist das.
    • Albert J. Katzenellenbogen 05.02.2019 20:28
      Highlight Highlight ...
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    • Jacky Treehorn 05.02.2019 20:37
      Highlight Highlight „so einfach ist das“ sagts und steigt in den nächsten Bikini-Bomber nach Ibizia 🙄
    • Luchs 05.02.2019 20:37
      Highlight Highlight Oder WC-Feuchttücher, Happy Meal Plastik Kinderschrott Give Away, Fastfood in Hartplasik aus dem Wärmegestell, einweg Powerbanks, Shortshopingtrips mit dem Flugzeug, Openair Zelt zurücklassen, Batterien in den Müll werfen, Wein aus Südafrika, einfach mal sein lassen.
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  • Luchs 05.02.2019 20:07
    Highlight Highlight Genau, und alle Bremsen und die Motorenwärme von Autos, Lastwagen und Zügen plus die Wärme von Akku Ladegeräten heizen das Klima um 0,67946643 Grad auf, stand jetzt.
    Nicht zu Vergessen all die Kerzen die so hell scheinen, diese machen in diesem Fall 0,05497613 Grad Erderwärmung aus.
    • RandyRant 05.02.2019 20:47
      Highlight Highlight Wooow much science. :D
    • Yolo 05.02.2019 21:08
      Highlight Highlight Es geht um das Gleichgewicht zwischen CO2 Freisetzung und Abbau. Und zurzeit setzen wir mehr von dem potenten Treibhausgas frei als gebunden wird. Die Folgen sind schon heute bemerkbar.
    • bastardo 05.02.2019 21:11
      Highlight Highlight Ich bin ja echt kein Tüpflischiesser, aber ich dachte, es wären bloss 0,05497582 Grad.
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