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Diese Argumente beweisen, dass Biodiversität wichtig ist

9 Gründe, warum dir Biodiversität am Herzen liegen sollte

Der 22. Mai ist der «Tag der Biodiversität». Warum dich das interessieren sollte? Hier sind 9 Gründe.
22.05.2020, 14:1922.05.2020, 14:19

Eigentlich sollte in dieser Zeit das «Festival der Natur» stattfinden: Verschiedene Veranstaltungen in der ganzen Schweiz sollten das Bewusstsein für die Biodiversität stärken und die Bewohner und Bewohnerinnen der Schweiz raus in die Natur locken. Unterstützt wird das Festival vom Bundesamt für Umwelt.

Doch Corona hat auch diesem Event einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen entstanden in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Kati Rickenbach verschiedene Illustrationen rund ums Thema Biodiversität. watson präsentiert eine Auswahl davon – mehr zum Thema gibt's unter festivaldernatur.ch.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Die Biodiversität hat – ganz unabhängig vom Menschen – einen moralischen Wert. Dieser verpflichtet uns dazu, respektvoll mit der Natur und allen Lebewesen umzugehen. Wir sollten uns daher stets überlegen, welche Konsequenzen unsere Handlungen haben können.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Das Wohlergehen unzähliger Menschen auf dieser Erde hängt direkt von einer intakten Biodiversität ab. Die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt ist daher von zentraler Bedeutung, etwa bei der Armutsbekämpfung und der Klimakrise. Wir tragen damit weltweit zu einer gerechten, nachhaltigen Entwicklung bei.

Biodiversität
Bild: festival der natur

In der Schweiz müssen wir dem dramatischen Verlust von Lebensräumen und Arten entgegentreten. Wir sind dazu verpflichtet – nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich. Die Pflicht zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität basiert auf nationalen, internationalen und völkerrechtlichen Bestimmungen.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Biodiversität spielt in vielerlei Hinsicht eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Sie bringt uns saubere Luft, gesunde Lebensmittel, reines Wasser und ermöglicht die Herstellung von Arzneimitteln. Zudem besitzt sie ein grosses präventives und therapeutisches Potenzial.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Jede Investorin und jeder Anleger weiss: Eine breite Diversifikation federt das Risiko ab, plötzlich mit leeren Händen dazustehen. Das Gleiche gilt auch für die Natur. Eine hohe Artenvielfalt ist die beste Versicherung, damit wir auch in Zukunft qualitativ hochstehende Leistungen der Ökosysteme nutzen können.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Pflanzen, Tiere und andere Organismen sind dann zukunftsfähig, wenn sie sich an veränderte Lebensbedingungen anpassen können – beispielsweise an den Klimawandel. Der Verlust an genetischer Vielfalt stellt diese Fähigkeit in Frage.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Die Natur bringt uns schier unschätzbare Leistungen. Manche davon kann man in Geldwerten ausdrücken. Diese entsprechen in etwa dem doppelten globalen Bruttoinlandprodukt. Die Monetarisierung der Natur ist zwar umstritten, liefert aber wichtige Argumente in politischen Entscheidungsprozessen.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Biodiversität ist für unsere Ernährung von entscheidender Bedeutung. Weltweit werden Zehntausende von Arten als Lebensmittel genutzt. Eine höhere Diversität in der landwirtschaftlichen Produktion trägt zu einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung bei, sichert stabile Ernten und fördert eine nachhaltige Entwicklung.

Biodiversität
Bild: festival der natur

Es gibt zahlreiche rationale, wissenschaftlich fundierte Argumente dafür, die Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Es gibt aber auch einen schlichten, emotionalen Grund: Sie ist von immenser Bedeutung für unsere Verbundenheit mit der Natur und für unser Lebensglück.

(lea / mit Material von festival der natur)

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«Junges Blut, spar dein Gut, Armut im Alter wehe tut». Was als relativ unsanfte Verhaltensempfehlung daherkommt, war ein Spruch auf einer Karte, die Schulkinder 1946 zum Sparen motivieren sollte. Aber auch die Erwachsenen wurden in der Schweiz mit verschiedenen Mitteln zur Bildung von Rücklagen angehalten.
Bis weit ins 20. Jahrhundert musste man sich für Notlagen weitgehend selbst wappnen. Substantielle, externe Hilfe gab es kaum. Deshalb schien es ratsam, insbesondere die weniger begüterte Bevölkerung zum Sparen zu animieren. Gemeinnützige Institutionen gründeten ab 1800 kleine, regionale Sparkassen, um «bei der ärmern Klasse den Sinn für Arbeitsamkeit und Sparsamkeit zu wecken, und ihr das Mittel an die Hand zu geben, den sauer verdienten Sparpfennig mit Sicherheit aufzubewahren und zinstragend zu machen», wie es 1840 in den Statuten der Ersparniskasse des Kantons Zug heisst.
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