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Erste Fotos seit 7 Jahren: extrem seltene Gorillas tappen in Kamerafalle



In Nigeria haben Tierschützer extrem seltene Gorillas und ihre Jungen fotografiert. Eine Gruppe Cross-River-Gorillas wurde in den abgelegenen Mbe-Bergen im Süden des Landes von Kamerafallen abgelichtet, wie die Wildlife Conservation Society (WCS) mitteilte.

Die Cross-River-Gorillas sind stark vom Aussterben bedroht, es gibt laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) nur etwa 300 Tiere. Das liegt vor allem an Wilderei und dem Verlust von Lebensraum. Die Gorillas werden der WCS zufolge inzwischen nicht mehr unbedingt selbst gejagt – die für andere Tiere gelegten Fallen stellen aber eine Bedrohung für sie da.

Lange wurde angenommen, dass die Tiere ausgestorben waren, bis sie in den 1980ern wieder entdeckt wurden. Die Gorillas leben nur in einem Gebiet an der Grenze zwischen Nigeria und Kamerun.

Zuletzt konnte die WCS nach eigenen Angaben 2012 und 2013 Fotos einzelner Gorillas aufnehmen. Diese neuen Bilder seien nun aber «das erste Mal, dass mehrere Junge in einer Gruppe fotografiert wurden», sagte Andrew Dunn, der Landesdirektor der WCS in Nigeria, am Mittwoch.

Dies sei sehr ermutigend, denn es bedeute, dass es der Gruppe gut gehe. «Wenn Tiere gestört werden, werden sie sich nicht erfolgreich fortpflanzen.» Die WCS bemüht sich seit Jahren, die Gorillas verstärkt zu schützen und die Population aufzubauen. (sda/apa/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paternoster 09.07.2020 18:29
    Highlight Highlight und trotzdem, wenn auch gut gemeint, ist es wieder eine menschliche Technologie, die diese Affen stört. Ist vor allem auf letztem Foto zu sehen. Da ist Mitten im Dunkeln ein Blitz, der die ganze Truppe zur Flucht bewegt. Lasst sie doch einfach. Es nutzt anscheinend wenig, festzustellen, dass es diese Affen noch gibt, das Treiben von unsereins bleibt dasselbe.
  • wasps 09.07.2020 14:41
    Highlight Highlight Einfach wunderschön!
  • Shabbazz 09.07.2020 12:14
    Highlight Highlight Bei Gorillas muss ich immer an den Film "Gorillas im Nebel" und die Forscherin Dian Fossey denken...schon traurig wie wir mit der Natur umgehen!!
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 09.07.2020 14:16
      Highlight Highlight Ich freue mich jeden Tag über die Natur, es gibt nichts Besseres.
  • Cirrum 09.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Das sind die besseren Menschen:-)
    • Caturix 09.07.2020 14:46
      Highlight Highlight Wenn man sieht wie die paar Homo Sapiens die noch in ihrem natürlichen Umfeld, abgelegen ohne Technologie und anderen Mist, wohnen und leben, das sind msicher auch bessere Menschen.
    • Cirrum 09.07.2020 15:50
      Highlight Highlight Auf jeden Fall!

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